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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
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8 Reviews
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1 Review
 
02.08.2019 618
 
Kapitel 11


Huhu...

Und gleich noch Lesestoff hinterher!

Ich möchte mich auch noch einmal bei Todesengel222 bedanken, dass ich Betaleserin sein darf. Habe mich sehr über die Anfrage gefreut. <3

LG Chaoshexe

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Im Laufe des Vormittags, leistete uns Tessa noch Gesellschaft und die Unterhaltung verlief seicht und ereignislos. Ich versuchte mir ein Konzept zurecht zulegen für die Unterrichtsstunde mit Haytham. Ich hatte so etwas noch nie gemacht, ich wusste wirklich nicht, wie ich anfangen sollte.

Also... ich baute auf Kennenlernen. Ein Verständnis für den Jungen zu bekommen, herauszufinden, wie weit seine Sinne bis jetzt ausgeprägt waren. WENN sie es denn waren, ich bezweifle, das er das schon von alleine herausgefunden hat. Auch wenn er, wie Edward betonte, ein sehr pfiffiges Kerlchen war und mehr sah und verstand, als einem lieb war.

Gegen ein Uhr wurde zu Mittag gegessen. Die komplette Familie Kenway war anwesend, wie üblich UND Reginald Birch. Mir war der Appetit vergangen. Und nicht nur mir, Jenny sah zu mir hinüber und verdreht nur die Augen. Aber dieses mal lächelte sie ein bisschen dabei, ein verschwörerisches Lächeln. Ihr Selbstbewusstsein war gestärkt und das freute mich ungemein!

Nach dem Essen kam Edward mit seinem Sohn auf mich zu und bat mich in den Freizeitraum. Also dann mal los, sagte ich mir. Ich folgte den Beiden hinein und mir wurde gleich der Wind aus den Segeln genommen, denn der Hausherr eröffnete, WIE er sich die Trainingsstunden oder besser Unterrichtsstunden für seinen ach so geliebten Sohn vorstellte. Verzeiht mir, aber es war unerträglich. Diese Art, wie er seinen Sohn in höchsten Tönen lobte und ihm versicherte, dass er sicher AUCH noch etwas von mir lernen könnte. Zurück zum Geschehen, ich schüttelte mich, weil ich meine Gedanken fokussieren musste.

Da stand ich Klein Kenway nun gegenüber, Edward hatte sich entschuldigt und war gegangen. Was jetzt? Diese grauen Augen, die mich irgendwie belauerten, waren ... unheimlich. Und auf einmal huschte dieser Schleier über sie hinweg. Und genau in diesem Moment konnte ich ansetzen. Denn das war es ja, was ich ihn lehren sollte zu vertiefen!

"Master Haytham, was ihr da gerade gemacht habt, mit eurem Augen, könnt ihr das schon lange?" Es war eine höfliche Frage, dachte ich.

"Was soll ich gemacht haben? Ich habe nur hier gestanden und darauf gewartet, dass ihr endlich mit dem Unterricht anfangt!"

Das konnte ja noch lustig werden. Dieser Tonfall in seiner Stimme war so arrogant, als wäre ich eine dahergelaufen Bettlerin! Ich musste mich beherrschen, nicht aus der Haut zu fahren.

"Oh, ich fange gerade damit an. Und ich habe euch eine Frage gestellt. Und ich erwarte, das ihr sie mir auch beantwortet!" Ich richtete mich zur vollen Größen auf und versuchte ein strenges Gesicht zu machen.

"Wie wäre es denn dann damit, wenn ihr erstmal versucht, mir zu erklären, weshalb gerade IHR mir etwas beibringen sollt und nicht mein Vater?" Wie bitte? Ich sollte mich IHM erklären?

Ich starrte ihn einfach nur an und fokussierte ihn. Seine Aura schwankte tatsächlich zwischen weichem Gelb und leichten Rot. Wie ich darauf reagieren sollte, war aber fraglich!

"Eure Aura deutet darauf hin, dass ihr nicht zu wissen scheint, was ihr eigentlich wollt! Vielleicht solltet ihr mit eurer Arroganz sparsamer umgehen!"

"Wie könnt ihr es wagen, so mit mir zu reden? Ich werde Vater davon berichten und dann werdet ihr schon sehen, was ihr davon habt." Wie ein verzogenes Kind verschränkte er wütend die Arme vor der Brust und versuchte mich in Grund und Boden zu starren!

DAS konnte ich auch, von so einem Schnösel würde ich mir definitiv nichts sagen lassen, sollte Edward doch sauer auf mich werden! War er ja eh schon!!
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