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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
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8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.08.2019 569
 
Kapitel 15


Hallo ihr lieben Leser,

ich habe da noch etwas für euch :-)

LG Chaoshexe

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"Das kann nicht sein, ich bin kurz bevor ich euch im Park gesehen habe, mit Reginald nach Hause gegangen!"

"Und das soll mir jetzt WAS genau sagen? Er hat sich mit dem anderen Mann wohl auch noch getroffen!" Immer noch glaubte er fest daran, dass Birch ein freundlicher Mensch war!

Resigniert sah Edward zum Fenster, seine Wut war allmählich abgekühlt und mein Zittern ließ auch nach. "Was machen wir denn jetzt? Irgendjemand beobachtet das Haus und die Gewohnheiten anscheinend. Hast du vielleicht jemanden in Verdacht?"

Kenway starrte weiter aus dem Fenster ohne sich umzudrehen. "Nein, mir fällt niemand ein. Aber du weißt ja, Feinde habe ich genug. Ob diese hier allerdings einfach so auftauchen würden, ist fraglich."

Was glaubte Edward denn, wie sich ein Feind verhielt? Freundlich klingeln und sich auf einen Tee einladen? Natürlich würden sie umher schleichen, um genauer inspizieren zu können.

"Und wie soll ich jetzt fortfahren? Hier zuhause kann ich deinem Sohn schlecht mit dem Adlerblick weiter helfen! Hier gibt es nichts zum üben!"

Jetzt drehte er sich mir wieder zu und sah irgendwie erschöpft aus. Ein tiefes Seufzen kam aus seiner Kehle. "Da hast du wohl recht. Das hatte ich nicht bedacht. Aber wo wir schon dabei sind, wie hat er sich gemacht? Konnte er seine Fähigkeit ohne Probleme einsetzen?" Sein Gesicht nahm einen stolzen Ausdruck an.

Ich lächelte in mich hinein, denn ich war drauf und dran, ihm von Haythams Art mir gegenüber zu berichten. Tat es aber nicht gleich. "Ja, das hat ganz wunderbar geklappt. Er konnte mir die Auren sehr gut beschreiben und man hat gemerkt, dass es ihn keine große Anstrengung gekostet hat."

Er platzte fast vor Stolz. Dann hau ich ihm mal die schlechten Manieren seines geliebten Kindes um die Ohren! "Aber... Edward, Haytham legt eine ziemlich respektlose Art mir gegenüber an den Tag! Ich musste mich arg zusammen reißen, um ihm nicht links und rechts welche an die Ohren zu geben!"

"Wage es ja nicht, Hand an meinen Sohn zu legen, Alex!" In einer Geschwindigkeit, die ich so nicht erwartet hatte, stand er nur wenig Zentimeter von mir entfernt und funkelte mich an. "Und bekomme ich davon etwas mit, dann gnade dir Gott!"

"Wie bitte? Ich soll seine Art mir gegenüber einfach tolerieren? Das ist nicht dein Ernst! Du solltest ihm vielleicht mal erklären, wie man sich einer Frau gegenüber verhält. Auch wenn ihr hier alle immer glaubt, wir wären nur zum Heiraten und Kinderkriegen gut!" Meine Stimme wurde immer lauter!

"Jetzt fängst du wieder damit an? Was hat Jenny denn dieses mal zu jammern gehabt?" Jetzt platzte mir aber echt die Hutschnur!

"DU hörst mir jetzt mal zu. Es geht gerade nicht um deine Tochter, die du wie eine heiße Kartoffel hast fallen lassen, sondern um den schlechten Umgang deines vergötterten Sohnes! Ich lasse mir einfach nicht von einem verwöhnten 9 jährigen sagen, ich könne nichts und müsse IHM erst einmal beweisen, WAS ich für Fähigkeiten hätte!"

Edwards Gesichtsfarbe wich einem normalen Hautton und wurde zu einem sehr dunklen Rot und seine Hände ballten sich zu Fäusten. Da hatte ich wohl mal wieder einen wunden Punkt erwischt. Wie gerne hätte ich mir jetzt Deckung gesucht!
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