Beyond 84 Charing Cross Road - Übersetzung

von Telda
GeschichteDrama, Romanze / P18
Hermine Granger Severus Snape
14.07.2019
02.09.2019
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Es war schwerer gewesen, als er gedacht hätte, die schlafende Hermione zu verlassen. Die Wärme ihres Bettes und die ihres Körpers riefen nach ihm noch lange, nachdem er nach Hause zurückgekehrt war, sein treues Hühnchen gefüttert hatte und versuchte, selbst ein wenig Schlaf zu finden.

Ausnahmsweise weckten ihn keine Albträume. Die Erinnerung an eine überraschend bewegliche Gryffindor trug die Schuld an dem stetigen Strom, der die Synapsen in seinem hellwachem Geist befeuerte. Alles, was sie getan und gesagt hatte, lief wieder und wieder vor ihm ab. Er prüfte alles, schob es beiseite und – wie bei Puzzlestücken, die nicht recht passen wollten – war er gezwungen, sie erneut zu berühren.

Der süße Klang von Simons wirklichen, wahren Namen verfolgte ihn mehr als alles andere. Eine kleine Auseinandersetzung mit sich selbst, Hermione für den Ausrutscher zur Rechenschaft zu ziehen endete, als er sich an den Moment erinnerte, als sie ihn gesagt hatte. Und noch wichtiger - wie sie ihn gesagt hatte.

Solange sie mich außerhalb des Schlafzimmers nicht anders als Simon nennt… überzeugte ihn beinahe, es durchgehen zu lassen, aber dann begann sich ein nagender kleiner „logischer“ Teil seines Gehirns einzumischen.

Es gibt doch das alte Sprichwort, das besagt, dass zwischen Tasse und Lippe viel durchschlüpft.

„Das ist alles gut und schön“, erklärte er der Zimmerdecke, „aber – verdammt! Ich hatte gerade die intimste aller Begegnungen mit einer wunderschönen jungen Hexe, die anscheinend nichts gegen eine Wiederholung des Gefechtes hat, also halt‘ verdammt noch mal die Schnauze!“

Die Morgendämmerung begann noch kaum en Himmel zu erhellen, als Simon aufstand und zur Dusche ging. Er war etwas erschrocken, als das Wasser fast zu stechen schien und das Handtuch…

Yorick!“ bellte er. „Was hast Du mit dem Stoff von diesem Handtuch gemacht?“

Es näher untersuchend wusste er ganz genau, dass weder Yorick noch sonst wer etwas damit getan hatte – aber dennoch fühlte es sich rauer an als am Tag zuvor. Simon entschied, dass er etwas aus dem Labor darauf verschüttet haben musste, obwohl er wusste, dass er es nicht getan hatte, und warf es in den Korb in der Ecke. Er zog ein frisches aus dem Schrank und testete es an der Haut seines Oberschenkels.

Verflucht! Sie hätte mich warnen können“, murmelte er, während er seine Haut trocken tupfte, statt sie grob abzureiben, wie er es gewöhnlich tat. Es fühlte sich kribbelnd lebendig an, in einer Art wie noch nie vorher und er glaubte – sicher ziemlich falsch – dass das von dem Schaumbad kam. Simon trat vor den Spiegel und suchte sein Spiegelbild ab, bevor er sich rasierte.

Ich frage mich, ob ich ihr mit einem Schnurrbart gefallen würde. Vielleicht ein Van Dyke? Ja…

Oh, gute Götter“, knurrte er, während er die Stirn gegen den Spiegel lehnte. "Ich verwandle mich in einen dieser schwachsinnigen, hormongesteuerten Bengel, die an nichts anderes denken als daran, wie sie ihre Lady erfreuen können!"

War die letzte Nacht das nicht wert?

Darum geht es nicht.

Also war sie es?

Hau ab!

Du kannst mir nicht erzählen, dass Du nicht wieder hingehst für mehr davon. Du willst da rüber gehen – genau jetzt – und Brötchen und Marmelade mitnehmen und hoffen, dass Du sie in der Badewanne vorfindest.

Sie war am Einschlafen, schon vergessen?

Du kannst die Marmelade – was davon noch übrig ist – immer noch später von ihr abwaschen.

Und so kam es, dass ein Simon Sopophorous eine knappe Stunde später an Hermiones Tür klopfte, während er einen Korb mit frisch gebackenen Fladenbroten, Erdbeer-, Trauben- und Pfirsichmarmelade umklammerte.

oOoOoOo


Es fühlte sich an, als sei sie gerade eingeschlafen, aber das konnte nicht sein. Da war Sonnenlicht, schwach, aber es schien durch den Spalt zwischen den Vorhängen.

Und jemand klopfte an die Eingangstür.

Jemand mit einem Todeswunsch.

Hermione rollte sich aus dem Bett und fiel beinahe, weil eines ihrer Beine in den Laken gefangen war, die nicht so um sie gewickelt sein sollten, wie sie es waren. Nachdem sie sich wieder gefangen hatte, schaute sie mit gerunzelter Stirn auf das zerwühlte Bettzeug, dann auf ihren Körper, der ohne ihren üblichen Pyjama zu sein schien.

Dann, als ein erneutes Klopfen durch die Wohnung hallte, lächelte sie ein albernes, äußerst mit sich zufriedenes, aber nicht ganz waches Lächeln. Ein Lächeln, das noch nicht einmal Mrs. Carmichael an einem viel zu frühen Sonntagmorgen trüben konnte.

Sie schnappte sich ihren Bademantel und wickelte ihn rasch um sich, versuchte mit einer Hand durch ihr Haar zu fahren, gab den Versuch jedoch auf, als sie in den Knoten hängen blieb und öffnete ihre Tür. Ihre Begrüßung für Mrs. Carmichael erstarb auf ihren Lippen.

„Simon!“ Die Überraschung ließ sie mit dem ersten herausplatzen, das ihr in den Sinn kam. „Oh, Gott, Du riechst zum Auffressen gut.“

oOoOoOo


Als sie die Tür öffnete, fühlte sich Simon wieder – erwärmt. Da war etwas an ihrer zerknitterten Erscheinung, dass ihn die Augen senken und lächeln ließ, bevor er seinen Blick wieder hob, um ihr in die Augen zu schauen. In der Vergangenheit hatten viele seine Augen kalt und gefährlich genannt und obwohl dieser finstere Blick nie in den Ruhestand geschickt werden würde – der Blick, den er ihr nun schenkte, war davon so weit wie nur menschenmöglich entfernt. Jeder fein geschliffene Überlebensinstinkt in seinem Hinterkopf sagte Simon, dass es gefährlich sei, sich in der Gegenwart von jemandem so zu entspannen. Er beschloss, das zu ignorieren.

"Und du, meine mutwillige Träumerin", erwiderte er mit tiefer, dunkler Stimme, "siehst gut genug aus, um hier und jetzt vernascht zu werden."

oOoOoOo


Hermione musterte ihn und dachte ernsthaft über die Versuchung in seiner Stimme und seinen Worten nach.

Die Versuchung war beinahe so groß wie die in seinem Korb. Ihr Magen knurrte. Laut.

„Ich nehme nicht an, dass Du an diesem Gedanken bis nach dem Frühstück festhalten willst?“ Sie winkte ihm hereinzukommen, schloss dann schnell die Tür hinter ihm, weil sie ihrer Nachbarin nicht noch mehr zum Tratschen geben wollte.

Simon ist zurückgekommen.

Der Hauch der Unsicherheit, der sie letzte Nacht geplagt hatte, verschwand.

Er ist zurückgekommen und er will mich, noch immer.

Dieser Gedanke befriedigte sie und Hermione beschloss, ihre Zufriedenheit zu zeigen, indem sie sich auf die Zehenspitzen stellte und ihre Lippen zu einem Guten-Morgen-Gruß auf Simons presste.

oOoOoOo


Daran könnte ich mich gewöhnen… schoss Simon durch den Kopf gerade, als er seinen Arm um Hermiones schlanke Taille legte und sie näher zog. Der Korb wurde auf den Tisch neben der Tür gestellt, um die andere Hand frei zu kriegen und sie unter den Bademantel schleichen zu lassen.

Nicht zufrieden mit einem kurzen Kuss, sich jedoch daran erinnernd, dass sie hungrig war, hob Simon nur eine Augenbraue.

"Da ich nicht will, dass du mitten in etwas wichtigem vor Hunger ohnmächtig wirst, werden wir essen. Also, hast du einen anständigen Tee?"

Sie fühlt sich noch immer wie Seide an.

oOoOoOo


Ihre Haut kribbelte, wo seine Hand sie berührt hatte, die Finger fest und warm unter ihrem Bademantel.

Wer kann zu einem solchen Zeitpunkt an Tee denken?

Eine scharfe Erinnerung von ihrem Magen sagte ihr – sie konnte.

Einen Moment lang war es, als wäre Simon nur kurz losgegangen, um für sie beide Frühstück zu holen, so einfach schienen sie wieder zusammenzukommen.

Das ist wirklich gar nicht so schlecht. Also dass der Mann, den ich sehe, mit dem ich schlafe - mit dem ich Sex habe, nicht im selben Raum wie ich schlafen kann. In Anbetracht all der anderen Dinge, über die ich Frauen sich beschweren gehört habe, ist dies machbar.

Vor allem, wenn er bereit ist, mir ab und zu das Frühstück zu bringen.

Sie war nicht naiv genug eine solch erfreuliche Überraschung jedesmal zu erwarten, wenn sie und Simon zusammen waren, aber seine Anwesenheit insbesondere an diesem Morgen…

Sie wusste, sie war nicht verliebt, denn sie war zuvor schon verliebt gewesen und es hatte sich nicht so angefühlt. Aber es war mehr als nur ‚mögen‘, mehr als bloße Anziehung. Allerdings – unter den richtigen Umständen – wenn sie nicht vorsichtig wäre und nicht aufhörte, dabei so einen armseligen Job zu machen, um ihr Herz zu beschützen ...

Das reicht jetzt.

„Tee. Ich habe Tee, ja. In der Küche. Im Schrank. Willst Du welchen machen, während ich mich frisch machen gehe?“

oOoOoOo


Wenn ‚frischmachen‘ ein Euphemismus für anziehen ist – dann nicht nur nein – sondern zu Hölle nein!

Ich mag sie so wie sie ist – zerzaust, zerknittert und fast nackt.

Simon blinzelte einmal, beschloss ihr genau zu sagen, was er wollte – und ließ seine Zunge dann sagen: „Natürlich.“

Ich weiß genau, sie geht sich jetzt anziehen. Verdammt.

oOoOoOo


Hermione raste ins Badezimmer. Sie beeilte sich nicht, weil sie fürchtete, er würde verschwinden, wenn sie zu lange brauchte, sondern weil er da war und sie einfach so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen wollte.

Etliche Minuten wurden bei dem halbherzigen Versuch verschwendet, ihre Haare mit einer Bürste zu ordnen, aber die meisten verfitzten Strähnen und alle Knoten waren verschwunden, als sie es als verlorene Liebesmüh‘ aufgab. Eine Dusche und etwas Konditionierer würden erheblich besser sein, um Abhilfe zu schaffen, aber dafür hatte sie keine Zeit.

Nicht gerade jetzt jedenfalls. Vielleicht später.

Ich frage mich, ob Simon gern…

Konzentration, Hermione, Konzentration.

Eine schnelle Wäsche über dem Waschbecken und ein paar Minuten mit der Zahnbürste und Hermione fühlte sich wesentlich frischer und präsentabler.

Sollte ich mich anziehen? Wenn ich es nicht tue, könnte er annehmen, dass ich Sex erwarte? Was ich tue, oder zumindest hoffe ich darauf, aber ich will nicht, dass er sich dazu verpflichtet fühlt.

Andererseits – wenn ich mich anziehe, könnte er annehmen, dass ich damit zu sagen versuche, dass ich keinen Sex will.

Es ist kalt heute morgen, und die Robe ist nicht sehr warm, aber wir werden Tee trinken und das sollte helfen, mich aufzuwärmen…

Sie spähte aus der Badezimmertür und als sie ein leeres Wohnzimmer sah, schlich sie leise über den Boden, um den Thermostat ein wenig aufzudrehen.

Dann trabte sie ruhig in die Küche und lächelte Simon an. Ihre Notizen waren noch vom vorigen Abend über den Tisch verteilt, also sammelte Hermione sie rasch zusammen und räumte sie aus dem Weg.

„Hast Du alles zu Deiner Zufriedenheit gefunden?“

oOoOoOo


Ihre Augen sind nicht grün und ihr Haar ist nicht rot.

Diese beiden Eigenschaften hatten immer im Vordergrund gestanden, wenn Simon bei einer Frau das Level der Attraktivität beurteilte. Jetzt stellte er fest, dass sie ihre Positionen verschoben hatten. Ein Atemhauch, ein strahlendes Lächeln und wuscheliges Haar aus gesponnener Seide schienen sie verdrängt zu haben.

Er wusste sehr genau warum – aber da Simon nie den Vorzug gehabt hatte, Lily nach einer Nacht geteilter Leidenschaft zu sehen, würde Hermione, als sie jetzt vor ihm erschien, in seiner Erinnerung die schönste Hexe bleiben, die er je gesehen hatte.

Ich glaube, das habe ich“, sagte er ganz ernst, während er sie nicht aus den Augen ließ.

Der Tee war fertig, die Fladenbrote* waren sauber auf einem kleinen Teller arrangiert und nachdem Hermione den Tisch freigeräumt hatte, stellte Simon ihr Frühstück dort hin. Ihr einen Stuhl hervorziehend wartete er, bis sie sich gesetzt hatte.

Ich habe – während ich weg war, meine ich – ich habe darüber nachgedacht, wonach Du gefragt hast. Darüber, meinen Schlaf zu beobachten“, sagte er, nachdem sie Platz genommen und auch er sich gesetzt hatte. „Es ist nicht, weil ich...“

Warum ist das immer so verdammt schwierig?

„Es ist nicht, weil ich Dir nicht vertraue“, platzte er heraus, bevor er einen großen wütenden Bissen von seinem Brot nahm.

oOoOoOo


Sie nahm ein köstliches Stück von ihrem eigenen mit Marmelade überzogenen Brot, während sie darüber nachdachte, was er gesagt hatte. Ihr zweiter Bissen war viel größer und war verbunden mit einer Fülle von Enthusiasmus und offensichtlichem Genuss.

Hermine erkannte, dass Simon eigentlich nicht gesagt hatte, dass er ihr vertraute, nur dass dieser besondere Vorfall nicht durch mangelndes Vertrauen begründet war. Eine subtile Unterscheidung - bei einem Mann wie Simon würde man das nicht voraussetzen – aber sie konnte trotzdem nicht anders als sich beruhigt zu fühlen.

Sie leckte sich etwas Marmelade von den Fingern und nahm dann einen Schluck Tee. "Danke. Glaube ich. Also - warum? Das heißt, wenn es Dir nichts ausmacht, mir das zu erklären."

oOoOoOo


Simon wandte den Kopf und studierte die junge Hexe, während sich seine Augen leicht verengten.

"Du bist selbst morgens ein lästiges kleines Bündel von Fragen, nicht wahr?"

Seine Tasse aufnehmend, starrte Simon in die Tiefen der dunklen Flüssigkeit, als suche er dort nach einer Antwort.

Ich habe keine Ahnung“, sagte er schließlich.

„Ich weiß nur, dass, selbst wenn ich zustimme...“

Ein Schauer - kalt - lief über seine Gestalt und Simon stellte die Tasse ab, bevor er das halb gegessene Fladenbrot wieder aufhob. Der finstere Blick in Hermiones Richtung war nur halb ernst gemeint, aber es war ein finsterer Blick.

Wenigstens Yorick hat so viel Anstand, mich meine erste Tasse Tee austrinken zu lassen, bevor er mich nervt.“

oOoOoOo


Für einen Moment aß Hermione still weiter. Nicht, weil Simon ihre Fragen lästig gefunden hatte, sondern weil sie durchdachte, was er gesagt hatte.

Soweit es sie betraf, war inquisitoriach zu sein ein Teil von dem, was Hermione ausmachte. Simon kannte sie lange genug, dass ihm das sehr bewusst sein musste – und er hatte sich dennoch entschlossen sie zu treffen...

Er hatte sein Bett gemacht, nun würde er darin liegen müssen – sozusagen.

Hitze stieg in ihre Wangen und Hermione machte eine sehr betonte Anstrengung, nicht an die letzte Nacht zu denken. Dafür war jetzt nicht die beste Zeit.

Ihre Augen huschten nur für einen Moment hinüber zu dem Stapel Papieren und Notizen, dann zu ihrem Frühstück zurück und schließlich zu Simon.

Obwohl es hilfreich wäre seinen Schlaf zu beobachten, war Hermione sicher, sie würde ihn nicht dazu drängen. Nicht, solange es noch einen anderen Weg geben könnte, den sie verfolgen konnte.

Das würde er genauso hassen, Hermione. Wenn Du das tust, könnte es ihn endgültig vertreiben.

Es konnte sie aber auch einer Antwort und möglicherweise einer Heilung für Simons Leiden so viel näher bringen.

Sie beobachtete, wie er seinen Tee trank und etwas wurde eng in ihrer Brust bei dem Gedanken, dass Simon diese Albträume für den Rest seines Lebens erdulden müsste.

Das ist also dann beschlossene Sache. Ich werde Harry eulen.

Ich kann nicht umhin zu bemerken, dass Du Deine erste Tasse Tee ausgetrunken hast.“ Hermione streckte ihren nackten Fuß aus, so dass ihre Zehen unter dem Tisch mit Simons Wade in Kontakt kamen. Sie nahm einen letzten Schluck von ihrem Tee und setzte die Tasse ab. Ihre Zehen glitten höher.

Hermione nahm das letzte Brot und riss ein Stück davon ab, tunkte es in die marmelade, die Simon zu bevorzugen schien, beugte sich vor und hielt es ihm hin.

„Da Du das Frühstück gemacht hast, dachte ich, es ist nur höflich, dass das Mittagessen auf mich kommt. Das bedeutet, dass wir einen Weg finden müssen, um die nächsten Stunden beschäftigt zu sein, bis wir wieder hungrig sind ... Es sei denn, Du hattest andere Pläne? "

oOoOoOo


Zuerst, als Hermione nicht sofort etwas in seine Richtung warf, war Simon fast besorgt, dass er es verpfuscht hatte und sie ihm die Tür weisen würde. Er war sich beinahe sicher, als er sah, dass ihr Gesicht sich rötete – vor Wut, wie er glaubte.

Er hatte angenommen, dass die Berührung an seinem Bein von der monströsen Katze kam, die sie besaß; aber Simon war von Herzen froh, dass er nicht seinem primären Instinkt gefolgt war – was bedeutet hätte, das verdammte Vieh zu treten – als die Liebkosung fortgesetzt wurde und es sogar für ihn offensichtlich wurde, dass es Hermione war.

Lunch.auf.ihr. Oh, verfluchte Hölle, ja!

Er hatte genug liebeskranke Schüler in Hogwarts gesehen, also war er nicht unvertraut mit dem „Ritual“, das gegenwärtige Objekt seiner Begierde zu füttern, aber es blieb immer noch die Frage, wie man den angebotenen Bissen nehmen sollte.

Mit den Zähnen? Ohne die Zähne?

Das ließ nur die Lippen.

Trocken?

Feucht?

Das Innere seines Mundes zu trocknen, ohne so viel Zeit zu brauchen, dass Hermione annehmen könnte, er wollte das Stück Brot nicht, erwies sich als ziemlich schwierig.

Ah!

Sie haben immer nur ihren Mund aufgemacht und den anderen den Bissen hineinschieben lassen!

Problem gelöst.

Sich vorbeugend nickte Simon langsam, nahm das Glas mit Pfirsichmarmelade und sagte: „Ich würde mein Frühstück auch gern auf Dir beenden, wenn Du nichts dagegen hast“, bevor er den Mund öffnete.

oOoOoOo


Sie hatte nichts dagegen. Oh nein, sie hatte überhaupt nichts dagegen.

Hermione stopfte das Brotstück in Simons Mund und lächelte, ließ ihre Finger an seiner Unterlippe entlang streichen, bevor sie sie wegzog.

Dann stand sie auf und drehte sich um, setzte sich auf den Tisch und griff nach dem Gürtel ihrer Robe.

„Zumindest solange Du willens bist, mir hinterher saubermachen zu helfen.“

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* Merlin, kennt jemand eine andere Übersetzung für ‚crumpets‘? Das sind keine Brötchen, auch keine Croissants oder Toast… Ich finde dafür nur die Übersetzungen: Sauerteigfladen, weiches Hefeküchlein zum Toasten oder Teekuchen… passt alles nicht - grrrrrr