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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
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14.08.2019 587
 
Kapitel 22


Hallo :-)

Lesestoff für den Wochenteiler!

LG Chaoshexe

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Langsam schritt Edward an der Reling entlang und ließ seine Hand über das Holz gleiten. Ein wenig wehmütig war es schon, denn es war nicht mehr alles aus Holz, sondern nur angestrichener Stahl. Aber ich hatte versucht, soviel wie möglich zu erhalten und auch für die Zulassung beibehalten zu können.

Dann sah er mich an und grinste breit von einem Ohr zum anderen. „Du hast gute Arbeit geleistet. Ich denke, ich kann sie dir mit gutem Gewissen überlassen. Pass gut auf meine Jackdaw auf und bring sie wieder sicher in ihren Heimathafen.“ Mit diesen Worten reichte er mir eine lederne Mappe auf der das Assassinen Symbol prangte.

„Was... was ist das?“ fragend sah ich auf die Mappe, dann wieder zu Edward.

„Schau hinein, dann weißt du es. Du bist doch sonst auch immer so neugierig!“ Mit einem schelmischen Leuchten in seinen Augen betrachtete er mich.

Ich schlug die Mappe auf und eine Schenkungsurkunde kam zum Vorschein. Fein säuberlich in der klaren schrägen Handschrift die für Edward typisch ist verfasst. Mit Siegel und allem drum und dran. Das hatte ich, ehrlich gesagt, in den letzten Stunden oder Tagen verdrängt.

Jennifer brach das Schweigen und fiel mir um den Hals und beglückwünschte mich und wünschte mir gute Fahrt und alles und überhaupt. Und dass sie so gerne mitkommen würde. Wenn du wüsstest wie gerne ich das täte, nur damit du nicht so leiden musst.

Tessa kam ebenfalls auf mich zu und nahm mich ebenfalls in den Arm. Leise sagte sie dicht an mein Ohr gedrückt, dass sie mir verzeihen würde. Aber es lag kein böser oder tadelnder Unterton in ihrer Stimme, sondern Verständnis. Eine Frau, die ich wohl nie verstehen werde, ging es mir durch den Kopf.

Edward stand etwas unbeholfen am Steuerruder und wusste nicht so recht wohin mit sich. Also nahm ich ihn einfach in die Arme und drückte ihn an mich. Ein letztes Mal, einfach so und ich verabschiedete mich mit den Worten „Wir sehen uns wieder! In dieser Welt oder der darunter!“ Seine Augen füllten sich mit Tränen und meine ebenso. Denn dieser Satz kam von Thatch, kurz bevor er starb!

Dann hörte ich ein Räuspern neben mir und sah, dass Haytham neben seinem Vater stand. Und erst jetzt fiel mir auf, dass sie eigentlich nicht sehr viele Äußerlichkeiten gemein hatten. Er kam tatsächlich mehr nach seiner Mutter, aber das war durchaus positiv, denn sie war eine wirklich hübsche Frau.

Ich sah zu ihm hinunter und lächelte ihn an. „Master Haytham, ich wünsche euch für eure Zukunft alles erdenklich Gute und dass ihr die Lehren eures Vaters beherzigt und verinnerlicht!“

Zum ersten Mal sah ich ein Lächeln in seinem Gesicht, welches auch in seinen grauen Augen ankam. „Danke Mrs. Frederickson, ich werde mein Bestes geben. Und ich wünsche euch ebenso alles Gute für eure Heimreise. Vielleicht können wir euch ja eines Tages einmal besuchen kommen?“ fragend sah er zu Edward hinüber und dieser nickte nur und mir schnürte es die Kehle zu.

Meine Sachen waren an Bord und meine Mannschaft tat mir eigentlich leid, da ich ihr keine Ruhepause gegönnt hatte. Aber ich musste jetzt aufbrechen. Wenn ich es nicht tat, dann garantierte ich für nichts mehr.

Und so ging Familie Kenway von Bord meines Schiffes und wir lichteten den Anker und setzten wieder Segel. Ich stand an der Reling und winkte bis Edward, Tessa, Jennifer und Haytham nur noch kleine Punkte waren...

Dann ging ich in meine Kajüte und vergrub mich in meinem Bett!


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