The Good Girl (1)

GeschichteFamilie, Freundschaft / P12
Braun Strowmann Dean Ambrose OC (Own Character) Roman Reigns Savelina Fanene / Nia Jax Seth Rollins
12.07.2019
22.08.2019
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Bei all der Planerei für die Weihnachtszeit und den anstehenden Besuchen bei Freunden und Familie, standen bei der Mehrheit aber auch noch die Arbeit.
Während die meisten ihren Plan hatten und wussten, wann sie wo erscheinen mussten und wann sie freihatten, musste Jon entscheiden, wann er seinen Leuten freigeben würde und ob er das Studio über die Feiertage schließen sollte. Die Schule war in der Weihnachts- und ersten Januarwoche geschlossen, das Gym allerdings, wollten sie, wenn möglich jedem zur Verfügung stellen, der sich auch an den Feiertagen fit halten wollte.

„Ron, wie sieht es bei dir und den anderen aus, wollte ihr frei, wenn ja wann?“ Die Trainerin kam mit einem Stapel Handtüchern in der Hand in sein Büro und sah ihn mit einem Blick an, der Bände sprach.
„Wir würden außer am 25 und Silvester komplett arbeiten. Neujahr aber dann halt erst ab Mittags!“, lachte sie. „Und die anderen?“ Veronica setzte sich vor seinen Schreibtisch in den Stuhlsessel und fing an aufzuzählen.
„Tom würde am 25. gegen Mittag herkommen, er hat keine Kinder oder Freundin. Seine Eltern sind in der Karibik. Pete macht Silvester, der macht sich nichts aus Partys. Er würde dann auch öffnen.
Die Mädels haben sich angeboten ihre normalen Schichten zu machen, sollten sie gebucht werden. Ich persönlich denke, das Mo und ich ausreichen! So kannst du die Zeit mit Savannah genießen und der Laden ist geöffnet. Sollte mehr Auflauf sein, haben wir Pete und Tom.“
Jon lehnte in seinem Stuhl und tippte sich mit dem Kugelschreiber gegen die Lippe.
„In Ordnung, dann trag das so ein und sag ihnen Bescheid. Die Mädels sollen am 2. dann wieder hier sein. 24. ist ab 16 Uhr Schluss, dann können sie in Ruhe abreisen. Wenn ihr hier bleiben wollt, ist das euer Bier. Die Jungs bekommen das dann extra vergütet, trag es bitte ein, damit Mira es berechnen kann, Dank dir!“
Ronnie nickte und verließ zufrieden das Büro.

Jon: Wie sehen eure Pläne für die Feiertage aus? Ich habe meine Mannschaft gerade eingeteilt und bin äußerst zufrieden mit ihrem Engagement.

Nia: Familytime! Aber ich wollte auch schon fragen, da ich zwischen den Jahren mal bei dem ein oder anderen vorbeikommen wollte :-D

Drew: Schottland Baby!

Adam: Familie ruft..

Nattie: Hier ebenso, erst Familie dann mal schauen...

Lilian: Jogginghose und Couch ;-)

Colby: Bin ich eingeplant? :-D Jon, wenn ich sie von der Couch gekratzt bekomme, hätten wir bestimmt Zeit nach Weihnachten.

Joe: Bro, wir haben Familienzeit, aber Morgens wird Mad sicherlich mit Savi Geschenke austauschen wollen...

Becky: Tatsächlich mal wieder nach Irland, war ne Weile nicht da.

Renee: Noch habe ich nichts geplant, am Ende lande ich bei meiner Familie, wie jeden Weihnachtsmorgen. :-D

Mira: Hat Savi dich noch nicht verplant?

Jon: Jein. Wir haben bei Al und Alicia angefragt was sie machen, wir wollten eventuell nach Vegas. Geschenke packt sie aber hier noch aus. ;-)

Lilian: Hört sich nach nem Plan an. Ich denke, es gäbe danach bestimmt Möglichkeiten, Gesellschaft zu bekommen, oder Renee? Wir sind da doch flexibel. ;-)

Renee: Sag Bescheid, wenn du Gesellschaft brauchst, bin da.

Jon: Nur wenn du kochst :-D Lili weigert sich ja mich zu bekochen. Teufelsbrut..

Colby: Oh Jon wenn du wüsstest...

Jon: Oh Gott, nein Danke..

Drew: HAHAHA

Colby: Hier wird man immer falsch verstanden.. ;-)

Mit einem fetten Grinsen im Gesicht legte er das Telefon zur Seite, schrieb seinen Plan fertig und öffnete die letzten E-Mails für diesen Tag, er musste die Kids gleich abholen, Mira hatte spontan einen Arzttermin bekommen, also holte er die Bande ab.
Eine E-Mail nach der anderen rutschte in den Mülleimer, bis er an einer Hängenblieb und erneut lächelte.

Alvin Baker - Betreff: Ferienbesuch.

Hallo, alter Mann,

wir sind nicht unterwegs, wenn ihr möchtet, könnt ihr sehr gern vorbeikommen, wir freuen uns sehr auf euch. Mensch, lange haben wir uns nicht mehr gesehen. Ich hoffe, bei euch läuft alles so, wie du es dir vorstellst. Bei uns ist alles ruhig und auch ich habe Ruhe, wenn du weißt was ich meine.
Wir sehen uns, grüß Savi von uns.

Liebe Grüße
Al


„Na geht doch!“ Zufrieden schaltete er seinen Computer aus und Griff nach seinem Schlüssel. „Raubtiere abholen in 3,2,1“, verließ er sein Büro und auf direktem Weg das Studio.


„Daddy, Schau mal, das habe ich mit Mrs. Richards zusammen gebastelt. Ist sie nicht schön? Ich dachte, ich schenke sie Mom, zu Weihnachten.“ Das Köpfchen senkte sich etwas.
„Baby, die ist wunderschön! Und weißt du was? Wir kaufen eine kleine Box, da legen wir sie rein und stellen sie auf Moms Grab.
Dann kann sie jeder sehen und sie geht nicht kaputt, wenn es regnet.“
„So eine durchsichtige? Das wäre toll.“ Mit den drei Wildfängen fuhr er Richtung Innenstadt. „Ich hole gerade einen Kasten, bin sofort zurück, benehmt euch!“
Es dauerte auch keine fünf Minuten, da war er zurück und reichte Savi den kleinen Schaukasten nach hinten. In Windeseile packte sie diesen aus und legte ihre gefaltete Orchideen Blüte hinein.
„Das sieht so toll aus!“ Malina und Savi steckten die Köpfe zusammen. „Du kannst den Boden anmalen und etwas drauf schreiben“, schlug Mad vor und schaute dann wieder in sein Heft.

Zu Hause angekommen, rannte sie sofort mit Malina nach oben. Maddox setzte sich hingegen direkt in die Küche und machte seine Hausaufgaben. Jon stellte ihm ein Erdnussbutter -Sandwich hin und brachte den Mädels ebenfalls eines nach oben. Dort sah er, dass sie gemeinsam am Schreibtisch standen und den Boden des Kastens bemalten und mit viel Glitzer verzierten.
„Mädels, für den kleinen Hunger.“ Er reichte den Teller nur hinein und ging direkt wieder, das war reine Mädchensache.

„Onkel J, seit ihr Weihnachten hier? Ich würde gerne mit euch zusammen Frühstücken, bevor alle anderen kommen!“ Jon setzte sich neben ihn, rubbelte durch seine Haare. „Onkel J!“
„Früher durfte ich das!“, grinste der Erwachsene.
„Ich bin fast 8 und nicht 3.“ „Verzeihung der Herr!“, lachte Jon laut und versuchte dann seine Frage zu beantworten.
„Wir können gerne zum Frühstück kommen, wir werden erst später fliegen. Sie weiß es noch nicht, aber wir fliegen nach Vegas zu Alicia.“ „Das finde ich gut!“ Mad lächelte seinen Onkel an, ehe er wieder etwas ernster wurde. „Du Onkel J, könntest du... also ich habe.. Könntest du für Tante Kay einen Brief mitnehmen? Ich habe einen geschrieben, aber ich weiß nicht, wann ich ihn hinbringen kann. Würdest du ihn mitnehmen?“
Jon sah ihn liebevoll an, streichelte über die schwarzen Locken und zog ihn an sich. „Klar großer!“ „Danke!“

Als es an der Tür klingelte, schreckten die Beiden hoch. „Ich glaube, das ist deine Mom!“, öffnete Jon die Umarmung und legte seine Hand schmunzelnd an Mads Wange. Sie brauchten keine Worte, sie wussten, was der andere Sagen wollte.
„Guten Tag Mrs. Anoa‘i, kann ich ihnen helfen?“ Breit grinsend trat Mira ins Haus und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
„Ja, ich habe hier ein Kind abzuholen. 1,31m groß, 30kg schwer, lange, schwarze locken, blaue Augen und eindeutig männlich.“
Jon legte Daumen und Zeigefinger an sein Kinn. „Kenne ich nicht, sicher das du einen männlichen Ableger suchst? Ich habe hier nur Mädchen!“
„Onkel J!“, vom Wohnzimmer aus, kam ein Gummiball geflogen.
„Bis eben warst du ja mein Lieblingsonkel, aber das kann sich auch ganz schnell ändern!“

„Der Mopp spricht!“ Jon tat entsetzt und riss die Augen auf.
„Jon, hör auf ihn zu ärgern, sonst ruft er Colb oder Drew an.“
„Drew? Ich werde von Drew abgelöst? DAS ist eine Frechheit!“ Gespielt beleidigt sah er den Halbsamoaner an.
„Die beiden haben viel Zeit miteinander verbracht, als ihr das Studio als Haupthobby hattet.
Ich würde aufpassen, sonst löst er dich wirklich ab.“ Mira schien amüsiert.
„Ach du Grinsebacke, du hast mir heute zu gute Laune, du bist nicht objektiv genug!“, lachte Jon und schob sie vor sich die Tür raus.
„Geht weg, ich geh jetzt heulen“, zwinkerte er den beiden zu.
„Hier Onkel J und noch mal, Danke!“ Maddox reichte ihm den Brief und drehte sich zu seiner Mutter, die ihn wissend in den Arm nahm.

Die letzten Tage vor dem großen Fest, verbrachte Jon damit, Geschenke für Savanna zu besorgen. Das Internet half ihm dabei, denn anders als die Jahre zuvor, konnte er nicht aus allen möglichen Städten und Ländern etwas mitbringen. Die gewünschten Spielsachen hatte Kayla immer besorgt.
Für Mad war es schwer. Ihn unter seine Finger zu nehmen in der Wrestling Schule, war ok, aber das konnte auch sein Dad, daher überlegte er, was er ihm schenken konnte.
Beim Stöbern landete er unfreiwillig auf der Seite eines Juweliers.
Dort lächelte ihn eine Brosche an, die an das kanadische Ahornblatt erinnerte. Es funkelte und glitzerte in dem Video Clip, der angehängt war. „Das würde ihr sicherlich gefallen!“ Total in Gedanken, kaufte er dieses Schmuckstück und freute sich wie ein kleiner Junge, dass er so etwas Tolles gefunden hatte. Erst danach fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.

Jon: Lilian, ich bin so ein Idiot!

Lilian: Keine neue Information für mich.. Was hast du diesmal gemacht?

Jon rief bei ihr an und erzählte, was er gemacht hatte und wie es dazu kam. „Du, kann es sein, dass sie dir einfach sehr am Herzen liegt? Da macht man das schon mal. Es gab Zeiten, da habe ich auch Geschenke von dir bekommen, aber seit meiner Beziehung mit Löckchen, wie du immer so schön sagst, gab es das nicht mehr!“
„Ursula, du hast mein Kind, was willst du noch?“ gluckste er los.
„Renee und ich sind sehr gute Freunde. Ich mein, du bist meine beste Freundin, aber das ist nicht vergleichbar, finde ich. Ich möchte sie nicht mehr missen, so viel ist sicher!“
„Jon, sei mal ehrlich zu dir selbst und dann zu mir! Kribbelt es bei dir oder nicht?“ Eine kurze Stille unterbrach das Gespräch.
„Lil, ich weiß es nicht. Manchmal glaube ich, das.. Oh Mann ich kann nicht fassen, dass ich mit dir über so etwas rede!“, meckerte er los und wurde nur leicht von Lilians Lachen übertönt.
„Manchmal habe ich das Gefühl, das da mehr ist, aber noch kann ich es nicht. Kayla ist noch nicht mal ein Jahr aus meinem Leben gerissen und schon soll mein Herz sich an jemand anders binden?“
„Jonathan, was glaubst, du wie lange man alleine sein muss, ehe man wieder Liebe spüren darf?“ „Ich habe mir nach Thanksgiving Kays Erlaubnis, Zuspruch, was auch immer geholt. Ich weiß, dass es für sie in Ordnung wäre. So war sie, aber ich kann es noch nicht. Ich muss auch an Savi denken.“ „Das Savannah sie mag, weißt du. Hast du sie mal gefragt?“ „Lils, lass mir Zeit ok. Ich kann und will das alles im Moment einfach noch nicht. Deshalb werde ich das Geschenk auch nicht so interpretieren wie du. Ich wollte nur wissen, ob das zu viel des Guten ist.“

Ein Gähnen hallte in Jons Ohr. „Sorry, ich bin nur extrem Müde zur Zeit, hat nichts mit dir zu tun! Es ist ein neutrales Geschenk, sind ja keine Herzen drauf. Sag ihr einfach, das du an sie gedacht hast, als es dir ins Auge fiel und ihr eine kleine Freude machen wolltest. Sie wird es verstehen.“ „Danke Maleficent! Warum nicht gleich so?“
„Sei froh, dass ich gerade nicht alleine bin, sonst würde ich dir ganz anders antworten!“ Sein tiefes, fieses lachen schallte in seinem Büro.
„Ich dich auch!“
Nachdem er aufgelegt hatte, piepte sein Smartphone.

Babydevil: David :-P

Schmunzelnd las er ihre Nachricht und legte es wieder zurück auf den Tisch. „Verrücktes Miststück.“

Mit kontrollierendem Blick, lief Jon am Schwimmbecken und der Sauna vorbei. Alles leer, alles gereinigt und niemand konnte eingeschlossen werden. Auf dem Weg nach oben hörte er, wie sich Ron und Moira von den anderen Mädels verabschiedeten.
„Sue, wir sehen uns am Wochenende? Party!“, freute sich Moira. Syreena, ich wünsche dir ein paar schöne freie Tage, erhole dich gut!“, drückte Veronica sich an die Zumba Trainerin.
„Finger weg von meinen Angestellten!“ Erschrocken zuckten die Vier zusammen. „Wen meinst du?“, sah ihn Sue grinsend an.
„Den Kraken hier!“, deutete er auf Ronnie und lachte.
Moira zog eine Augenbraue nach oben, musste sich aber auch das Lachen verkneifen, sie wusste, wie ihre Freundin war.
„Ich wünsche euch ein paar schöne Tage und nun raus! Kommt gut ins neue Jahr!“

Savannah hielt sich wie immer, wenn sie mit war, im Ring auf. Dort saß sie mit Mad und Malina in der Mitte und unterhielt sich über die Feiertage mit ihnen.
„Wir fahren nach dem Frühstück zum Familienessen, bin gespannt, was Santa uns bringt!“, stupste Mad Savi mit dem Ellenbogen an.
„Mom hat frei und wir fahren zu meiner Tante nach Orlando. Dort darf ich ins Disneyland, wir haben das ganze Jahr geplant und Daddy schenkt mir das zu Weihnachten. Er kommt aber nicht mit.“ Malina sah etwas traurig aus, aber sie freute sich ein paar Tage mit ihrer Mom zu haben.
Savannah hingegen, hatte sich, wie auch schon vor Thanksgiving, zurückgehalten. Jon saß in dem kleinen Raum neben dem Ring und hörte das Gespräch der Kinder.
Mad sah die kleine Blonde an und legte seinen Arm um sie. Jon wurde es ganz warm ums Herz, bei dem Anblick. Er machte ein Foto und schickte es in die Gruppe.

Jon: Nachwuchs baut sich gegenseitig auf..

„Was ist denn los?“ Mad sprach sie sanft an. Er wusste, das Savannah etwas bedrücken musste, wenn sie so ruhig war.
„Das alles ist so anders!“ Lina, die links neben Savi saß, legte ihre Hand auf Savannahs Bein. „Was ist denn anders?“ Die blonden Wellen fielen in das zarte Gesicht. „Mom ist nicht mehr dabei. Das Thanksgivingessen war schon komisch, so ohne sie. Ich meine, ich mag Renee, sehr sogar, aber Mommy fehlt mir doch!“ Maddox zog seine Freundin in die Arme und drückte sie fest. „Mir fehlt sie auch!“
„Ich habe bei Mommy eine Freundin für Daddy bestellt. Ich finde er sollte eine haben. Ich habe ja auch Freunde. Und für Abends habe ich Mr.Boo und Pepples und Kevin, aber Daddy hat niemand!“
Jons Augen weiteten sich und in seinem Hals bildete sich ein Kloß.

„Meinst du so als Verliebte?“, fragte Malina nach und schmunzelte.
„Ich weiß nicht.“ Savi zuckte mit den Schultern und giggelte etwas.
„So jemand wie Renee, die ist hübsch und lieb und spielt mit mir. Damit Daddy wieder mehr lachen kann, weil Onkel Colby und Tante Lilian sind nicht mehr sooft da und Onkel Joe und Tante Mira, können ja nicht bei uns schlafen. Mein Freund Adam teile ich nicht, der würde auch nicht in Daddys Bett passen, aber vielleicht Lexi? Tante Becky oder eben Tante Rere. Ach ich weiß nicht, vielleicht bleibe ich mit Daddy auch alleine. Müssen wir nur an der Babysache arbeiten! Gibt es da bei euch was?“ Neugierig sah sie Mad an. Der jedoch schüttelte den Kopf.
„Nein glaube nicht, auch wenn Mom zurzeit sehr gute Laune hat und die beiden nur noch so komisch lachen.“ Der Schwarzhaarige rollte mit den Augen. „Santa und deine Mom schenken deinem Dad bestimmt für später eine neue Verliebte, dann müssen wir nicht suchen. Oder will er keine?“ „Daddy sagt, ich bin das einzige Mädchen in seinem Leben. Ich weiß nicht!“

Jons Telefon vibrierte. Gerührt von dem, was er da gerade gehört hat, sah er auf das Display.

Lilian: Was ist denn so wichtig, das sie ein Meeting abhalten müssen. Guck sie dir an, die Drei. <3
Jon: Sie wünschen sich von Santa ein Elefantenbaby von dir!

Drew: Soll ich im Zoo anrufen?

Lilian: Öhm...

Er wechselte den Chat und schrieb Lilian privat.

Jon: Savi hat sich ausgesprochen. Sie vermisst Kayla und, du wirst es nicht glauben, sie hat bei Kay eine Freundin für mich bestellt. Und wenn ich keine Verliebte finde, kommen sie auf das Babythema zurück! Also gestehe es ihr endlich!

Babydevil: Vergiss es, so weit bin ich noch nicht, das kann ich ihr noch nicht sagen, nur wir drei wissen das! Eine Verliebte für dich? Wie niedlich! Hast du Renee schon gefragt, ob sie Zeit hat?

Jon: Nein habe ich nicht.. Ich dachte... Kann Savannah am Wochenende zu euch kommen? Dann würde ich nach New York weiterfliegen und sie überraschen. Rein Freundschaftlich!

Lilian: Ja, rede es dir nur ein mein Lieber! Natürlich kann sie herkommen, die Hunde werden sich freuen. Wir fahren erst nach Silvester ein paar Tage an den Strand.

Jon: Danke Weib!

Lilian: Frohe Weihnachten!

Jon: Euch auch Baby.. Wir sehen uns.

Sein Herz klopfte stark, als er sich zu den drei halbstarken in den Trainingsraum begab. „Wollen wir? Mali muss nach Hause und wir müssen noch unsere Taschen packen, wir fliegen nach dem Frühstück nach Vegas zu Alicia!“
Savannah riss die Augen auf. „Ehrlich?“ Wie ein geölter Blitz rannte sie auf ihn zu und sprang in seine Arme. „Hab dich lieb Daddy!“

Nach dem Abendessen, brachte er Savi huckepack nach oben, wickelte sie in ihre Decke und drückte ihr Mr.Boo in den Arm. Die anderen saßen neben ihr an der Wand. Gerade als er sie fragen wollte, was er vorlesen soll, sah er, wie sie die Augen schloss und leise vor sich hin schnaufte. Mit einem stolzen Lächeln deckte er sich noch etwas weiter zu, drückte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze und verschwand auf leisen Sohlen nach unten. Mit einem Bud, setzte er sich auf das Sofa, schaltete WWE Network ein um sich einen Klassiker einzuschalten. Auf der Startseite tauchte das Bild von Renee und Colby auf. „Da sollte ich noch etwas erledigen!“, nuschelte er und holte das Telefon hervor.

Jon: Hey Kanada, frohe Weihnachten! Ich hoffe, du gönnst dir ein paar Tage Ruhe!

Renee: Hey Daddy meiner Lieblings -Prinzessin. Euch auch frohe Weihnachten! Ich bin bei der Familie und verbringe hier Weihnachten.
Bin aber ab 27. wieder bei mir, hab am Wochenende eine Veranstaltung. Drei Stunden Autogramme schreiben. Und bei euch?

Jon: Morgen Frühstück bei den drei Schwarzhaarigen von gegenüber, danach fliegen wir nach Vegas zu Alvin und den Ladys. Savannah ist am Wochenende bei Lilian und Colbs. Soll ich mitkommen? Ich kann wieder schreiben ;-)

Renee: Das wäre DIE Schlagzeile, wenn ich dich mitbringe!

Jon: Ich liebe Herausforderungen!

Renee: Machst du eh nicht! Aber wir können uns gerne treffen, habe ja noch ein paar Tage frei, bis RAW wieder losgeht.

Jon: Deal ;-) Ich werde Santa jetzt mal helfen und dann geh ich ins Bett, wer weiß wann die Frau des Hauses wach wird. Freu mich..

Renee: Schlaf gut und denk an die Kekse und das Glas Milch! Wenn da nichts fehlt, wird Savi Fragen stellen. Freu mich auch von euch zu hören..

„Sie traut es mir wirklich nicht zu, na warte Miss Paquette, dir zeig ichs!“


„Daddy, Daddy,Daddy!“ Es war gerade halb Sechs, konnte Jon mit kleinen Augen erkennen, als Savi mit wildem Geschrei in sein Bett gesprungen kam. „Oh Baby, komm her und kuschel mit mir!“
„Nein Dad.. Es ist Weihnachten, komm wir schauen was Santa gebracht hat!“ Aufgeregt hüpfte sie auf dem Bett herum. Jon wackelte auf und ab, sah sie an und legte seine Hände ins Gesicht. „Ok, ok, ich komme ja schon mit.“ Savi sauste den Flur entlang, sprintete die Treppe hinunter und bog zum Wohnzimmer ab. Vor dem bunten Baum blieb sie stehen.
Davor lagen bunte Pakete und auf der Seite stand ein riesengroßes Barbie Haus. So ein Haus, wie sie es in der Mall gesehen hatte, mit Fahrstuhl und einem, neuen Barbie Auto. Dazu gab es die neue Tierarzt Barbie und ein paar Hunde und Welpen, welche in der kleinen Tierarztpraxis schon warteten.


„Da sind Geschenke dabei, die dir Santa von all deinen Freunden auch noch bringen sollte, das haben sie sich für dich gewünscht.“
Jon ließ sich auf dem Sofa nieder und sah seiner Prinzessin dabei zu, wie sie ein Paket nach dem anderen auspackte. Die leuchtenden Augen wurden immer größer, je mehr tolle Sachen sie in Händen hielt.
Wirklich jeder hatte ihr mindestens ein Päckchen geschickt oder Joe mitgegeben. Ohne Savis gebasteltem Wunschzettel, wäre er aufgeschmissen gewesen, auch wenn der überfüllt war mit Mädchen- Träumen. Als Erstes hatte sie allerdings geschrieben, dass sie sich zwar ihre Mom wünscht, aber weil das ja nicht geht, soll Santa ihr wenigstens sagen, dass es ihr gut geht und sie da oben ein tolles Weihnachten feiern soll. Dieses tolle Kind, womit hatte er sie nur verdient.

„Dad, hier ist ein Geschenk für dich.“
Jon sah sie überrascht an. „Für mich?“ „Ja, für den weltbesten Daddy auf diesem Planeten! Steht da, guck!“ Er nahm das wild verpackte Geschenk und sah sich das Schildchen an, das daran befestigt war.
„Für den weltbesten Daddy auf diesem Planeten." Es war in Savis Schrift geschrieben und daneben hatte sie ein Herz gemalt. „Was ist das?“ Er schüttelte es etwas. „Ein Auto?“ Savi lachte. „Nein Dad, das passt doch gar nicht!“ „Hmm, dann sind es Schuhe!“ Erneut fing sie an zu lachen. „Ich glaube, du brauchst keine Schuhe mehr.“
„Dann weiß ich nicht was es sein könnte.“ „Hör auf zu reden und mach es auf!“ Nun wurde sie ungeduldig und schaute ihren Papa gespielt Böse an.

Langsam öffnete er das Papier. Er machte absichtlich langsam, damit die kleine, Nachwuchs Hexe so richtig hibbelig wurde. „Daaad, beeil dich!“
Grinsend öffnete er es und hob den Deckel ab. Unter einer Menge Seidenpapier kam ein Heller Bilderrahmen zum Vorschein. Darin war ein Bild von Savannah, das er noch nicht kannte.
In dem Umschlag, der dabei lag, war eine Karte, die sie wohl in der Schule gebastelt hatte. Darin hatte sie mit Hilfslinien etwas reingeschrieben.

Lieber Daddy,

Wir sind ein starkes Team und ich könnte mir keinen besseren Dad wünschen! Das Bild habe ich mit Renee gemacht, damit du es auf deinen Schreibtisch stellen und mich immer sehen kannst.

Ich liebe dich Daddy!

Savannah Josephine


Er sah sie an und strahlte. Das ist so ein hübsches Foto, vielen Dank mein Schatz!“ Sie fiel ihm in die Arme und gab ihm einen dicken Schmatz auf den Mund. „Da ist aber noch eines drin.“
Er nahm das Papier raus und fand einen kleineren Rahmen, in dem ein Bild von Savi und Renee lag.
Darauf ein kleiner Gutschein.

*1x Kino mit zwei Blondinen. Film nach Wahl. Frohe Weihnachten.*

Ein schiefes Schmunzeln legte sich auf sein Gesicht. „Na da habt ihr euch aber Gedanken gemacht. Danke!“ „Sag das auch Rere, ok!“ „Mach ich nachher, sie schläft bestimmt noch.“
„Kann ich Lilian und Colby eine Nachricht schicken?“
Jon schaute auf die Uhr. „Ich denke Colb ist eh schon wach, dann kannst du gerne den Wecker für Lili spielen.“ Er gab ihr sein Smartphone, auf dem er den Chat schon geöffnet hatte.
Savannah drückte die Fläche für die Sprachnachricht und quatschte los.
„Hallo Tante Lili und Onkel Colby. Frohe Weihnachten! Danke für das Geschenk! Ich habe zwar keine Ahnung was das kleinere dabei ist, aber das werdet ihr mir bestimmt bald verraten.
Was machen Kevin und Buddy? Wie geht es euch? Wann sehen wir uns? Seid ihr schon wach? Ich habe ganz viele Geschenke bekommen und gerade habe ich Daddy sein Geschenk gegeben, das habe ich mit Renee gemacht, er war doll überrascht und gleich gehen wir zu Mad und Onkel Joe und Tante Mira, zum Frühstücken. Was macht ihr heute so?“
Jon lachte, als er das in der Küche hörte. Er machte Savi einen Kakao mit Mini Marshmallows und sich einen Kaffee, ehe er es wagte Mira und Joe zu schreiben. Wobei Maddox normal auch so ein Frühaufsteher war. Weihnachten, nicht während der Schulzeit.

„Guten Morgen Mr. Anoa'i. Ich habe hier ein ungeduldiges Kind. Sie sagt, sie sei ihr Patenkind. Könnten sie es bitte abholen?“
Joe lachte am anderen Ende der Leitung. „Guten Morgen Nervensäge. Mira schläft noch, aber Mad und ich sitzen in der Küche und warten.“
„Ich gebe ihr noch zwanzig Minuten, dann weck ich sie!“, mischte sich Maddox ein. „Du lässt Mom schlafen, mein Lieber.“ „Dad!“ Ein motzender Mad verschwand schmollend aus der Küche. „Sorry, der ist seit kurz vor sechs wach.“ „Savannah hat mich um halb sechs geweckt, also erzähl mir nix.“ Beide lachten. „Warum schläft sie eigentlich noch, sonst ist sie doch freiwillig um 6 wach um alles fertig zu haben, die Mrs. Perfekt.“
Joe stockte kurz, gab aber dann doch Antwort. „Sie ist müde, hab ihren Wecker ausgemacht. Ich gehe gleich hoch und weck sie, sonst dreht Mad noch durch. Er durfte erst ein Geschenk öffnen.“ „Meins?“ „Jopp. Aber wie du darauf kommst.“ „Alle kleinen Jungs stehen auf Monster Trucks. Auch der Herr Anoa‘i Jr! Der ja ach so erwachsen ist!“, lachte Jon und schaute zu seiner Tochter, die zufrieden mit ihren Barbies spielte.
„Das Barbie Haus zahle ich dir übrigens heim! Wo soll ich das hinstellen? Sie hat zwar ein großes Zimmer, aber so war das nicht gedacht.
Sie tanzt doch da drin. Jetzt fing sie damit an, dass sie dann halt bei uns im Studio tanzen muss.“ Joe prustete los. „Brauchen wir nun auch noch eine Tanzlehrerin für die kleinen Ballerinas?“ „Schnauze! Diese Stange da oben an der Wand zu befestigen war schon ein Akt und nun soll ich bei uns im Studio einen Platz finden? Vergiss es. Muss ich halt doch anbauen.“

Irgendwann gegen halb neun wurde Savannah dann auch erlöst und spurtete rüber und auf direktem Wege in die Arme ihres Patenonkels. „Onkel Joe, wir müssen wieder mehr zusammen machen! Hab dich kaum gesehn nach den Sommerferien!“ Schuldig sah er seine kleine Prinzessin an. „Ich weiß Süße, aber ich habe so viel Arbeit gehabt und das Studio hat auch Zeit beansprucht. Ich verspreche dir, wir werden wieder öfter zusammen was unternehmen oder im Kino unten schlafen“, zwinkerte er ihr verschwörerisch zu, ehe Jon in der Nähe war. Die Kleine grinste und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Und danke für die Barbie Mall. Die Hunde sind toll! Wo ist Tante Mira?“
„Gerne mein Schatz! Mira ist in der Küche.“
Aus den Knien heraus, stellte er sich vor Jon, gab ihm die Hand und zog ihn in eine Umarmung.
„Wann wollt ihr weg?“ „Ich habe die Koffer schon im Auto. Wir fliegen gegen 13 Uhr. Donnerstag bringe ich Savi zu Lilian und fliege dann direkt nach New York weiter. Savannah bleibt bis Sonntag bei den Beiden und ich werde wahrscheinlich so lange in New York bleiben. Habe gestern noch ein Zimmer bekommen.“
„Was machst du denn in New York? Da liegt Schnee. Savi erzählt dir auch was anderes, wenn du ohne sie in den Schnee fährst.“
„Ich hab was vor. Sie hat keine Wintersachen, deshalb ist es ganz gut, wenn sie nicht mit kommt. Die ist aus allem rausgewachsen.
Ich musste deine Frau schon alarmieren, das sie mit ihr shoppen geht.“
„Daddy kann das aber auch.“ Joe sah ihn amüsiert an.
„Daddy sucht immer die falschen Sachen aus, deshalb geht Daddy da nicht mehr mit!“ Äffte er ihn nach.
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