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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
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8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.07.2019 505
 
Kapitel 5

Zum schönen Sonntag ein weiteres Kapitel!

LG Chaoshexe

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Immer noch völlig durch den Wind saß ich wieder und sah Edward an.

"Warum solltest du sie mir schenken? Wo ist der Haken? Denn du siehst nicht so aus, als würde es einfach werden für mich!"

Kenway grinste nur "Natürlich erwarte ich eine Gegenleistung. Aber die solltest du ganz leicht erbringen können!" Er zwinkerte mir zu...

"Edward, WAS willst du von mir? Sprich einfach, oder lass es." Ich war im Begriff mich zu erheben.

Er legte seine Hände auf mein Schulter und sah mich beruhigend, naja... wie immer... ich wurde nervös... verdammt ... "Du musst nur etwas für mich tun, für das ich nicht so viel Zeit habe! Unterrichte meinen Sohn!"

Mein Mund klappte auf und zu wie bei einem Karpfen. "Was soll ich? Wie sol ich... in WAS soll ich... Ich habe doch keine Ahnung!"

"Doch du weißt, sehr wohl wo deine eigenen Fähigkeiten liegen und was du kannst. Und du bist Assassine und ich will, dass Haytham, vorerst OHNE das er weiß, worauf er vorbereitet wird, trainiert wird!"

Oh bei Odin... das war nicht sein Ernst. "Edward, bitte, dass kannst du nicht ernst meinen. Ich bin dafür nicht vorbereitet. Ich... ich kenne deinen Sohn ja gar nicht. Vor allem, in WAS soll ich ihn unterrichten?"

"Wir fangen klein an, bring ihm bei, seine Sinne zu nutzen!" Er hatte es nicht vergessen und ich hoffte er hätte es Haytham auch schon erklärt.

"Und dann? Das Kämpfen mit Schwert ist DEINE Aufgabe, das habe ich nicht so ausgeprägt gelernt. Was würde denn noch bleiben?"

"Er soll die Freiheit fühlen lernen. Er soll den Leap of Faith erlernen. Ich kann ihm da nicht helfen, ich habe zu wenig Zeit, und es wäre... für mich gut zu wissen, dass DU ihm diesen Moment des Loslassens beibringst."

"Du erwartest ziemlich viel von mir. Wie lange soll ich denn hier bleiben, um das alles zu bewerkstelligen? Das würde ja mehrere Wochen beanspruchen."

Er sah mich regelrecht verzweifelt an. "Ich weiß, aber ich habe niemanden, dem ich mehr vertraue in diesen Dingen! Und du kommst eigentlich wie gerufen. Wenn er 10 Jahre alt wird, wäre ein perfekter Zeitpunkt, ihm zu sagen, was sein Vermächtnis ist!"

"Edward, ich ... " mir war die Kehle wie zugeschnürt. Zum einen vor Rührung, dass er mir so vertraute. Zum anderen, weil er scheinbar doch ziemlich einsam war und seine Professionalität im Verborgenen halten musste.

"... also schön. Ich mache es! Wann soll ich anfangen?"

Erleichtert lächelte er mich an. "Am besten jetzt sofort. Aber ich denke, wir sollten erst einmal zu Abend essen und du solltest dein Zimmer beziehen. Dann können wir alles weitere in Ruhe besprechen!"

Mit diesen Worten begleitete mich Edward zu meinem Gästezimmer, aus dem vorhin noch Jennifer nach unten gestürmt war, um mich zu begrüßen.

Um sie musste ich mich ganz besonders kümmern.



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