Liebe und das Schicksal

GeschichteDrama, Romanze / P16
Benjamin "Ben" Ahlbeck Dr. Marc Lindner Dr. Niklas Ahrend Dr. Theresa Koshka Elias Bähr Julia Berger
10.07.2019
20.09.2019
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Heute ist wieder ein Tag, an dem die Sonne nur so strahlt. Es scheint, als würde sie um die Wette strahlen. Auch wenn die Sonne so schön scheint, sieht es in mir drinnen ganz anders aus. In mir drinnen ist ein stürmischer Wintertag der nicht aufhört. Durch den ganzen Trubel und die Probleme ist mir einfach nicht nach Sonne, Spaß und guter Laune. Zu alldem Stress kommt auch noch, dass ich heute mal wieder zu spät dran bin. Das kommt in letzter Zeit leider öfter vor, doch dieses mache ich nicht mit Absicht. Ich schaffe es einfach nicht Pünktlich zu kommen. Meine Oma und ihre Krankheiten nehmen mich einfach zu sehr ein, aber ich versuche mir nichts anmerken zu lassen und alles unter einen Hut zu bringen. Das ist aber schwerer als gedacht. Doch das werde ich niemals vor jemanden zugeben. Auch, wenn ich heute zu spät dran bin, beeile ich mich. Ich möchte nicht, das es auffällt, dass ich zu spät bin. Außerdem habe ich ein richtig schlechtes Gewissen gegenüber meinen Freunden und Kollegen. Ich möchte nicht, das sie unter mir leiden müssen.

Mit schnellen Schritten mache ich mich auf den Weg zur Station und hoffe das noch niemanden auffallen ist, dass ich zu spät bin. Heute sind es auch nur 10 Minuten, die ich zu spät bin. Ich hoffe nur das ich Dr. Lindner jetzt nicht noch begegne. Ich atme einmal erleichtert auf, da ich schon fast da bin und bisher noch niemanden begegnet bin. Doch genau auf den letzten Metern begegne ich Dr. Lindner und darauf hätte ich liebend gerne verzichtet. Mit seinen vielen Sprüchen und schlauen Kommentaren nervt er mich einfach nur. Schließlich befindet er sich nicht in dieser Situation und weiß nicht wie es mir geht. Doch im Moment spielt er sich immer so auf, als würde er alles über mich wissen. Doch er weiß nicht alles über mich und auch nicht wie es mir geht. Ich weiß, dass er sich nur Sorgen macht, doch das nervt mich nur noch mehr. Ich hasse es einfach nur, wenn man mir Ratschläge gibt und mir alles abnehmen will. Wie soll es auch anders kommen und er hat wieder Ratschlag und kommentiert:

„Theresa Sie sind schon wieder zu spät! Ihretwegen müssen ihre Kollegen Doppelschichten schieben. Das geht so einfach nicht weiter. Sie sind auch nicht mehr richtig anwesend. So geht das nicht Theresa!“

Ich erwidere einfach nur schroff „Haben sich meine Kollegen bei Ihnen beschwert?“

Ich weiß das es meinen Kollegen und Freunden gegenüber nicht gerade fair ist, aber ich kann im Moment einfach nicht anders. Meine Oma und die Arbeit im Krankenhaus sind durch die Schichten einfach sehr viel. Ich versuche schon alles, aber das klappt nun mal nicht immer so, wie ich möchte. Ich möchte sowohl meine Oma als auch meinen Job mit unter einen Hut bekommen, doch das ist gar nicht so einfach. Aber das werde ich schon schaffen egal wie. Ich muss es einfach schaffen meine Arbeit und meine Oma miteinander zu vereinen, da gibt es keine Alternative. Auch, wenn es heißt dafür noch härter zu arbeiten. Marc versucht mich davon zu überzeugen meine Oma im Klinikum zu betreuen, aber das möchte ich nicht.
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