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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
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04.08.2019 585
 
Kapitel 12


Hallo und einen schönen Sonntag wünsche ich euch.

Und damit euch nicht langweilig wird, gibt es etwas Lesestoff :-) <3

LG Chaoshexe

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Wie ich vermutet hatte, es dauerte nicht lange und Haytham fing an zu blinzeln. Seine Konzentration brach zusammen, denn er war definitiv nicht trainiert. In den letzten Jahren hatte ich meine Fähigkeiten aber ausgebaut und hoffte, dass es einigermaßen helfen würde.

Trotzdem huschte immer wieder dieser böse Gedanke in meinem Kopf rum: "Warum Perlen vor die Säue werfen? Er wird Templer, bist du bescheuert, ihm Assassinen-Techniken beizubringen?" Aber was sollte ich denn machen, Edward hatte mich darum gebeten, im Gegenzug sollte ich die Jackdaw behalten. Ich war immer noch zwiegespalten, ob das Alles so richtig und gut war.

"Wie ich sehe, haltet ihr keine 5 Minuten stand, wenn ihr eure Sinne schärfen sollt! Wie peinlich, Master Haytham!" Ich ließ jetzt meinen Widerwillen und meinen Zorn einfach los, mal sehen, ob das nicht ein bisschen erzieherischen Wert hatte!

Er zuckte zusammen und ich sah, wie er versuchte sich wieder auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Haytham kontrollierte diesen Sinn nicht, sonder der SINN kontrollierte IHN! Es wäre so einfach, es dabei zu belassen. Ich könnte einfach gehen... Nein... ich würde diesem drei-Käse-hoch schon noch zeigen, was es hieß sich mit einem Assassinen anzulegen!

Was mir halt nur im Weg stand war mein Wissen um die Zukunft. Und wenn ich ehrlich bin, es war hinderlich. Konzentriere dich selber. Das tat ich jetzt.

"Mir tun die Augen weh, das ist alles! Könnt ihr nicht einfach das tun, für das euch mein Vater angestellt hat?" Schätzchen, ich tat das bereits. Du kleiner Klugscheißer... entschuldigt meine Ausdrucksweise!

"Ihr seid nicht annähernd so gut ausgebildet wie ihr glaubt, Master Haytham! Deshalb könnt ihr den Blick nicht halten. Wie wäre es denn dann mit etwas einfachem? Ich schlage vor, wir gehen in den Garten und sehen, was wir dort erreichen können?"

"Wenn ihr meint, dass das hilft!" Genervt ging er mir hinterher und ich konnte das Augenrolle in meinem Nacken spüren. Nein, so ein kleiner verwöhnter Junge würde mich nicht aus der Fassung bringen!

Draußen angekommen, setzte ich mich auf eine Bank in der Nähe der großen Mauer, die das Grundstück umgab. Ich hatte einen Blick auf den Zwinger mit den Hunden und links von uns war eine alte Tür eingelassen, die vermutlich zum Nachbargrundstück führte. Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter.

"Also... setzt euch und betrachtet den Garten. Schaut euch die Hunde an. Entspannt euch und versucht einfach etwas zu sehen. Aber bleibt fokussiert auf das Schimmern. Denn ich weiß ihr seht es. Und wenn ich mich nicht täusche könnt ihr ein Leuchten um mich auch nicht verleugnen. Oder, Master Haytham?" Herausfordernd sah ich ihn an.

Sein Blick wurde dunkel und er musterte mich, dann den Garten ringsum und kam wieder auf meine Person. Und auf einmal änderte sich etwas in seinem Ausdruck.

"Wie habt ihr das gemacht? Ihr seht auf einmal anders AUS!"

"Nein, ich sehe nicht anders aus. Ihr nehmt mich nur anders WAHR! WAS seht ihr? Sagt es mir!"

Haytham starrte mich an und es war nicht dieses arrogante Gesicht was mich ansah, es war auf einmal ängstlich. DAS hatte ich nicht unbedingt erreichen wollen. Aber ich hatte meine Wut auf ihn in mir gebündelt und so wirkte meine Aura rot für ihn! Er war in Alarmbereitschaft!

Das reichte mir fürs Erste!
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