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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
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8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.08.2019 628
 
Kapitel 21


Hallo noch einmal! :-)

Das versprochene zweite Kapitel für den heutigen Abend! <3 <3

LG Chaoshexe

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… es war zwar kalt in der Küche, aber es störte mich nicht. Denn wir wärmten uns gegenseitig. Edwards Hände krallten sich schmerzhaft in meine Oberschenkel, als er mich hochhob und uns so gen Arbeitstisch brachte. Meine Beine schlangen sich um seine Hüften und meine Hände griffen in seine Haare. Ich zog sein Gesicht zu mir herunter, aber er grinste nur... Mit einer schnellen Bewegung hatte er meine Hände von sich befreit und hielt sie hinter meinem Rücken mit einer Hand fest, während er mit der anderen in meinen Nacken griff und mich seinerseits an sich zog.... Als seine Lippen meine Haut nur kurz berührten, war es für mich schon vorbei und ich erlebte alles wie in Zeitlupe... Es war einfach nur noch Platz für dieses Gefühl von Vereinigung und das kosteten wir beide aus. Ohne Rücksicht, ohne über Konsequenzen nachzudenken...

Wir versanken einfach in einem fiesen Sumpf aus Gleichgültigkeit und Leidenschaft. Er trieb mich weiter und weiter... bis zu dieser Grenze... plötzlich sah ich in seine Augen und er wartete auf meine Reaktion. „SIEH MICH AN!“ Ein Befehlston der mich hinübergleiten ließ und ich sah ihn an... Er brachte uns BEIDE diese selige Erleichterung, dankbar und völlig außer Atem lehnte ich mich an seine Brust. Er atmete schwer und trotz der hier herrschenden Kälte, spürte ich einen leichten Schweißfilm auf seiner Haut.

Als er sich von mir löste, blickte er auf mich herab, aber dieses mal nicht mit Bedauern oder einem schlechten Gewissen. Es kam mir so vor, als würde er ahnen, dass wir uns das allerletzte Mal so begegnet sind. Ich nahm sein Gesicht in beiden Hände und küsste ihn einfach, um ihm zu zeigen, es war ein Abschied.

Ohne ein weiteres Wort verließen wir beide die Küche und alles was jetzt noch unausgesprochen war, blieb es auch! Und das war auch gut so.

Ich schlief in dieser Nacht nicht mehr ein. Ich packte meine Sachen und machte mich für meine Abreise am nächsten Tag fertig. Nach dem Frühstück, wollte ich mich verabschieden und dann gehen. Ich konnte es nicht ertragen, mit ansehen zu müssen, wie … er starb, wie alles auseinander gerissen wurde! Ich wollte und ich konnte es nicht.

Aber meine Pläne musste ich dann doch noch verschieben, denn eines hatte ich völlig außer Acht gelassen. Ich bekam jetzt endlich die Nachricht, dass die Jackdaw eingetroffen war und Jenny sah mich bettelnd an, weil sie sie so gerne wieder sehen wollte.

Edward machte den Vorschlag, dass es doch eine gute Gelegenheit wäre, mich zu verabschieden. So konnten sie mich alle gemeinsam begleiten und mir sogar zum Abschied winken! Wo er Recht hat...

Also machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Hafen und ich sah sie schon von weitem! Edward brauchte tatsächlich einen Moment, aber es lag vermutlich daran, dass er seine Jackdaw ein wenig anders in Erinnerung hatte. Ich muss gestehen, wir mussten sie ja auch für meine Zeit, hochseetauglich machen, also waren einige Dinge verändert worden. Der Anstrich der dem von Holz glich, um den Stahl zu verbergen, zum Beispiel.

Als wir auf den Kai traten, machte Jennifer einen erfreuten Aufschrei und eilte direkt zum Schiff. Edward stand dort wie angewurzelt und bewegte sich keinen Millimeter. Tessa und Haytham übten sich in höflicher Zurückhaltung. Ganz allgemein war mir aufgefallen das der Junge heute noch nicht ein Wort mit mir gewechselt hatte. Mal ausgenommen von den üblichen Höflichkeiten.

Ich machte eine einladende Geste und ging zur Brigg. So als hätten Tessa und ihr Sohn auf die Erlaubnis von Edward gewartet, setzten sich alle drei gleichzeitig in Bewegung.

Und dann stand ich wieder an Deck der Jackdaw ein letztes Mal gemeinsam mit ihrem Käptn ….
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