A Star Wars Story- Das Leben des Obsulara

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P12
Anakin Skywalker / Darth Vader Obi-Wan Kenobi OC (Own Character) Yoda
13.07.2019
14.07.2019
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Großmeister Obsulara ging gemächlich zum Turm des Jedirates. Jemand der 12 Jedi sollte die Ichitopier davon überzeugen, dass sie die Handelsförderation, die den Planeten belagerte, vertreiben sollten, da schon viele Hilferufe eingetroffen waren. Er selber wollte nicht, denn er betreute lieber die kleinen Jünglinge im Tempel. Erst vor kurzer Zeit, da starb sein guter Freund Qui-Gon Jinn auf Naboo. Obsulara wollte dieses Schicksal nicht erleiden. Obi-Wan Kenobi, vor kurzer Zeit selber noch Qui-Gons Padawan, sollte jetzt den jungen Anikan Skywalker unterweisen, doch dieser stellte sich damit schwer, und er fragte andauernt den Großmeister um Rat. Erst vor einer Stunde, da kam er zu ihm und fragte, ob er etwas falsch mache, denn Anikan säße die ganze Zeit nur in seinem Zimmer und weine. Er leide unter Heimweh. Obsulara riet ihm, Anikan zu den Betreuungen gehen zu lassen, die er anbot, damit er ihm helfen könne, doch Anikan wolle nicht, sagte Obi-Wan und ging fort, um noch einmal mit seinem Padawan zu reden. Doch das, was den Meister am meisten beunruhigte, war nicht die „Skywalker-Geschichte“, wie er sie schon nannte, denn damit hatte er schon mit sämtlichen anderen Jedis gesprochen. Es gab wirklich fast keinen Jedi, der Skywalker mochte, selbst Kenobi war überanstrengt mit der Art seines jungen Padawans, die nur so vor Arroganz zu strotzen schien. Ihn beunruhigte eine andere Geschichte viel mehr, eine gefährliche. Mit der konnte er nur mit wenigen reden; alleine. Doch die Großmeister traf er nur selten. Und wenn, dann nur in Gesellschaft. Heute, nach der Sitzung, würde er Yoda einen Beuch abstatten. Das musste er, denn sonst würde er wohl nie dazu kommen, glaubte er. Nein, er spürte es… Es ging darum, dass nach Obi-Wans Erzählungen, ein Sith seinen Freund umgebracht hatte und Obi-Wan dem Mörder obendrein die Beine abgetrennt hatte. Nun fragte Obsulara sich, wer der Meister sein könnte, denn es gab immer zwei, einen Meister und einen Schüler…

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er vor der Tür stand, die zum Raum führte, der dem Rat diente. Er betrat den Raum. Er war der letzte.

Alle bereits Versammelten starrten ihn an, offensichtlich aus einer Unterhaltung aufgeschreckt. Warscheinlich sprachen sie darüber, dass Ki-Adi Beauftragter dieser speziellen Mission sein sollte, da er eine gute Beziehung mit den Ichitopiern hatte. Cera und Debaron (der Planet der Ichitopier) lagen nah beieinander und Ki-Adi hatte als Kleinkind mit Ichitorianern gespielt, als Obsulara ihn abgeholt hatte, um ihn zum Jedi auszubilden. Er war sein erster Padawan. Sein letzter war Sanjo, ein Zarbrack, doch nach fünf Jahren des Padawandaseins, verriet er seinen Meister und tötete ihn fast. Obsulara verwundete den Verräter, doch was aus Sanjo geworden war, wusste er nicht. Wieder wurde er beim Denken unterbrochen, als Windu bat: „Setz dich“, und er sprach sofort weiter, als Obsulara jedem zugenickt, ein paar Verbeugungen entgegengenommen und sich gesetzt hatte. „Bevor Sie hereingekommen sind, sprachen wir über das Kommando, dass vergeben werden solle“, richtete er das Wort weiter an den Großmeister. „Wir haben alle übereingestimmt, dass Sie gehen sollten, Meister.“ „Ich kann nicht, ich habe meine Jünglinge zu hüten, das habe ich geschworen, als ich keine Padawane mehr lehren wollte“, erwiderte Obsulara. „Sie können am besten mit ihnen reden, sowas können sie einfach. Und sein wir mal ehrlich, wollen Sie denn wirklich ihr ganzes weiteres Leben lang nur die Jedi-Anwärter im heiligen Tempel betreune? Ich meine, ich habe Sie seit Ihrem Schwur noch nie glücklich gesehen“, sagte nun Even Piell. „Wären Sie glücklich, wenn Ihr Padawan sich gegen Sie wenden würde und alle möglichen Anstrengungen unternehmen würde, um Ihrem Tod ein wenig auf die Sprünge zu helfen?“, fragte Obsulara erzürnt. „Mein Padawan sich hat gegen mich gewandt auch. Was mit Douku geschehen ist, ich nicht weiß. Du dem Rat sagen musst, was dich bedrückt, sonst nie glücklich du wirst sein“, entgegnete Yoda weise. „Meister, hier geht es nicht um mich und meine Bedürfnisse. Es geht um Dinge, die unweigerlich schief gehen werden und selbst die Macht wird dabei für uns negativ beeinflusst.“ Die Augen Obsularas blitzten intensiv auf. Er erzählte von Sanjo, deshalb die Angst, dass er zur Dunklen Seite wechseln würde, seinen Vermutungen und der Frage, wer der Meister sein könnte. Seine eigenen Ängste hielt er während all dem allerdings zurück. „Mmmm, viel das ist, was dich bedrückt“, kam nun von Yaddles Seite. „Es bedrückt mich nicht, es sind lediglich Tatsachen, die es sich zu wissen lohnt. Wir müssen verhindern, dass die Sith zu viel der Macht bekommen.“ „Wir sollten zusammen meditieren, Meister“, sagte Ki-Adi, „wir alleine. Meister und Padawan.“ Obsulara kannte Ki-Adi lang genug, um zu erkennen, dass es die Situation lediglich entschärfen wollte. Auch der Großmeister spürte die aufgeheizten Schwingungen der Macht, die durch das langsam ansteigende Adrenalin in jedem der anwesenden Körper entstanden. Kurz seufzte er auf und vergrub sein Gesicht in den Handflächen. Es lenkte ein, indem er sich erhob und Ki-Adi mit einem leisen Zischen der Macht bedeutete, ihm zu folgen. Die Versammlung war beendet.

Obsulara und Ki-Adi-Mundi meditierten zusammen, doch nichts kam dabei heraus. „Die dunkle Seite der Macht ist verborgen“, sagte Ki-Adi, als sie wieder im Rat saßen und berichteten, dass sie nichts herausgefunden hatten. „Dann würde ich vorschlagen, da Meister Obsulara uns von seinen Nöten erzählt hat, und er, wie ich annehme, keine Argumente mehr hat, wieso er nicht fliegen sollte, jetzt trotzdem das Komando über diese Mission bekommt.“, sagte Eeth Koth. „Dann hätten wir das“, sagte Windu: „Ihr Flieger ist schon vorbereitet.“ Obsulara war klar, dass es nichts nützte, Einwände gegenüber der ohnehin schon getroffen Entscheidung zu äußern. Egal, wie es ihm wiederstrebte: Er musste das jetzt durchziehen, um seinen Platz im Jedirat nicht aufs Spiel zu setzten. „Ich werde dem Rat alles mitteilen, was ich erreichen werde.“

Am anderen Ende der Galaxis öffnete ein Wesen mit großen, spitzen Hörnern am Kopf die Augen. „Ich weiß wo er ist, mein alter Meister fliegt nach Debaron. Wir können das Werk heute ein für alle Mal beenden. Kommt, Youro, Opelo und Owando, meine alten Freunde, wir werden sein Raumschiff zerstören. Meine Freunde, wir werden Rache ausüben für das, was er dem ehrwürdigen Meister vor Jahren antat!“
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