Feuer und Eis

von DjVulpix
GeschichteRomanze / P18
Kurosaki Ichigo Shihouin Yoruichi
09.07.2019
09.07.2019
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Wie hat es angefangen? Dumme Nuss, ich weiss wie es angefangen hat aber…seit wann habe ich diese Gefühle? Seit wann kann ich überhaupt wieder so fühlen? Wieso musste das auch passieren! Ich hätte einfach nie auf Uraharas Nachricht hören sollen. Seit ich dieses Gesicht zum ersten Mal sah und die spirituelle Kraft spürte, war es einfach um mich geschehen. Ich weiss noch ganz genau wie er auf mich reagiert hat. Bei dieser Situation muss ich einfach immer lächeln. Im allgemeinem lächle ich mehr als jemals zuvor und dass nur wegen diesen leuchtenden Augen und neckischen Lächeln, dass er immer auf seinen weichen Lippen hat. Seine orangen Haare erinnern mich immer an Orangensaft, so einen den die Menschen hier in dieser Welt trinken, aber auf jeden Fall würde ich alle geben um für immer durch diese geschmeidigen Haare zu streichen. HÖR AUF! Ich bin Yoruichi Shihõin, eine Prinzessin und verdammt nochmal nicht verliebt in den Shinigami Ichigo Kurosaki.

„Na, dankst du schon wieder an ihn, Yoruichi? Du weisst schon das er nicht plötzlich vor dir erscheint, wenn du an ihn denkst." Ich drehe mich zu der Stimme meines alten Freundes Kisuke um und schau dabei ungewollt traurig. „Hey, sehe ich so zum Heulen aus?" Urahara nähert sich und setz sich zu mir auf den Boden. Schon etwa eine Woche wohne ich schon bei ihm im Laden. Er wollte nicht das ich auf der Strasse rum hänge bis er dann herausgefunden hat dass ich eine schwierige Entscheidung fällen muss. Seitdem will er für mich rund um die Uhr da sein und hat mich bei sich aufgenommen. Vorher wohnte ich am schönsten Ort auf der Welt. „Danke Kisuke. Für alles. Ohne dein offenes Ohr hätte ich wohl alles in mich hineingefressen. Wirklich, ich danke dir von ganzem Herzen." Urahara schüttelt nur seinen Kopf und sprach mit mitfühlender Stimme „Nicht der Rede wert. Wir sind alte Freund und Freunden hilft man ,egal was passiert." Diese Worte machen mich unglaublich glücklich. So glücklich, dass ich ihn einfach umarmen muss. Ich drückte fest zu und plötzlich habe ich wieder diese orangen Haare vor mir. Ich stellte mir vor, dass er derjenige ist der mich umarmt. Die Tatsache das es nicht Ichigo ist, sondern Kisuke machte mich traurig. Seit wann bin ich so weich? Ich bemerkte nicht wie mir eine Träne aus dem Augenwinkel kullert.

„Du denkst sogar jetzt noch an ihn, dich muss es echt erwischt haben. Hast du wirklich solch eine Angst davor, dass er dich gleich nie mehr sehen will? Vielleicht Freud er sich ja. Schon mal daran gedacht?" Ich fing an zu schluchzen. Seine Worte waren echt schön, doch ich weiss es ganz genau. Ich schüttle daher einfach weinend meinen Kopf den ich an Kisukes Brust drücke. Ich höre ihn seufzen und etwas Grummeln das ich nicht verstehe. Noch eine Weile sitzend beziehungsweise liegen wir noch so, bis sich meine Tränen versiegeln und ich wieder stark genug bin.
„Ich mache mich auf den Weg. Er soll es wissen." „Ist gut. Ich warte hier auf dich."

Ich stehe auf und nicke nochmal sicher zu Kisuke. Er nickt zurück, aber ich konnte seine Zweifel in dem Blick sehen. Ich brauche keine Zweifel, ich brauche Gewissheit.
Ich schreite zum Ausgang und jetzt bemerke ich erst das es angefangen hat zu regnen. Da ich eine Weile brauche bis zu Ichigos Haus, nehme ich mir den Regenschirm der neben dem Eingang anlehnt. Ich öffne die Schiebetür und stehe raus. Der schwere Regen erinnert mich immer wieder an meine Gedanken. Ich sehe alles nur noch negativ und schwer. Meine Gefühlswelt ist auch voll am Arsch. Ich liebe Ichigo. Ich liebe ihn so sehr wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Ich würde alles tun für ihn aber auch für dich. Ich streiche mir gedankenverloren über den flachen Bauch und schweife ab, an Ichigos Reaktion und meine erste Verwandlung zum Menschen vor ihm…

Dieser Vollidiot. Ich habe wirklich noch nie jemanden dümmeres gesehen als diesen Karottenkopf. Meine Anweisungen waren: Verhalten von den Kommandanten. Und was macht unser frischer Shinigami? Er kämpft gegen einen. Gut, er konnte sehr wahrscheinlich nicht viel dafür. Seine spirituelle Kraft ist einfach unnormal gross. Die Kraft hat mich schon beim ersten Mal als ich ihn gesehen habe erschrocken. Ich wusste schon damals er ist unnatürlich stark und wird sicher einmal einer der Stärkste sein. „Ich sollte die vielleicht zeigen wie ich dich hierhergebracht habe.“ Ichigos Augen heften sich an mich und ich verwandle mich langsam zu meiner ursprünglichen Form zurück, in den Menschen. Nackt, wie mich Gott schuf stand ich dann vor Ichigo und wollte unbedingt jeder seiner Reaktionen sehen. So jung wie der ist hat der sehr wahrscheinlich noch nie eine Frau nackt gesehen. Ichigos Blick starrt mich geschockt an und ich kann seinen Kopf sehen wie er von unten nach oben rot wurde. Er schreit auf und rief sofort das ich mir was anziehen soll. Ich laufe lachend auf ihn zu um die Reaktion sogar noch ein bisschen zu verlängern. „Solltest du nicht noch mal schauen? Du wirst wahrscheinlich nie mehr wieder eine Frau nackt sehen?“ Ichigo gibt mir sofort einer seinen 5 Unterhemden mit den Worten, dass ich mir sofort was anziehen soll, immer noch den Kopf tomatenrot. Bevor ich das T-Shirt nehme beuge ich mich noch mal extra erotisch zu ihm und sage mit einer Schlafzimmerstimme. „Gefällts dir etwa nicht?“ Ich will nur noch ein Bisschen diesen hübschen Kopf rotsehen, vor Scham weggedrehten Blick sehen und darüber lachen. Warte mal… hübschen Kopf? Woher kommt denn dieser Gedanke? Schnell schüttle ich meinen Kopf um den Gedanken zu vertreiben. Diese kleine Unaufmerksamkeit von mir hinderte mich meine Umgebung zu vergessen, somit merkte ich nicht das Ichigo aufstand und sich vor mich stellte. Ich fange mich wieder von den komischen Gedanken und sah sofort nach oben, durch den Höhenunterschied von uns zwei muss ich meinen Kopf fast in den Nacken legen. Ich will gerade was Neckisches sagen doch seine Augen hindern mich daran. Seine stechenden Augen sind nicht mehr voller Scham, sondern voller Neugierde. Sein Atem geht langsam, bestimmt und sein Blick ruht auf mir.

Diese Augen. Sie analysieren mich komplett, als würden sie meine Seele anschauen. Doch gleichzeitig sind sie voller Liebe und Wärme. Seine Augen fesseln mich. Ich starre einfach nur in seine schönen Augen. Langsam spüre ich eine wohlige Wärme in mir aufsteigen. Wieso fühle ich diese Wärme? So etwas fühlt man nur bei Liebe und ich liebe ihn sicher nicht. Doch mein starkes, klopfendes Herz sagt mir etwas anderes. Ichigo hebt einen Arm zu meinem Gesicht und streicht ganz sachte über meine linke Wange. Seine warme Hand sticht meine kalte Wange. Feuer auf Eis. Dieses Feuer paralysiert all meine Sinne. Was geschieht hier? „Und ob es mir gefällt.“ Seine rauchige Stimme beschert mir eine Gänsehaut. Was geschieht hier verdammt noch mal?! Seine Augen fesseln mich so sehr ich kann mich nicht mehr bewegen. Sag was! Irgendwas! Sag das es ein Witz war und wir können uns wieder konzentrieren.

Plötzlich spürte ich einen unheimlichen spirituellen Druck. Dieser Druck kommt nicht von Ichigo sondern von Kuchiki. Sofort stellten sich alle meine Sinne wieder ein und ich bekomme es mit der Angst zu tun. Wieso mit der Angst? Ich habe nie angst ich bin ein Shinigami. Ichigo wendet sich ab und konzentriert sich wieder auf Rukias Rettung. Schade eigentlich…


So war das damals. Dazumal wusste ich nicht wieso ich Angst hatte. Genau so wenig wusste ich das ich mich in ihn verliebt habe. Heute weiss ich wieso ich angst hatte. Ich hatte angst Ichigo zu verlieren an diese Byakuya Kuchiki. Doch zum Glück konnte ich ihn wieder zurückholen und ihm Bankai beibringen in nur drei Tagen. Was dort geschah werde ich nie vergessen können und wollen. Ein Blitz am Horizont durchschreitet meine Gedanken und ich flog wieder zurück in die Realität. Ich laufe los. Ich weiss den Weg auswendig zu Ichigos Haus.

Seit diesem ersten Kribbeln zwischen uns ist jetzt schon 1 Jahre vergangen. Wir haben gewonnen gegen die Soul Society, nicht ohne Wunden. Doch Ichigo konnte alle bezwingen und Rukia wieder in die Menschenwelt bringen. Ichigos Mühe wurde nicht ungesehen. Er darf jeder Zeit in die Soul Society zurückkommen und sich als Held feiern lassen, nur muss er in der Menschenwelt weiter gegen die Hollows kämpfen. Einige von den 13. Kommandanten gibt es nicht mehr und den Generalkommandant hat Ichigo auch in den Tod geschickt. Die Rutine in der Soul Society blieb nur die grossen Mächten werden jetzt von anderen geleitet. Im Allgemeinen sind alle glücklich. Ausser ich...

Ich lauf durch die Strassen von Tokyo. Ich schaue nicht mal genau auf die Strasse, zu vertieft bin ich in meine Gedanken. Hin und wieder lauft jemand neben mir vorbei, doch am Abend eher selten. Hier und da kann ich Sirenen oder Hunde heulen hören. Doch es ist eine ruhige Nacht auch wenn es regnet. Eigentlich der perfekte Tag um eine Entscheidung zu fällen. Auf der Strasse laufen mit zwei Leute entgegen. Ein Pärchen das nach Hause gehen will. Die halten Hänchen und kichern ganz leise unter dem Regenschirm den sie sich teilen. In wenigen Schritten laufen sie neben mir auch schon vorbei und ich konnte nicht anders als anzuhalten und mich halb umzudrehen. Ich schaue dem Pärchen zu wie sie weiterlaufen und genau dieses Bild das ich sehe, macht mich noch trauriger und ich schweife wieder ab in meine Erinnerungen. An unseren ersten Körperkontakt nach dem ersten Tag vom Bankai erlernen…

Verdammt! Ichigo muss Bankai erlernen um gegen diesen Kuchiki zugewinnen. Der erste Tag ist vorbei und er macht keine Vorschritte auch seine spirituellen Kräfte werden nicht stärker. Wenn er das nicht schafft wird er nie der Stärkste von allen. Ich puste die überschüssige Luft aus meiner Lunge und schaue Ichigo dabei zu wie er sich mit seinen Wunden beschäftigt. „Los Ichigo, komm mit!“ rufe ich zu Ichigo und von ihm kommt nur ein genervtes Grummeln. Er rappelt sich auf und folgt mir, ich laufe nur wenige Schritte zu einer Quelle die hinter einem Felsen ist. Ich drehe mich zu Ichigo um der die Quelle komisch anschaut, wegen diesem skeptischen Blick musste ich mir ein Grinsen verkneifen. Ich deute auf die Quelle die nicht grösser als 12 Badewannen ist mit einem kleinen Wasserfall an der Seite. „Geh hier rein. Du brauchst ein entspannendes Bad.“ Ichigo sieht jetzt mich skeptischen an doch er zuckt nur mit den Schultern und lauft auf die Quelle zu. Kurz vor der Quelle dreht er sich halb zu mir um und schaut mich anfordert an. Ich verstehe sofort und lache, währenddessen ich weglaufen, aber natürlich nicht zu weit. Ich will ja auch in die Quelle, nur so weit bis Ichigo sicher ist das ich ihn nicht sehe. Ich warte an der Ecke etwa 2 Minuten bis ich mich auch entschliesse zu ihm zu gehen. „Hey Ichigo. Wie ist das Wasser?“ Ichigo dreht sich mit einem Lächeln zu mir und sagt „Es ist super. Meine Wunden heilen sofort.“ Weil er im Wasser ist sehe ich einen kleinen Teil der Brust und seine trainierten Schultern. Dieser Anblick entfacht ein kleines Feuer in mir. Verdammt! Wieso fühle ich mich wieder so unter Feuer? Schon gestern, dieser Blick von ihm. Ich reiss mich wieder zusammen und sage „Na wenn das so ist komme ich jetzt auch rein.“ Ichigo reagiert sofort und ruft empört „Bist du irre?! Was denkst du was du da machst?“ Ich kicherte neckisch. „Du prüder Junge, reagierst wie beim letzten Mal. Herrlich.“ Wären dessen ich das sage ziehe ich mich aus und werde gleichzeitig immer wie nervöser. Jetzt bin ich gleich mit ihm im gleichen Bad. Wieso macht mich diese Tatsache so nervös? Ich schüttle meinen Kopf und konzentriere mich wieder aufs ausziehen. Als ich wieder stehe, sehe ich zu Ichigo der seinen Blick abgewendet hat und dabei kann ich seine roten Ohren sehn. Wie süss! Ich nähere mich der Quelle und steige langsam rein. Ichigo spürt die Wellen und wenn ich mich nicht versehen habe dann sind seine Ohren noch ein Stück röter geworden. Ich kichere wegen seiner Unerfahrenheit. Ich nähere mich ihm und sprach „Ach Ichigo, ich kann mich nur wiederholen. So eine Gelegenheit wirst du nie wiedererhalten, so prüde wie du bist.“ Mein Kichern ebbte und ich analysiere Ichigo, irgendetwas hat sich geändert an seinem Verhalten. Ich schaue fragend und wollte ihn gerade fragen was los ist. Als sich Ichigo plötzlich zu mir dreht und nicht mal mehr rot ihm Gesicht ist. Was ist denn jetzt los? Ich schaue immer noch fragend, so fragend das ich nicht mal merke wie er sich nähert. Ich merke erst die Nähe als er nur 5 Centimeter von mir entfernt stehen bleibt und mich von oben anschaut. Ich hole schnell Luft und halte sie an. Er hat keinen deutlichen Ausdruck in den Augen. Es wechselt immer zwischen Unsicherheit und purer Erregung. Erregung!!? Was hat er vor? Mein Herz springt mir gleich durch den Brustkorb. Das Feuer von vorher entfacht sich zu einer Flamme die alles in mir verschlingt. Ichigo hebt seine rechte Hand und streicht mir über die Wange. Ich puste die Luft wieder aus und sehe ihn geschockt doch auch neugierig an. „Meine letzte Gelegenheit…ich werde sie ergreifen.“ Mit diesen Worten überbrückt er die letzten Centimeter von uns und umarmt mich stark. Die plötzliche Nähe von unserer Haut beschert mir eine Gänsehaut die meinen ganzen Körper einhüllt. Nur nebenbei spüre ich seine Gänsehaut die er bekommen hat. Seine starken Arme fühlen sich so gut an. Ich will für immer in seinen Armen bleiben. Ich will was sagen, aber ich kann einfach nicht. Die Wärme und Stärke behindern mich etwas zu sagen. Ichigo fängt plötzlich an zu zittern. Ich schrecke auf und frage mich sofort was los ist, ich wollte mich von ihm ein wenig trennen, doch er drück sofort stärker. Durch sein leises Hauchen konnte ich etwas hören. „Nein, bitte nicht. Es fühlt dich so gut an. Du fühlst dich so gut an…“ Seine Worte brennen sich in mein Herz. Es fühlt sich gut an? Ich fühle mich auch geborgen in seinen Armen. Das Ziehen an meiner Schulter veranlasst mich, uns jetzt trotzdem zu trennen. Ich schaue sofort in seine stechenden Augen und kann mich nicht von ihnen lösen. Plötzlich nähert sich Ichigo meinem Gesicht. Was hat er vor? Will er mich Küssen?! NEIN! Geh weg! Ich will mich bewegen doch seine Augen und seine Wärme hindern mich dran. Stattessen starre ich in Ichigos Augen. Langsam aber bestimmt kommt Ichigo immer wie näher und ganz kurz vor meinen Lippen haltet er an und schaut mir noch mal in die Augen. Seine Augen sprechen eine unausgesprochene Frage. Darf ich? Seine Augen sind voller Zuneigung aber auch voller Erregung. Ich seufzte leise, wie kann ich da nein sagen. Dieses Seufzten nimmt Ichigo als eine Bestätigung und überbrückt die letzten Centimeter von unseren Lippen. Die erste Berührung entfachte in mir tausende von Blitzten. Sie durchzucken meinen ganzen Körper, und sie hinterlassen Narben von wohlfühlender Wärme. Wow! Wie macht er das? Seine Lippen bewegen sich langsam den Meinen und er lässt dabei nicht seine Arme locker. Seine Lippen fühlen sich wie Wolken an, ein bisschen nass und einfach nur weich. Plötzlich stuppst eine nasse Zunge gegen meine Lippen. Ich öffne sofort meine Lippen um der Zunge Einlass zu geben. Ichigos Zunge tastet sich langsam vor und berührt dann ganz sachte meine Zunge. Ich werde sofort animiert und umkreise langsam seine. Wir tanzen einen trägen und doch schönen Zungentanz zusammen der lange anhält. Ich spüre sein Gemächt wie es härter wird. Diese Tatsache lässt meinen Atem stocken. Verdammt sein Ding ist ja mächtig und er ist erst 15 Menschenjahre jung. Mein stockender Atem lässt Ichigo vor Schreck mich loszulassen. Er distanziert sich schnell und entfernt sich mehrere Meter von mir. Sofort ist mir kalt und ich wünsche mir, dass ich wieder in seinen Armen bin. Ich atme schwer und erst jetzt merke ich, dass ich fast die ganze Zeit die Luft angehalten habe. Ichigo Blick ist von mir Weg gerichtet und er hat wieder eine gewisse Röte im Gesicht bekommen. Der schöne Moment wurde unterbrochen. Wegen mir. Was bin ich nur für eine dumme Nuss! Innerlich schlage ich mir gegen die Stirn. Plötzlich räuspert sich Ichigo. „Tut mir leid…ich mach mich bereit fürs Bankai“ Langsam läuft Ichigo zum Rand der Quelle und steigt raus. Seine Ständer kann ich immer noch sehen. Er entfernt sich von der Quelle und verschwindet hinter der nächsten Ecke. „AAAAAHHH, was ist nur los mit mir? Bin ich etwa eine unerfahrene Göre? Dumme Nuss.“ Bei diesen Worten schlage ich mich selber gegen die Stirn und versinke bis unter die Wasseroberfläche. Der Moment ist zerstört wegen mir. Ich muss mir eingestehen, dass ich mehr empfinde für ihn als nur Freundschaft.

Langsam wache aus der Erinnerung zurück und habe sogar noch kälter als vorher. Ichigo…du bist mein Ein und Alles. Ich würde für dich sterben. Und ich möchte immer für dich da sein. Das Pärchen von vorhin ist schon längsten verschwunden und nun stehe ich alleine hier auf der Strasse. Der Regen wurde sogar noch stärker und ähnelt sogar einem kleinen Orkan. Schnell drehe ich mich um und laufe weiter den Weg zu Ichigos Haus. Jetzt müsste es etwa Mitternacht sein und keine Menschenseele ist auf der Strasse mehr. Hier und da eine Katze. Als ich bemerke, dass ich in der Nähe von Ichigos Haus bin werde ich sehr nervös und frage mich ob ich das wirklich machen soll. Ichigo könnte ausrasten, mit dem Temperament.

Durch die ganze Aufregung ist mir jetzt erst aufgefallen, dass ich schon vor Ichigos Haus stehe. So schnell kann es gehen. Jetzt so vor seine Türe zu stehen fühlt sich alles unglaubwürdig an. Ich habe ein ganzes Jahr in dieser Welt gelebt aber ich konnte nie richtig Fuss fassen. Immer nur bei Ichigo, konnte ich mich wie zuhause fühlen. Und schon wieder, ich denken immer nur an Ichigo. Schon das ganze Jahr über konnte er nie für eine Minute aus meinen Gedanken raus. Was auch daran gelegen hat dass ich ein Jahr lang bei ihm gelebt habe, als Katze und erst vor einer Woche so wirklich weg von ihm bin. Doch meine Gedanken geben keine Ruhe. Mein ganzer Körper und Geist schreit jede Sekunde nach Ichigo. Die erste Begegnung mit dieser Türe war auch eine der besten meines Lebens…

Ichigo nimmt mich zu ihm nach Hause. Die Kämpfe sind vorbei in der Soul Society. Ichigo konnte all seine Freunde retten und Rukia befreien. Als dann die Frage auftauchte wie es jetzt weiter ging, waren sich alle eigentlich ziemlich schnell einig. Alle wollen wieder zurück in die Menschenwelt so auch Ichigo. Als ich diesen Entschluss von ihm gehört habe, war ich zuerst sehr traurig, weil ich nicht weg von hier wollte. Ich wohnte und lebte hier über Jahrhunderte. Doch Ichigo wollte aus einem Grund nicht dass ich hier bleibe. Er wollte das ich mit komme und wenn ich möchte, bei ihm wohnen. Ich dachte nicht lange darüber nach, mein Herz hat sich in weniger als eine Sekunde entschieden mit ihm zu kommen. Somit bin ich gerade auf den Armen von Ichigo, die so schön stark sind, auf dem Weg zu seinem Haus. Ich merke mir den Weg gut damit ich immer weiss wo ich hinmuss. Ichigos Idee war das ich als Katze bei ihm wohne damit es nicht so viel Tumult gibt bei ihm Zuhause, wegen seiner Familie. Nicht lange und wir waren schon vor seinem Zuhause. Ichigo geht rein und ruft laut nach seiner Familie. Doch niemand ruft zurück, wie es scheint ist niemand da. „Wohl niemand da, naja, auch nicht so schlimm vielleicht auch besser sie würden dumm fragen wieso ich eine Katze mit nach Hause nehme.“ Ichigo lässt mich nicht runter, er lauft nach oben in sein Zimmer. Ich schaue mich mit grossen Augen um. Sein Zuhause ist schön und sehr heimlich. Hier kann ich mich wohl fühlen, das spüre ich einfach. Im Zimmer angekommen schlisst Ichigo die Tür hinter sich und lässt mich auf den Boden. Sofort verwandele ich mich in meine Menschenform. Ichigo setzt sich auf sein grosses Bett und beobachtet mich, wie ich durch sein Zimmer gehe und alles Mögliche anschaue. „Ich weiss es nicht das Beste, dass du dir vielleicht vorgestellt hast aber-“ „Nein! Es ist toll. Danke Ichigo.“ Lächle ich zu ihm und sein Lächeln beschert mir eine Gänsehaut. Seine Augen wie auch Lippen sind so faszinierend. Ich würde ihn so gerne Küssen. Schon seit längerem denke ich nicht nur an Küssen und Umarmungen sonders auch an mehr körperliche Aktivitäten. Bei diesem Gedanken wird mein Kopf rot und ich schaue schnell weg. Wieso kommt dieser Gedanke auch gerade jetzt? Dumme Nuss. Ichigo schient von dem nichts mitzubekommen, er hat sich mittlerweile aus seinem T-shirt geschält. Mein Gesicht wird automatisch noch röter. Verdammt! Jetzt werde ich noch zu Ichigo. Ich schaue ganz verlegen auf den Boden bis Ichigos Stimme wieder erscheint. „Wieso wirst du so rot?“ Seine Stimme hat einen ernsten Ton und doch ein bisschen Belustigung. Jetzt hat er es noch gesehen. Was sage ich den jetzt? Ich will gerade zu einer Antwort ansetzten und mich zu ihm drehen als er schon sehr dicht vor mir steht. Mein Herz macht einen freudigen Hüpfer. Seine Augen haben diese Erregung in den Augen. Seine rauchige Stimme sprach „Ich weiss wieso. Das ist nicht das erste Mal, dass du so reagierst. Schon damals beim Erlernen vom Bankai hast du ähnlich auf mich reagiert. Du wolltest es immer hinter deiner lockeren Art verstecken aber ich habe es bemerkt…Ich frage dich nur einmal Yoruichi. Was willst du?“ Diese direkte Frage verwirrte mich. Was ich will? Was will er jetzt hören? Ich bin glücklich, es gibt nichts was ich mir wünsche. Plötzlich hebt Ichigo seine Hand und streicht mir langsam über meine Wange. Wie jedes Mal entflammt es bei mir ein kleines Feuer. „Was willst du, Yoruichi?“ Sein Hauchen berührt nicht nur mein Gesicht, sondern geht bis zu meinem Herz und ich wusste sofort was ich wollte.

„Ich will dich, Ichigo.“ Diese Worte verliessen meine Lippen leichter als gedacht. Jetzt wird er mich sehr wahrscheinlich gleich wegschicken. Als ich mein Kopf hebe um in sein Gesicht zu schauen sehe ich nur sein wundervolles Lächeln auf den weichen Lippen. Ich will gerade Ichigo fragen was los ist, da überbrückt er den letzten Abstand und küsst mich stürmisch. Ich erschrecke kurz aber stelle mich schnell ein und küsse ihn gierig zurück. Ichigo umarmt mich mit seinen starken Armen und presst mich leidenschaftlich an seinen Körper. Meine innere Flamme wird immer wie grösser. Ich höre von mir nur ein bestätigen Seufzten. Dies bestätigt Ichigo, dass er weiter machen darf und er hebt mich ruckartig auf. Schnell schlinge ich meine Beine und Arme um ihn. Unsere Münder bewegen sich schnell und leidenschaftlich gegeneinander. Mein Herz will mir aus dem Brustkorb springen, so aufgeregt bin ich. Nebenbei spüre ich auch das Ichigos Herz wie wild klopft, was mein Puls gleich noch schneller macht. Ichigo tapst mit mir zu seinem Bett und lässt mich dort runterfallen. Ich gebe einen kurzen schrecken Schrei und schaue schockiert zu Ichigo hoch. Auf diesen Fall war ich nicht vorbereitet. Ichigo lächelt nur neckisch und beugt sich über mich. Er mustert mich faszinierend und beobachtet jeder meiner Bewegung. Unter seinem Blick werde ich ungeduldig, greife nach Ichigo und ziehe ihn nach unten zu mir.  Jetzt fühle ich wieder seine Wärme und ich muss wieder seufzen. Ichigo trennt sich ein bisschen und steift mir mein Oberteil ab. Langsam, als wollte er nicht eine Sache übersehen. Plötzlich küsst er mich wieder stürmisch und ich küsse sofort zurück. Als mein Oberteil auf dem Boden landet schaut mich Ichigo mit grossen Augen an und seine Hände folgen seinen Augen sofort. Jeden Centimeter streichelt er nach. Jede Narbe. Jede Kurve. Bei meinem Bh stoppt er. Er streicht den Enden entlang was mich dazu bringt leise zu Seufzen. Das nimmt Ichigo als Einstimmung und eine Hand verschwindet hinter meinem Rücken. Schnell hat Ichigo mein Verschluss geöffnet und streift ganz langsam meine Träger nach unten. Mit einem Ruck reisst er mir den Bh weg und schmeisst ihn auf den Boden. Ichigo erblickt meine grossen Brüste und plötzlich schäme ich mich für meinen Körper. Sein Oberkörper den ich abgöttisch heiss finde, ist um Welten besser als meinen ganzen Körper zusammen. Wegen diesem Grund verdecke ich meine Brüste so gut ich kann und schaue beschämt zu der Seite. Ichigo bemerkt natürlich sofort mein Stimmungswechsel und schaut mich besorgt an. „Bist du beschämt? Das musst du nicht. Warte, ich werde dafür sorgen, dass du nicht mehr beschämt sein musst.“ Ichigo nimmt meine Hände weg und beugt sich runter zu meinen Brüsten. Zuerst liebkost er meine linke Brustwarze. Er zwickt sie schwach und saugt dann an ihnen. Ich seufze lauter als vorher und schlage ganz schnell auf meine Mund. Von unten höre ich nur ein leises Lachen. Doch schnell ist das vergessen und ich muss gleich wieder seufzen. Ichigo ist nämlich zu der rechten Brustwarze gegangen und knetet gleichzeitig meine linke Brust. Nicht lang und Ichigo küsst sich einen Weg nach unten zu meiner Hose. Schnell streift er meine Hose und Unterhose nach unten. Meine Schuhe haben sich schon lang verabschiedet doch jetzt liege ich komplett nackt vor Ichigo und ich bin erregter wie noch nie zuvor. Die Flamme wird langsam unerträglich heiss in meinen Körper. Plötzlich fällt mir auf das Ichigo noch zu viel anhat und ich mache mich sofort ans Werk. Meine Hände streicheln seiner Brust nach unten entlang und ich öffne mit geschickten Händen seine Hose. Schnell und auch hektisch will ich seine Hose runter streichen. Doch irgendwie zittern meine Hände ein Bisschen zu fest. Ichigo lacht leicht „Siehst du? Jetzt bist du nicht mehr beschämt. Warte ich mach das.“ Ichigo steht auf und lässt seine Hose und Unterhose nach unten fallen. Jetzt sind wir beide nackt und ich kann meine Augen nicht von Ichigos Gemächt entfernen. Bevor Ichigo wieder zu mir kommt, dreht er sich zu seinem Nachttischt und nimmt etwas heraus. Als ich sehe was er in der Hand hat schnappe ich nach Luft. Nicht weil ich unsicher bin. Weil ich es unbedingt will. Das fragt mich Ichigo durch seine Augen doch er merkt schnell, dass ich es auch will. Er öffnet das Kondom und stülpt es sich über. Ich fühle die Aufregung in meinen Adern und das Feuer ist wie ich kurz vor dem Ausrasten. Alle meine Sinne sind auf einer Art vernebelt doch gleichzeitig kann ich alles viel intensiver Fühlen. Als Ichigo fertig ist beugt er sich über mich und schaut mich mit einem harten Ausdruck in den Augen in meine. Ich starre zurück und warte einfach nur ungeduldig auf den Sex. Ichigo schiebt sich langsam in mich herein bis zum Ansatz. Doch schon das genügt. Ich stöhne laut auf und Ichigo kann sich auch nicht mehr zurückhalten und stöhnt auch auf. Er bleibt eine Weile so in mir bis ich sehr ungeduldig werde und meine Beine um ihn wickle. Ich strecke mich zu ihm hoch um ihn zu küssen was sich als schwieriger herausstellt, weil er viel grösser ist als ich. Er bemerkt meine Bemühung und kommt mir entgegen. Er küsst mich stürmisch und ich küsse genau gleich zurück. Das fühlt sich sooo gut an. Ich will mehr! Langsam bewegt sich Ichigo zurück und stosst mit einem Ruck immer wieder in mich herein. Sein Tempo war anfangs noch langsam und vorsichtig doch je mehr ich stöhne desto heftiger und stärker werden seine Stösse. Hemmungslos stosst Ichigo jetzt in mich hinein und ich fühle mich wie auf Wolken. Alls fühlt sich so gut an. Mein Gestöhne wird lauter, auch Ichigo wird lauter. Der Höhepunkt baut sich immer wie mehr bei mir auf und als ich kurz vor dem Abgrund bin und das Feuer zu einer Explosion wird, kralle ich mich in Ichigos orangen Haare und wollte ihn noch zurückhalten. Doch Ichigo lässt sich nicht davon abhalten und stosst einfach weiter. Mit einem lauten Schrei von meinen Lippen erreiche ich meinen Höhepunkt und alles in mir krampft sich zusammen. Durch dieses Verkrampfen kommt Ichigo nach wenigen Sekunden mit meinem Namen auf den Lippen zu seinem Höhepunkt. Langsam ebbt der Höhepunkt ab und wir liegen aufeinander um wieder zu Atem zukommen. Verträumt streiche ich über die verschwitzten Haare von Ichigo während er seinen Atem wieder normalisiert. Genau das ist es was ich will. Ich will Ichigo. Mit allem was er geben kann. Der Sex war unglaublich. Ich bin noch nie so befriedigt worden. Verdammt, ich muss es einfach ihm gestehen. Gestehen das ich ihn liebe. Ich will gerade Anfang zu reden da spricht er zuerst. „Das war unglaublich. Wow! Danke Yoruichi. Das war das beste erste Mal, dass man sich wünschen kann.“ Leicht lachen hebt sich Ichigo und schaut mich leicht verschwitz an. Alle meine Gedanken von vorhin waren wie weggefegt. WAS?! SEIN erstes Mal? Verdammt! Ich richte mich hektisch auf und schaue ihn geschockt an. Ichigos sieht mich nur verdattert an. „Was?! Dein erstes Mal? Ich sollte-“ „Nein Yoruichi. Alles gut. Ich fands toll das du mein erstes Mal warst.“ Ichigo lächelt mich liebevoll an bis sich sein Gesicht zu einem neckischen Gesichtsausdruck ändert und er mich fragt „Und wie war ich?“ leicht grummelt aber auch glücklich grummle ich nur ein einfaches Gut. Ichigo musste wegen meinem Gesichtsausdruck und meinem Verhalten Lachen. Langsam zieht sich Ichigo an und ich ziehe mir seine Decke über meinen entblössten Körper, dabei fällt mir auf das Ichigo sich schon anzieht. Habe ich was Falsches gemacht? War es trotzdem schlecht? Die Zweifel ergreifen mich. Ich dachte es hat ihm was bedeutet, wie mir es etwas bedeutet hat. Ichigo zog sich fertig an und schaut zu mir rüber. Er fasst sich in seinen Nacken und lässt die aufgestaute Luft raus. „Wie wollen wir weiter machen?“ Wie unbeteiligt Ichigo das sagen kann. Er wollte nur seinen Spass oder? Verdammt, das muss auch nur mir passieren. Ich spüre schon die ersten Tränen die hochkommen. Aber nein, ich bin stark, ich weinen nicht vor ihm und entblösse mich noch mehr als gerade eben. Ich schliesse meine Gefühle für Ichigo weit ins Innere meinem Herz ein und hoffe, dass Ichigo mich nicht noch mehr kaputt macht als so schon. Ich hole tief Luft und setzte eine gespielte lockere Maske auf. „Spass muss man im Leben habe, Ichigo.“ Meine Stimme ist nicht so fest wie ich sie mir vorstelle, doch Ichigo sollte nichts bemerkt haben. In Ichigos Gesicht flog eine kleine Traurigkeit durch, doch sie war nach zwei Sekunden schon wieder weg und er lächelt wieder. „Du hast recht. Dann lass uns Freundschaft plus haben.“ Ich nicke einfach, wenn ich was gesagt habe hätte ich geheult und das will ich nicht. Ichigo nickt zurück, macht aber danach ein nachdenkliches Gesicht. „Vielleicht solltest du anfangen die Babypille zu nehmen. Dann wirst du nicht schwanger.“ Wieder nickte ich einfach. Es gibt nichts mehr zu sagen. Ausser die stillen inneren Schreie die mich von innen zerreisen…


Ichigo ist mein Mann des Lebens. Ich kann mir keinen anderen vorstellen. Seit diesem Tag bin ich innerlich jedes Mal, wenn wir es getan haben, am Weinen. Das Schlimmste ist das Ichigo beim Sex immer voller Gefühle ist und alles macht um mich zufrieden zu stellen. Doch danach war er jedes Mal distanziert. Ich frage mich heute noch wieso ich damit gemacht habe, es hat mich nur kaputt gemacht. Und ich frage mich jedes Mal wieso ich weiter gemacht habe. Doch eigentlich weiss ich wieso ich nie aufgehört habe. Ich habe nie aufgehört, weil mein Herz nie von ihm wegkonnte, doch jetzt stehe ich hier. Ich muss es ihm sagen, er hat das Recht dazu es zu erfahren. Langsam hebe ich meine Hand und drücke die Klingel. Im Haus klingelt es und ich höre von drinnen ein „Ich komme.“ Die Türe geht auf und ein kleines Mädchen mit hellbraunen Haaren steht vor mir. Da ich ja über ein Jahr ich hier gewohnt habe weiss ich das es Yuzu ist, doch das wissen sie ja nicht. „Guten Abend. Mein Name Yoruichi Shihõin. Ich möchte gerne zu Ichigo. Ist er hier?“ Yuzu sieht mich fragend an und im Hintergrund sehe ich ihre Schwester Karin, die auch fragend schaut. „Bist du Ichigos Freundin?“ fragt mich plötzlich Karin. Ich schaue zu ihr und schüttle mein Kopf. „Nein wir sind nur Arbeitskollegen. Könnte ich zu ihm gehen?“ Yuzu erweckt jetzt aus ihrer Starre und macht mir Platz fürs eintreten. Ich trete ein und bedanke mich höflich. Ich ziehe meine Schuhe aus und laufe zu der Treppe. Im Rücken kann ich Karins und Yuzus Blicke spüre. Ich laufe schnell die Treppe hoch und finde mich vor Ichigos Zimmertüre wieder. Ich mach das wie ein Pflaster. Schnell und ohne grosses Theater. Ich hebe meine Hand und klopfe. „Was ist?“ kommt die gelangweilte und auch genervte Stimme von Ichigo von drinnen. Ich drücke einfach die Klinke und trete ein. Sofort ist die ganze Aufmerksamkeit von Ichigo auf mir. Als er realisiert das ich da bin in meiner Menschenform, springt er sofort auf. „Yoruichi!“ er rennt zu mir und umarmt mich voller Sehnsucht. „Verdammt Yoruichi wo warst du? Ich habe mir solche Sorgen gemacht. Du warst eine ganze Woche weg. Was war los?“ Ichigo überhäufte mich mit Fragen. Wie ein Pflaster. „Ichigo, ich werde wieder in die Soul Society zurück gehen. Danke für alles aber ich fühle mich hier nicht zuhause und“ „WAS! Du willst gehen. Nein Wieso? Bitte Yoruichi geh nicht.“ Ichigo drückt mich noch fester an sich, doch ich drücke ihn bestimmt weg. Ich bin kurz vor dem Weinen. Soll ich ihm den Grund sagen? Nein. Er war es ja selber derjenige der mir gesagt hat ich sollte die Babypille nehmen. „Tut mir leid Ichigo, aber ich gehe. Ich bin dort glücklicher.“ Ich schaue ihm in die Augen und sah wie sein Herz zerspringt. Tut mir leid Ichigo. Ich strecke mich zu ihm hoch und gebe ihm noch einen letzten schwachen Kuss. Sofort danach drehe ich mich um und gehe wieder raus. Kurz bevor ich komplett aus seinem Leben verschwinde, Hauche ich noch ein leises „Danke für alles Ichigo.“ Ich verabschiede mich von seinen Schwestern und renne durch den Regen. Ich renne und renne. Bis ich wieder vor Uraharas Shop stehe. Dort halte ich an und hole wieder Luft. Ich hebe meine Hand und streiche über meinen noch flachen Bauch. Für dich würde ich alles aufgeben. Denn du bist Ichigos und mein Kind. Ich will, dass du nicht die Bürde von zwei Welten auf dir tragen musst. Die Soul Society ist meine Heimat, deswegen werde ich dich dort aufwachsen lassen. Mit diesem Entschluss, dass Ichigo sein Kind nicht sehen darf und ich mein Weg gehen will, anstatt für immer hinter ihm herzulaufen, werde ich für immer auf der anderen Seite bleiben. Mit dir. Ohne deinen Vater. Ich öffne entschlossen die Schiebetür zum Shop. „KISUKE! Bring mich in die Soul Society!“
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