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Eine Liebe in vier Akten

von Pingulina
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin Suga V
15.07.2019
19.04.2021
93
232.491
33
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Dieses Kapitel
1 Review
 
20.04.2020 2.677
 
Zweiter Akt - Vierte Szene: Das Klavier


Vor Tatendrang fast überkochend schritt Taehyung voran. Das Ziel fest vor Augen, den Blonden neben sich. Er hatte so eine Ahnung, dass das hier etwas Großes werden würde. Die gleiche Ahnung hatte er gehabt als er Yoongi dazu überredete ihn als Projektpartner zu wählen und er hatte recht gehabt. Ihr Song war klasse geworden, war eine glatte Eins wert und nun würde er ihm das letzte geben, was noch fehlte. Das kleine Etwas was ihn unvergesslich machen würde. Jimin würde ihm dabei helfen, eine andere Wahl hatte er nicht mehr. Ein Versagen duldete Taehyung nicht. Zwar hatten sie noch nicht einmal begonnen, für ihn waren sie aber schon zu weit, als dass sie nun noch abbrechen könnten. Ein leises und eindringliches Stimmchen sagte ihm, dass er diese Gedanken besser für sich behalten sollte und das tat er auch. Hatte er in den letzten Jahren doch gelernt, dass dieses Stimmchen sein bester Freund war.

„Willst du etwas zum Lachen haben?“, fragte Taehyung spitzbübisch, einem Geistesblitz folgend, kaum dass sie den Probenraum erreichten. Er musste sich schon sehr in seinem Hyung täuschen, wenn das nicht funktionieren sollte. Jimin schien auch gleich interessiert und sah ihn auffordernd an.

„Brauchst nur leise sein und die Show genießen“, erklärte ihm Taehyung munter und hatte Jimin auf seiner Seite. Der Kleine wurde ihm immer sympathischer, ob das nun gut oder schlecht war, würde er einfach später entscheiden, jetzt wollte er Spaß haben.

Geräuschlos öffnete Taehyung die Tür einen Spalt, spähte hindurch und zog sie dann ganz auf. Auf leisen Sohlen betrat er den Raum, winkte Jimin hinter sich her und bedeutete ihm dann an der Tür zu warten. Wie erwartet drehte Yoongi gedankenversunken seine Runden in der Mitte des Raumes. Er tat dies oft, wenn er nachdachte. Vertiefte sich, mit Musik in den Ohren, in seine eigene Welt und blendete alles um sich herum aus. Taehyung hatte ihm schon wiederholt gesagt, er solle das lassen, wenn sie verabredet waren, aber der Ältere wollte einfach nicht hören. Gut, dann würde Taehyung ihm heute mal zeigen, warum er es doch besser ließ. Es ging hier rein um Yoongis Sicherheit und Wohlergehen und nicht um Taehyung kindische Ader!

Mittlerweile lief er hinter Yoongi her und drehte mit ihm Runde um Runde, kontrollierte zwischendurch ob Jimin noch an der Tür stand und begann dann mit den Armen zu wedeln. Nichts geschah und Taehyung zog noch ein paar Grimassen. Ein unterdrücktes Lachen von der Tür war zu hören, ließ Taehyung munter weiter machen. Irgendwann merkte dann selbst Yoongi, dass er nicht mehr allein war und hob seinen Kopf in Richtung Tür. Perfekt. Schneller als Yoongi reagieren konnte griff ihm Taehyung in die Seiten und brachte den Älteren damit dazu eine nicht wirklich elegante Pirouette hinzulegen. Aber der Schrei war gut, hoch und spitz, genau wie sich Taehyung das gewünscht hatte. Sein Lachanfall ließ ihn die Kopfnuss nicht sehen, nur spüren und gleich ignorieren.

„Warum habe ich mich bloß auf eine Zusammenarbeit mit dir eingelassen?“ Wie Taehyung den dauergenervten Tonfall von Yoongi doch liebte. Auch so ein Grund warum er unbedingt mit ihm hatte arbeiten wollen. Yoongi war nicht nur gut im Komponieren, er war auch ein interessanter Charakter, einer der Taehyung neugierig machte. Auch wenn er ihn gerade auslachte, die Gelegenheit war einfach zu reizvoll gewesen.

„Weil du mich magst und weißt, dass ich gut bin, Hyung“, antwortete Taehyung noch immer glucksend und ignorierte Yoongis missfallenden Gesichtsausdruck. Mittlerweile wusste er, dass dieser dahinter nur sein eigenes Lachen verbarg. Wenn er sich so wohler fühlte, sollte er eben. Es hielt Taehyung nicht davon ab ihm um den Hals zu fallen und ihn bei der Gelegenheit gleich mal zu Jimin zu drehen. Bei all dem Spaß, sie hatten wichtige Dinge zu besprechen und da war der blonde Knuddelhase von Bedeutung für.

„Rechtfertigt nicht, dass du mich am Samstag um die Uhrzeit herbestellst, mich warten lässt und dann auch noch erschreckst“, grummelte Yoongi noch etwas weiter und machte sich los, um Jimin in Augenschein zu nehmen. Wie erwartet ließ er nicht erkennen, was er von ihm hielt. Er wäre aus allen Wolken gefallen, wenn Yoongi begeistert gewesen wäre. Daher wunderten ihn die nächsten Worte des Älteren auch nicht.
„Ich halte das für keine gute Idee“, meinte dieser kühl und das Tauziehen konnte beginnen.

„Das tust du öfters und hinterher musst du dann einsehen, dass es doch eine war“, warf Taehyung in den Ring und kassierte einen starren Blick von Yoongi. Den kannte er schon, war es doch nicht das erste Mal, dass er seine Meinung verteidigen musste. Ruhig und gelassen erwiderte er den Blick und wartete. Das konnte dauern und er würde es ganz sicher nicht beenden, er wollte gewinnen.

„Jetzt entscheidet euch mal. Entweder wir versuchen es oder ich gehe. Euch beim Anstarren zu beobachten ist auf Dauer nicht sehr spannend“, durchbrach Jimins gelangweilte Stimme die Stille. Hups, der war ja auch noch da. War sicher ein spannender Anblick wie sie sich hier so niederstarten. Der Einwurf brachte Taehyung den Sieg, schnaubend wandte sich Yoongi ab und Taehyung grinste Jimin zufrieden an.

„Genau Yoongi, es geht hier doch nur um einen Versuch, du musst ja nicht gleich deinen Erstgeborenen verkaufen.“

„Ist ja schon gut. Aber wehe, du verhaust den Gesang, nur weil du rumhampeln musst, dann mache ich dich kalt“, lenkte Yoongi schließlich zähneknirschend ein. Die Drohungen war Taehyung ja schon gewohnt, er würde glatt anfangen sich Sorgen zu machen, wenn er mal nicht mit einer beglückt werden würde. Zum Dank gab es noch ein Luftküsschen für den Älteren, was natürlich rein gar nichts damit zu tun hatte, dass Yoongi so etwas hasste wie die Pest.

Im Siegestaumel merkte er aber doch noch, dass er sich Jimin gegenüber gerade mehr als unhöflich verhielt und setzte direkt an diesen Missstand auszuräumen. „Ach übrigens, bevor ich es vergesse und die Höflichkeit hier noch Selbstmord begeht, Jimin das ist Yoongi. Yoongi das ist Jimin, er studiert Tanz und wird das sicher hinbekommen.“
Yoongi schien wenig Lust auf Manieren zu haben, begnügte sich mit einem Nicken und ging lieber mit der Musikanlage kuscheln.

„Gut… Jimin… dann hör es dir an und lass dir was Grandioses einfallen.“ Yoongis Stimme machte klar, dass ihm das alles rein gar nicht gefiel. Dass konnte noch heiter werden, sollte Yoongi wirklich die ganze Zeit über das bockige Kind raushängen lassen, nur um Jimin zu vertreiben, dann würde er dem Älteren wohl Stubenarrest aufbrummen müssen. Jimin nahm es zum Glück mit lockerem Kampfgeist auf. Tja Yoongi, kein leichter Gegner für dich. Gib es lieber gleich auf und tu was von dir verlangt wird, feixte Taehyung in Gedanken während er Jimin zu einem kleinen Sofa lotste.

Die ersten Töne des Liedes erklangen und Taehyung wurde schlagartig nervös. Es war das erste Mal, dass sie das Lied jemandem vorspielten und er hatte nun doch etwas Angst, dass es nicht gefallen könnte. Jimin blieb vollkommen ruhig, hatte den Blick zu Boden gerichtet und lauschte aufmerksam dem Text, nahm keinen der prüfenden Blicke wahr, die auf ihm lagen. Auch Yoongi schien nun neugierig, was der Kleinere von dem Song dachte.

„Kann ich es nochmal hören?“ War das Erste, was Jimin sagte, nachdem das Leid geendet hatte. Er wirkte nicht ganz anwesend, als sei ein Teil von ihm noch ganz gefangen in dem Lied. Taehyung wurde von einer Welle der Zufriedenheit ergriffen. Genau das war es, was er hatte erreichen wollen. Die Menschen gefangen nehmen in der Musik, sie weit weg vom hier und jetzt bringen.
Erneut begann das Lied und Taehyung tauschte einen kurzen Blick mit Yoongi. Auch bei ihm konnte er diese Zufriedenheit erkennen, welche ihn selbst erfüllte, gepaart mit einem verschwörerischen Funkeln in den Augen.

„Nun sag schon, was denkst du? Da kannst du was machen, oder?“ Hielt Taehyung es schließlich nicht mehr aus. Wollte Jimins Aufmerksamkeit von der Decke wieder auf sich lenken. Fast zehn Minuten hatte der Blonde diese gemustert und ihn warten lassen. Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, rüttelte er noch etwas an Jimins Arm, nicht dass der eingeschlafen war. Fand er den Song gut? Schlecht? Hatte er schon eine Idee?

„Das Lied ist wirklich schön und man kann da sicher eine Menge mit machen, um es auf der Bühne umzusetzen, aber…“ Jimin brach ab, klang nicht sehr glücklich und machte Taehyung fast verrückt vor Neugierde.

„Aber was?“, fragte Taehyung direkt nach. Aber war kein gutes Wort, Yoongi hatte schon ein siegessicheres Glitzern in den Augen.

„… es wird nicht so leicht etwas zu entwickeln, was du umsetzen kannst.“
Bitte? Was sollte das denn heißen? Er war zwar kein Tänzer, aber zwei linke Füße hatte er nun auch nicht. Wenigstens brachte Jimins Meinung Yoongi zum Lachen, das schafften auch nur die Wenigsten. Bei Taehyung sorgte es eher für ein beleidigtes Schnauben und einen mitleidigen Blick von Jimin.

„Sehr gut! Tae, hör auf ihn. Du bist einfach zu schlecht dafür. Wir sollten das lassen“, stieg Yoongi auch gleich auf den Stich ins Herz ein. Bei Jimin war das in Ordnung, der wusste nicht, wie viel ihm an der Idee lag, bei Yoongi war es einfach nur gemein.

„So hat er das doch gar nicht gemeint“, versuchte Taehyung sich motzend zu verteidigen und forderte mit Blicken Unterstützung von Jimin. Dieser dämpfte seine Hoffnungen aber schon mit dem bedauernden Blick. „Na ja, schon. Die Prüfungen sind sicher bald und ich habe bisher nur Choreografien entworfen, bei denen der Tänzer nicht singen musste. Bei dem Stück muss man aber sehr drauf achten, dass dir nicht die Luft ausgeht. Dazu ist dein Rhythmusgefühl zwar beim Singen da aber beim Tanzen nur bedingt. Was ich damit sagen will ist, möglich ist es, erwarte aber nicht zu viel. Weit weg vom Mikrofonständer wirst du nicht kommen.“

Das war kein komplettes Nein, alles andere war Taehyung gerade egal. Er hatte schon genug damit zu tun Yoongis zufriedenes Grinsen auszublenden.

„Kannst du mir das Lied geben, dann kann ich mir in Ruhe Gedanken machen und etwas rumprobieren?“ Wie Musik klangen diese Worte in Taehyungs Ohren. Ein klareres, ich habe eine Idee, hätte Jimin nicht von sich geben können. Ein zufriedenes Grinsen glitt auf seine Lippen und nun ging der fordernde Blick zu seinem Projektpartner.

„Meister der Dateien, hier bis du gefragt“, befahl er mehr als dass er bat. Yoongi hob nur skeptisch eine Augenbraue.

„Ich weiß ja nicht…“, begann dieser. Bitte nicht die Leier wieder. Der musste mal was gegen seine Paranoia machen lassen. Aber vorher sollte er noch die Datei rausrücken, nicht dass die Suche nach einem Therapeuten länger dauerte, Taehyung hatte es eilig.

„Wie, 'Du weißt ja nicht'? Das ist unser gemeinsames Projekt also kann ich mitbestimmen, wer die Datei bekommt. Jetzt sei nicht immer so paranoid, als würde uns jemand den Song klauen wollen!“, machte Taehyung seinem Unmut Luft, bekam dafür aber nur einen finsteren Blick geschenkt.

„Ich bin nicht paranoid nur vorsichtig. Ich gebe meine Werke halt nicht gerne an Wildfremde“, erwiderte Yoongi betont ruhig und starrte Taehyung dabei fast nieder.

„Aber Jimin ist doch kein Wildfremder“, erwiderte Taehyung wie aus der Pistole geschossen und biss sich fast auf die eigene Zunge. Erst denken, dann reden! Eine Weisheit, die er sich viel zu selten zu Herzen nahm. Sah Jimin wohl genauso, weswegen er ihn skeptisch musterte. Leider bemerkte Yoongi diesen Blick und hatte damit neue Munition gegen ihn.

„Ach echt, das glaubt nicht mal er dir. Wie lange kennst du ihn denn schon?“, fragte Yoongi mit einem verschlagenem Grinsen nach. Die dezent gelogene Antwort, welche Taehyung direkt auf der Zunge lag, konnte er im letzten Moment noch zurückhalten. Verschluckte sich jedoch daran und sein Hustenanfall ließ Yoongis Grinsen nun auch noch siegessicher werden. Wie er es doch hasste, wenn andere recht hatten. Besonders wenn sie ihm das auch noch so deutlich zeigten, wie Yoongi just in diesem Augenblick.

Wenigstens war Jimin auf seiner Seite und ergriff das Wort, während Taehyung noch versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu bekommen.
„Nicht sehr lange. Aber ich würde euch wirklich gerne helfen, nur ohne die Musik geht da nichts.“
Gut, danke Jimin. Das war nichts ganz das, was Taehyung hören wollte. Irgendwas, dass Yoongi das Lachen von den Lippen gewischt hätte, wäre ihm lieber gewesen, aber immerhin bewegte Jimin den Älteren zum Einlenken.

„Ich kann dir ein Instrumental geben, mehr nicht. Das sollte für dich reichen. Wenn nicht ist das Ganze halt gestorben“, bot Yoongi an und Jimin willigte ein, bevor Taehyung sich wieder in das Gespräch einmischen konnte. Auch gut, so bekamen alle ihren Willen. Jimin konnte anfangen zu überlegen und Yoongi musste seine heilige Datei nicht aus den Händen geben. Schnell tauschten die beiden Nummern und Yoongi schickte ihm die versprochene Version. Noch schneller verabschiedete sich der Blonde von den beiden Musikstudenten und Taehyung hoffte inständig, dass er es so eilig hatte, weil er an der Choreografie arbeiten wollte.

„Da wir nun unter uns sind, raus mit der Sprache. Wo hast du ihn aufgegabelt und was genau willst du von ihm?“, bohrte Yoongi da weiter, wo Jimin ihn unterbrochen hatte. Ein wissendes Grinsen inklusive. Taehyung war versucht nicht zu antworten, wenn der so guckte, schien er ja keine weiteren Erklärungen mehr zu brauchen.

Der auffordernde Blick seines Gegenübers löste dann aber doch seine Zunge. Zunächst für einen theatralischen Seufzer, bevor er begann zu erzählen. „Woher wohl. Ich habe ihn gestern im Club kennengelernt. Nein, bevor du meckerst… Wo soll ich denn sonst jemanden finden der gut Tanzen kann?“

„In den Tanzklassen der Uni“, warf Yoongi locker, auf Taehyungs rhetorische Frage hin, ein und fing sich einen giftigen Blick.

„Auf die Idee bin ich auch gekommen, als er erzählt hat, dass er genau daher kommt…“, versuchte Taehyung sich kleinlaut zu verteidigen. Nur weil er nicht den absoluten Überblick über alle Fachbereiche der Uni hatte und ihm wirklich nicht klar war, dass hier auch Tanz studiert wurde, musste Yoongi sich nicht so aufspielen.

„Also, du kennst den Kleinen aus einem Club… und ich soll dir jetzt abkaufen, dass du ihn nur wegen der Choreo angeschleppt hast… Tae, ich kenne dich und deine Blicke…“, stellte Yoongi nüchtern fest und verwirrte Taehyung damit. Er stritt nicht ab, dass Yoongi ihn kannte und seine Blicke zu deuten wusste, aber welche verfänglichen Blicke hatte er Jimin denn zugeworfen? Nichts in die Richtung in die Yoongi gerade wollte jedenfalls. Zumindest nicht bewusst.

„Ach komm schon, jetzt schau nicht so unwissend. Du hast was vor mit ihm, das sehe ich doch“, führte Yoongi weiter aus und langsam verstand Taehyung was er meinte. Wie sollte er das nur erklären.

„Möglich, aber nicht das was du denkst“, stammelte er vage und versuchte neben Yoongi auch sich selbst zu überzeugen. Warum war Jimin auch so niedlich drauf gewesen heute, das machte das alles nicht einfacher. Das sexy Flittchen, welches er getrost hassen konnte, wäre ihm lieber. Aber der Kleinere hatte es echt geschafft Taehyung sympathisch zu sein und nun wusste er noch weniger als zuvor, was er mit Jimin anstellen wollte.

„Aha… und das liegt daran, weil du ja eventuell, möglicherweise, wenn die Sterne gutstehen, bald vergeben bist“, spottete Yoongi munter weiter. Er glaubte Taehyung offensichtlich kein Wort und unterstrich das auch noch mit genau dem falschen Thema, ohne es zu wissen. Wäre diese 'Beziehung' nicht gewesen, wäre der heutige Tag vollkommen anders verlaufen.

Genervt verzog Taehyung den Mund und schickte Yoongi einen Todesblick. Zwar konnte der nichts für den ganzen Schlamassel, aber er musste ihn ja ansprechen, also war er selbst schuld. Yoongi fing Taehyungs Blick hoch interessiert auf und hatte direkt die nächste Frage auf den Lippen: „Ärger im Paradies?“

„Frag nicht, ich sag dir Bescheid, wenn ich den Frust wegsaufen muss“, kommentierte Taehyung nur abwinkend und erhob sich nun selbst. Er musste raus hier, wollte nicht mehr über dieses beschissene Thema reden.

„Findest du die Idee wirklich so mies?“, fragte er kurz vor der Tür dann doch nochmal nach.

„Ich habe Sorge um den Gesang. Wenn du den hinbekommst kannst du von mir aus breakdancen. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, da sollten wir uns beide ausleben können“, erwiderte Yoongi schulterzuckend und Taehyung viel ein kleiner Stein vom Herzen, bevor er den Raum verließ.
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