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Eine Liebe in vier Akten

von Pingulina
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 Slash
Jimin Jungkook Kim Seokjin Suga V
15.07.2019
18.01.2021
80
203.013
28
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Dieses Kapitel
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03.08.2020 2.596
 
Zweiter Akt - Neunzehnte Szene: Ernüchterung


Die Tür vor seiner Nase flog regelrecht auf als er klingelte und Seokjin grinste ihm zufrieden entgegen.
„So gefällt mir das.“, begrüßte er den Jüngeren und dieser drückte ihm schmunzelnd die Tüte mit dem Kuchen in die Hand.

„Wenn ich schon so ungalant verschwinde, tauche ich doch nicht mit leeren Händen wieder auf.“, meinte er augenzwinkernd, zog sich die Schuhe aus und hängte den Schal wieder zurück. Seokjins Blick folgte ihm und blieb kurz an seinem Hals hängen.

„Ist dir das so peinlich?“
„Der Biss? Nein. Hatte nur keine Lust auf dumme Blicke und mit dem Schal wurde ich direkt gefragt, ob ich krank bin.“, gab er grinsend zurück und trat einen Schritt auf Seokjin zu.
„Sollte ich mal wieder blau machen müssen, darfst du mich gerne wieder beißen.“

Zufrieden machte sich der Ältere auf den Weg zur Küche, stellte den Kuchen, wie er war, in den Kühlschrank und drehte sich wieder zu seinem Gast.
„Wir müssen da noch was zu Ende bringen.“, meinte er mit einem Kopfnicken in Richtung Schlafzimmer und Taehyung sah ihn überrascht an.

„Echt? Muss mir entfallen sein.“, erwiderte er verwundert und ging in Richtung des angedeuteten Raums. Vielleicht half es seiner Erinnerung ja auf die Sprünge, wenn er sich den benannten Raum mal anschaute.

Für den Fall, dass der Raum alleine dafür nicht ausreichte, folgte Seokjin ihm und beförderte ihn wieder aufs Bett kaum, dass er die Türschwelle überschritten hatte.
„Ich frische deine Erinnerung gerne etwas auf.“, raunte er und küsste Taehyung verlangend. Dieser schnurrte behaglich, wanderte mit seinen Fingern in die vollen Haare des Älteren und genoss dessen Finger auf seiner Haut.

Etwas atemlos trennten sie sich, schauten sich an, doch Taehyung ließ nicht zu, dass Seokjin ihn erneut küsste. Schnell drehte er den Kopf zur Seite und wartete bis sich der Ältere mit einem genervten Schnauben etwas von ihm entfernte. Taehyungs Finger wanderten zum T-Shirt des Älteren und zupften leicht an dessen Saum.
„Wenn ich mich recht entsinne, war das hier doch schon verschwunden.“, grübelte er lächelnd und Seokjin reagierte umgehend. Richtete sich etwas auf, zog sich sein T-Shirt ein zweites Mal über den Kopf, griff danach an den Saum vom Taehyungs Oberteil und zog auch dieses aus.
„Besser?“

„Wie war der Status der Hose gewesen?“, fragte Taehyung frech nach und Seokjin knurrte gegen seine Lippen.
„Eng und gespannt.“, antwortete er, bevor er Taehyung gierig küsste und seinen Schritt gegen den des Jüngeren presste. Mit zusammengekniffenen Augen stöhnte Taehyung in den Kuss, spürte die Zunge des Älteren in seinem Mund und ließ sich von ihr führen. Gierige Hände wanderten über seine Brust, spielten mit seinen Brustwarzen, machten ihn ganz hibbelig. Als er versuchte den Kuss, unter Einsatz seiner Zähne, unter Kontrolle zu bekommen, kniffen die frechen Finger zu, ließen ihn schmerzvoll keuchen und sich ergeben.

Aber so schnell gab ein Taehyung nicht auf, er wollte die Oberhand haben, wenn auch nur für fünf Minuten. Seine Hand wanderte unbemerkt zwischen sie, schob sich über Seokjins Schritt und griff fest zu.
„Fuck, Tae…“, keuchte Seokjin schmerzhaft auf und versuchte sich den Fingern zu entziehen. Als er sich etwas aufrichtete, ergriff Taehyung seine Chance, beförderte ihn auf die Matratze und machte es sich auf seiner Hüfte gemütlich, bevor der Ältere ganz realisierte was hier passierte.

Verrucht lächelnd blickte er auf Seokjin herab, kreiste sachte mit seinem Hintern über den pochenden Schritt des Älteren. Dieser keuchte auf, konnte den Blick aber nicht von dem Jüngeren nehmen, welcher sich auf ihm rekelte, den Kopf in den Nacken warf, das Kreuz durchdrückte und lüstern aufstöhnte.

„Jin…“, kam es dunkel gehaucht über Taehyungs Lippen, bevor er den Kopf wieder nach vorne fallen ließ und den Gerufenen verheißungsvoll anfunkelte. Dieser schluckte schwer als Taehyung sich zu ihm beugte. Federleicht glitt seine Zunge über Seokjins Lippen, neckte ihn kurz bevor sie zu dessen Brust wanderte und die warme Haut verwöhnte. Scharf zog der Ältere die Luft ein, als Taehyung begann seine Brust zu liebkosen, sachte mit den Zähnen über eine Brustwarze kratzte und anschließend an ihr sog. Sein Hintern kreiste derweil unaufhaltsam, aber auch quälend langsam über den Schritt des Älteren und machte diesen schier wahnsinnig.

Nur eine Sekunde später wurde er wieder wuchtig in die Lacken gedrückt, Seokjins wütendes Gesicht direkt vor sich. Dessen Atem ging schwer, fast keuchend und Taehyung blieb die Luft weg.
„Das ist nicht dein verdammter Ernst!“, fauchte Seokjin ihm halb wütend, halb verlangend entgegen. Schwer schluckend versuchte Taehyung dem Blick standzuhalten, schaffte es aber nicht. Heiße Lippen legten sich auf seinen Hals, versuchten ihm die Sinne zu rauben während das penetrante Klingeln immer nervtötender wurde.

„Ich schmeiße das Ding gegen die Wand, wenn du rangehst.“, warnte der Älter, aber Taehyung drückte ihn bereits von sich.
„Das ist Jimin…“, keuchte Taehyung, wusste selbst nicht so genau was er mehr wollte. Der Blick des Älteren wurde direkt etwas weicher, aber der Unwille zu unterbrechen stand dort deutlich geschrieben.
„Ist dir das so wichtig?“
„Ja.“

Das Gewicht über ihm verschwand als Seokjin sich neben ihm auf den Rücken fallen ließ und Taehyung das Telefon aus seiner Hosentasche kramte. Kurz warf er dem Älteren einen Blick zu, hatte das Gefühl einen großen Fehler gemacht zu haben. Doch ihm war klar, dass irgendetwas nicht stimmte, wenn Jimin ihn anrief. Sorge stieg in ihm auf, als er kurz die Augen schloss und den Anruf annahm.

„Was ist los?“, meldete er sich und Seokjins Kopf ruckte zu ihm herum. Leise richtete sich der Ältere auf und sah ihn prüfend an, Taehyung schüttelte nur den Kopf, bedeutete ihm nichts zu sagen.

„K-kannst du herkommen?“, erklang Jimins tränenerstickte Stimme und Taehyungs Augen wurden groß. Das klang gar nicht gut. Sofort rutschte er zur Bettkante und sah sich nach seinem Oberteil um.

„Geht´s dir gut?“, fragte er zurück. Mit seinem T-Shirt in der Hand kam er zum Bett zurück, auf dem Seokjin im Schneidersitz saß und ihn besorgte anschaute.
„Was ist los?“, flüsterte er so leise er konnte, bekam aber nur ein Kopfschütteln als Antwort.

„J-ja… es tut mir leid, wenn ich störe…“, erwiderte Jimin, versuchte wohl Taehyung zu beruhigen, ihn abzuwimmeln. Sich ein Knurren verkneifend presste er kurz die Lippen zusammen bevor er antwortete.
„Red keinen Unsinn. Ich bin in zehn Minuten bei dir.“ Kurz legte er das Handy auf den Nachtisch, zog sich eilig wieder an und griff dann erneut nach dem Telefon.
„Mach keinen Unsinn, bis ich da bin.“, verabschiedete er sich und traf auf Seokjins besorgten Blick als er auflegte.

„Ich weiß nicht was los ist, aber irgendwas stimmt ganz und gar nicht.“, versuchte er zu erklären, war in Gedanken aber schon drei Schritte weiter. Seokjin nickte nur, folgte ihm in den Flur und beobachtete ihn beim Schuhe anziehen.

„Soll ich mitkommen oder kann ich sonst was tun?“, bot er unsicher an, brachte Taehyung leicht zum Lächeln und zerstreute seine Sorgen für einen Moment.

„Nein, leider nicht. Ich melde mich, sobald ich weiß was Sache ist.“, versprach Taehyung, reckte sich leicht zu Seokjin und küsste ihn flüchtig zum Abschied. Dann nahm er die Beine in die Hand und spurtete die Treppen hinunter in Richtung Jimin.

Je länger er lief, umso klarer wurde eine Idee in seinem Kopf, was vorgefallen sein könnte, was den Blonden so aus der Fassung gebracht haben könnte. Auch wenn es ihn an und für sich freuen würde, schmerzte ihn die leidende Stimme des anderen doch mehr als ihm lieb war und ließ ihn rennen. Leicht außer Atem erreichte er Jimins Zimmer und klopfte lauter als geplant gegen die Tür.

Ein leises Rascheln erklang, dann öffnete sich die Tür und ein verheulter Jimin stand vor ihm und wurde erstmal umarmt. Egal was los war, Umarmungen halfen doch immer. Kurz drückte er den Blonden von sich, betrachtete ihn flüchtig und zog ihn wieder an sich. Was wohl gut war, immerhin krallten sich sogleich Hände in sein Oberteil und hielten ihn fest.

Es dauerte lange bis sich das Zittern des schmalen Körpers soweit gelegt hatte, dass Taehyung sich sicher war, es habe aufgehört. Zwischenzeitlich hatte er sie beide zum Bett bugsiert und es sich mit Jimin im Arm darauf gemütlich gemacht. Der Blonde hatte sich gegen ihn gelehnt, das Gesicht zur Seite gedreht und starrte einfach nur vor sich hin, krallte sich jedoch noch immer an ihn, als wolle er sicher gehen, dass Taehyung nicht einfach wieder verschwand.

Der Größere versuchte krampfhaft Jimin die nötige Zeit zu geben, um sich zu beruhigen und hielt seine Neugierde so lange er konnte im Zaum. Biss sich dabei schmerzhaft auf die Zunge und platzte innerlich fast vor Neugierde.
„Was ist passiert?“, sprudelte es schließlich aus ihm heraus und sein prüfender Blick glitt über Jimins Gesicht.

„Ich bin ein absolutes Arschloch.“, meinte Jimin dann und Taehyung musste leise lachen. In diesem Zimmer hielt sich zweifelsfrei ein Arschloch auf, nur war dieses nicht blond. Kurz versuchte er Jimins Blick einzufangen, doch dieser sah weiterhin nur die Wand an. Sollte er, solange er weitersprach war es Taehyung recht.
„Nein bist du nicht.“

Jimin schien das jedoch entschieden anders zu sehen. Ein leises Schnauben entwich ihm als er weitersprach.
„Wie nennst du dann jemanden, der fast fremdgeht und nicht mal den Mumm hat es seinem Freund zu sagen, sich lieber von diesem ficken lässt?“

Bingo! Also hatte er doch richtig gelegen. Obwohl. Moment. Was hieß den hier 'fast'? Yoongi du Nulpe, schaffst du es echt nicht den Kleinen zu vernaschen? Das sah doch gestern Abend so vielversprechend aus. Fast noch mehr störte ihn die Randinfo, dass der Blonde Jungkook schon wieder rangelassen hatte. Kein Wunder, dass der heute so kurz angebunden war, der hatte keinen Notstand mehr gehabt und sich da, mit etwas Pech, eine Grippe einzufangen, war nicht sein Stil. Aber zurück zum Hauptthema. Wie hat Yoongi es hinbekommen, dass er hier ein 'Fast' hören musste? Da würde ihm der Ältere noch Rede und Antwort stehen müssen!

Erst Sekunden später bemerkte er wie ihm der Mund offen stand und Jimin dies verwundert registrierte.
„Du hast fast mit Yoongi geschlafen?“ Er musste sichergehen, nicht dass dieses verdammte Fast nur eine Sinnestäuschung gewesen war und der Ältere einen Glückwunsch und keine Standpauke von ihm verdiente. Das Nicken von Jimin machte seine Hoffnung jedoch zunichte. Wäre auch zu schön gewesen.

Immerhin konnte man darauf aufbauen, wenn die beiden es schon fast in die Kiste geschafft hatten, ging da doch noch mehr und Taehyung würde alles daran setzen, damit es auch so kam. Wild entschlossen zog er den Jüngeren wieder an sich und verbarg sein triumphierendes Grinsen in den blonden Haaren.
„Naja, du warst betrunken und Yoongi sah schon ziemlich heiß aus, ganz wundern tut es mich nicht…“, überlegte Taehyung laut, hatte Mühe sich nicht zu verplappern. Jimin einfach ins Gesicht zu sagen, dass er ruhig mit seinem Hyung schlaffen solle und Jungkook aufgeben, wäre wohl eher kontraproduktiv, leider. Es hätte aber alles so viel leichter gemacht.

Jimin schnaubte nur belustigt, schien ihn nicht ganz ernst zu nehmen.
„Alles keine Gründe fremdzugehen.“
Auch wieder wahr. Jungkooks Verhalten jedoch schon und das würde er dem Kleineren klarmachen, egal ob er es wahrhaben wollte oder nicht. Er hatte Jimin wieder etwas von sich geschoben, um ihn ansehen zu können und als dieser den Kopf leicht schief legte, ihn ängstlich, aber auch neugierig anschaute brach er sein Schweigen.

„Ich meine es nicht böse nur… deine Beziehung erscheint mir sehr ungesund. Es würde mich nicht wundern, wenn… etwas in dir sich nach etwas anderem sehnt und das mit Jungkook beenden will.“, brachte Taehyung es so freundlich wie er konnte über die Lippen, auch wenn Jimin bei jedem Wort leicht zusammenzuckte und in sich zusammensank.

Taehyung sah die Tränen mit denen Jimin kämpfte, kommentierte sie aber nicht. Diesen Kampf musste Jimin mit sich allein ausmachen, er konnte ihm nur zu einer Richtung raten oder eher ihn in eine drängen, gehen musste der Blonde den Weg selbst.

„Nein, das kann nicht sein. Ich bin glücklich mit Jungkook.“, behauptete Jimin tapfer und ein Teil von Taehyung wünschte es ihm.

„Du solltest dir eine Frage stellen. Bist du glücklich mit ihm oder wärst du es gerne?“

Fest lag sein Blick auf Jimin, wollte ihn von der Wichtigkeit dieser Frage überzeugen und die Bitte kam an. Stumm nicke Jimin und lehnte sich wieder gegen Taehyungs Brust, atmete einige Male tief durch und schien nachzudenken. Taehyung legte locker die Arme um ihn, streichelte ihn sanft und wartete.

„Ich hab' dich von Seokjin weggeholt, oder?“, kam es plötzlich und der reuevolle Ton des Blonden ließ Taehyung schmunzeln.

„Ja hast du. Aber jetzt mach dir mal keine Vorwürfe, wenn ich ans Handy gehe, bin ich auch bereit ein Schäferstündchen zu unterbrechen.“, versicherte er, auch wenn er mit Wehmut daran dachte was er gerade mit dem Älteren anstellen würde, wenn Jimin nicht angerufen hätte. Aber so war das nun mal, wenn man Menschen ins Herz schloss, dann musste man auch mal auf einen heißen Nachmittag verzichten.

Sein Blick glitt wieder zu Jimin, dessen Wangen sacht rot schimmerten und ein verzücktes Quietschen entkam ihm.
„Oh Mann bist du niedlich.“ Damit schnappte er sich den Kleineren und kugelte sich mit ihm auf dem Bett. Gefangen in dessen Niedlichkeit und Scham. Da hatte der mit Jungkook den wildesten Sex und genierte sich, wenn er etwas von einem Schäferstündchen hörte, ging es noch drolliger?
Jimin machte sich schließlich atemlos von ihm frei, grinste ihn aber wesentlich entspannter an.

„So gefällst du mir schon viel besser. Lächeln steht dir, Tränen eher weniger.“, feixte Taehyung, auch wenn er jedes Wort so meinte. Dafür bekam er einen leichten Schlag gegen die Schulter als er sich wieder aufsetzte.

„Tae du bist echt 'ne Marke.“, schmunzelte Jimin, wohl selbst nicht ganz sicher, ob das Lob oder Tadel sein sollte.

Taehyung nahm es als Lob. Einzigartig zu sein war doch immer etwas Gutes! Wesentlich besser jedenfalls als zur grauen Masse zu gehören.
„Ja ich weiß. Eine einzigartige, also sei gefälligst stolz darauf, dass du mich kennen darfst.“
Da Jimin sich bereits vom Bett erhoben hatte stand auch er auf, wenn es dem Blonden besser ging, musste er dringend etwas klären gehen.

„Danke Tae.“, murmelnd drückte Jimin sich zum Abschied an den Größen, gab ihm zu verstehen, dass er Zeit zum Nachdenken brauche. Taehyung konnte ihn verstehen, behutsam drückte er Jimin und lächelte ihn aufmunternd an.

„Kein Problem. Kannst dich immer melden, wenn du mich brauchst.“
Damit verschwand er aus Jimins Zimmer und rief Seokjin an, kaum dass er das Gebäude verlassen hatte.

„Und?“, erklang nach dem zweiten Klingeln die besorgte Stimme des Älteren.

„Es geht ihm soweit gut, genaueres erklär ich dir später, ich muss noch was klären gehen.“, fasste sich Taehyung so kurz er konnte. Deutlich zu kurz, wie er dem entnervten Schnauben des Älteren entnehmen konnte.

„Also sehen wir uns heute nicht mehr.“, stellte dieser leise und auch etwas traurig fest.
Taehyung zog die Stirn in nachdenkliche Falten und schüttelte den Kopf.

„Das sollte nicht so ewig lange dauern, ich schätze eine, maximal zwei Stunden. Wenn du nichts dagegen hast, komme ich danach wieder zu dir.“, bot er an, während er schwungvoll um die Ecke bog, dort fast mit einer älteren Dame zusammen prallte die ihm böse Blicke hinterherschickte als er nach einer kurzen Verbeugung weitereilte.

„Mich würde eher interessieren, wie lange du dann bleiben kannst.“, meinte Seokjin nach kurzer Bedenkzeit und Taehyung verzog leicht gequält den Mund.

„Solange meine Mama nicht anruft und mich wegen eines Notfalls nachhause beordert, bis morgen Früh.“, versprach er und konnte Seokjin auflachen hören.

„Wie wahrscheinlich ist das mit deiner Mutter?“

„Eher unwahrscheinlich. Die wohnen zu weit weg, als dass sie wegen Lappalien anruft.“
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