Two Hearts...❥

von XRaix
GeschichteDrama, Freundschaft / P16 Slash
D.O. / Do Kyungsoo Kim Jong-in Park Chanyeol
13.07.2019
16.10.2019
8
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Kyungsoo

Es ist schon eine Woche her, seitdem die Jungs und ich zusammen den im Kino waren und meine Zeit als Student hat auch endlich angefangen. Jedoch ist mein Zimmer nicht ganz fertig, aber das würde sich mit der Zeit entwickeln. Ein voller Karton liegt noch unter meinem Schreibtisch und mein Bücher im Bücherregal hatten auch schon mal eine bessere Reinfolge gehabt. Ich habe sie jetzt nur äußerest grob gestellt, damit sie nicht sinnlos auf meinen Schreibtisch verweilen.

Meine Augen schmerzen vom Sonnenlicht, weshalb ich sie direkt wieder zukneifen musste, während ich mich meine Schlafposition änderte. Jedoch weiß ich auch, dass ich nicht ewig so liegen konnte, weshalb ich recht schnell auf die Beine kam.

Pipp-Pipp... Pipp-Pipp..

Wieso stelle ich mir überhaupt einen Wecker, wenn ich sowieso immer davor aufwache? Wie dem auch sei.
Wecker aus, Brille aufsetzten, Bett sauber, Fenster auf und meine Klamotten vorbereiten. Jetzt steht noch 'Kai aufwecken' auf meiner imaginären Liste. Wie praktisch, dass Kai mir seinen Ersatzschlüssel gegeben hat, damit ich in sein Zimmer kann, für den Fall, dass er von meinem Klopfen nicht wach wird. Das war auch heute der Fall, weshalb ich den Schlüssel zuckte und die Tür aufschloss.

»Kai, wach auf...«
Ich ging zu ihm und tastete mich langsam an sein Bett. Sein Zimmer war wieder dunkel, wegen den, Scharlosienen, und viel zu warm. Ich höre dazu jedoch Kais gemurmel.

Ich setzte mich sanft auf sein Bett, um ihn nicht plötzlich aus dem Schlaf zu reißen. Ich war dazu auch selbst noch viel zu müde.
»Kai.. Hey.. Du musst langsam aufwachen« sagte ich sanft und rüttelt ihn sanft an der Schulter. Jedoch reagierte er nicht wie gewünscht mit seinem: 'Noch 5 Minuten noch' sondern keucht leise und zog sich die Nase hoch. Hat er sich erkältet? Ich beugte mich vor und legte meine Hand auf seine Stirn, um der Sache auf den Grund zu gehen. Jedoch sah alles gut aus. Ich denke ich sollte zuerst die Gardinen öffnen, damit ich ihn überhaupt richtig erkennen kann. Da half auch meine Brille nichts.

Doch zwei Hände hielten mich davon ab und zogen an mein T-Shirt. Ich hatte mich für den kurzen Moment erschrocken und sah zu Kai rüber, dem diese Hände gehörten. Ist er jetzt wach?
»K-Kai ist alles in Ordnung mit dir?«
Langsam konnte ich seine Laute zuordnen. Es klang so, als ob er weinen würde. A-aber Warum sollte er den weinen? Hat er schlecht geträumt?
Ich sah sein Gesicht nur sehr schwach aber konnte erkennen, dass er noch die Augen geschlossen hatte, diese aber immer wieder zitterten.

Da sein Fenster neben sein Bett war konnte ich noch die Scharlosienen so weit öffnen, bis die ersten Lichtstrahlen durch die einzelnen Spalten ins Zimmer schienen und wenigstens die komplette Dunkelheit verhinderten.

Als ich mich wieder an Kai wendete, sah ich sein verkrampftes Gesicht und sein nassen Pony, welches an seiner Stirn klebten. Wir hatten noch ein wenig Zeit, bevor wir uns wirklich auf dem Weg machen mussten. Also legte ich mich langsam neben ihn, sodass ich direkt sein Gesicht erkennen konnte. Durch sein verheultes Gesicht wurde auch ein kleiner Teil seines Kissens nass. Je länger ich ansah, desto irritierter wurde ich. Ich war mit der Situation zu überfordert.

Ich legte meine Arme um sein Taillie und streichelt ihn langsam am Rücken, in der Hoffnung ihn so zu beruhigen. Doch er winzelte immernoch und zitterte dabei. Deshalb rückte ich noch ein Stück näher zu ihm, und konnte ihn so besser umarmen.
»Hey Kai.. Alles ist gut..«
Versuchte ich ihn zu beruhigen.
»A-Appa-« murmelte Kai mit seiner zitternden Stimme und drückte seine Hände an meine Brust.

Das hätte ich mir fast gedacht. Er träumte von seinem verstorbenen Vater.

Mir gingen gerade einige Fragen durch den Kopf, jedoch ohne eine Antwort. Mittlerweile hat mein Zimmernachbar sich voll und ganz im meine Arme niedergelassen und sein Kopf unter mein Kinn gelegt. Ich hörte ihn nie auf ihn zu streicheln und versuchte ihn immer wieder mit Worten zu beruhigen wie:

»Es ist alles gut.. Du bist nicht alleine«
Doch es half alles nichts.

Kurz darauf fing ich an nach und nach einen Song nach dem anderen leise zu murmeln und oder teils leise zu singen. Das schien endlich zu helfen, da Kai langsam immer leiser wurde und ruhig zu atmen begann. Sein Körper kam dann auch zur Ruhe, weshalb ich mein letzten Song noch zuende sang bevor ich mir Kais Gesicht nochmal ansah. Dazu drückte ich mich leicht von ihm weg, um mit ihm auf Augenhöhe zu gelangen. Er sah sehr erschöpft aus aber schlief wenigstens diesesmal ruhig und hoffentlich ohne seinen Albtraum.

Warum ich ihn nicht wecke?
Das würde ich nur zu gern wissen. Er sah so unschuldig aus und war auch zu erschöpft. Er schläft auch sonst immer nur wenig. Wollte ich ihn also aus Mitleid nicht wecken? Wenn ich das wüsste...


Kai

Ich öffnete langsam meine Augen und musste mich erst einmal zurechtfinden. Mir war unglaublich warm geworden. Meine Augen schmerzten je weiter ist sie öffnete. Dabei sah ich nichts vieles außer eine Schulter die sich vor meinem Sichtfeld befand. Ich sah reflexartig nach oben und sah einen markanten Kinn. Ich rückte etwas höher um das Gesicht zu erkennen.

Langsam wurde wach und bemerkte erst jetzt, dass ein schlafender Kyungsoo neben mir im Bett liegt und wir uns gegenseitig umarmten.

Kurze Zeit später erschreckte ich mich so sehr und drückte Kyungsoo dabei von mir weg, sodass auch er schreckhaft aufwachte und wie uns beide gegenseitig kurz ansahen.

»Kyungsoo! Was machst du hier??« fragte ich und setzte mich auf.
»Hab ich mich erschrocken.« kam nur von den Kleineren, der seine Brille richtete und Sicht ebenfalls aufsetzte.
»Ich wollte dich wecken. Du hast jedoch einen Albtraum gehabt und hast geweint. Naja und da hab ich mich zur dir gelegt, um dich zu beruhigen« erklärte er und sah dabei leicht beschämt aus und ich beruhigt mich danach wieder. Ich hatte wieder diesen Albtraum. Das erklärt auch, warum meine Augen so wehtun.
»Oh es..es tut mir Leid«
»Das musst dir nicht leid tun. Du konntest wenigstens etwas weiter schlafen. Das hast du dir verdient.« sagte er und lächelte mich dabei etwas an. Kurz darauf steht er auf und dreht die Scharlosienen vollständig auf.
Ich kniff meine Augen zu und drehte mich von der Sonne leicht weg.
»Ich bin danach wohl auch eingeschlafen.« sagte er und klang dabei wieder etwas beschämt. Jedoch musste ich der jenige sein, der beschämt ist. Warum musste er mich beim heulen sehen? Ich wischte mir über das Gesicht, um die getrockneten
Tränenspuren von dem Salz zu befreien.
»Kyungsoo.. Bitte behandelte das für dich, okey?« sagte ich dabei und sah nur flüchtig wie Kyungsoo verständnisvoll nickte. Ich fühle mich dann viel sicherer und konnte schließlich auch mein schmunzeln nicht verkneifen. Kyungsoo ist echt ein guter Freund.

»Oh nein.« kam plötzlich von Kyungsoo.
»Was ist passiert?«
»Es ist 10:14 Uhr wir haben die ersten 3 Stunden verpennt!«


×


Kyungsoo

»Hey Kyungsoo! Wo warst du den heute morgen? Ich habe dich gar nicht gesehen« kam mir Suho entgegen und bot mir ein Platz neben sich an.
»Ich habe verschlafen« lügt ich und setzt mich neben Suho und packte meine notigen Materialien aus, die ich für die jetzige Vorlesung bräuchte.

Normalerweise hasste ich es zu lügen. Das war aber nur eine Ausnahme, weil Kai es so wollte und es ihm bestimmt unangenehm war, als ich neben ihm geschlafen hatte. Ich musste selbst zugeben, dass ich dieses Gefühl teilte...Anfangs. Aber als sich Kai dann wieder beruhigt hatte war es dann recht angenehm. So sehr, dass ich auch eingeschlafen bin... Darauf komme ich immernoch nicht klar.

Der Lehrer kam in den Saal und legte seine Tasche auf den Tisch. Also hieß es: Aufpassen. Das fiel mir aber nicht so einfach, weil ich mich andauernd an Kais bedrückten Gesichtsausdruck erinnern musste, was mir Sorgen bereitet. Immerhin hat er sowieso kein leichtes Leben und keine reiche Familie. Der Tod seines Vater macht ihm echt zu schaffen. Er übernimmt also gerade die Vaterrolle in der Familie und musst noch sein eigenes Leben unter Kontrolle bringen.

»Hey Kyungsoo~« riss mich eine weibliche Stimme aus meinen Gedanken. Ich sah zur meiner rechten zu Rosé, die sich mit Jisoo zusammen zu mir gesetzt haben.

»Hallo, Rosé« begrüßte ich sie zurück.
»Sag mal hast du heute Lust zu uns in den Dorm zu kommen?« fragte mihh Jisoo und ich sah beide etwas verblüfft an.
»Wieso?« selbst Suho wendete sich vom Unterricht ab und interessierte sich eher an unseren Privatgespräch.
»Na weil wir uns lange nicht mehr gesehen haben. Wir chillen alle gemeinsam in der Lobby und können über alte Zeiten reden« schlug Rosé vor. Jedoch wusste ich, dass sie was anderes vor hatten.
»Ehm ok. Aber maximal 2 Stunden. Ich muss nämlich noch lernen« sagte ich und Jisoo freute sich schon auf Anhieb.


Nach dem Unterricht machte ich mich auf den Weg zu den Mädels. Ihr Dorm musste nicht weit entfernt sein von meinen Dorm.

Dort angekommen, ging ich hinein und sah mich erstmal um. Deren Lobby war viel sauberer als von den Jungs und mir. Und sah auch viel gemütlicher aus. Aber irgendwie muss mich das nicht wundern oder?
»Hey Kyungsoo!« rief Rosé zu mir rüber, während sie mit den anderen Mädels auf dem Sofa saßen.
Ich gesellte mich zu ihnen und stellte meine Tasche ab.
»Hey. Also warum habt ihr mich hergerufen?«
Nach dieser Aussage sahen sich die Mädels kurz an, bevor sie mir antworteten.
»Erinnerst du dich noch an das Tag der offenen Tür bei uns in der Grundschule?« fragte Jennie und ich nickte nur, wusste aber nicht auf was sie hinaus will.
»Du hattest da noch dieses eine Kinderlied während unserer Theateraufführung gesungen~«
»Zum Punkt kommen, bitte«
»Die Sache ist. Dieses Jahr, um genauer zu sein an Weinachten, wird es wieder ein Weihnachtsfesf auf dem Collage geben und da wird es auch ein Talent Wettbewerb geben und du hast dich eine wunderschön Stimme! Der Gewinner kriegt 3.000 won und ein Trip nach Amerika mit einer Begleitung ihrer Wahl. Du musst da mitmachen! Du wirst das Ding easy gewinnen. Davon sind wir felsenfest überzeugt!«
»Auf gar keinen Fall«
»Hä? Wieso nicht?« fragte Lisa enttäuscht und alle schalteten einen Gang runter.
»Du weißt wieso. Ich singe nicht mehr« sagte ich stumpf.
»Kyungsoo.. Du machst aus einer Fliege einen Elefanten. Jetzt mal im Ernst!«
»Jennie hat Recht. Du hast eine wunderschöne Stimme. Die sollte doch jeder mal gehört haben.«
Sagte Rosé und versuchte mich mit ihrem Lächeln zu überzeugen.
»Warum machst du den da nicht mit, Rosé? Du kannst doch Gitarre spielen und dazu was singen.« schlug ich stattdessen vor, doch ihr Lächeln wurde breiter.
»ich werde auch mitmachen! Aber ich möchte gerne, dass du auch mitmachst.«
»Aber dann wäre doch die Wahrscheinlichkeit niedriger, dass du gewinnst.«
»Mir geht es um erster Linie nicht um den Gewinn.
Alle Studenten des Collage können mitmachen, das wird ein riesen Ding werden. Ich würde einfach gerne mal auf der Bühne stehen, und zeigen, was ich drauf habe. Aber das kannst du auch!«
»Komm schon, Kyungsoo. Überlege es dir.« Fügte Lisa noch hinzu und alle vier lächelte mich mit ihren Hundeblick an. Ich werde davon nicht schwach das Könnte ihr vergessen.
»Ich überlege es mir. Aber ich werde nichts versprechen.« ok vielleicht doch.

Sofort sprangen die Mädels auf und freuten sich ihre gewünschte Antwort zu hören. Ich saß nur daneben und seufzte nur.
»kann ich jetzt gehen?«
»Hey warte. Wir wollten doch noch ein bisschen zusammen quatschen!« sagte Rosé.
»Ich bin ganz Ohr.«
»hm. Ah genau. Bald ist ja Halloween. Das bedeutet, dass an dem Tag wieder, von den beliebtesten Studenten den College, eine Halloween Party stattfinden wird und die ist bereits nächste Woche Samstag. Jeder wird da sein«
»Naja das wird eher nicht so mein Fall sein«
»Sag mal...seit wann bist du so eine Spaßbremse geworden? Du musst mitkommen!« sagte Jennie.
»Aber ich weiß doch nicht was ich da tun soll. Vorallem habe ich kein Verkleidung oder so.«
»Ach das klingen wir schon hin. Du musst ja auch zwanghaft was gruseliges anziehen.« sagte Jisoo.

Ich wollte einfach nur noch nach Hause gehen und mich auf mein Bett legen.
»Ach mal sehen. Ich verspreche wie gesagt nichts« wiederholte ich nochmal.
»Ok das haben wir dann geklärt. Und wie gefällt dir bist jetzt so das College? Wie sind deine Lehrer?~« fragte mich Jennie und so begangen wir eine lange Zeit über die verschiedenen Themen zu reden.

Zwei Stunden später war es bereits Dunkel draußen und auch die Mädels werden wohl nicht länger wach bleiben können. Ich ebenfalls. Also stand ich auf und warf meine Tasche über die Schultern.

»Na dann. Gute Nacht« sagte ich und lief langsam Richtung Ausgang.
Als Abschied winkten sie nur, da sie zu müde waren und standen ebenfalls auf, um sich auf den Weg in ihre Zimmer zu machen.

Auf dem Weg zum Dorm bemerkte ich, wie mein Handy in meiner Hosentasche vibriert, die ich daraufhin in die Hand nahm.
Eine Nachricht von Kai.

Kai: Kannst du mich bitte abholen?
Ich schicke dir die Adresse




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Das wars dann auch schon..
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Lg
Rai
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