Der richtige Zeitpunkt

von Jackymi
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
15.07.2019
18.09.2019
19
52933
19
Alle Kapitel
63 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hallo ihr Lieben.
Als ich mir dieses Kapitel heute noch einmal durchgeschaut habe fand ich etliche Stellen, die ich hätte besser machen können und habe sie jetzt noch geändert. Nur falls ihr es schon gelesen habt, wundert euch bitte nicht.
Liebe Grüße
Jackymi



Ein warmer, süß duftender Lufthauch streicht meinen Nacken entlang und kitzelt die empfindliche Haut an meiner Halsbeuge. Ein wohliger Schauer zieht sich meinen Rücken entlang und langsam öffne ich blinzelnd meine müden Augen. Die sanften, orangefarbenen Strahlen des Sonnenaufgangs fallen durchs Fenster herein während sich Adrien unter unserer flauschigen Decke fest an meine Rückseite schmiegt und seine Arme meinen Bauch umschlingen. Das Gefühl seiner warmen, nackten Haut an meiner lässt mein Herz schneller schlagen . Ein unbeschreibliches Glücksgefühl kribbelt in meinem Körper als ich mich ein Stück in seine Richtung drehe und sein friedlich, schlafendes Gesicht meinem so nahe ist, dass ich seinen warmen Atem an meinen Lippen spüre. Sein süßlich, herber Duft den ich tief einziehe, entlockt mir einen genüsslichen Seufzer. Der Polster unter seinem Gesicht drückt seine Wange so unglaublich niedlich nach vorne, dass ihm der Mund ein kleines Stück offen steht. Dieser wundervolle Anblick entlockt mir ein lächeln, bei dem sich eine wohlige Wärme in meiner Brust ausbreitet. Mit meiner Hand streife ich ihm seine weichen, verwuschelten Haare aus dem Gesicht die wild nach allen Richtungen abstehen und hauche ihm, ganz zart um ihn nicht zu wecken, einen Kuss auf die leicht geöffneten Lippen. „ Ich liebe dich.“, flüstere ich fast lautlos gegen seine Haut und lasse meine Finger seine Wange entlang streichen, an der sich heute Morgen ein leichter Bartschatten bemerkbar macht. Noch immer kann ich mein Glück kaum fassen. Das Gefühl neben ihm aufzuwachen, mit dem Wissen das er mich lieb, ist noch viel schöner als ich es mir je Vorgestellt habe. Ich schließe die Augen als sich die Bilder, von gestern Abend und gestern Nacht, in meine Gedanken schleichen und warme, kribbelnde Schauer meinen Körper durchziehen. Seine sinnlichen Berührungen, das Bild wie er atemlos auf mir liegt, wie er mir seine Liebe gesteht, all das hallt wie ein Echo in meinem Kopf. Und würde ich nicht genau wissen wie Kräftezehrend der gestrige Tag für ihn war, würde ich ihn jetzt wecken um ihm zu zeigen wie leidenschaftlich ich ihn liebe. Aber das kann ich auch noch später. Der Gedanke lässt mich sehnsüchtig seufzen. Ich ziehe die weiche Decke noch ein Stück höher über uns, kuschle mich wieder an Adrien und genieße einfach den Moment den uns dieser wundervolle Morgen schenkt.

„ Was soll das heißen ihr habt keinen Camembert?!“, höre ich eine vertraute, kratzige Stimme ein Stück entfernt von mir als ich gerade am eindösen bin. „ Ich habe seit gestern Abend nichts mehr gegessen! Sieh mich an. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst!“, gibt die Stimme selbstmitleidig von sich und ich bin mir sicher, dass ich das gerade träume. Doch als Tikkis Stimme an mein Ohr dringt bin ich mit einem Schlag hellwach. „ Du bist sowieso viel zu dick. Eine Mahlzeit weniger schadet dir schon nicht.“, gibt sie demjenigen schadenfroh zurück und ich höre das knackende Geräusch eines Kekses. Meine Blick wandert schnell hin und her als ich das Gespräch im Nebenraum angestregt verfolge. „  Es ist mir egal ob es dir passt oder nicht, ich gehe die beiden jetzt wecken. Er hat sich gefälligst um mich zu kümmern!“, gibt die kratzige Stimme wütend von sich. NEIN! In heller Panik stockt mir der Atem und ich spüre jegliche Farbe aus meinem Gesicht weichen denn in diesem Moment fällt mir ein woher ich diese Stimme kenne. So schnell ich kann, ohne Adrien zu wecken, wühle ich mich hektisch aus dem Bett und als ich mir panisch T-Shirt und Hose überziehe höre ich Tikkis aufgeregte Stimme: „ Jetzt beruhig dich. Du kannst nicht einfach da rein platzen. Du weißt warum. Komm mit in die Küche, wir finden schon was für dich.“ Erleichtert atme ich aus als die kratzige Stimme zustimmt und es dann draußen endlich leise wird. Doch ich muss mich trotzdem beeilen bevor Adrien wach wird oder der kleine Quälgeist es sich doch noch einmal anders überlegt. Schnell schlüpfe ich aus dem Schlafzimmer, schließe leise die Tür hinter mir und laufe, mit schnellem Puls, in Richtung Küche. „ AAHH! verdammt!“, ich versuche so leise wie möglich zu Fluchen als ich mit voller Wucht gegen die Kühlschranktür renne. Der heftige Schmerz an meiner Nase treibt mir die Tränen in die Augen. „ Aahh.“ Ich drücke meine Finger gegen das pochende Hämmern meiner Nase als mich ein kleiner, schwarzer, Katzenähnlicher Kwami  aus dem inneren des Kühlschranks schmatzend anschaut während er aus der Käsepackung herausklettert. „ Ist das alles an Käse was ihr zu essen habt?“, motzt er mich zur Begrüßung an und wischt sich mit seiner kleinen Hand geriebenen Parmesan vom Kinn. Ich nicke nur stumm während der pochende Schmerz an meiner Nase ganz langsam erträglich wird. Er verdreht die Augen und pustet verächtlich die Luft aus während er sich auf meine rosafarbene Butterdose setzt und seine Finger ableckt. Mit einem vorwurfsvollen Blick begutachtet er mich, wie ich mir meine Nase halte. „ Also ich bin Plagg, aber das weißt du ja schon von Tikki. Und ich weiß auch wer du bist. Also können wir das schon mal überspringen und gleich zum wichtigen Teil übergehen.“, gibt er in einem Geschäftsmäßigen Ton und mit ernstem Blick von sich. Ich starre ihn ungläubig an. Er ist so anders als Tikki. Schon auch irgendwie niedlich aber er riecht verdammt stark nach Käse. „ Ich BRAUCHE ganz DRINGEND eine riesige Scheibe CAMEMBERT. Und nach allem was ich so mitbekommen habe, willst du bestimmt nicht dass ich Adrien wecke und er uns hier so nett plaudern sieht.“, er zwinkert mir bei seinen Worten verschwörerisch zu. Was zum? „ Also, wirst du mir meinen geliebten Camembert besorgen müssen.“, er legt den Kopf schief und grinst mich aus seinen grünen, funkelnden Augen siegessicher an  weil er genau weiß, dass er mit seinem Argument bereits gewonnen hat. Ich lege den Kopf in den Nacken und blicke seufzend zur weißen Decke über mir bei dem Gedanken, dass ich mich von einem unverschämten Kwami wegen eines Stück Käses erpressen lassen muss. Langsam nehme ich meine Hand von meiner Nase. Also gut. Dann eben Camembert.

„ Bonjour Madame, zwei Café au lait zum Mitnehmen bitte, dann zwei Croissants, drei Erdbeermacarons und die zwei Packungen Camembert.“, sage ich zu der netten älteren Verkäuferin hinter dem großen Holztresen, in der kleinen Bäckerei gegenüber meines Wohnhauses. Während sie alles einpackt und den duftend, frischen Kaffee in die Becher laufen lässt ertönt hinter mir das Klingeln der kleinen Glocke über der Eingangstüre als jemand die Bäckerei betritt. Und hätte dieser jemand nicht ein furchtbar verächtliches Schnauben von sich gegeben, hätte ich mich vermutlich nicht einmal umgedreht. Mit angewidertem Blick betrachtet mich Lily aus ihrem stark geschminktem Gesicht und als ich den Hass in ihren grauen, funkelnden Augen sehe bin ich mir sicher, dass sie mich am liebsten mit einem Baguette totschlagen würde. Das würde bestimmt eine Weile dauern. Ich schüttle den Kopf über meine Gedanken die sich schon wieder selbstständig machen und versuche ihr trotzdem ein freundliches: „ Hallo“, entgegen zu bringen. Doch mehr als einen abfälligen Blick während sie ihr Kinn nach oben reckt bekomme ich nicht zurück als sie sich in ihrem, perfekt sitzenden Bürokostüm, neben mich an den Tresen stellt. Sie schnappt sich eine Zeitung und bestellt zwei Cappuccinos. In dem Moment klingelt mein Handy und es ist Adrien. Ich drehe mich ein Stück zur Seite und halte mir die Hand vor den Mund damit Lily nicht noch mehr Grund hat mich zu hassen. „ Wieso muss ich alleine im Bett liegen?“, gibt er mir mit noch verschlafener Stimme durchs Telefon und entlockt mir damit ein lächeln. „ Ich bin nur schnell Frühstück holen. In zwei Minuten kuschle ich mich wieder zu dir.“, gebe ich ihm ganz leise aber freudestrahlend zurück während mein Blick das Fenster hinaus wandert, zu meinem Wohnhaus. „ Ich werde mal unter die Dusche schlüpfen. Vielleicht kommst du mich ja dort besuchen?“, fragt er mit verspielter Stimme und ich kann mir genau seinen Blick dazu vorstellen. „ Ich warte auf dich“, raunt er mir noch ins Telefon und ein unglaublich dämliches Kichern entkommt mir bevor ich mich schnell von ihm verabschiede als die nette Verkäuferin meine fertigen Kaffees auf die Theke stellt. Als ich bezahle und die heißen Becher in die Hand nehme huscht mein Blick kurz zu Lily und ich wünsche mir, ich hätte es nicht getan. Ich glaube in meinem ganzen Leben hat mich noch nie jemand so hasserfüllt angesehen wie sie in diesem Moment. Während ihr die Venen an der Stirn hervortreten wird ihre rote Miene immer mehr von ihrer aufsteigenden Wut verzerrt. Mit einer schnellen Bewegung schlägt sie mir mit ihrer Zeitung die Becher aus der Hand und der ganze, heiße Kaffee rinnt über meinen Oberkörper bis zu meiner Shorts. „ AHHH!“, scheiße ist das heiß. „ SPINNST DU!?“, schreie ich sie wütend an und ziehe mein rosa Shirt ein Stück von meinem Körper weg. Jetzt ist auch meine Geduld am Ende. Ganz langsam beugt sie sich zu mir. „ Du wirst den Tag noch bitter bereuen an dem du dich ihm an den Hals geworfen hast, du kleines Flittchen!“ Was? Hab ich mich verhört? „ Aber schon bald wird er die richtige Entscheidung treffen.“, spuckt sie mir hasserfüllt ins Gesicht. Völlig entgeistert über ihren Wahnsinn schaue ich sie an. „ Bist du verrückt geworden?“, ist alles was ich herausbekomme als ich mit meinem Shirt wedle um meinen Oberkörper zu kühlen. Doch da dreht sie sich auch schon weg und stöckelt mit ihren 10 cm High Heels aus der klingelnden Tür hinaus. „ Aber Mademoiselle, ihre Cappuccinos!“, ruft die nette Verkäuferin ihr noch hinterher als sie sich wieder zu mir umdreht und mich verwundert anschaut. Scheinbar hat sie nichts von alle dem hier mitbekommen.“ Ach wissen sie was, die nehme ich.“ sage ich seufzend und packe noch einmal meine Geldbörse aus.

Verstohlen stecke ich den Kopf in die Wohnung als ich die Haustür aufsperre. Aus dem Badezimmer höre ich noch das Wasser in der Dusche laufen. Schnell schlüpfe ich durch die Tür und durch das Wohnzimmer weiter Richtung Küche. Wo ich von einem verfressenen Kwami, der auf meiner Arbeitsplatte sitzt, schon sehnlichst erwartet werde. „ Hier hast du dein Schweigegeld.“, übergebe ich Plagg seinen Camembert und fühle mich, wie in einem schlechten Mafiafilm. Sofort beginnen seine Augen zu funkeln als er das stinkende Stück Käse, das genauso riecht wie er, entgegen nimmt. „ Danke Marinette, du hast mich vor einem schrecklichen Hungertod bewahrt.“, gibt er jetzt ganz kleinlaut mit treuherzigem Blick von sich. Ein bisschen seltsam ist er ja schon. Aber der Hundeblick den er mir gerade schenkt entlockt mir ein lächeln und ich krame weiter in meiner Tüte, auf der Suche nach Tikkis Macarons. „ Üch hoffe gas würd was zwüschen euch. üch kann düch gut leiden.“, krächzt er mir mit vollem Mund entgegen und verwundert hebe ich meinen Blick als er sich noch den Rest des Käsestückes gierig in den Mund schiebt. Ich weiß gar nicht was ich ihm darauf erwidern soll. Vermutlich sind es die nettesten Worte zu denen er imstande ist. Gerührt über seine liebe Geste beuge ich mich zu ihm hinunter, streiche ihm mit meinen Fingern über seine weiche Wange als ich ihn aufrichtig anlächle. Vielleicht habe ich vorhin nur einen falschen Eindruck von ihm bekommen. „ Wenn du mich anbaggern willst geh dich vorher umziehen. Du bist total vollgesaut.“, gibt er mit hochgezogener Augenbraue selbstgefällig von sich. Großer Gott!!

Als sich Tikki und Plagg mit ihrem Frühstück in Richtung Dach verabschiedet haben und ich schon den Tisch auf der Terrasse für unser Frühstück gedeckt habe, läuft das Wasser in der Dusche noch immer. Ich nehme einen Schluck Kaffee, der aber auch schon langsam kalt wird. Was macht er nur so lange? „Ähm, also das Frühstück wäre jetzt fertig, wenn du willst?“, stammle ich durch die geschlossene Badezimmertüre als ich kurz klopfe. Ob er wohl immer so lange im Bad braucht? Ich muss lächeln als mir der Gedanke kommt das ich es ja ab jetzt, selbst herausfinden kann. „ Kannst du bitte zu mir kommen? Du müsstest mir bei etwas behilflich sein.“, gibt er mir als Antwort zurück. Ach, bestimmt findet er sich nicht zurecht in meinem Bad, schießt es mir durch den Kopf.  Als ich die Türe öffne schlägt mir die feuchte, nach süßer Seife duftende Luft entgegen und die Glaswand der Duschkabine ist fast blickdicht mit Dampf beschlagen sodass ich Adrien gar nicht richtig sehen kann. Ich stelle mich vor die Dusche und beginne zu erklären. „ Ich habe dir ganz vergessen zu sagen wo du die Sachen findest die du braAAAAA...!“, entfährt es mir erschrocken als er mit einem Ruck die Duschtür aufreißt, mich an der Taille packt und zu ihm rein zieht. „ Du bist total verrückt!“, lache ich als ich zu ihm aufsehe und mich das warme Duschwasser schon vollständig durchnässt hat sodass mir meine Klamotten an meiner Haut kleben. Er streift mir sanft die nassen Haare aus dem Gesicht und legt seine Hände an meine Wangen. „ Ja ich bin verrückt, nach dir.“, grinst er mir mit einem sinnlich funkelnden Ausdruck in seinen Augen entgegen der mein Herz höher schlagen lässt und mir eine Gänsehaut verpasst. “ Ich habe dir doch gesagt dass ich hier auf dich warte“, raunt er mir gegen meine Lippen und ich spüre die Hitze in meinem Gesicht aufsteigen als er sich mit seiner nackten Haut an mich presst. Er ist mir so nahe dass die Wasserperlen die von seiner Nasenspitze tropfen noch mein Gesicht streifen bevor sie zu Boden fallen. Ich verliere mich in seinen herrlich strahlenden Augen während ihm das Wasser von seinen Haaren aus über das Gesicht rinnt und er seine Hände in meinen Nacken streichen lässt. Meine Finger gleiten die warme, nasse Haut an seinen Seiten hinunter und langsam lasse ich sie nach vorne wandern, weiter seinen Bauchnabel nach unten. Ich schließe meine Augen, spüre wie sich sein Bauch anspannt und höre ihn  unter meiner Berührung scharf die Luft einziehen bevor ich meine Lippen sehnsüchtig auf seinen zu bewegen beginne. In meiner Brust breitet sich ein wohliger Schauer aus und ich muss lächeln bei dem Gedanken dass er so intensiv auf meine Berührungen reagiert. Meine Finger wandern weiter seine Oberschenkel entlang und ich lasse meine Nägel ganz zart an der Innenseite wieder nach oben gleiten. Ich spüre seine Gänsehaut und sein leises stöhnen umspielt meine Ohren. Seine Hand wandert meinen Rücken nach unten und schiebt sich unter mein Shirt . Meine Haut beginnt zu prickeln dort, wo er mich berührt. Langsam zieht er es immer höher und streicht auch mit seiner zweiten Hand darunter während wir uns leidenschaftlich küssen und das warme Wasser von oben auf uns herunter prasselt. Mein Shirt fällt zu Boden als er es mir auszieht und ich lehne mich mit dem Rücken gegen die kühle Fliesenwand während ich ihn mit nach hinten ziehe und mich eng an ihn schmiege. Mit prickelnden Küssen wandert er die empfindliche Haut an meinen Hals entlang, abwärts bis zu meinem erhitzten Dekolleté. Ich lege meinen Kopf in den Nacken und fasse ihm begierig ins Haar als er mit seinen Fingern die Spitze an meinem Bh entlangstreicht, meine Brüste mit Küssen bedeckt und seine andere Hand fest meinen Hintern packt als er meine Hüfte gegen seine drückt. Seine Berührungen entlocken mir ein lustvolles stöhnen und in meinem Körper breitet sich ein heißes Kribbeln bis zu meiner Mitte aus als er mir seine nackte Erregung an meine Haut drückt. „ Was zum Teufel ist das?“, sagt er erschrocken während er seine Hände von mir nimmt. „ Was?“, bringe ich atemlos hervor als ich die Augen öffne und seinem Blick folge der starr auf meinen Oberkörper gerichtet ist. Oh! Erst jetzt sehe ich die roten Flecken, die der heiße Kaffee an mir hinterlassen hat. Aber im Moment ist mir das nicht wichtig. Nur wir zwei sind wichtig. „ Ach das war nur Lily vorhin in der Bäckerei.“, wispere ich beiläufig und ziehe ihn wieder an meine Lippen. Wir können jetzt wirklich schöneres machen als über sie zu reden. „ WAS!!“, sagt er etwas zu laut dafür, das er direkt an meinem Gesicht ist und räuspert sich als er es selbst auch bemerkt. Er schließt kurz die Augen und atmet tief durch als er sich durch die nassen Haare strubbelt. „Was hat diese verrückte mit dir gemacht!“, seine Stimme klingt verbissen ruhig aber sein Blick spiegelt seine Wut als er seine Augen wieder öffnet und sich ein kleines Stück von mir zurücklehnt. Ach Scheiße, nein. Ich streiche mir meine nassen Haare aus dem Gesicht und seufze laut als ich befürchte dass der wunderbar leidenschaftliche Moment, jetzt ein jähes Ende gefunden hat. „ Scheinbar hat sie ein Auge auf dich geworfen. Und hat mir mit heißem Kaffee deutlich klar machen wollen, dass ich ihr dabei im Weg stehe.“, gebe ich leise von mir als ich ihm zusehe, wie er gedankenverloren mit seinen Augen die roten Flecken an meinem Oberkörper nachzeichnet. In seinem Mienenspiel glaube ich eine Mischung aus Wut, Sorge und Schuld zu erkennen. „ Ich kümmere mich darum. Das verspreche ich dir.“, versucht er ruhig zu sagen aber ich höre die Wut in seiner Stimme. Ich lege meine Hände in seinen Nacken und ziehe ihn ganz nahe zu mir denn ich will unsere gemeinsame Zeit nicht mit solchen Dingen verschwenden. „Lily ist zwar verrückt aber...“, ich lasse meinen Blick zu seinen weichen Lippen wandern und wieder hinauf zu seinen Augen. „…. ich habe jetzt keine Lust über sie zu nachzudenken. Aber dafür auf etwas ganz anderes.“, lächle ich ihn an und ziehe dabei meine Augenbrauen ganz weit nach oben. Damit er auch ja versteht was ich ihm sagen will. Sofort hellt sich seine Miene auf und er beginnt leise zu lachen bei meinem übertriebenen Ausdruck. Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und haucht mir gegen meine Lippen. „ Ich liebe dich Marinette. So sehr.“ Ich spüre sein lächeln noch an meinen Lippen als er mich mit einem leidenschaftlichen Kuss bedeckt und sich fest an mich drückt. Diese drei Worte von ihm zu hören tut so unendlich gut und ich bin erleichtert dass wir dieses Thema, zumindest für den Moment, hinter uns lassen können. Er streicht mit der Zungenspitze meine Unterlippe entlang bevor er mein Kinn abwärts zu meinem Hals küsst. Seine Finger gleiten meinen Rücken entlang und er öffnet mir den Bh, den er langsam zu Boden sinken lässt. Ich lasse meine Hände durch sein nasses Haar gleiten als seine Hand fest meine Brust umschließt, sie zu massieren beginnt und er mir damit prickelnde Schauer durch den Körper jagt. Mit Küssen, die meine Haut zu glühen bringen bedeckt er jeden einzelnen der roten Flecken an meinem Oberkörper und streift mit seiner anderen Hand die Blutergüsse an meinem Rücken entlang. „ Niemand darf dich je wieder so behandeln.“, haucht er mir gegen meinen zitternden Bauch als seine lustvollen Küsse immer tiefer wandern. Und ich bin mir nicht sicher ob er damit nur Lily meint. „ Dafür werde ich sorgen!“, raunt er bevor ich höre wie er den Reißverschluss an meiner Jeans Short öffnet. Meine Beine fühlen sich an wie Butter und mein Atem entfährt mir stoßweise vor Verlangen nach ihm. Er lässt seine Hände an meinen Seiten bis zum Bund meiner Hose wandern und umfasst ihn fest als er sie mir gleichzeitig mit meinem Slip hinunterzieht und aus der Dusche schmeißt. Ich muss mich mit den Händen an der Wand abstützen damit meine weichen Knie nicht nachgeben als seine Finger die erhitzte Innenseite meines Oberschenkels hinauf streichen und er mit seinen Küssen eine kribbelnde Spur darauf hinterlässt. Mein Atem entfährt mir zitternd als seine Finger sich den Weg zu meiner Mitte bahnen und er zarte Küsse auf meine erregte Haut zwischen meinen Beinen haucht als er langsam meinen empfindlichsten Punkt massiert. „ Oh Gott!“, stöhne ich unter seiner intensiven Berührung als das warme Wasser noch immer auf uns herunter prasselt.  Seine Küsse wandern meinen Bauch wieder nach oben als ich seine Finger in mich gleiten spüre und er sie genüsslich zu bewegen beginnt. Das süße kribbeln breitet sich in meiner Mitte aus während seine Zungenspitze über meine Brustwarze streicht. „ Adrien!“, stöhne ich laut seinen Namen und kann mich kaum mehr auf meinen zittrigen Beinen halten während mir mein Herz bis zum Hals schlägt. Ein pulsierender Schauer durchzieht mich und ich raufe mir vor Verlangen die Haare.  Meine wahnsinnige Begierde lässt auch seine nur noch weiter ansteigen und seine Finger bewegen sich immer fordernder als er meine Lippen mit gierigen küssen bedeckt. " Ich liebe dich", stöhnt er mir zwischen seinen küssen entgegen und Ich bin berauscht von den Gefühlen die seine Berührungen und seine Worte in mir auslösen. „ Ich kann nicht mehr Marinette.“, raunt er mir atemlos gegen meine erhitzte Haut. Mit einem Ruck packt er mich unter meinen Hintern und hebt mich ein Stück hoch, drückt mich noch fester gegen die Wand als ich meine Beine um seine Hüfte schlinge. Er schaut mir mit seinem vor Leidenschaft funkelnden Blick tief in meine Augen während mir unbändige Hitze ins Gesicht steigt. Vor Lust beiße ich mir auf die Unterlippe und alles in mir beginnt heiß zu pulsieren als er ganz langsam tief in mich hineingleitet. Das Gefühl ihm dabei in die Augen zu sehen ist so überwältigend dass ich befürchte dass mein Herz gleich aufhört zu schlagen. „ Ich liebe es dich dabei
anzusehen.“, raunt er mir gegen meine wie Feuer brennende Haut bevor er mich voller Verlangen küsst, sich fest in mir zu bewegen beginnt und mir damit das letzte bisschen Verstand raubt.
Review schreiben