Liebe und das Schicksal

GeschichteDrama, Romanze / P16
Benjamin "Ben" Ahlbeck Dr. Marc Lindner Dr. Niklas Ahrend Dr. Theresa Koshka Elias Bähr Julia Berger
10.07.2019
20.09.2019
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Marc steht schon auf der Dachterrasse und ich bin erleichtert das es gleich vorbei ist. Dennoch habe ich das Gefühl das meine Beine noch wackeliger sind als eh schon, wenn das überhaupt geht. Langsam gehe ich auf Marc zu und er scheint mich noch nicht zu bemerken. Erst als ich mich räuspere dreht er sich zu mir.
„Wollen wir uns in Ruhe hinsetzten und dann sprechen“, fragt Marc. Ich nicke daraufhin nur.
Gemeinsam gehen wir zu den Sesseln als mir plötzlich ein Augenblick schwarz vor Augen wird und meine Beine wegknicken. Doch Marc hat mich sofort aufgefangen. Er schaut mich ganz besorgt an und sagt „Was ist denn los mit? Du bist heute auch ganz blass!“ ich erwidere darauf nur „Bei mir ist alles gut! Ich habe es nur noch nicht geschafft etwas zu trinken.“ Trotzdem schaut mich Marc immer noch so skeptisch an.
Obwohl mir nicht mehr schwarz vor Augen ist hält mich Marc immer noch fest und begleitet mich zu den Sesseln. Ehrlich gesagt genieße ich diese Berührung von ihm. Aber jetzt zählt erstmal meine Oma also muss ich raus mit der Sprache.
„Marc meine Oma braucht dringend ein stärkeres Schmerzmittel“, rücke ich mit der Sprache heraus. „Hältst du das nicht doch für eine bessere Idee sie hier im Klinikum zu behandeln?!“
„Nein Marc das werde ich nicht tun und ich werde auch nicht mit die diskutieren!“, erwidere ich leicht sauer. Ich verstehe einfach nicht warum er immer auf diesem Thema herumhacken muss. Er kennt meine Meinung dazu ganz genau und ich verstehe nicht warum er es immer wieder aufgreifen muss.
Ich höre wie er seufzt und erwidert „Ich mache dir einen Vorschlag. Heute Abend komme ich vorbei und schaue mir den Zustand deiner Oma an und versuche die Dosis anzupassen. Aber dafür möchte ich mich nach ihrem Zustand versichern.“
Es bleibt ja sowieso nichts anderes übrig also nicke ich einfach nur. Außerdem habe ich heute auch nicht die Kraft auch noch mit ihm zu diskutieren. Außerdem weiß ich sowieso, dass es nichts bringen würde und Marc dann plötzlich vor meiner Tür stehen würde.
Während Marc schon vor ein paar Minuten gegangen ist beschloss ich noch ein bisschen sitzen zu bleiben. Ich habe inständig gehofft das die Übelkeit und der Schwindel nach dem Gespräch aufhört, aber leider habe ich mich da geirrt. Denn dieses blöde Gefühl blieb weiterhin. Mich nervte es wirklich das ich nicht komplett fit bin, aber es könnte schlimmer sein. Erstmal muss ich mich gleich auf meinen folgenden Dienst konzentrieren und dann auf meine Oma. Zum krönenden Abschluss würde auch noch Marc kommen und ich frage mich nur wie ich das alles heute überleben sollte. Das Ganze ist schon anstrengend genug und dann noch Marc am Abend das kann ja was werden. Mit Sicherheit werde ich an einem oder Besserwisser Kommentar nicht vorbeikommen. Das muss ich aber wohl oder übel über mich ergehen lassen, damit meiner Oma geholfen werden kann. Für mich ist das wichtigste das die Schmerzen meiner Oma gelindert werden.
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