Two Hearts...❥

von XRaix
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 Slash
D.O. / Do Kyungsoo Kim Jong-in Park Chanyeol
13.07.2019
11.11.2019
12
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Hallo alle zusammen. Nach langem habe ich mal wieder Lust bekommen eine neue EXO Fanfiktion zu schreiben und hier ist sie! ^^
Ich hoffe es wird euch gefallen und ich würde mich riesig über Feedback inform von Reviews etc. freuen. Und natürlich hoffe ich, dass ich genau dich mit meiner Geschichte fesseln kann und dich auf eine Achterbahn der Gefühle begleiten kann :D

Viel Spaß!

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1.Akt:
»Sag mir, was ich wissen soll...«




                                           ×


Kyungsoo

Ich habe echt den Kopf voll von R&M Songs. Obwohl ich die Musikrichtung sehr mag finde ich es anstrengend bei einer fünfstündigen Zugfahrt immer die selben Lieder zu hören. Ich entsperrte daraufhin mein Handy und ging meine ganzen Lieder schnell durch und hoffte, dass ich ein passendes Lied finde, die meine jetzigen Kopfschmerzen nicht noch verschlimmerten. Ich entschied mich dann für Una Mattina von Ludovico Einaudi und lehnte mein Kopf nach hinten. Ich warf ein Blick aus dem Fenster und sah ein weites wunderschönes Sonnenblumenfeld. Es war schade, dass der Zug so schnell an diese vorbei fuhr, sodass ich nicht die Gelegenheit bekam sie genauer zu begutachten. Bei der Aussicht in Kombination mit dem ruhigen Lied merkte ich, wie meine Augen nach und nach träge wurden und mein Kopf sich langsam nach vorne neigen wollte. Bevor ich noch Nackenschmerzen bekommen würde, nahm ich mein Nackenstützkissen, legte diesen um mein Nacken, nahm eine bequemere Sitzposition ein, schloss meine Augen und konzentrierte mich auf die Musik bis ich zu träumen began.

Als ich vom Zug endlich Abschied nehmen durfte, dehnte ich mich etwas, um wieder vollständig aufzuwachen. Den jetzt hieß es: noch eine halbe Stunde mit dem Bus zum Dorm fahren, indem ich ab heute wohnen werde. Ich kann nicht leugnen, dass ich mich schon freue mein neues Zimmer zu gestalten und neue nette Leute kennenzulernen. Also nahm ich meine Füße in die Hand und lief zur Bushaltestelle. Neben mir warteten noch einige andere Leute auf den Bus. Ich weiß nicht ob ich der einzige bin, aber sobald ich fremde Menschen sehe fang ich an sie zu analysieren und frage mich wer diese Person von Typ Mensch her sein könnte? Oder was die Person für ein Beruf hat oder wie sein Ernährungsstiel ist. Oftmals verrät Ihre Kleidung mehr als sie gedacht haben. Dazu kommen noch ihre Körpersprache und in besonderen Fällen ihre Art zu Sprechen.
Also fing ich an auch diesesmal die Leute an der Bushaltestelle zu analysieren.
Die erste Person ist ein Mann im Anzug. Er hält eine Ledertasche in seiner rechten Hand, während er mit seiner Linken Hand mit seinem Handy beschäftigt ist. Er ist also Linkshänder. Er hat gepflegtes schwarze Haar und kein Ehering am Finger. Das ist ein kleines aber feines Detail, was man nicht vergessen darf. Ich sehe auch noch eine teure Uhr an seinem Handgelenk. Ich könnte mir vorstellen, dass er eher für die Arbeit lebt und vielleicht ein Bankmanager sein könnte. Das verwundert mich dann aber, weil der Bankmanager mit einem Bus fährt, statt einem Neuwaagen.
Die zweite Person ist eine etwas älterere und schlanke Frau die ungefähr 40 Jahre alt sein könnte. Sie trägt die Haare geschlossen und hat eine weiße Bluse an wodurch man etwas durchsehen kann. Darunter sehe ich teils viele Narben an ihrem Bauch die aber von ihrer Hose versteckt sind. Das sind Schwangerschaftsnarben. Sie ist also eine Mutter. Hat sie ein Ehering? Ja den sehe ich. Also sie war relativ einfach.
Die dritte Person ist ein junger Mann, der im gleichen Alter wie ich sein könnte. Er hat einen Mundschutz auf, was nicht besonders ist in Korea. Er hört Musik und ist mit seinem Handy beschäftigt. Dazu hat er relativ schönes braunes Haar die ihm vorne leicht über die Augen gehen. Er trägt einen Rucksack und normale Alltagsklamotten, wie eine kurze Hose und ein langärmliges gestreiftes Oberteil. Oh mir fällt auf, dass eine Ärmel ganz dreieckig sind. Ob er gerade von der Arbeit kommt? Er sieht auch besonders müde aus. Pass auf dich auf mein Freund. Nicht dass du dich überanstrengst.
Bevor ich die nächste Person analysieren könnte, kam auch schon der Bus. Ich stieg in diesen ein und musste nach 12 Station aussteigen. Ich bin so fertig von der Reise hierher und möchte einfach nur noch in meinem neuen Bett schlafen. Nachdem ich ausgeziegen bin hielt ich erst meine beiden Koffer still und sah mir das Dorm aus der Ferne genauer an. Ich sah nur ein Teil davon aber selbst das sah sehr vielversprechend aus. So Model und freundlich. Ich lief einige Minuten und hielt wieder an, als ich vor dem großen Tor stand. Ich war echt geschockt wie riesig es eigentlich war.
»Hey du!« hörte ich eine Stimme von der Seite. Es war ein Security, der am Tor Wache hielt.
»Entschuldigung. Ich bin neu hier.« meinte ich und er schaute mich skeptisch an.
»Dein Ausweis und die Genehmigung bitte« befahl er mir.
»Selbstverständlich« kam ich ihn entgegen und nahm mein Ausweis und die Genehmigung für den Zutritt ins Dorm raus und legte es ihm vor. Er schaute genau nach und sah mir dann ins Gesicht um das Foto auf dem Ausweis mit dem Original zu vergleichen. Ich nahm zur Sicherheit meine Brille ab um es ihm zu erleichtern.
»Do Kyung-soo also... Du kannst rein gehen« teilte er mir mit und das Tor öffnete sich langsam für mich. Ich verbeugt mich zum Schluss als Dank, nahm meine Koffer und trat ein. Es gab sechs  gleichgroße Dorms die vier Stockwerke hatten. Diese wurden nummeriert und ich war dem Dorm Nummer 3 zugeordnet. Auf dem Zettel stand eine Wegbeschreibung zum genannten Dorm. Das war auch notwendig, denn die Fläche war riesig und hatte zwischen den Dorm viel Natur und Sitzmöglchkeiten im Angebot, wo ich auch schon viele Schüler sah die alleine oder in Gruppen redeten, aßen, lernten oder sonstiges taten. Einige von ihnen sahen mich neugierig an, als ich an ihnen vorbei kam. Das ist zwar unangenehm aber man sieht nicht jeden Tag einen Neuen, der mit zwei Koffer durch den Campus läuft. Deshalb lief ich etwas schneller, um den Blicken einen Ende zu setzten und kam auch schnell an das 3.Dorm an.

Ich öffnete dir Tür und ging rein. Auf der ersten Etage befand sich sowas wie eine Lobby mit paar Sofas und einem Fernseher, jedoch waren diese von keinem Schüler besetzt. Das alleine sah jedoch schon sehr hübsch aus. Ich sah nochmal auf mein Zettel, wo meine Zimmernummer Stand: 'Zimmer 77'
Leider gab es keine Aufzug hier im Dorm was bedeutete, dass ich meine zwei schweren Koffer die Treppen Hochtragten musste. Alleine der Gedanke entzog mir all meine Energie. Ich ging zu den Treppen und fing an meine Koffer irgendwie hochzuheben, was jedoch nicht sehr effektiv war.
»Hey! Warte ich helfe dir« hörte ich jemanden rufen und sah hinter mir einen Schüler der anscheinend hier wohnt. Dieser nahm mir einen Koffer ab und lächelte freundlich.
»Vielen Dank. Wie freundlich« sagte ich und erwiderte sein Lächeln.
»Kein Problem. Lass uns hoch« schlug er vor und kurz danach trugen wir beide Koffer bis zur ersten Etage.
»Danke nochmal« wiederholte ich nochmals.
»Keine Ursache. Du bist also mein neuer Mitbewohner. Ich bin Suho!«
»Ah ich bin Kyungsoo. Nett dich kennenzulernen, Suho«
»Ebenfalls. Muss wohl eine lange Reise bis hier her gewesen sein, was?«
»Ja fünf Stunden mit dem Zug. Ich bin echt kaputt«
»Uh ja das klingt sehr anstrengend. Dein Zimmer muss die die 77 sein höchstwahrscheinlich.«
»Genau« sagte ich, während wir zusammen zu meinem Zimmer ging und ich mein Schlüssel in meinem Rucksack suchte.
»Sind deine ganzen Sachen schon da?«
»Ja die wurden letzte Woche bereits hier her gebracht wurde mir gesagt. Die beiden Koffer sind noch der Rest.« ich fand mein Schlüssel und schloss meine Tür auf. Ein kleines gemütliches Zimmer mit einem Schreibtisch, Kleiderschrank, eine kleine Kommode neben dem Bett und das Bett selbst. Wie erwartet waren auch meine Sachen, die ich vorher abgeschickt habe, in drei Kartons auf dem Boden aufzufinden. Die Gardinen waren zu, die dann gleich daraufhin von Suho aufgemacht wurden und warmes Sonnenlicht in mein neues Zimmer viel.
»Und? Wie gefällt es dir?« fragte mich Suho und öffnete dazu noch ein Fenster, um gegen der stickigen Luft vorzugehen.
»Bis jetzt ganz gut.« ich stellte meine Koffer an die Ecke zu den Kartons und legte mein Rucksack auf mein Bett.
»Soll ich dir noch die Regelungen hier erklären oder willst du dich erst bisschen ausbreiten?«
»Würde es später gehen? Ich würde gerne erstmal zwei Stunden schlafen, falls das okey ist.«
»Natürlich! Kein Stress. Wie wäre es wenn du am Abend runter in die Lobby kommst und ich Trommel paar Leute zusammen für eine kleine Kennenlernrunde?« fragte Suho freundlich.
»Ja danke. Das wäre super« sagte ich und verbeugte mich leicht.
Suho lachte etwas verlegend.
»Kein Ding haha. Entspann du dich wir sehen uns dann später« sagte er und ging dann aus meinem Zimmer. Ich schloss die Tür, zog mir eine Jogginghose an, bezog noch mein Bett und schlief auch schnell ein.



                                           ×


Kurz vor Abend stand ich schon bereits auf den Beinen und hatte meine Klamotten in den Schrank gelegt. Ordentlich, wie es sich gehört. Ich macht meine Grille noch schnell etwas sauber und ging dann aus meinem Zimmer und schloss dabei die Tür ab. Wie wohl die anderen Mitbewohner sind? Suho ist schonmal sehr nett. Ich hört schon im Treppehaus einige Stimmen die miteinander redeten und lachten.
Unten angekommen ging ich lautlos Richtung Sofas und verbeugt mich mehrmals als mich die Gruppe dann wahrnahm.
»Hallo! Herzlich Willkommen!~« rief einer erfreut.
»Schön dich zu sehen!« rief der andere, während Suho neben mich kam und sein Arm um meine Schulter legte.
»Hallo nochmal von mir. Das sind einige aus dem Dorm wie sind so eine Clicke könnte man schon sagen« sagte Suho.
»Nett euch kennenzulernen. Ich bin Do Kyungsoo.« verbeugt mich dabei nochmals und lächelte etwas dabei.
Einige von ihnen verbeugten sich ebenfalls und Suho began alle der Reihe nach vorzustellen.
»Das sind Xiumin und Chen. Die beden sind sehr enge Freunde. Neben ihn sitzt Baekhyun unser Clown der Gruppe könnte man sagen haha. Dann haben wir hier Sehun der jüngste unter uns und dann Lay. Der einzige Chinese hier. Wir haben eigentlich noch zwei andere die aber gerade nicht da sind.« Nachdem mich jeder herzlich begrüßt hat sprach Chen zu Suho:
»Wo sind den eigentlich Chanyeol und Kai?«
Xiumin schubst ihn leicht und schaut etwas ernster.
»h-hey was den?« fragte Chen verwirrt.
»Er ist gerade genervt und ist in seinem Zimmer. Es ist gut, dass er nicht hier ist.« sagte Xiumin.
»Genau« kam vom Suho und Sehun äh verwirrt um die Runde.
»Warum ist er den wieder so genervt?« fragte er schließlich.
»Aiish Sehun du hast ein Erbsengehirn, weißt du das?« sagte Suho und musste dabei etwas lachen.
»Seine Freundin hat doch mit ihn Schluss gemacht« kam von Lay aus einer Ecke und anschließend ist hier bisschen was los.
»Okey das hättest du nicht laut sagen müssen, Lay« meinte Suho woraufhin Lay ihn nur verwirrt aussah.
»Und Kai?« fragte Sehun danach und in dem Moment kam ein Junger Mann in die Lobby, denn ich schwören könnte, ihn vorher schon gesehen zu haben. Diese braunen Haare, die über seine Augen gehen, der Mundschutz und die Klamotten.
»Wenn man gerade vom Teufel spricht hahaha« kam vom Suho und daraufhin zog Kai seine Maske ab und ging durch sein Haar.
Ach als ob! Jetzt weiß ich woher ich ihn kenne. Er war an der Bushaltestelle heute Morgen. Was für ein Zufall. Kai hieß er also.
»Hey zusammen. Sorry aber ich bin kaputt ich gehe lieber direkt in mein Zimmer« sagt er.

»Ey Kai warte. Erstmal unseren neuen Mitbewohner begrüßen« sagte Suho und zeigte auf mich.
»Oh Hallo. Ich bin Kai. Nett dich kennenzulernen« sagte er freundlich.
»Ich bin Kyungsoos auch nett dich kennenzulernen« erwiderte ich und verbeugt mich.
Kurz darauf verabsichtete sich Kai von allen und ging hoch in sein Zimmer.
»Wäre es ok wenn ich kurz auf die Toilette gehe? Ich bin gleich wieder da« fragte ich vorsichtig. Und hörte ein einfaches 'ja klar nur zu' von jedem.
»jede Etage hat eine Toilette. Geh aber trotzdem den auf deiner ersten Etage.«
»Danke« sagte ich und gibt zur besagten Toilette. Jedoch war beim Aufmachen die Tür verschlossen. Besetzt. Wahrscheinlich war es Kai. Aber wenn jede Etage eine Toilette hat dann geh ich doch hoch zur nächsten. So machte ich mich auf nach oben und ging Richtung Toilette und als ich die Tür öffnenden wollte, tat es einer schon vor mir und ich knallte gegen dieser Person.
»Oh- Tut mir leid« sagte ich und sah, dass die Person ein rotes und angeschwollendes Gesicht hatte und keuchte. Wow warte was passiert hier? Hat er geweint? Auf dem Klo?
»Was denkst du wer du bist?! GEH MIR AUS DEM WEG!«




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Das wars fürs erste. Ich hoffe es hat euch gefallen bis zum nächsten Kapitel ^^
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