Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
16.07.2019 691
 
Kapitel 1

Hallo ihr Lieben! :-)

Die letzte Edward-Geschichte ist am Start! <3

Viel Spaß wünsche ich euch!

LG Chaoshexe

...............................................................................................................................................

Meine plötzliche Abreise damals, war nötig, aber brachte mich noch mehr durcheinander.

Wieder in meinem Leben und meiner Heimat, verbrachte ich unendlich viel Zeit mit meinem Sohn. Es waren nur zwei Tage, die ich nicht anwesend war, aber es war wie eine Ewigkeit, denn dieser Zeitsprung war immer verbunden mit körperlichen Einbußen und nervlicher Belastung. Also habe ich die darauf folgenden Wochen für meine Familie genutzt. Denn Marius und Yannick hatten schon während der Vorbereitung unter meiner Anspannung gelitten. Das wollte ich jetzt wieder gut machen!

Auch hatte ich meinem Verlobten von der Nacht mit Edward erzählt, denn das war etwas, das mich belastete und ich musste es loswerden. Im ersten Moment saß er nur da und sagte nichts. Er schwieg und ich flehte ihn an doch endlich zu reagieren, mich anzubrüllen, mich anzuschreien! Aber nichts dergleichen kam. Marius stand auf und nahm mich in den Arm und sagte nur: „Ich kann dich nicht verstehen, aber es wird einen Grund gehabt haben. Ich vergesse nicht, aber ich versuche dir zu verzeihen! Lass mir Zeit!“

Die nächsten 2 Jahren widmete ich ausschließlich der Erziehung von Yannick. Marius ging wieder seiner Arbeit als Tischler nach. Ein ganz normales Familienleben, welches mich beruhigte und mich wieder auf den Boden der Tatsachen holte. Und mein Verlobter sagte kein Wort mehr über Edward und ich ebenso!

Bis zu dem Moment, an dem mein Mentor mit der Botschaft um die Ecke kam, sie hätten endlich eine exakte Bestimmungsmöglichkeit der Artefakte finden können. Punktgenau konnte man dort hinreisen, wo man sagte man wolle sein. Zeitliche und örtliche Angaben waren nahezu 100% exakt. Frank unser Technik-Spezi hatte es getestet und war für ein Jahr zurück gegangen zu einem bestimmten Moment und Ort in seinem Leben und es hat funktioniert.

Ob es nun auch bei weiten Entfernungen funktionierte, müsste man jetzt sehen. Und ich sprang sofort wieder darauf an. Es war wie eine Droge, OHNE ging es nicht, MIT ihr war es aber auch nicht ganz richtig!

Ich stritt mich in dieser Zeit oft mit Marius und wurde zunehmend unzufriedener, denn er konnte es nicht mehr verstehen. Der Vorwurf, ich würde es nur wegen Kenway machen, hing wie ein Damokles Schwert über uns. Er sagte es nicht, aber ich wusste, dass er es dachte. Und ich selber lag nächtelang deswegen wach und wusste, dass es tatsächlich so war.

Der Tag kam, an dem ich beschloss noch ein letztes Mal das Leben des Edward Kenway zu besuchen. Denn es würde so sein, ich wählte den Zeitpunkt absichtlich so kurz vor seinem Tod, so dass ich keine andere Wahl hatte, als anschließend direkt zurück zukehren!

Yannick sah mir beim Packen zu und fragte mich immer wieder, warum ich denn verreisen müsse. Ich versuchte ihm zu erklären, dass das mein Beruf sei und ich ja auch bald wieder daheim sein würde. Das fand er aber wenig zufriedenstellend und klammerte sich immer wieder an mich. Die letzten Tage vor meiner Abreise schlief er nur noch bei mir, so als wolle er mich nicht gehen lassen. Ich musste ihm immer und immer wieder versprechen und mit Indianer-Ehrenwort, dass ich wieder zurückkomme und ihm auch einen Beweis mitbringe, dass ich dort war.

Ein schlaues Kerlchen, auch wenn er einfach nicht wusste, worum es geht. Die Streitereien mit Marius hatten ihm zugesetzt, aber er vergötterte seinen Vater und für mich war das zum einen ein Stich ins Herz aber auch gut zu wissen. Denn wir als Eltern waren gleichberechtigt für Yannick und das war für unseren Sohn wichtig!

Meine Sachen waren mal wieder gepackt. Wie beim letzten Mal in eines dieser Kleider gezwängt, dieses mal jedoch ein schlichtes grau und beige.

Die Daten waren eingespeichert, alle Notfallreserven waren eingepackt und der Spiegel erschien wieder vor mir. Geplant war, dass ich im November 1735 in London ankomme. Wir hatten eine Location nicht weit entfernt vom Queen Anne´s Sqare gewählt. Es war ein kleines Lagerhaus in einer Seitenstraße. Ich oder besser WIR hofften, dass es auch so existierte wie auf der Karte.

Also... auf gehts!
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast