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Eine Liebe in vier Akten

von Pingulina
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / MaleSlash
Jimin Jungkook Kim Seokjin Suga V
15.07.2019
19.04.2021
93
232.491
33
Alle Kapitel
148 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
03.02.2020 2.758
 
Erster Akt - Dreißigste Szene: Viel zu viele


Den ganzen Tag über blieb Jungkook da, behielt Jimin dicht bei sich, nachdem sie sich wieder angezogen auf Jimins Bett verzogen hatten und eine Serie schauten. Über Jimins Zweifel sprachen sie nicht mehr. Jungkook lenkte ihn geschickt ab, jedes Mal, wenn seine Gedanken in diese Richtung abwanderten. War dabei aber so subtil und beinahe zufällig, dass es Jimin erst auffiel als der Jüngere sich gegen Abend wehmütig verabschiedete, um zum Abendessen bei seinen Eltern zu erscheinen. Erst über eine Stunde nach dessen Aufbruch und zwei Folgen, der immer kitschiger werdenden Serie später, sickerte die Realität wieder zu Jimin durch.

Das dumpfe Gefühl der Hilflosigkeit legte sich erneut auf sein Herz und Taehyungs Worte geisterten durch seinen Kopf.

'Bist du glücklich mit ihm oder wärst du es gerne?'

Er war es nicht, schon lange nicht mehr…

Doch Jungkook einfach so im Stich zu lassen brachte er nicht übers Herz. In einem hatte der Jüngere recht, ohne ihn wäre er in gewisser Weise allein. Wie sollte er sich neu verlieben, wenn er von Bekannten seiner Eltern beobachtet wurde, die ihn darauf ansprachen, wenn er zu viel Zeit mit einem anderen Mann verbrachte? Würde Jimin sich von ihm trennen, verdammte er ihn dazu allein zu bleiben, bis er in einigen Jahren auf eigenen Beinen stand. Außerdem liebte er Jungkook nach wie vor, daran änderte sich nichts nur weil er unglücklich mit der Situation war.

Grübelnd suchte er seine Kopfhörer heraus, steckte sie ein und schaltete seine Playlist an. Der beruhigenden Musik lauschend blickte er an die Decke und versuchte eine Lösung für sein Problem zu finden.

Ein leises Piepen mitten im Lied zog Jimins Aufmerksamkeit zurück aufs Handy, ließ ihn die frisch eingetroffene Nachricht lesen und leicht schmunzeln.

>> Ohne ein Wort abhauen… Eine Frechheit!!! << Taehyungs aufgeblähten Wangen und den schmollenden Blick konnte er sich nur zu gut vorstellen.

>> Wie lange hätte ich denn warten sollen? So hast du den Tag mit deinem Schatz, genieße es. << schrieb er schnell zurück und stutzte, wechselte vom Chat zur Playlist und stellte das aktuelle Lied auf Dauerschleife. Sein Herz machte einen kleinen Hüpfer und sein Puls beschleunigte sich fast unmerklich, nur das freudige Glitzern in seinen Augen nahm Jimin nicht wahr.

>> Aber du bist jetzt ganz allein! << regte sich Taehyung weiter auf und Jimin entfuhr ein Schnauben. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er den ganzen Tag allein gewesen wäre, schoss es ihm durch den Kopf. Schnell schüttelte er diesen. Was dachte er da nur?

>> War ich nicht, Kookie war bis eben da. <<

>> Hmh… <<

>> Was soll das heißen? <<

>> Das weißt du, wenn du so fragst. <<

>> Wenn ich es wüste würde ich nicht fragen! << Eher wollte er es nicht wahrhaben oder es von Taehyung bestätigt haben. So oder so weigerte er sich die Gedanken zuzulassen.

>> Ich find‘s nicht gut. Du hast es nicht direkt gesagt, aber Jungkook war der Grund warum es dir die letzten Tage so mies ging. <<

Verwirrt blinzelnd las Jimin die Worte erneut. Taehyung war wirklich gut. Er hatte weder zugegeben, dass es ihm schlecht ging, noch was in seinen Gedanken vor sich ging, geschweige denn ein Wort über den Vorfall mit Jungkook verloren. Entweder war er wirklich sehr leicht zu durchschauen oder Taehyung hatte eine fabelhafte Menschenkenntnis.

>> Versuch nicht es zu leugnen! <<

>> Wollte ich gar nicht, habe mich nur gewundert, dass du Gedanken lesen kannst…<<

>> Kann ich zum Glück nicht, das wäre gruselig. Aber darauf zu kommen, dass Jungkook schuld ist, wenn es dir schlecht geht, ist nicht schwer. << Kam die Erklärung und Jimin entfuhr ein trauriges Lachen.

>> Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Es ist so schwer zwischen uns und ich kann an der Situation nichts ändern, aber ich liebe ihn… << tippte er, ohne weiter zu überlegen, was er Taehyung sagen und was er für sich behalten wollte. Der andere wusste doch eh Bescheid, vielleicht hatte der ja eine Idee was er tun könnte.

>> Es gibt einen Unterschied zwischen Liebe und Gewohnheit. Der ist nicht groß, denn bei beiden fühlt man sich wohl und geborgen, aber Liebe geht darüber hinaus. <<
Grübelnd kaute Jimin auf der Unterlippe herum, versuchte daraus schlau zu werden.

>> Ich verstehe nicht was du meinst. << gab er schließlich zu.

>> Denk mal darüber nach, was dir so wichtig an der Beziehung mit Jungkook ist. Dass es einfach und verlässlich ist, weil du es kennst und es die letzten Jahre ebenso war oder ob es da auch noch dieses 'mehr' gibt. Was dich dazu bringt Dinge zu tun, die du dir nicht hattest vorstellen können, immer in dem Wissen jemanden an deiner Seite zu haben, der das mit dir durchzieht oder dir eben knallhart die Wahrheit ins Gesicht sagt. Ist er noch die Person, mit der du bis ans Ende der Welt gehen würdest? <<
Schmerzhaft krampfte sich Jimins Herz zusammen, als der Abgleich seiner Beziehung nach den ersten Punkten endete.

>> Da muss ich in Ruhe drüber nachdenken. Ich melde mich die Woche wegen dem Training. << Beendete er schließlich das Gespräch und legte das Handy wieder zur Seite, währen die sanften Klavierklänge in seine Ohren widerhallten.


********



Wie versprochen war Jungkook am nächsten Morgen wieder da, brachte Kaffee mit und sie machten da weiter, wo sie am Vortag aufgehört hatten. Lagen auf dem Bett, schmusten und schauten die Serie. Da Jimin die gerade laufende Folge bereits gestern allein gesehen hatte, schaute er kaum hin, versuchte sich lieber auf Jungkooks Nähe zu konzentrieren und scheiterte. Immer wieder versuchte er dieses gewisse Etwas, von dem Taehyung gesprochen hatte, in sich zu finden, wenn er an Jungkook dachte. Er wusste was der andere meinte, dieses Kribbeln und der Wunsch alles stehen und liegenzulassen, um mit dem anderen die Welt zu erobern, um danach in trauter Zweisamkeit zur Ruhe zu kommen und die Nähe des anderen zu genießen.

Er hatte immer gedacht diese Routine und Gewohnheit zwischen ihnen sei das Ziel gewesen. Sie waren so vertraut miteinander, dass er gar nicht gemerkt hatte wie die Gefühle allmählich auf der Strecke geblieben waren. Viel zu langsam und schleichend war dieser Prozess vonstattengegangen und wurde vom Alltag überdeckt.

Gedankenversunken spielte Jimin an seinem Handy herum, versuchte nicht allzu auffällig zu sein, um Jungkook nicht zu zeigen, dass er sich langweilte. Der Jüngere war ganz fasziniert von der Serie und der Blonde wolle ihm den Spaß nicht nehmen. Bei seiner Playlist blieb er hängen, konnte seinen Blick nicht von dem Titel lösen, welchen er gestern so intensiv gehört hatte.

>> Bist du mit dem Text weitergekommen? << schrieb er, ohne länger nachzudenken. Ein aufgeregtes Kribbeln machte sich in seinem Magen breit als er sah, dass Yoongi die Nachricht lass. Doch es passierte nichts, minutenlang keine Antwort. In Jimins Kopf rasten die Gedanken. Er hatte sich zu ungenau ausgedrückt. Woher sollte Yoongi bitte wissen, dass er sich auf den Song bezog, den der Ältere für ihn schrieb? Dazu hatten sie vereinbart sich voneinander fernzuhalten. Es war ein Fehler gewesen ihn anzuschreiben!

>> Nein! Es läuft mies…. So richtig mies! << Jimins Augen wurden groß, mit der Antwort hatte er nicht gerechnet.

>> Wieso? Keine Ideen? Du hattest doch schon einen guten Rohentwurf. <<

>> Keine Ideen wäre schön! << Nun war Jimin richtig verwirrt. Warum sollte sich Yoongi keine Ideen wünschen, das war doch der Tod der Kreativität.
>> Es sind zu viele, ich habe mehrere Texte und damit meine ich viel zu viele, die mir alle auf ihre Weise gefallen. Ich kann mich einfach nicht entscheiden mit welchem ich weiterarbeiten will. << Damit konnte Jimin etwas anfangen, das kannte er selbst, wenn auch nicht ganz so verzweifelt wie Yoongi den Eindruck erweckte.

>> Kann ich einen lesen? Vielleicht hilft dir meine Meinung. << bot er sich an und bette, dass Yoongi ja sagen würde. Er war so neugierig welche Worte Yoongi zu seinem Lied eingefallen waren. Die erste Version des Textes war schön aber eher neutral gewesen und Jimin hatte den starken Verdacht, dass sich das geändert haben könnte.

>> Ich gebe keine unfertigen Werke raus! << Damit ging Yoongi offline und Jimin blieb enttäuscht zurück. Dennoch kribbelte sein Magen leicht. Wie kam er auf den Gedanken, dass es 'sein' Lied war? Yoongi hatte es geschrieben, es gehörte dem Älteren… aber er hatte es für Jimin geschrieben und es bereitete diesem eine diebische Freude, dass Yoongi sich noch immer intensiv damit beschäftigte.

„Wollen wir was essen gehen?“, holte Jungkook ihn aus seinen Gedanken und Jimin blickte ihn verwirrt an. Er hatte nicht mitbekommen wie spät es bereits war, nickte fast automatisch.
Außerhalb des Wohnheims traft die kalte Realität Jimin wie ein Faustschlag, als Jungkook seine Finger losließ und einen gewissen Abstand zu ihm aufbaute. Da waren sie wieder, die Zweifel und Sorgen, Gedanken darüber, ob das hier noch richtig war. Er schmeckte kaum was sie aßen, hörte Jungkook nicht richtig zu als er erzählte und antwortete nur monoton, wartete lediglich darauf ungestört mit dem Jüngeren zu sein, um sich zu sortieren und mit Jungkook alles in Ruhe zu besprechen.

Kaum waren sie wieder in Jimins Zimmer angekommen drückte Jungkook ihn gegen die Tür, küsste ihn stürmisch und raubte ihm den Atem. Überrumpelt machte Jimin einfach mit, ergriff erst selbst die Initiative, als Jungkooks Finger seinen Schritt massierten und ihn keuchen ließen. Seine Hände schoben sich unter das Oberteil des Jüngeren, zwangen es nach oben und verfrachteten es auf den Boden. Er selbst landete kurz später auf dem Bett, Jungkook über ihm, dessen Hände und Lippen überall, nahmen ihn gefangen im Rausch der Lust.

Noch immer nackt lagen sie aneinandergeschmiegt unter Jimins dünner Decke, wieder lief die Serie, während Jungkooks Finger abwesend über Jimins Oberarm strichen. Leise seufzend blinzelte Jimin gegen die aufkommende Müdigkeit an. Es war Abend geworden, der Tag war verflogen, ohne dass sie es recht gemerkt hatten und Jungkook würde bleiben können. Verunsichert kaute Jimin auf der Unterlippe herum. Wo war die Freude, die er sonst immer spürte, wenn er Jungkook über Nacht dabehalten konnte? Viel aufregender, als der Gedanke in den Armen seines Freundes einzuschlafen, fand er gerade sein Handy, dessen Nachrichtenleuchte so verführerisch blinkte. Mit großer Wahrscheinlichkeit nur Hoseok, mit viel Glück aber Yoongi, der seine Meinung geändert hatte.

Kurz grübelte Jimin noch nach, dann griff er einfach nach dem schwarzen Gerät und fragte sich, warum es in seinem Kopf so ein Drama gewesen war, Jungkook bemerkte es nicht einmal. Schnell entsperrte er das Display und öffnete die Nachrichten. Ein Stich der Enttäuschung durchzog sein Herz als er sah, dass es tatsächlich Hoseok war, auch wenn er sich über die Nachrichten und die damit verbundene gute Laune seines Freundes freute, er hätte lieber etwas von jemand anderem gehört. Dennoch amüsiert antwortete er Hoseok und wollte das Handy wieder weglegen, als die kleine Lampe erneut zu blinken begann. In Erwartung einer weiteren Nachricht seines besten Freundes konnte er ein Quietschen nur noch im letzten Moment unterdrücken und schielte sicherheitshalber hinter sich zu Jungkook. Versicherte sich, dass dieser noch gebannt auf den Monitor schaute und las was Yoongi ihm geschrieben hatte.

Keine Erklärung, keine Bitte oder Aufforderung. Einfach nur, ohne jeden Kommentar, ein Text. Jimin erkannte ihn sofort, es war eine überarbeitete Version des Textes, den Yoongi ihm schon einmal gezeigt hatte und bei dem er Jimins Einwände nicht hatte gelten lassen wollen. Es war ein schöner Nachmittag gewesen, auch wenn sie im Grunde nichts erreicht hatten. Ein breites Grinsen schlich sich auf Jimins Lippen, während er ihn las, wieder und wieder. Er konnte es kaum erwarten sich die Musik dazu anzumachen und es zusammen auf sich wirken zu lassen.


********



Am nächsten Morgen war es endlich so weit. Er hatte eine kleine Pause zwischen zwei Kursen, saß bereits im richtigen Raum und musste gut zehn Minuten überbrücken. Schnell kramte er seine Kopfhörer hervor, ließ sie fallen und musste sie, leise fluchend, vom Boden aufsammeln. Warum zitterten seine Finger so?

Endlich schaffte er es, konnte die Musik anschalten und als die ersten Klänge des Klaviers in seinen Ohren rauschten, versankt er im Text. Fasziniert hingen seine Augen am Display, folgten den Worten im Rhythmus der Musik, wieder und wieder. Erst eine störende Hand auf seiner Schulter ließ ihn aufschrecken und unwillig zur Seite blicken.

„Dir auch einen schönen guten Morgen Jiminshi“, grinste ihm Hoseok entgegen und schielte unverblümt auf sein Handy. Schnell ließ Jimin es sinken, stoppte die Musik und packte die Kopfhörer wieder weg. Der Dozent machte sich vorne schon bereit, auch wenn Jimin weder sein, noch das Eintreffen der anderen Studenten, inklusive Hoseok, bemerkt hatte.

„Dich scheint es ja richtig erwischt zu haben“, machte Hoseok munter weiter, ignorierte den finsteren Blick des Blonden konsequent.

„Was soll das denn heißen?“, murmelte Jimin zurück, als der Dozent sie begrüßte und mit dem Kurs begann.

„Dass du aussiehst als hättest du gerade eine Einladung zum Date mit deinem Schwarm bekommen“, gab Hoseok leise aber wohl doch noch zu laut zurück. Der Vortrag stoppte kurz und der Ältere zog ertappt den Kopf zwischen die Schultern, blickte dann eifrig auf seine Unterlagen und traute sich nicht mal mehr zu Jimin hinüber zu schauen. Was diesem ganz recht war, er war überfordert mit dem gerade gehörten und ganz dankbar dafür nicht weiter über diese Beobachtung sprechen zu müssen.

Am Nachmittag schrieb er wie versprochen Taehyung an, bestätigte das Training und versprach Hoseok wieder mitzubringen. Taehyung hatte zwar beim letzten Mal gelitten, dennoch bestand er darauf, dass der Ältere dabei war, da steckte wohl ein kleiner Masochist in dem Größeren. Allerdings schien da auch ein nicht ganz so kleiner Sadist zu schlummern, konnte es Taehyung doch nicht lassen nachzufragen, ob Jimin über ihr letztes Gespräch nachgedacht hatte und zu welchem Schluss er gekommen war. Jimin war sich sicher die Antwort zu kennen, die Taehyung hören und die er nicht geben wollte. Daher wiegelte er ab, schrieb, dass er noch nicht wirklich weiter sei, was der Wahrheit entsprach, allerdings nicht, weil er nicht weiter wusste, sondern weil er sich nicht traute. Kaum hatte er Taehyung abgearbeitet schrieb er noch Yoongi an, teilte auch ihm mit, dass das nächste Treffen wie geplant stattfand, nicht dass der sich ausgeschlossen fühlte oder nicht auftauchte. Stockend schwebten seine Finger über dem Display, dann fügte er noch einen kurzen Kommentar zu dem Text hinzu. Er schrieb nicht viel, nur dass er ihm an und für sich gefiel, nur fehlte ihm die emotionale Tiefe, die das sanfte Klavier versprach. Mit geschlossenen Augen sendete er die Worte, bevor seine Scham sie wieder löschen konnte und steckte schnell das Handy weg, in der Hoffnung es so verhindern zu können, dass Yoongi die Worte lesen würde.

Wie die Woche begann, ging sie auf weiter. Rieb Jimin emotional mehr und mehr auf mit ihren seltsamen Wendungen. Von außen mochte es gar nicht so seltsam aussehen, doch war nichts so wie sonst. In jeder freien Minute war Jungkook bei ihm, schlief so oft bei Jimin wie seit dem Beginn des Studiums nicht mehr. Dazu schrieb er täglich mit Taehyung, der immer anders verpackt aber dennoch gleich, darauf drängte dass Jimin Stellung zu seinen Gefühlen bezog. Es nervte den Blonden etwas, allerdings war er sich auch bewusste, dass Taehyung recht hatte und sich einfach nur Sorgen machte.

Je länger er es so beließ wie es war, umso schlimmer würde es werden. Um das Chaos in seinem Kopf aber noch perfekt zu machen hatte Yoongi beschlossen auf sein Kredo 'Ich gebe keine unfertigen Werke raus' zu pfeifen und schickte ihm alle zwei Tage einen neuen Text. Diese zeigten eine deutliche Entwicklung, spiegelten wider wie Yoongis Sicht auf Jimin sich mit der Zeit entwickelt hatte und brachten Jimin dazu beim Training nicht zu ihm hinüberschauen zu können, auch wenn er zu jedem Text sein Feedback gab. Das Training selbst lief überraschend gut. Taehyung hatte offensichtlich wieder allein geübt und konnte mit einer besseren Kondition glänzen und deutliche Fortschritte machen. Was nichts daran änderte, dass er am Ende der Stunde erschöpft nach Luft ringend auf dem Boden hockte und sich von Jimin die Schultern massieren ließ. Hoseoks Blick zeigte deutlichen Stolz auf Taehyungs Leistung, auch wenn dieser es nicht mitbekam, Jimin würde es ihm bei Gelegenheit erzählen.
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