¡Feliz cumpleaños!

von breathxx
GeschichteHumor, Romanze / P16 Slash
Primera Division
10.07.2019
10.07.2019
1
5945
8
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Guten Morgen! :)

Heute vor zwei Jahren hab ich das erste Kapitel zu Blanco hochgeladen und ich dachte mir, zur Feier des Tages bekommt ihr einen One Shot :'D

WIchtig: man sollte Blanco und Rojo gelesen haben, ansonsten macht das alles wenig Sinn - aber wer mag, kann es natürlich trotzdem probieren. Ich verlink euch mal die beiden Storys:

Blanco
Rojo

Der One Shot hier spielt übrigens während Negro und ist ein indirekter Spoiler - ich bin super gespannt auf eure Theorien in den Reviews! (über die ich mich sowieso immer sehr freue)

Ansonsten wünsch ich euch viel Spaß und einen schönen Tag! :')

All the love
breathxx


_________________________________________________________________________________________________


Feliz cumpleaños, querido!“ Iker stöhnte leise, dann blinzelte er und richtete sich verschlafen auf. „Was-“ Sergio stand strahlend in der Tür, in den Händen einen riesigen Kuchen und Iker gähnte.

„Was zur Hölle, Sese?“, murmelte er, Sergio lachte nur, bevor er die Torte auf die leere Bettseite stellte. Sie war mit Schokolade überzogen, oben drauf konnte er ein Foto von sich selbst erkennen und Iker gähnte erneut.

„Du hast Geburtstag, querido!“ Sergio ließ sich auf das Bett fallen, Iker warf einen besorgten Blick zu dem Kuchen, der bedenklich schwankte. „Okay, aber…“

„Du wirst 35, mi amor, glaubst du wirklich, wir feiern das nicht?!“ Sergio starrte ihn ungläubig an, bevor er ihn sanft küsste. „Ich liebe dich, Iker.“ Iker wurde warm und er lächelte. „Ich liebe dich auch, cariño“, murmelte er, Sergio küsste ihn nur erneut.

„Kuchen?“, fragte er dann grinsend, bevor er wieder aufsprang. Wie er um die Uhrzeit schon so wach und voller Energie sein konnte war Iker ein Rätsel, er nickte trotzdem. „Klar.“

Er folgte ihm nach draußen auf die Dachterrasse, es war bereits unglaublich warm und er ließ sich am Rande des Pools nieder. Seine Beine baumelten im Wasser, die Vögel zwitscherten und Sergio drückte ihm einen Teller mit einem Stück Kuchen und eine Tasse mit Cola Cao in die Hand.

„Ich…hab gestern versucht selbst zu backen, das ist aber nichts geworden.“ Er grinste schief und schnitt sich ebenfalls ein Stück runter. „Also hab ich die heute Morgen gekauft. Aber der Bäcker meinte, es ist der beste Kuchen der Stadt!“

„Das sehen wir gleich.“ Iker lachte, dann probierte er. Er war wirklich gut – er wusste zwar nicht, wie er so viel Kuchen auf einmal essen sollte, aber er war gut und er lehnte sich leicht an Sergio.

Gracias, mi amor“, murmelte er, bevor er Sergio sanft küsste. Er war ganz warm, er schmeckte leicht nach Schokolade und Iker zog ihn nur noch ein Stück näher an sich heran.

Der weiße Sonnenschirm schützte sie vor der Sonne, im Schatten war es angenehm kühl und er atmete tief durch. Sie hatten heute frei, Sergio war hier bei ihm und er stellte den Teller blind auf den Tisch neben sich – er musste den ‚besten Kuchen der Stadt‘ ja nicht in ihrem Pool versenken.

Sergio lachte nur leise, dann rettete er seinen Kuchen ebenfalls und drückte sich noch näher an ihn, seine Hand fuhr sanft über sein Gesicht.

„Ich liebe das“, murmelte er, Iker lächelte und stahl einen weiteren Kuss. „Was?“ „Dass ich jeden Morgen mit dir verbringen kann. Jeden Tag für den Rest meines Lebens.“ Sergio erwiderte sein Lächeln und Iker wurde warm.

„Du bist das Beste, was mir je passiert ist“, antwortete er dann leise und küsste ihn erneut. Und das war die Wahrheit: er konnte sich sein Leben ohne Sergio nicht mehr vorstellen und er war seit Jahren nicht so glücklich gewesen.

Ihre Küsse wurden irgendwann intensiver und Iker verbrachte den Morgen seines 35. Geburtstages damit, dass er mit Sergio in ihrem Pool vögelte.


Am Nachmittag waren sie auf dem Weg zu seinem papá und Iker lächelte, als er in die vertraute Einfahrt fuhr. Vor ihnen war das kleine, etwas heruntergekommene Haus, in dem er groß geworden war – er hatte seinem Vater schon seit Jahren angeboten, ihm ein neues zu kaufen oder das hier wenigstens zu renovieren, aber sein papá hatte nichts davon hören wollen.

„Wir waren viel zu lange nicht hier“, sagte er während sie aus dem Mercedes stiegen, Sergio nickte. „Wir sollten echt wieder öfter kommen. Oder ihn und meine Eltern demnächst mal zu uns zum Essen einladen.“

„Zu uns?“ Iker zog skeptisch seine Augenbrauen nach oben, Sergio lachte. „Oder wir gehen mit ihnen essen.“ „Ist vielleicht bei unseren nichtvorhandenen Kochkünsten besser.“ Iker grinste, dann schloss er die Haustür auf.

Papá?“, rief er, von irgendwo erklang ein lautes „Hier!“ und sie gingen in Richtung Küche. Die Terrassentür, die zu dem kleinen Garten führte, stand offen und sein papá kam mit einem breiten Lächeln auf sie zu.

Feliz cumpleaños, mi hijo“, sagte er, bevor er ihn in eine enge Umarmung zog. Erst jetzt fielen Iker die vielen Ballons auf und er lächelte ebenfalls. „Gracias, papá“, murmelte er, sein Vater wurde von Sergio gerade ebenfalls kurz umarmt.

Hola, Juan“, sagte Sergio grinsend, der lachte nur. „Sergio, schön dich wiederzusehen. Ich hab Kuchen da, Unai sollte auch bald kommen.“ Er nickte in Richtung Terrasse, in diesem Moment hörten sie, wie die Haustür aufging und Unai stürmte in die Küche.

„Iker!“ Er fiel seinem älteren Bruder um den Hals und küsste ihn auf beide Wangen. „Feliz cumpleaños, hermano!“ „Danke.“ Iker schmunzelte nur, Unai grinste. „35, eh? Krass, du wirst echt alt. Hier.“

Er drückte ihm eine Schachtel in die Hand und Iker hob überrascht die Augenbrauen, als er sie entgegen nahm – sie war ziemlich schwer und er stellte sie draußen auf die Bank. „Was-“

„Dein Geschenk“, erklärte Unai und Sergio, sein papá und er beobachteten gespannt, wie Iker die Schachtel öffnete. Er starrte kurz auf die unzähligen Cola Cao Verpackungen und die Äpfel, dann fing er an zu lachen.

Cabrón“, sagte er grinsend, Unai erwiderte es nur. „Dachte mir, dass du bestimmt einen Vorrat gebrauchen kannst, no?“ Er zwinkerte ihm zu, während Iker ihm nur den Mittelfinger zeigte, warf Sergio ebenfalls einen Blick in die Schachtel und fing zum Lachen an.

„Oh Gott sei Dank, das reicht immerhin bis nächste Woche“, sagte er grinsend, Iker schüttelte nur den belustigt den Kopf. „Ich trink es gar nicht mehr so oft, wirklich, ich mein-“

„Jeden Tag zum Frühstück?“, antwortete Sergio belustigt und Iker wurde rot. „Nicht mehr jeden Tag.“ Sergio küsste ihn als Antwort nur kurz und sein papá lächelte. „Ich hab auch noch was für dich.“

Er zog einen Umschlag hervor und reichte ihn ihm, Iker öffnete ihn neugierig. Es war eine Einladung zu einer Weinprobe in einem Weingut nahe bei Madrid und sein Vater schmunzelte. „Es ist nicht viel, aber ich hab gehört, der Wein dort soll gut sein und wir können Zeit zusammen verbringen und-“

Er kam gar nicht dazu, auszureden, Iker umarmte ihn nur fest. „Danke“, sagte er leise, es war grundehrlich gemeint und sein Vater lächelte. „Immer, Iker.“ Sie setzten sich an den Tisch, es gab Erdbeerkuchen, Kaffee und für ihn Cola Cao und Unai lehnte sich entspannt zurück.

„Wie geht’s dir, hermano, wie läuft es in der Gang?“ fragte er grinsend, Iker zuckte mit den Schultern und schob sich eine Gabel mit Kuchen in den Mund. „Gut. Wir haben viel Arbeit, aber das ist ja nichts Neues.“ Er grinste und Unai lachte. „Nicht wirklich. Raúl geht’s gut?“

„Mhm. Sese hat gegen Godín letzte Woche eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt.“ Iker lächelte stolz, Sergio wurde rot. „Ich- okay ja, es war ein echt cooles Rennen.“ Sein papá schüttelte nur belustigt den Kopf, während Unais Augen leuchteten. „Krass, du musst mir das Video schicken!“

„Machen wir“, versprach Sergio grinsend. „Aber wie läuft’s bei dir, hast du nicht einen neuen Job?“ „ , arbeite als PR-Berater in einer Firma und es macht echt Spaß.“ Unai fing an zu erzählen, sie hörten ihm neugierig zu und Iker lehnte sich entspannt an Sergio.

Es tat so gut, an seinem Geburtstag mit ihm hier zu sein – in dem kleinen Haus, in dem er aufgewachsen war mit den beiden Menschen, die ihm am wichtigsten in seinem Leben waren.

„Wann ist denn der große Tag?“ Die Stimme seines papás riss ihn aus seinen Gedanken und Iker konnte nicht anders als zu lächeln. „Wir haben noch kein Datum – wir lassen es langsam angehen“, sagte er dann, Sergio nickte. „Wir waren jetzt gerade erst eine Woche auf Ibiza, wir haben Zeit.“

„Ich freu mich wirklich für euch.“ Sein Vater lächelte und Unai nickte. „Sergio ist gut für dich, Iker. Du bist nicht mehr ganz so grummelig.“ Iker verdrehte nur die Augen, während Sergio zum Lachen anfing. „Denkst du. Er ist absolut kein Frühaufsteher, vor Neun ist er unausstehlich.“

„Ich erinnere mich.“ Unai grinste, Iker zeigte ihm nur den Mittelfinger und küsste Sergio. „Gar nicht wahr“ verteidigte er sich dann halbherzig, sein Vater schüttelte belustigt den Kopf. „Gut zu wissen, dass ihr euch absolut nicht verändert habt.“


Am frühen Abend kamen sie wieder nach Hause und sie zogen sich um, bevor Sergio ihn schon wieder in Richtung Tür drückte. „Vamos, vamos, Iker, wir haben noch was vor!“ Er schob ihn ungeduldig aus der Tür, Iker lachte nur und griff sich noch schnell seine Autoschlüssel.

„Die Gang kann ruhig warten, no?“, antwortete er belustigt, Sergio grinste. „Schon, aber die Pferde nicht.“

„Welche- was zur Hölle, Sergio?!“ Sie waren aus dem Gebäude getreten und Iker starrte ungläubig die offene Kutsche mit zwei braunen Pferden an, die direkt vor ihrem Haus stand. Mitten in Chueca. In der Innenstadt.

„Überraschung.“ Sergios Grinsen wurde nur noch breiter und er nickte dem Kutscher kurz zu. „Die Jungs sind in einer Finca außerhalb von Madrid und dahin fahren wir jetzt.“ Er hielt ihm die Tür auf, Iker stieg kopfschüttelnd ein, er war immer noch sprachlos.

„Seit wann haben wir- hast du eine Kutsche?!“, fragte er ungläubig, Sergio rutschte ihm gegenüber auf die Bank und während die Pferde sich in Bewegung setzten, zuckte er mit den Schultern. „Ich wusste nicht, was ich mit dem ganzen Geld anfangen soll und ich wollte schon immer mal eine Kutsche haben.“

Madre mía…“, murmelte Iker, unzählige Touristen starrten ihnen nach und er wurde leicht rot. Die ganze Aufmerksamkeit war ihm fast schon unangenehm, Sergio winkte ein paar Leuten grinsend zu, bevor er ihm eine Weinflasche reichte.

Feliz cumpleaños, mi amor“, sagte er leise, er lächelte und Iker wurde warm. Sie waren inzwischen aus der Stadt draußen, die Sonne ging gerade unter und er nahm einen Schluck von der Flasche, bevor er sie Sergio wiedergab.

„Danke für alles, cariño“, antwortete er, Sergios Lächeln wurde nur noch breiter. „Alles für dich, Iker.“ Dass er es auch wirklich meinte, war Iker klar und er bekam einen Kloß im Hals.

Gott, er liebte diesen Mann so sehr und er konnte es kaum glauben, dass er tatsächlich den Rest seines Lebens mit ihm verbringen würde. Mierda, er konnte sich wirklich glücklich schätzen.

Sie hielten vor der Finca und Iker vergrub sein Gesicht in seinen Händen als er sah, dass Raúl, Guti, Jesé, Isco, Álvaro, Cris, Mesut, Xabi, Karim, Dani, Lucas, Hierro, Figo und Zizou auf sie warteten.

„Wirklich, Sese?“, fragte er trocken, Sergio grinste nur und sprang elegant aus der Kutsche, bevor er Iker eine Hand entgegenstreckte. „Mi amor?“

Iker seufzte nur abgrundtief auf, bevor er sich ein Grinsen nicht mehr verkneifen konnte und sich von ihm aus der Kutsche helfen lies. „Du bist verrückt, Sergio.“

Feliz cumpleaños, Iker!“ Kaum, dass er stand wurde er von Jesé umarmt, Guti und Zizou folgten direkt danach und Iker grinste schief. „Danke, Jungs.“

Raúl, der etwas langsamer auf ihn zukam, hob nur eine Augenbraue und warf Sergio einen kurzen Blick zu. „Schöne Kutsche.“ „Danke.“ Sergio strahlte, er ließ Ikers Hand kein einziges Mal los und Raúl zog Iker in eine enge Umarmung.

Feliz cumpleaños, hermano“, sagte er, Iker lächelte. „Danke.“ Der Rest der Gang gratulierte ihm ebenfalls, dann gingen sie durch die Finca in den Innenhof und Iker blieb, vollkommen sprachlos, stehen.

Die Finca war in U-Form, in der Mitte war ein Pool, überall waren Lichter und Luftballons, dazu Zahlenballons und an einer Seite des Pools war ein riesiges Buffet aufgebaut.

„Holy shit, wann habt ihr das alles organisiert?!“, fragte er ungläubig, Sergio grinste. „In den letzten zwei Wochen.“

Guti drückte ihm ein Glas mit Wein in die Hand, erst jetzt fiel ihm die Bar auf und er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Hätte ihn auch gewundert, wenn nicht. Sie holten sich alle etwas zu Essen, dann setzten sie sich an den großen Tisch.

„Bevor wir anfangen…“ Sergio grinste schief und stand auf. „Iker…ich weiß, dass wir erst seit knapp drei Jahren zusammen sind, aber fuck, ich kann mir mein Leben nicht mehr ohne dich vorstellen. Jeden Morgen neben dir aufzuwachen ist das größte Geschenk und ich liebe dich einfach so verdammt sehr.“

Er lächelte, Iker schluckte trocken und er starrte Sergio sprachlos an. Er-

„Du bist die Liebe meines Lebens, mi amor, und ich wollte dir nochmal alles Gute wünschen – vor unserer zweiten Familie.“ Die Gang jubelte zustimmend und Iker wurde rot. „Ich- du-“ „Danke für alles, was du jeden Tag für mich und auch die Gang tust, Iker“, sagte Sergio leise.

„Dass du immer für mich da bist und mich so glücklich machst. Und jetzt zu wissen, dass wir bald- fuck, ich kann es immer noch nicht richtig glauben.“ Er lachte leise auf, seine Augen strahlten und er sah Iker mit so viel Liebe an, dass ihm war, als würde er gleich schmelzen. Fuck, er war so verliebt.

Te amo mucho.“ Sergio zog ihn in einen langen Kuss, Iker kamen tatsächlich fast die Tränen und er vergrub eine Hand in Sergios Haaren.

„Ich liebe dich so verdammt sehr, du hast ja keine Ahnung, Nene“, flüsterte er mit rauer Stimme, Sergios Lächeln wurde, wenn möglich, nur noch breiter und alles in Iker kribbelte. Er liebte nichts mehr als Sergios Lächeln und er konnte sich keinen Tag mehr ohne vorstellen.

Es wurde langsam dunkel, war aber immer noch angenehm warm und sie unterhielten sich eine Weile entspannt. Die Stimmung war gelöst, es war ein ruhiger Abend mit der familia und genau das, was Iker am meisten in der Gang liebte.

„Hey, wart ihr nicht letztens in „We Will Rock You“, also dem Musical?“, fragte Xabi interessiert, Cris‘ Augen leuchteten auf. „Stimmt, wie wars??“

„Ist es echt so gut wie alle sagen?“ Jesé grinste und nahm einen Schluck von seinem Glas, Guti hob eine Augenbraue. „Es geht um ‚Queen‘, bichito, natürlich ist es gut!“ „Also?“ Zizou warf ihnen einen fragenden Blick zu und Iker wechselte einen Blick mit Sergio.

„Eh…wir waren nicht“, sagte Sergio dann und biss sich auf die Unterlippe. „Wir haben die Tickets vergessen.“ „Du hast die Tickets vergessen“, korrigierte Iker ihn und verdrehte die Augen, Sergio starrte ihn ungläubig an. „Gar nicht wahr, du hättest doch auch dran denken können!“

„Du hast sie gekauft, also bin ich davon ausgegangen, dass du sie auch mitnimmst.“ Iker verschränkte seine Arme vor der Brust, Sergio schnaubte. „Aber das war nie ausgemacht!“ „Ich hab dich noch gefragt, ob du sie dabei hast!“ „Im Auto!“ Sergio schüttelte ungläubig den Kopf und Iker konnte sich ein Grinsen nicht mehr verkneifen. „Aber ich hab dran gedacht.“

„Ja, aber im Auto bringt uns das auch nichts mehr.“ Sergio warf ihm einen säuerlichen Blick zu, bevor er den Stil aus einer Erdbeere rupfte und ihn in Richtung Jesé warf.

„Wie auch immer, als wir bemerkt haben, dass wir sie vergessen haben, war es schon zu spät“, sagte er, Iker nickte. „Hab versucht, mit dem Türsteher zu reden, aber keine Chance.“ „Und an der Abendkasse waren sie schon ausverkauft“, fügte Sergio frustriert hinzu, Guti und die anderen fingen schallend an zu Lachen.

„Top, Sese“, sagte Isco grinsend, Álvaro nickte. „Wieso wundert mich das jetzt nicht?“ „Bei Sergio nicht, aber bei Iker schon.“ Xabi grinste ebenfalls, Iker zeigte ihm nur den Mittelfinger. „Fick dich, Alonso.“

„No, gracias, Iker, aber ich überlass das Sergio.“ Xabi zwinkerte ihm zu und Iker überlegte wirklich kurz, ob er eine von Sergios Erdbeeren nach ihm werfen sollte.

„Als ob Sese Iker vögelt.“ Karim lachte, Raúl schmunzelte nur. „So ein abwegiger Gedanke, Benzema?“, fragte er belustigt, Iker starrte ungläubig zu den Jungs. „Ihr-“

Sergios Hand, die sich auf seinen Oberschenkel legte, hielt ihn von einer Antwort ab und aus den Augenwinkeln sah er, wie er ihm kurz zulächelte.

„Lass sie, no?“, murmelte Sergio, bevor er sich an ihn lehnte und noch einen Schluck von seinem Bacardi nahm. „Karim ist nur frustriert, weil ihn keiner vögelt.“ Den letzten Satz sagte er lauter und Karim verschluckte sich tatsächlich an seinem Cuba Libre.

„Noch so was und ich schmeiß dich in den Pool, Ramos“, drohte er ihm, Sergio lachte nur unbekümmert. „Versuch’s doch, ich hab keine Angst vor dir, Benzema“, antwortete er herausfordernd, Iker grinste. „Davor landest du noch im Pool.“

„Kaum warst du Mal im Urlaub, bist du entspannt, was ist denn los, Iker?“ Dani grinste und stieß mit ihm an. „Oder ist das der Alkohol?“ „Haha, witzig.“ Iker verdrehte die Augen, sein Grinsen wurde jedoch nur noch breiter. „Liegt nur daran, dass ich eine Woche Ruhe vor euch hatte.“

„Autsch, Iker.“ Jesé fasste sich gespielt verletzt an die Brust und Lucas grinste. „Er will nur nicht zugeben, dass er uns vermisst hat.“

„Wie war Ibiza?“, fragte Hierro, Iker lächelte als er an ihren Urlaub zurückdachte. „Warm. Wir haben uns eine Finca mit Strand gemietet und waren den ganzen Tag schwimmen oder lagen in der Sonne, bevor wir abends essen gegangen sind.“

Iker legte einen Arm um Sergio und zog ihn näher an sich heran und atmete tief durch. Er spürte den Alkohol langsam und sein Lächeln wurde nur noch breiter.

Er hatte die Woche mit Sergio allein unglaublich genossen, sie hatten fast ständig Sex gehabt und bei dem Gedanken an Sergio, der im Meer unter dem Sternenhimmel laut stöhnte, während er in ihn eindrang… Fuck.

Alles in ihm kribbelte und Sergio warf ihm einen wissenden Blick zu, aus den Augenwinkeln sah er, wie Guti grinste.

„Wir sollten mal zusammen nach Ibiza fliegen“, schlug er dann vor. „Ich bin mir sicher, wir hätten Spaß.“ Er zwinkerte ihm zu und Iker versuchte, nicht rot zu werden. Puta madre, er bezweifelte das nicht, dieser- „Klingt gut.“ Sergio lächelte entspannt und Iker holte tief Luft.

„Hab ich euch erzählt, dass Josef und Maria Großeltern geworden sind?!“ Cris‘ begeisterte Stimme ließ sie aufsehen und Figo runzelte die Stirn. „Maria und wer zur Hölle?“ „Maria und Josef, unsere Fische“, erklärte Mesut belustigt. „Sie haben letztes Jahr Babies bekommen, Heinz, Herbert und Wolfgang.“

Totenstille antwortete ihm, Figo starrte ihn ungläubig an und Hierro hob seine Augenbrauen. „Wow“, murmelte er, bevor er von seinem Wein trank, Lucas runzelte die Stirn. „Aha und wie kriegen drei Männer ein Kind?“

„Wir haben ihnen ein Fischbaby gekauft, Jesus“, erklärte Cris stolz, Iker verschluckte sich vor Lachen beinahe an seinem Gin Tonic. „Was?“ „Ich würd ja sagen, dass ist Gotteslästerung, aber keine Ahnung.“ Karim grinste, Raúl hob seine Augenbrauen.

„Ich wusste nicht, dass ihr alle so gläubig seid“, sagte er dann trocken, Cris zog sein iPhone aus der Hosentasche. „Ich hab Fotos, hier-“ Er zeigte einem immer noch sprachlosen Figo Fotos und Jesé stand auf.

„Iker, nimm‘s mir nicht übel, aber ich bin noch nicht betrunken genug, um mir Fische anzusehen.“ Er exte sein Glas, bevor er grinste. „Du musst noch deine Geburtstagsshots trinken.“ Iker starrte ihn unbegeistert an, Iscos Augen leuchteten auf „Síííí, du hast dich die letzten Jahre schon immer gedrückt!“

„Geburtstagsshots?“ Sergio warf ihm einen belustigten Blick zu, Iker verdrehte nur die Augen. „Und das aus gutem Grund, ich ex doch keine 30 Shots!“

„35“, korrigierte Jesé ihn grinsend und fing an, Tequila in Shotgläser zu füllen. „Du bist 35 geworden, cariño.“ „Ich trink keine 35 Shots, bist du wahnsinnig?!“ Iker verschränkte abweisend seine Arme vor der Brust, Álvaro lachte. „Ich würd 5 übernehmen.“ „Ich auch.“ Guti schmunzelte, Jesé grinste. „Siehst du, bleiben nur noch 25.“

„Ich trink auch keine 25 Tequila Shots!“ Iker starrte ihn fassungslos an, Sergio neben ihm grinste. Sie einigten sich schlussendlich darauf, dass Iker fünf trank, die restlichen würden Álvaro, Guti, Sergio, Jesé, Isco und Karim übernehmen und Iker griff nach dem ersten Shot.

Er stieß mit den Anderen an, dann exte er ihn und verzog augenblicklich das Gesicht. Puta madre, er vergas immer wieder, wie stark Tequila eigentlich war. Sie tranken die restlichen Shots und Iker holte tief Luft. Ihm war leicht schummerig und er lehnte sich an Sergio.

Jesé hatte sich inzwischen sein T-Shirt ausgezogen und versuchte, mit einem Salto in den Pool zu springen. Er scheiterte kläglich und landete auf seinem Rücken und Dani, Isco, Sergio und Álvaro lachten. Jesé tauchte prustend wieder auf und verzog das Gesicht.

„Ich kann das eigentlich“, grummelte er, Hierro zog seine Augenbrauen nach oben. „Mhm.“

Sie zogen alle in Richtung Pool, Iker ließ die Beine hinein hängen und die Jungs hatten von irgendwoher Musik und Luftmatratzen in Form von einem Einhorn, einem Flamingo und einer Palme organisiert.

„Mesut, komm auch rein!“, rief Álvaro, er war zu Jesé in den Pool gesprungen, Mesut verzog nur das Gesicht. „Lasst mal, ich hab nichts dabei“, sagte er dann, Lucas winkte ab. „Zieh einfach dein T-Shirt aus.“ Er zog sich seins ebenfalls über den Kopf und leerte seine Hosentaschen, dann sprang er ebenfalls rein und grinste. „Ganz easy.“

Isco hatte sich währenddessen von hinten an Mesut geschlichen und er nahm ihm schnell sein Handy ab, bevor er ihn hochhob und in Richtung Pool trug.

Mesut schrie überrascht auf, Cris starrte ihnen fassungslos nach und Mesut schaffte es gerade noch, seine Autoschlüssel in Richtung Tisch zu werfen, bevor Isco ihn in den Pool warf. Der verlor dabei jedoch ebenfalls sein Gleichgewicht und landete neben Mesut im Pool.

„Ich hasse dich“, brummte Mesut, Cris grinste. „Ich find’s lustig. Komm, ich rette dich.“ Er zog sich sein T-Shirt über den Kopf, dann sprang er elegant in den Pool und hob Mesut hoch.

Guti hatte sich währenddessen das Einhorn geschnappt, er trieb in der Mitte des Pools, in der Hand sein Glas und Iker schüttelte belustigt den Kopf. Sergio war inzwischen ebenfalls oben ohne, Raúl unterhielt sich mit Hierro, Figo, Zizou und Xabi, während Karim und Dani zu den anderen in den Pool waren.

„Alles gut?“, fragte Sergio ihn in diesem Moment leise, Iker nickte nur. Er stieß mit Sergio an, Jesé hatte eine Wasserschlacht gegen Cris und Mesut angefangen und er grinste leicht.

„Es ist perfekt, Sese. Danke“, antwortete er dann, Sergio fing an zu strahlen. Seine Augen leuchteten und Iker würde alles dafür tun, dieses Lächeln für den Rest seines Lebens zu sehen. Er liebte diesen Mann so unglaublich sehr und er würde alles für ihn tun.

Er küsste ihn sanft, Sese schmeckte nach Alkohol und den Erdbeeren und er war ganz warm. Alles in Iker kribbelte und seine Hand fuhr sanft über Sergios Wange. „Te amo, Nene“, flüsterte er, Sergios Lächeln wurde nur noch breiter. „Ich liebe dich auch, Ikerito.“

Er küsste ihn erneut, dann traf sie eine Wasserwelle von Karim und Iker starrten den Franzosen böse an. „Sorry, sollte an Isco.“ Karim grinste, Iker seufzte nur und goss großzügig Rum in sein Glas. Sie verbrachten die nächsten Stunden damit, zu trinken, zu rauchen, im Pool zu sein und sich zu unterhalten und irgendwann weit nach Mitternacht sah Raúl auf.

„José, du bist seit Ewigkeiten da drin, komm raus“, sagte er, in seiner Stimme schwang ein besorgter Unterton mit und er zog an seiner Zigarre. Guti schüttelte jedoch nur den Kopf und paddelte ein Stück vom Beckenrand weg, weiter in die Mitte. „No.“

Raúl seufzte, in seinen Augen war ein weicher Ausdruck getreten und er fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. „Mi amor, du wirst dich hundert pro erkälten, wenn du da drin bleibst“, sagte er dann trocken, Guti verschränkte nur beleidigt seine Arme vor der Brust. „No.“

„José.“ Raúl verdrehte die Augen, er klang inzwischen leicht genervt und er nahm noch einen Schluck von seinem Wein. „Komm raus.“

„Hol mich.“ Guti grinste, er war definitiv angetrunken und Iker grinste. Es war selten, dass Guti betrunken war – seine Alkoholgrenze war unglaublich hoch, aber mit den ganzen Tequila Shots und was auch immer er sonst noch in den letzten Stunden getrunken hatte…

„Dein Ernst?“ Raúl hob seine Augenbrauen, Guti nickte nur und ihr Boss seufzte abgrundtief auf. Dann drückte er seine Zigarre aus, wechselte noch einen kurzen Blick mit Hierro und Figo, bevor er sein Hemd aufknöpfte. Iker versuchte, ihn nicht zu offensichtlich anzustarren, dann sprang Raúl in den Pool und schwamm mit zwei schnellen Zügen zu seinem Mann.

„Endlich.“ Guti grinste, sein Blick glitt über Raúls durchtrainierten Oberkörper und er trank sein Glas aus. „Wurde auch Zeit, ich hab den ganzen Abend auf dich gewartet.“ Raúl verdrehte nur die Augen, dann zog er ihn in einen langen Kuss und die Jungs pfiffen anzüglich.

„Gott, ich hab das vermisst.“ Hierro grinste und Figo lachte. „Gang Partys, den ganzen Alkohol oder Raúl und Guti, die ständig am rummachen sind?“ „Alles.“ Hierro schmunzelte, seine Hand lag auf Figos Oberschenkel und Zizou grinste. „Ich auch, auch wenn mir inzwischen echt schlecht ist.“

„Sag nicht, dass Jesé inzwischen eine höhere Alkoholtoleranz als du hast. Zizou!“ Figo starrte den Franzosen gespielt entsetzt an, Jesé lachte laut auf. „Ich kann’s halt.“ „So wie er jedes Wochenende seine Leber ruiniert, ist das keine Kunst“, bemerkte Cris trocken, Karim schnaubte. „Klappe Crissi, sei nicht so eine Spaßbremse.“ Er stieß mit Lucas an, Mesut hob nur eine Augenbraue.

„Wer hat denn erst letztens in unsere Beete gekotzt?“, fragte er trocken, Isco wurde rot. „…Xabi?“ „Fick dich, Alarcón!“, rief Xabi, er saß bei Dani und schüttelte ungläubig den Kopf. „Ich war nicht mal da!“

„Ich war’s.“ Sergio grinste schuldbewusst, Iker warf ihm einen ungläubigen Blick zu während Cris tatsächlich geschockt aussah. „Du?! Aber du meintest, Jesé-“

„Eh ja, Mesut war so angepisst, dass ich auf seine Rosen gekotzt hab, da hab ich gesagt, dass es Jesé war. Sorry, Bruder.“ Sergio zuckte mit den Schultern, er grinste jedoch und Jesé starrte ihn fassungslos an. „Dass du mich so verrätst, Sese.“

Er fasste sich gespielt verletzt an die Brust und schob beleidigt seine Unterlippe vor, er schaffte es aber nicht wirklich lange ernst zu bleiben. Keine zwei Sekunden später prustete er los und Sergios Grinsen wurde nur noch breiter.

Er war den ganzen Abend nicht von Ikers Seite gewichen, selbst als die Jungs sich fast im Pool ertränkt hatten und Iker lehnte sich glücklich an ihn. Er war so verliebt, es war fast schon lächerlich. Wirklich, sie waren seit fast über drei Jahren zusammen, er sollte inzwischen dran gewöhnt sein. Sergio war hier mit ihm und er würde nirgendwo hin gehen.

Guti saß inzwischen auf Raúls Schoss, Raúls Jacke um die nackten Schultern und Cris und Mesut waren ebenfalls vor Jesé aus dem Wasser geflüchtet. Cris warf einen nachdenklichen Blick zu Hierro und Figo, beide saßen immer noch so nah beieinander.

„Vögelst du ihn?“, fragte er dann Figo auf Portugiesisch und während Iker und der Rest der Gang die Beiden nur verwirrt ansahen, verschluckte Figo sich an seinem Whiskey. „Cristiano!“ Er hustete, Hierro hob nur eine Augenbraue.

„Ich vögel ihn“, antwortete er dann trocken, ebenfalls auf Portugiesisch und während Cris ihn fassungslos anstarrte, bevor er leicht rot wurde, hob Xabi nur eine Augenbraue. „Worum geht’s?“, fragte er langsam, Jesé runzelte die Stirn. „Das ist unfair, ihr könnt nicht einfach portugiesisch sprechen!“

„Nicht wichtig, alles gut.“ Cris winkte schnell ab und nahm einen Schluck von seinem Wasser, Hierro grinste und Figo holte tief Luft. „Madre mía…“, murmelte er, in diesem Moment fiel Gutis Blick auf Karims Nägel und er zog zischend die Luft ein. „Karim!“

„Was?“ Karim hob müde den Kopf, Guti starrte immer noch fassungslos auf dessen Hand. „Deine Nägel sind absolut furchtbar!“ Karim sah ihn verwirrt an, bevor sein Blick auf seine Fingernägel fiel und er zuckte mit den Schultern. „Und?“

„Oh Gott“, murmelte Guti, dann zog er eine Nagelfeile aus seiner Tasche und griff nach Karims Hand. „Das sieht ganz schlimm aus“, erklärte er, bevor er anfing zu feilen. „Hast du sie dir je machen lassen?“

Karim war vollkommen überrumpelt und während die anderen nur lachten, schüttelte er langsam den Kopf. „No, ich bin hetero…?“, antwortete er, Guti schnaubte verächtlich.

Cariño, das hat nichts damit zu tun, ob man hetero ist oder nicht. Es geht darum, dass man auf sich achtet und gepflegt aussieht.“ Er griff nach der anderen Hand, Karim war tatsächlich sprachlos und warf einen ungläubigen Blick zu Raúl. „Ich-“

„Lass ihn, du weißt genauso gut wie ich, dass es nichts bringt, mit ihm zu diskutieren“, unterbrach Raúl ihn trocken. „Und sorry, aber deine Nägel sehen tatsächlich schlimm aus.“

„Du bekommst noch eine Base Coat von mir, der pflegt sie und dann wird es hoffentlich besser.“ Guti zog klaren Nagellack aus der Tasche, Karim starrte ihn vollkommen entsetzt an. „No, auf gar keinen Fall, ich-“

„Er ist durchsichtig, hermano, entspann dich.“ Jesé grinste, Guti nickte. „Man sieht ihn nicht, meine Güte.“ Er schüttelte den Kopf, Hierro hob seine Augenbrauen. „Es ist nur Nagellack“, sagte er dann belustigt. „Nichts, was deiner Männlichkeit irgendwie schaden könnte.“

„Das hab ich nie gesagt“, murmelte Karim, er wurde tatsächlich leicht rot und er ließ sich widerstandslos von Guti den Base Coat drauf machen. „So, schon viel besser.“ Guti warf einen zufriedenen Blick auf Karims Nägel, der hob zögernd seine Hand und musterte sie skeptisch.

„Man sieht tatsächlich nichts“, murmelte er, Guti verdrehte die Augen. „Sag ich doch.“ Er rutschte wieder auf Raúls Schoss und griff nach einem neuen Glas, Iker nahm währenddessen einen Schluck von seinem Cuba Libre. Sergio saß inzwischen ebenfalls fast auf ihm und seine Hand fuhr faul durch Ikers Haare.

„Ich liebe das“, wiederholte er leise seine Worte von heute Morgen und küsste ihn sanft. Er war inzwischen ebenfalls gut angetrunken und seufzte glücklich.

„Hätte mir vor zehn Jahren einer gesagt, dass ich irgendwann Mal ein Blanco bin, mit ihnen trinke und mit Iker Casillas zusammen bin…“ Er schüttelte ungläubig den Kopf und lachte. „Ich hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht.“

„Geht mir aber genauso.“ Dani schmunzelte und wechselte einen kurzen Blick mit Jesé. „Mein zehn Jahre altes Ich hätte nie gedacht, dass ich glücklich werden würde.“ Jesé legte ihm schweigend einen Arm um die Schulter und Raúl lächelte.

„Ist viel Zeit vergangen, no?“, sagte er mit Blick zu Hierro und Figo, letzterer lachte. „Mhm, und die ganze illegale Scheiße, die wir in der ganzen Zeit abgezogen habe…unglaublich, dass wir damit echt durchgekommen sind.“ „Hast du je an mir oder Raúl gezweifelt, corazón?“ Hierro grinste und zog an seiner Zigarre, Figo schmunzelte. „Niemals.“

Sergio kuschelte sich an Iker, er küsste ihn immer wieder sanft und Iker konnte nicht anders als lächeln. Das war definitiv einer der besten Geburtstage, den er je gehabt hatte – mit Sergio in seinen Armen, warm und wunderschön und er wünschte sich innerlich, dass der Abend niemals enden würde.

„Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir uns echt glücklich schätzen können.“ Xabi lächelte, Guti nickte zustimmend und seine Hand fuhr abwesend durch Raúls Haare.

„Und in all den Jahren haben wir nie das aus den Augen verloren, was am wichtigsten ist, no? Dass egal, was auch immer ist, wir uns haben – die familia.“



Iker wachte auf, allein, die Bettseite neben sich kalt und verlassen und er hatte sich noch nie in seinem Leben so beschissen gefühlt.

_______
10.07.2019, breathxx
Review schreiben