Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eine Liebe in vier Akten

von Pingulina
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin Suga V
15.07.2019
12.04.2021
92
230.774
33
Alle Kapitel
146 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.10.2020 2.700
 
Zweiter Akt - Neunundzwanzigste Szene: Zweifel


Leises Schnauben und ein gefrustetes Brummen ließen Taehyungs wirre Träume versiegen und auch ihn unruhig werden. Seine Gedanken kreisten noch etwas um die ungebetenen Bilder von Jungkook und den berauschenden Gefühlen, die dieser in ihm ausgelöst hatte, als er träge die Augen öffnete und ins Halbdunkel blinzelte. Die Sonne erhob sich hinter dicken Regenwolken, schaffte es nur einen Teil ihres Lichtes bis zu ihnen ins Zimmer zu schicken und Taehyung war nicht böse darüber. Sein Kopf dröhnte so schon genug, da brauchte er nicht auch noch blendende Sonnenstrahlen in den Augen.

„Mach mich los!“, fauchte Seokjin zur Begrüßung, kaum dass Taehyung sich regte. Dieser blinzelte verwirrt zu dessen Gesicht und brauchte einen Moment bevor er begriff was der andere genau meinte.

„Nö“, erwiderte er nur träge, setzte sich auf, streckte sich und genoss Seokjins Fassungslosigkeit.

„Ich meins ernst, das ist nicht mehr lustig!“, knurrte der Ältere, Wut funkelte in seinen Augen und Taehyung warf einen prüfenden Blick zu den Fesseln. Dass diese sich gerade jetzt lösten konnte er nicht gebrauchen. Zufrieden nickend stellte er fest, dass Seokjin noch immer so ausgeliefert war wie am Abend und er erhob sich. Ging gemütlich zur Tür, zog sie leise auf und spähte ins Wohnzimmer. Jimin lag zusammengerollt auf dem Sofa, hatte die Augen geschlossen und schlief tief und fest.

„Tae!“, flüsterte Seokjin leise, wollte wohl keine Hilfe von ihrem Gast, sondern dass Taehyung ihn selbst befreite. Dieser Grinste nur verschlagen und kam wieder auf ihn zu, zog die Decke von ihm herunter und blickte ihm fest in die Augen.

„Ich gehe kurz ins Bad und wenn du nicht willst, dass Jimin dich so sieht, sei besser leise.“

Damit ging er, ließ die Tür einen guten Spalt breit offen stehen und konnte noch hören wie Seokjin die Luft scharf durch die zusammengebissenen Zähne einsog. Langsam dämmerte ihm, wie sehr er mit dem Feuer spielte, zwar war der Ältere gutmütig, aber er war dabei den Bogen zu überspannen.

Im Bad ließ er sich Zeit, blickte sich im Spiegel an und überlegte was er tun sollte. Das Spiel mit Seokjin beenden wollte er noch nicht, aber es so weiter treiben würde wohl zu ernsten Problemen führen. So beschloss er seinen ursprünglichen Plan von gestern Abend weiterzuverfolgen, den den er gesponnen hatte, bevor Seokjin mit Jimin kuscheln musste. Suchend öffnete er den Spiegelschrank, fand schnell was er haben wollte und atmete nochmal tief durch. Es fühlte sich komisch an was er tat, war er doch gar nicht richtig erregt und bereitete sich doch vor für das, was er gleich mit Seokjin machen würde.

Eine Hand krallten sich um den Rand des Waschbeckens, suchten verzweifelt nach Halt, während seine Finger immer wieder in ihn stießen. Sich dort dehnend bewegten und ihn immer wackliger auf den Beinen werden ließen. Sein Atem ging schneller, stoßweise und sein Glied stellte sich bereits auf, in freudiger Erwartung. Er hatte es noch nie im Stehen getan und wusste nun auch warum, es war ihm viel zu anstrengend. Mit roten Wangen und leicht glasigem Blick schaute er sich selbst im Spiegel an, musste sich zusammenreißen, um abzubrechen und es sich nicht bis zur Gänze selbst zu besorgen.

Auf wackligen Beinen ging er zurück ins Schlafzimmer, schloss geräuschlos die Tür und wurde von Seokjins wütenden Augen empfangen. Im Halbdunkeln konnte der ihn wohl nur schemenhaft erkennen, sein Blick blieb auf jeden Fall auf Taehyungs Gesicht gerichtet.

„Das bekommst du zurück“, meinte dieser gefährlich leise und Taehyung lächelte ihn wissend an. Krabbelte dabei auf ihn zu und strich ihm sanft über die Wange.

„Ich weiß.“ Damit küsste er den Älteren, drückte seinen heißen Körper gegen ihn und brachte Seokjin überrascht zum Keuchen. Der hatte nicht auf den Kuss eingehen wollen, die Lippen fest aufeinander gepresst, doch Taehyungs Leidenschaft überrumpelten ihn vollends. Er machte ganz automatisch mit, erwiderte die leidenschaftlichen Berührungen der Zunge und brummte zufrieden als Taehyungs Hände seine Haut verwöhnten.

Diesem wurde es schon jetzt zu viel. Die ungestillte Lust der letzten Wochen gesellte sich zu dem versagten Orgasmus des letzten Abends und wollte nur noch herausgelassen werden. Alles in ihm brannte, verlangte nach Erlösung und ehe er sich versah entließ er Seokjins Lippen und rutschte tiefer.

„Wag es j-ja nicht“, keuchte dieser, die Worte stockend, die Stimme dennoch fest und mit Nachdruck. Doch Taehyung nahm es gar nicht richtig wahr, verlangte viel zu sehr nach dem Älteren und schon lagen seine Lippen an dem Glied des Älteren.

Dieser Knurrte wütend, dennoch schwoll das Organ schnell an, stellte sich auf und entlockte ihm ein dunkles Stöhnen.
„Wenn du… mich wieder h-hängen lässt…“, keuchte Seokjin noch immer unwillig, funkelte Taehyung dabei an und dieser schaffte es nicht mehr seinen Blick zu erwidern. War längst zu einem Sklaven seiner eigenen Lust geworden und krabbelte wieder hoch zu Seokjins Gesicht. Küsste ihn fahrig und drückte seine Stirn in dessen Halsbeuge. Dann richtete er sich auf, blickte Seokjin mit lustverhangenen Augen an, griff neben sich zum Nachtisch, nestelte mit unbeholfenen Fingern das Gleitgel aus der Schublade und befeuchtete Seokjins Erektion ausgiebig damit. Die Tube achtlos auf die Laken fallen lassend kniete er sich über den Älteren, positionierte dessen Glied an seinem Eingang und ließ sich sinken.
„Tae…“, keuchte dieser erschrocken, hatte mit dieser Eile nicht gerechnet und wurde von Taehyungs lautem Stöhnen unterbrochen. Kaum war Seokjins Spitze in ihn eingedrungen, ließ er sich ganz sinken, konnte einfach nicht mehr warten. Scharf zog der Liegende die Luft ein, den Blick fest auf Taehyung gerichtet, die Finger in den Fesseln vergraben.

„Seokjin… oh Gott…“, keuchte Taehyung ungehalten als er sich zu bewegen begann. Vermisste dabei die Hände des Älteren an seiner Hüfte, die ihn etwas stützten, doch er war nicht fokussiert genug, um ihn jetzt loszumachen, bewegte sich wie in Trance weiter und nahm Seokjin in seinem Bann gefangen. Dieser beobachtete ihn mit offenem Mund, keuchte und stöhnte dabei immer wieder, trieb Taehyung weiter an und dieser verlor sich völlig. Ohne jede Rücksicht ließ er sich auf Seokjins Glied nieder, rammte es tief in sich und stöhnte seine Lust hinaus. Als dieser auch noch begann seine Hüfte stoßweise gegen ihn zu drücken, glaubte Taehyung ohnmächtig zu werden. Sein Körper übernahm das volle Kommando, tat was er brauchte und Taehyung liebte es. Die harte Hitze in sich, das erregte Stöhnen, die kühle Luft, die seine Erregung einfach nicht lindern konnte. Als er schließlich seine Finger um seine eigene Erektion legte war es vollends um ihn geschehen, mit einem spitzen Aufschrei ergoss er sich, spürte wie Seokjin noch zweimal in ihn stieß und ihm folgte.

Vollkommen überwältigt von seinen Gefühlen nahm er gar nicht wahr, wie er nach vorne kippte, Seokjin damit das Atmen fast unmöglich machte.

„Tae… mach mich los…“, verlangte dieser schwer keuchend und Taehyung brauchte lange bis er seinem zustimmenden Brummen Taten folgen lassen konnte. Noch immer leicht weggetreten setzte er sich auf, rutschte von Seokjin herunter, um ihm das Luftholen zu erleichtern und öffnete den ersten Knoten, zog das Tuch beiseite und besah sich das geschundene Handgelenk.

„Ganz rot“, hauchte er verwirrt, hob Seokjins Hand an seine Lippen und glitt behutsam mit ihnen über die malträtierte Haut. Ein erleichtertes Seufzen entkam dem Älteren, während Taehyung ihn liebkoste. Dennoch entzog er ihm schließlich die Hand und deutete auf die andere Seite. Sofort nickte der Jüngere, krabbelte über ihn rüber, befreite auch diese Seite und verteilte feine Küsse auf der Haut. Anschließend half er dem stöhnenden Seokjin sich hinzusetzen und beobachtete besorgt, wie der die schmerzenden Schultern kreisen ließ.

„Mach das nie wieder über so viele Stunden“, verlangte dieser und Taehyung nickte erneut. Fühlte sich auf einmal nahe den Tränen, schmiegte sich schnell an den Älteren und drückte sein Gesicht an dessen Hals. Vorsichtig legten sich zitternde Arme um ihn, hielten ihn locker umschlungen, beruhigen konnten sie ihn nicht.

„Was ist los? Sag was. Bitte…“, flüsterte Seokjin ihm schließlich ins Ohr. Strich ihm dabei einige Haare aus dem Gesicht und versuchte ihn anzusehen.

„Ich weiß nicht…“, schluchzte Taehyung leise, verstand selbst nicht was los war. Er fühlte sich wie in einem dichten Nebel, so als wäre er nicht er selbst, als hätte er einen Teil seines Wesens verlegt oder verloren.

„Es tut mir leid“, kam es ihm tränenschwer über die Lippen und er meinte es so. Es tat ihm leid, Seokjin wie sein Eigentum behandelt zu haben, ihm Schmerzen zugefügt zu haben, ihn benutzt zu haben.

Dieser drückte ihn an sich, rutschte schließlich etwas tiefer, legte sich wieder hin und strich Taehyung sanft über den bebenden Rücken. Das Zittern in Seokjins Armen ließ merklich nach, seine Bewegungen würden wieder flüssiger und warme Lippen drückten sich auf Taehyungs Stirn.

„Keine Fesselspielchen mehr, ja?“, hauchte er nah an Taehyungs Ohr und dieser wimmerte leise.

„Versprochen“, wisperte er zurück und wimmerte erneut als Seokjin etwas von ihm abrückte, begann zu zittern und beruhigte sich erst als dieser sich wieder an ihn schmiegte und die Decke über sie zog.

„Lass und noch ein bisschen schlafen, es ist noch viel zu früh für Tränen“, meinte er dann sanft und trieb Taehyung mit seinem liebevollen Lächeln erst recht welche in die Augen. Er wischte schnell darüber, verstand nicht ganz warum er weinte, nur dass eine schwere Traurigkeit auf seinem Herzen lastete. Beständig strichen Seokjins Hände über seinen Rücken und gaben ihm die Geborgenheit, die seine Nerven brauchten, um sich in einen tiefen Schlaf fallen lassen zu können.


********



Er war allein als er wieder aufwachte, fühlte sich zwar besser aber immer noch mit einem seltsamen Druck auf dem Herzen. Unschlüssig blickte er sich um, zog sich schnell einige von Seokjins Sachen über und verließ das leere Schlafzimmer. Doch auch in der restlichen Wohnung fand er weder Seokjin noch Jimin und als er aus dem Fenster spähte war auch Seokjins Auto verschwunden. Die Stelle, an der es gestanden hatte, war noch leicht zu erkennen, ein heller Fleck auf dem nassen Asphalt, der langsam dunkler wurde. Träge trabte er in die Küche, setzte Kaffee auf und besah sich das Geschirr. Es war nur schnell in die Spüle gestellt worden und da der Kaffee eh noch brauchte, begann er abzuwaschen und Ordnung zu schaffen. Der Kaffee war längst fertig als Taehyung den Lappen zufrieden sinken ließ und sich mit einer dampfenden Tasse auf dem Sofa ausstreckte.

Die Tasse gerade an die Lippen gesetzt ließ er sie sofort wieder sinken, stellte sie schließlich auf dem Tisch ab, als er die Haustür hörte. Sofort eilte er in den Flur und beobachtete Seokjin stumm dabei wie dieser sich die Schuhe auszog.

„Hi“, meinte dieser flüchtig, küsste ihn sanft, aber kurz und ging dann an ihm vorbei in die Küche.
„Du hast abgewaschen?“, wunderte er sich und blickte sich prüfend um.

„Ich habe auf den Kaffee gewartet und dachte, ich mache mich mal nützlich.“
„Kaffee?“ Interesse schwang in der Stimme des Älteren mit und Taehyung schob sich grinsend an ihm vorbei, schnappte sich eine Tasse und bereitete ihm seinen Lieblingskaffee zu. Mit der Tasse in der Hand ging er an ihm vorbei auf direktem Wege zum Sofa, Seokjin dicht hinter sich wissend. Erst als der Ältere sich artig, wenn auch murrend, hingesetzt hatte überreichte er ihm die Tasse und setzte sich neben ihn.

„Wie geht es deinen Schultern?“, wollte er dann besorgt wissen, konnte immer noch sehen wie Seokjin hin und wieder leicht zusammenzuckte.

„Naja, die ziehen etwas“, meinte dieser und trank einen Schluck. Sich auf die Lippe beißend beobachtete Taehyung ihn und rang mit sich.

„Es tut mir wirklich leid. Das ging viel zu weit“, setzte er an, hatte umgehend Seokjins Blick auf sich ruhen, welcher jedoch nicht verriet was der Ältere dachte.
„Ich meine alles gestern, mein ganzes Verhalten. Das war alles drüber und die Sache mit den Fesseln die Krönung“, machte er zerknirscht weiter, griff dabei nach Seokjins Hand und strich vorsichtig über die noch leicht rote Haut.

„Da hast du allerdings recht“, bestätigte dieser. Schien nicht ganz zu wissen wie er Taehyungs Worte einschätzen sollte.
„Du übertreibst gerne und das ist auch nicht weiter schlimm, nur hin und wieder merkst du nicht, dass du Grenzen überschreitest, Tae. Nicht alles, was in deinem Kopf gut klingt, ist es auch und nicht alles, was du tust, ist das Richtige.“ Immer mahnender wurde die Stimme des Älteren und Taehyung konnte schon wieder dieses Kribbeln spüren, mit dem sich seine Tränen ankündigten. Er wollte nicht weinen, nicht wenn Seokjin recht hatte. Also nickte er nur stumm, hielt den Blick aber gesenkt.

„Sieh mich an Tae“, verlangte Seokjin eine Spur schärfer und Taehyung konnte sich denken was dieser meinte. Mit zusammengebissenen Lippen hob er kurz den Blick, senkte ihn sofort wieder als Seokjin überrascht die Augen aufriss.

„Ich weiß was du meinst und du hast recht. Ich will nur deswegen nicht heulen, das macht es nicht besser“, erklärte er sich schnell und konnte seine eigene weinerliche Stimme kaum ertragen. Er sehnte sich danach sich an Seokjin zu schmiegen, seine Hände auf seinem Rücken zu spüren und sich ins Ohr flüstern zu lassen, dass alles gut war. Doch dem war nicht so. Er hatte Mist gebaut, großen Mist und den nicht erst in der letzten Nacht. Damit musste er klarkommen und auch wenn seine Reue aufrichtig war, würde sie Seokjin nicht ausreichen. Der wollte Veränderungen und er hatte sie sich verdient, nur war Taehyung sich nicht sicher, ob er dazu in der Lage war.

„Gib mir ein bisschen Zeit. Ich muss das sacken lassen. Jetzt darüber zu diskutieren bringt nicht viel“, bat er schließlich, wischte sich verstohlen die Nässe aus den Augen und blickte Seokjin dann möglichst gefasst an. Dieser sah jedoch wenig zufrieden aus.

„Wenn du noch etwas loswerden willst, dann nur zu“, forderte Taehyung umgehen, hatte nicht vorgehabt ihm den Mund zu verbieten, wollte nur etwas Zeit haben, um die Wahrheit zu verarbeiten.

„Das, was du hier die letzten Wochen über abziehst, ist nicht gut. Weder menschlich gesehen noch für irgendeinen der Beteiligten. Dein 'Freund' wird vielleicht etwas leiden, aber dessen anderer ebenso, genau wie du und ich. Das ist es nicht wert, bei aller Liebe und Versuchen die Welt etwas besser zu machen, du rennst einfach nur blind deiner Rache hinterher, mehr ist das nicht“, ereiferte Seokjin sich schließlich, wurde dabei etwas lauter und in seiner Stimme schwangen jede Menge Emotionen mit.

„Ich habe zugestimmt, dabei mitzumachen, dich machen zu lassen, aber das ist meine Meinung dazu. Du machst dich kaputt. Das gestern warst nicht du, das waren die Folgen dessen was du dir antust. Rache ist nicht nur so zerstörerisch, weil sie anderen schadet, sondern einem selbst am meisten. Man zerreißt sich selbst dabei, weil man Dinge tut, die gegen die eigene Natur sind“, ging sein Appell weiter, den Blick fest auf Taehyung gerichtet und dieser versuchte sich dagegen zu wehren sich in den Worten wiederzuerkennen.

„Tae, tu dir selbst einen Gefallen und hör auf. Mach Schluss mit dem. Schieß deinen Freund einfach ab. Das ist das einzig richtige“, endete er mit einer Bitte, legte Taehyung aber sofort die Finger auf die Lippen als dieser antworten wollte.

„Ich will das nicht hören. Nicht jetzt. Du hast eben gesagt, du brauchst Zeit es sacken zu lasse. Das ist etwas, was du auch durchdenken solltest. Das ist meine Meinung. Ich mag dich Tae und will, dass das zwischen uns funktioniert, aber so kann es nicht weitergehen. Ich stelle dir kein Ultimatum, aber bedenke es bei deinen nächsten Entscheidungen.“

Damit verstummte Seokjin endgültig, rang Taehyung ein schwaches Nicken ab und wirkte zufrieden, griff nach seinem Kaffee und trank einen Schluck. Dann griff er nach der Fernbedienung, schaltete irgendeinen Film ein und zog den immer noch überforderten Taehyung an sich. Dieser hatte die Finger fest um seine Tasse geschlungen, spürte wie der unberührte Kaffee langsam kalt wurde und befasste sich mit seinen rasenden Gedanken.

„Seokjin?“, fragte er schließlich leise. Der Angesprochene blickte ihn überrascht an, lächelte ihm dann aufmunternd zu als Taehyung nicht weitersprach.

„Du liegst mir auch sehr am Herzen.“







Hallöchen Ihr Lieben,

heute etwas mehr Hintergrund zu Seokjins Meinung zu dem was Tae tut und etwas Denkstoff für Taehyung selbst. Ich hoffe es hat euch gefallen, vielen Dank fürs Lesen und über eure Meinung und ein paar Worte zum Kapitel würde ich mich sehr freuen.

Passt auf euch auf und bis zum nächsten Mal
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast