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Eine Liebe in vier Akten

von Pingulina
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin Suga V
15.07.2019
12.04.2021
92
230.774
33
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.03.2020 2.576
 
Erster Akt – Fünfunddreißigste Szene: Rückkehr


Mit dem Zug war er aus dem Sturm heraus in die stille Nacht gefahren, versuchte im Dunkeln außerhalb etwas zu erkennen, während er einfach nur wartete. Die Musik hallte in seinen Ohren und er hoffte, dass sein Akku die gesamte Fahrt über halten würde. Jimins Nerven flatterten, ließen sich durch nichts beruhigen. Auch nicht dadurch, wie schnell der Zug durch die Nacht jagte und ihn beständig seinem Ziel näher brachte.

Die Sonne schob sich mit ihren ersten zarten Strahlen über den Horizont als der Blonde den Zug endlich verlassen konnte und das nächste Café ansteuerte, um sich mit Koffein zu versorgen. Bemüht ruhig hielt er seine Schritte als er den Weg zum Campus einschlug, es war noch so früh am Morgen, dass sein Gewissen ihn plagte Yoongi jetzt schon zu stören. Dieser schlief sicher noch und was war, wenn er ihn doch nicht so mochte, wie Jimin dachte? Dann wäre es doppelt schlimm und das wollte Jimins ängstliches Herz nicht riskieren.

Schließlich stand er vor der Tür zu Yoongis WG, sein Finger schwebte unschlüssig über dem Klingelknopf. Sich einen Idioten scheltend drückte er diese schließlich und lauschte angestrengt auf die Stille hinter der Tür. Es dauerte gefühlte Stunden bis sich Schritte näherten, die Tür entriegelt und schließlich geöffnet wurde.

Enttäuschung machte sich in Jimin breit als es nicht Yoongi war der öffnete.
„Was kann ich für dich tun?“, fragte ihn der junge Mann, der wohl gerade erst aufgestanden war, ihn allerdings schon sehr interessiert musterte.

„Ist Yoongi da?“, platzte es etwas zu schnell aus Jimin heraus und sein Gegenüber zog die Augenbraue skeptisch nach oben.

„Ja, aber der pennt noch“, erklärte er, machte dabei keine Anstalten Jimin in die Wohnung zu lassen.
„Und er hasst es geweckt zu werden…“, fügte er noch an und ließ seinen Blick erneut über Jimin wandern.

„Glaub ich gerne, es ist aber wichtig.“ Jimin ließ sich nicht beirren. Jetzt wo er schonmal da war, musste er es klären. Sollte es schieflaufen konnte er immer noch die Uni wechseln.

Sein Gesprächspartner schüttelte nur den Kopf, trat aber bei Seite und ließ Jimin herein.
„Bist du dir sicher zu wissen worauf du dich einlässt?“

Liebend gerne hätte Jimin ein überzeugtes 'Ja' von sich gegeben, aber dies wäre auf zu vielen Ebenen gelogen gewesen und so schwieg er. Streifte sich schnell die Schuhe von den Füßen und stand Sekunden später vor Yoongis Zimmer, klopfte laut und energisch. Hinter sich spürte er den Mitbewohner, welcher ihn noch immer argwöhnisch beobachtete.

Die Tür vor Jimins Nase schwang auf und ein finsterer Blick unter zerzausten roten Strähnen traf ihn. Den Bruchteil einer Sekunde hielt dieser, dann riss Yoongi die Augen überrascht auf, schnappte sich den Blonden, zog ihn an sich und die Tür knallte hinter ihnen wieder zu. Yoongis Arme legten sich fest um den Jüngeren, während sich Hände in seinen Haaren vergruben und Yoongi sein Gesicht in seine Halsbeuge drückte. Jimin konnte spüren wie der Ältere tief die Luft einsog, den Kopf dann wieder hob und ihn mit einer Mischung aus Überraschung, Freude und Wut anblickte.

„Das hat lange gedauert“, brachte der Ältere schließlich leise über die Lippen. Seine Stimme schwankte bei diesen Worten und Jimin glaubte zu hören, dass Yoongi einen Freudenschrei zu unterdrücken versuchte.

„Es war doch heftiger als gedacht“, gestand Jimin seine Schuld ein. Er hatte Yoongi nur eine lächerlich kurze Nachricht geschrieben, bevor er sich in den Zug gesetzt hatte.

'Mit meinem Freund ist Schluss, ich brauche etwas Zeit.'

Das Gleiche hatte er Hoseok geschrieben und danach alle eingehenden Nachrichten, außer Jungkooks, ignoriert, bis er auch ihn nicht mehr las und sein Handy ausschaltete. Auf der Fahrt zurück hatte er sich nicht getraut nachzusehen, wie groß die Sorge seiner Freunde gewesen war.

„Tut mir leid, so sollte es nicht laufen“, versicherte Jimin ihm schnell und ein Lachen antwortete ihm.

„Als könnte man so was planen“, hauchte Yoongi ihm entgegen und blickte ihn liebevoll an, die Augen erfüllt von Zuneigung und Verständnis. Jimins Herz machte einen Hüpfer, bevor es von Freude getrieben zu rasen begann. Wovor hatte er bloß Angst gehabt?

Yoongis Blick fest erwidernd legte Jimin ihm die Hände an die Wangen, lehnte sich zu ihm vor und schloss schließlich die Augen, bevor er ihn sacht küsste. Ein Feuerwerk schien in seinem Inneren loszugehen. Zwar war dies nicht ihr erster Kuss, dennoch so anders als ihre letzten, dass Jimin ein wenig schwindlig wurde. Sanft und austestend bewegten sich ihre Lippen gegeneinander. Yoongis Hände wanderten wieder an seinen Rücken, hielten ihn bei sich, aber nicht fest. Jimin selbst hielt sich an Yoongis Schultern fest, traute seinen Beinen nicht und war dankbar für diese Stütze.

Als sie sich schließlich lösten, lächelte Jimin den Älteren verträumt an. Dieser beugte sich zu ihm und küsste ihn erneut, wieder so sanft und zart wie zuvor und Jimins Griff an seinen Schultern verstärkte sich.

„Alles in Ordnung?“, hauchte Yoongi gegen seine Lippen. Der Griff um Jimins Taille wurde fester, als Yoongi sein Gesicht etwas zurückzog, um den Blonden besser anschauen zu können.

Dieser nickte träge, fühlte sich mit einem Mal wie in Watte gepackt und nahm die Welt wie durch einen Schleier wahr. Er schüttelte den Kopf, versuchte sie zu vertreiben und wusste, dass es nicht lange helfen würde, also blickte er Yoongi entschuldigend an.

„Nicht wirklich, ich war die ganze Nacht wach“, antwortete er wahrheitsgemäß, sah keinen Sinn in einer Lüge. Yoongis Blick machte klar, dass er alles andere als gut aussah, wohl eher blass und so nah einer Ohnmacht wie er sich fühlte. Auf seine Worte hin nickte der Ältere nur und zog ihn langsam zum Bett, damit er sich setzen konnte. Jimins Beine jubelten und sein Kopf strebte in Richtung Kissen, nur mit viel Willenskraft schaffte er es in der Senkrechten zu bleiben und sich nur auf die Bettkante zu setzen.

Yoongi saß neben ihm, hielt ihn immer noch im Arm und verkniff sich die Fragen, die ihm offensichtlich auf der Zunge lagen. Jimin entfuhr ein leises Lachen als er ihn ansah, die Hand hob und ihm zärtlich über die Brust streichelte.

„Ich war bei meinen Eltern, etwas Abstand gewinnen zu allem, was hier los war. Gestern habe ich dann den Nachtzug zurückgenommen“, führte er etwas weiter aus, doch Yoongis Stirn zog sich nur in nachdenkliche Falten.

„Warum bist du so überstürzt zurückgekommen? Du hättest doch auch erst jetzt fahren können? Ausgeschlafen und munter.“

Jimin schoss das Blut in die Wangen und der Schwindel in seinem Kopf wurde wieder stärker. Verlegen biss er sich auf die Lippe und schaffte es nur kurz Yoongi einen ertappten Blick zuzuwerfen, dieser reichte jedoch aus. Der Ältere sog verstehend die Luft ein und schlang die Arme fester um ihn, während er ihm einen Kuss auf den Schopf drückte. Jimin meinte ein leises Lachen zu hören, war sich aber nicht sicher, ob sein übermüdeter Geist ihm nicht einen Streich spielte.

„Willst du etwas schlafen? Wir können auch noch später reden“, bot Yoongi schließlich an, als er seinen Griff wieder gelockert hatte und bereits die Decke einladend anhob. Alles in dem Blonden schrie danach dieses Angebot unbedingt anzunehmen und so nickte er, krabbelte unter die Decke und kuschelte sich an den Älteren, als sich dieser neben ihn legte.

„Schlaf gut“, hauchte ihm Yoongi leise ins Ohr, küsste ihn noch einmal flüchtig und machte es sich dann selbst bequem.

„Du auch.“ Schon halb beim Einschlafen glaubte Jimin noch zu spüren, wie Yoongis Herz viel zu schnell in seiner Brust gegen seine Finger schlug.


********



Langsam, aber stetig dämmerte Jimin wieder ins Hier und Jetzt. Fühlte sich umhüllt von einer angenehmen Wärme, an deren Quelle er sich noch etwas enger presste. Ein leises Lachen ertönte, jagte Jimin einen Schauer über den Rücken und ließ ihn langsam die Augen öffnen.

Sein verschlafener Blick traf auf den von Yoongi und ihm schoss die Röte in die Wangen als er dessen Intensität wahrnahm. Wieder entfuhr diesem ein leises Lachen während er den Daumen über die gerötete Haut fahren ließ, dazu sagen tat er jedoch nichts und Jimin war ihm dankbar dafür. Er wollte diese herrliche Stille zwischen ihnen nicht brechen, sondern einfach nur hier liegen und genießen.

Nur leider meldete sich sein Durst je wacher er wurde und schließlich musste er den Blickkontakt lösen. Den Kopf zur Seite drehend sah er sich um, da schob sich schon ein Arm in sein Gesichtsfeld und Sekunden später hielt Yoongi ihm eine Wasserflasche vor die Nase.

„Danke“, murmelte Jimin mit belegter Stimme, setzte sich auf und trank einige große Schlucke. Erfrischt seufzte er auf, lächelte Yoongi noch einmal dankbar zu, während er die Flasche wieder beiseite stellte.

„Besser?“, fragte Yoongi nach und kaum dass Jimin genickt hatte, zog ihn der Ältere wieder in eine liegende Position und zurück in seine Arme.
„Gut so, dann komm her“, brummte er dabei und Jimin quietschte überrascht auf.

„Hast du mich so vermisst?“, stichelte Jimin vergnügt, auch wenn er sich nicht eingestehen wollte, dass es tatsächlich so sein könnte.
„Ja“, kam die Antwort offen und ehrlich und mit einem Blick, der Jimin kurz den Atem raubte.

„Ich dich auch“, wisperte Jimin zurück, lehnte sich etwas vor und versiegelte Yoongis Lippen. Es hatte ein unschuldiger Kuss werden sollen, doch das ließ Yoongi nicht zu. Kaum berührten sich ihre Lippen lag die Hand des Älteren an Jimins Hinterkopf, hinderte ihn daran sich wieder zu lösen und dieser ergab sich nur zu gern in sein Schicksal. Als eine warme Zunge über seine Unterlippe fuhr, fielen Jimins Augen gänzlich zu und ein feines Seufzen entfuhr ihm, als er die Lippen öffnete.

Aufregend und neu fühlte sich Yoongis Zunge in seinem Mund an, wie sie ihn begrüßte, mit ihm spielte und dennoch so seltsam vertraut, als hätten sie es schon tausend Mal getan. Als wüsste der Ältere ganz genau was Jimin liebte und wie dieser sich gerade fühlte. Nur das sachte Zittern unter Jimins Finger, welche sich auf Yoongis Rücken gelegt hatten, verriete seine Nervosität und machte Jimin glücklich.

Ihre Zungen umspielten sich, jagten einander, um sich wieder zu versöhnen, während ihr Lippen sich nicht trennen wollten. Yoongi änderte irgendwann die Taktik, lockte Jimin hinter sich her und biss spielerisch zu als er ihm folgte. Ein Lachen entkam Jimins Kehle, vibrierte in dem sinnlichen Kuss, bevor er Yoongis Mund für sich eroberte.

Von seinem Magen ausgehend begann sein ganzer Körper sacht zu kribbeln. Ganz so als wären die Schmetterlinge bis in jede Zelle vorgedrungen und würden sich dort sammeln, wo Yoongi ihn berührte.

„Du bist ganz rot“, stellte Yoongi atemlos fest, als sie den Kuss schließlich lösten. Jimin grinste nur frech, fuhr mit den Fingern über Yoongis ebenso roten Wange.
„Du auch.“ Mit diesen Worten zog er ihn wieder an sich, küsste ihn erneut, wollte mehr von diesem Prickeln auf der Haut, welches er viel zu lange nicht mehr gespürt hatte.

Jimin drehte sich auf den Rücken, zog Yoongi mit und dieser legte sich bereitwillig über ihn, stützte sich mit den Armen neben Jimins Kopf ab, während die Hände des Blonden das weiche rote Haar zerwühlten.

„Yoongi…“, entfuhr es Jimin verklärt, als dieser die Lippen weiterwandern ließ. Erst über seine roten Wangen, zum Ohr, um daran zu knabbern und weiter zum Hals. Dort fand er zielsicher die Stelle, an der er ihn vor wenigen Tagen zum Abschied geküsst hatte und sog leicht daran. Nicht fest genug, um einen bleibenden Fleck zu hinterlassen, nur so weit, dass er Jimin für die nächsten Stunden als sein kennzeichnete. Dem Jüngeren wurde immer heißer während Yoongi mit seinem Hals beschäftigt war, seine Hände fuhren unkoordiniert über den Rücken des Älteren, schienen erst wieder zu wissen was sie tun mussten, als sie den Saum des T-Shirts erreichten und es ohne Zögern nach oben schoben.

Kaum fertig mit seinem Werk folgte Yoongi der stummen Aufforderung, setzte sich auf, zog das Shirt über den Kopf und beugte sich wieder zu Jimin, nachdem er es auf den Boden hatte fallen lassen.
Sofort lagen ihre Lippen wieder aufeinander, wilder diesmal, auch wenn Yoongi sich alle Zeit ließ, um Jimins Mund zu erforschen und immer wieder seine Zunge anzustupsen, ihn zu necken und seinen Atem zu rauben.

Jimins Hände wanderten derweil über die weiche Haut von Yoongis Rücken, glitten hoch zu dessen Schultern, um sich dort festzuhalten. Eine Erinnerung an ihr erstes intimes Treffen kam in Jimin auf und die Hitze in ihm schien sprunghaft anzusteigen. Seine Hose fühlte sich immer enger an und er war sich nicht sicher, ob er das jetzt schon wollte. Doch Yoongis Finger lenkten ihn von seinen eigenen Gedanken ab, hatten diese sich doch unter sein Oberteil geschlichen und erforschten seine Brust, streichelten ihn sanft und spielten schließlich mit einer der empfindlichen Brustwarzen.

Stöhnend bog Jimin sich den geschickten Fingern entgegen, wollte nicht, dass Yoongi aufhörte und öffnete enttäuscht die Augen als dieser es doch tat.
Die Finger des Älteren schoben bereits sein Oberteil nach oben und Jimin verstand sofort, hob den Oberkörper an und ließ sich erleichtert wieder in die Kissen fallen, nachdem der störende Stoff verschwunden war. Kühl strich die Luft über seine freigelegte Haut, brachte ihn wieder etwas in die Realität bevor Yoongi ihn erneut küsste und seine Sinne benebelte. Als er sich dabei auch noch gänzlich auf Jimin legte und sie Haut an Haut, leidenschaftlich küssend dalagen, war es um Jimin geschehen.

Alles was sie hier taten, fühlte sich so verdammt richtig an. Die Umarmung als er hergekommen war, der Kuss, so unschuldig und zart und, waren sie nun auch nicht mehr unschuldig, fühlte sich auch jede Berührung von Yoongi einfach nur richtig an.

Jimin war klar, dass er hier gerade einen Schlussstrich zog. Das hier mit einem anderen zu tun, machte die Trennung endgültig, dann gab es kein Zurück mehr und genau das war es, was er wollte. Sich selbst den Weg abschneiden, damit er sich nicht selbst weiter weh tat. Es war gemein Yoongi dafür zu benutzten, aber wenn Jimin ehrlich zu sich war, gab es keinen anderen der diesen Schlussstrich ziehen könnte. Yoongi war der Grund, warum er sich getrennt hatte, wenn auch nicht in Persona, so hatte er all das doch ausgelöst. Jetzt hier zu liegen war also nicht nur die letzte Konsequenz, sondern alles was Jimin sich gerade wünschte.

Wieder wanderten Yoongis Lippen über sein Gesicht, nippten an dem roten Fleck an seinem Hals, bevor er sich über die Brust arbeitete. Immer wieder entkamen Jimin leise Seufzer, während er mit geschlossenen Augen dalag und jede Berührung in sich aufzunehmen versuchte. Er wollte sich alles merken nichts vergessen, damit er davon zehren konnte, falls das hier doch ein Fehler sein sollte. Gerade in diesem Augenblick fühlte sich einfach alles nur perfekt an, Yoongis Hände, seine Lippen, seine zarten Berührungen und diese Wärme, die er in Jimin erzeugte.

Der Blonde nahm kaum wahr wie eine Hand über seinen Bauch nach unten strich, während Yoongis geschickte Zunge seine Brustwarze bearbeitete. Dann schoben die Finger sich auch schon über seinen Schritt und drückten sacht zu. Jimin bäumte sich sofort überrascht stöhnend auf, versuchte sich näher an die Finger zu recken, um mehr von diesem himmlischen Druck zu bekommen.

Yoongi lachte ihm heiser ins Ohr, legte sich dabei wieder über ihn, hörte auf ihn zu verwöhnen nur um im nächsten Moment seinen Schritt gegen Jimins zu pressen. Beide mussten sie keuchen und ihre Lippen trafen sich. Kurz, wild und schlampig war ihr Kuss, bevor sich ihre Lippen wieder trennten und sie sich in die verschleierten Augen schauten.

„Wir sollten aufhören…“, raunte Yoongi mit unverkennbaren Widerwillen in der Stimme.
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