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Eine Zeitreise die sich gewaschen hat - Part 3 - Ein endgültiger Abschied

GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character)
16.07.2019
14.08.2019
25
14.943
3
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
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02.08.2019 713
 
Kapitel 10

Hallo ihr Lieben!

Auf gehts ins Wochenende mit frischen Kapiteln! :-)

Viel Spaß und bedient euch bei dem eisgekühlten Getränk, heute mal Nanaminztee <3 <3

LG Chaoshexe

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Ich ging auf mein Zimmer, ich musste mich erst einmal wieder beruhigen. Auf halbem Wege kam Jennifer auf mich zu. "Alexandra, ist alles in Ordnung? Du siehst aus, als würdest du am liebsten jemandem den Kopf abreißen. Jemand bestimmtes im Sinn?"

"Ja, deinen Vater!" Bei diesen Worten musste ich grinsen und sie ebenfalls. "Er ist ein sturer Esel. Aber wem ich erzähle ich das?"

Jenny musste lachen: "Stur und dickköpfig und unbelehrbar. Und er hat einen unglaublich schlechten Geschmack, was Männer angeht!" Verständnislos sah ich sie an. "Naja, im Bezug auf Männer, die mir den Hof machen sollten und die mir ja angeblich gefallen. Dieser Birch zum Beispiel ... Wie kann er da nur annehmen, dass ich DAZU ja sage?"

Oh natürlich, der springende Punkt, weswegen ich ja mit dem Mädchen noch reden wollte. Also konnte ich ja jetzt das Ganze auch schon anschneiden: "Ja, davon hat mir Edward auch schon berichtet. Aber erzähl mir doch einfach mal etwas von diesem Birch. Wie ist er so, was macht er. Magst du ihn überhaupt?"

Ihr Blick wurde genervt und traurig zugleich. "Er ist... er .... nett ist er, höflich, zuvorkommend. Alles wäre ja auch schön, aber ... er ist mir einfach unsympathisch. Und... Alex, ich weiß noch etwas. Aber Vater will davon nichts hören!" Mit diesen Worten zog sie mich in den Eingang zur Küche. Zu dieser Zeit war hier niemand.

Verschwörerisch flüsterte sie mir ins Ohr: "Alex, Reginald gehört dem Templerorden an. Ich habe es über einen guten Freund herausgefunden! Und ich habe, wenn er glaubte, ich hörte nicht zu, die Gespräche, die er mit anderen Leuten führt, belauscht. Irgend etwas stimmt mit ihm nicht. Oh Alex, was soll ich denn machen? Vater glaubt mir nicht. Kannst du ihm das nicht sagen? Dir glaubt er bestimmt eher als mir."

"Jenny, das wird nicht so einfach. Edward ist so stur, dass er sich nicht in deine Erziehung und seine Pläne mit dir und Birch reinreden lässt. Ich hatte es schon damals versucht. Und wie du dich vielleicht noch erinnerst, endete das Ganze in meiner plötzlichen Abreise!"

"Aber wenn wir gemeinsam zu ihm gingen? Oder wir versuchen einen Beweis zu finden, der Reginald bloßstellt? Irgend etwas müssen wir doch tun können!" Verzweiflung klang jetzt in ihrer Stimme mit, neben der unglaublichen Wut.

"Also gut, ich werde mit deinem Vater noch einmal sprechen und versuchen, ihn von Reginalds Machenschaften zu überzeugen! Aber versprechen kann ich dir nichts. Zumal ich ja dann wohl ab heute auch deinen kleinen Bruder trainieren darf!"

"Ach ja, Haytham... schön für ihn! Versteh mich nicht falsch, ich mag ihn ja, aber es ist einfach nicht fair von Vater!" Tränen standen in ihren Augen und es tat mir so weh, sie so zusehen. Ich legte ihr meine Hand um die Schulter und drückte sie an mich.

Und dann war es an mir, mit einer Verschwörermiene ihr ins Ohr zu flüstern: "Weißt du was wir machen? Immer wenn Edward aus dem Haus ist, werde ich mit DIR ein bisschen üben. Was meinst du? Mir würde es Spaß machen, dir ein paar Kniffe beizubringen! Und so habe ich auch Bewegung und muss nicht die ganze Zeit still sitzen!"

Ihre dunklen Augen weiteten sich und strahlten mich wieder an: "Oh Alex, natürlich würde ich mich freuen! Wann können wir denn anfangen? Am besten sollten wir nicht im Freizeitraum trainieren. Auf meinem Zimmer wäre genug Platz, oder vielleicht doch lieber der Garten? Ach nein, da könnte Vater uns beim Heimkommen überraschen." Sie schmiedete mit einer Leidenschaft Pläne, die unglaublich ansteckend war, leider musste ich Jennifer aber bremsen.

"Immer langsam, wir finden schon einen geeignete Platz und vor allem eine gute Zeit!" Lachte ich und wir gingen in den Salon, wo sie wie so oft saß und grübelte. Heute jedoch nicht, sie war beflügelt von dem Gedanken, eine Verbündete zu haben. Es brach mir mal wieder das Herz, dass ich ihr nur von kurzer Dauer ein wenig Freude bereiten konnte.

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