Beschützer

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
BastiGHG byStegi Herr Bergmann TheKedosZone Unge VeniCraft
09.07.2019
30.08.2019
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Unge beobachtete gespannt die Handlungen jedes einzelnen, aber er konnte die Enttäuschung nicht unterdrücken, als in den ersten Sekunden nach seiner Ankündigung niemand starb. Alle zögerten und schienen zu überlegen, was zu tun war. Dabei lag die Antwort doch klar auf der Hand! Sie sollten alle Schwachen aussortieren und endlich ermorden. Er verstand sowieso nicht, wie solche lächerlichen Gestalten, die Bergmann und Izzi eben waren, die ganze Zeit hatten überleben können
Und verfolgte das Geschehen weite rund grinste dabei in sich hinein. Selbstverständlich hatte er auch keine Lust auf noch mehr Schwitzer auf der Welt, die zweifelsohne wieder erscheinen würden, sobald Basti einen Smaragd in die Hand bekam, aber er hatte vorgesorgt. Basti hatte nie die Chance einen der grünen Edelsteine in die Hand zu bekommen. Unge hatte sich lediglich eine List einfallen lassen, um die Schwachen loszuwerden. Wenn alles so lief, wie er es sich erhoffte, musste er dann nur noch drei Verbliebene aus dem Weg schaffen. Basti, Veni und Papaplatte. So zumindest stellte er sich das ganze vor.



Veni beobachtete die Situation erstmal kurz und sagte nichts dazu. Natürlich sah auch er die Chance gekommen, einen oder gar mehrere seiner Teammates heranzuholen. Letztendlich mussten sie auch noch Unge besiegen und dafür könnten sie die Unterstützung von Fazon, Fabo, Hugo, Stegi, Seltix oder NoRisk gut gebrauchen. Oder erwartete Unge, dass es auch zwischen ihnen dann zu einem Kampf kommen würde und am Ende ein Einzelner als letzter Überlebender den Sieg einfuhr?
Egal welche Siegbedingungen Unge hier an die Teilnehmer stellte, Veni wollte die anderen nicht töten. Nicht nur, weil er solche hinterhältigen Aktionen nicht mochte und einfach kein Verräter war, sondern auch, weil er nicht die Wahl haben wollte, wen er wieder zurückholte. Er konnte unmöglich alle aus seinem alten Team wieder ins Leben zurückholen und er wusste nicht, wen er am ehesten zurückholen sollte. Nach wa sollte er soetwas auch entscheiden? Sie alle hätten es gleichermaßen verdient.
Also hielt auch er erstmal die Füße still und baute einen Baum ab, um wneigstens etwas sinnvolles zu tun. Ein paar Äpfel konnte er gut gebrauchen.


Minimichecker bewegte sich zu Bergmann und Izzi. Izzi war aus seinem allerersten Team übrig geblieben und er würde ihn beschützen. Zur Not würde er eben im Kampf gegen Veni oder Basti sterben, das war es ihm wert.
Die anderen beiden musterten ihn und Minimi konnte deren Misstrauen fast spüren, also nahm er eine Blume in die Hand. Es störte ihn ein wenig, dass niemand sprach. Scheinbar wussten sie alle nicht, was sie jetzt tun sollten.


"Kommt Unge jetzt runter oder was denkt er sich?", wollte Kevin wissen und zimmerte ein winziges Haus in die Landschaft. Scheinbar langweilte er sich, hatte aber auch nicht vor, irgendwelche Morde zu begehen.
"Er wartet", erwiderte Veni.
Papaplatte hielt inne. "Worauf?"
"Darauf, dass Leute sterben", gab Basti zurück und sah zu Veni hinüber, ehe er sich umdrehte. "Ich gehe Gold farmen", hängte er dann an.
Bergmann lächelte ein wenig erleichtert. Anscheinend ging Unges Plan nicht auf. Bei Basti hatte er es für sehr wahrscheinlich gehalten, dass dieser den ein oder anderen Mord begehen würde, aber selbst er schien diese Chance nicht wahrnehmen zu wollen.


Basti wandte sich von der Gruppe ab. Er hatte seinen Plan, der mit Minimicheckers Ableben einherging, in den Wind geschossen. Als dieser zu Bergmann gelaufen war und dann auch noch Paluten neben ihm aufgetaucht war, waren seine Chancen stark geschrumpft. Sie hätten sicherlich nicht einfach zugesehen, wie er gegen Mini kämpfte und er konnte sich auch nicht der Unterstützung von Kevin und Veni gewiss sein. Er konnte sie ja auch schlecht fragen, ob sie mit ihm Minimichecker killen würden.
Er grub sich nach unten, um Gold zu suchen, denn das konnten sie wirklich immer gut gebrauchen.



Unge tobte unterdessen vor Wut, zumindest innerlich. Der Chat hingegen zeigte sich auf einer Seite gelangweilt, auf der anderen Seite ihm gegenüber schadenfroh. Sie wussten natürlich, dass er sich Blut erhofft hatte.
"Da müssen wir uns jetzt mal einmischen. Das kann so nicht weitergehen", erklärte er dem Chat und sah sich die Vorschläge an, die die Leute für den weiteren Verlauf machten.
Letztendlich entschied er sich dafür, erstmal in Erscheinung zu treten. Er machte sich sichtbar und teleportierte sich dann zu Herr Bergmann. Direkt vor ihm schwebte er nun in der Luft und starrte in schreckgeweitete Augen.


"Unge ist da! Er ist hier", rief Bergmann hektisch aus und Paluten eilte zu ihm.
"Basti, komm wieder hoch", verlangte Veni und tauchte kurz darauf ebenfalls aus einer Höhle auf.
Kevin folgte ihm und Minimichecker verteilte die Äpfel, aus denen sie Goldäpfel machten.
Izzi stand sowieso schon neben Bergmann, der sich einige Schritte zurückgezogen hatte und auf Unge starrte. Dieser verharrte reglos vor ihnen in der Luft.

'Ihr habt euch entschieden!'

"Oh Unge kommuniziert mit uns", bemerkte Izzi leicht sarkastisch und wartete gespannt mit den adneren darauf, dass Unge weitere Zeilen schrieb.

'Das Ende ist nah. Nun ist die Zeit zu sterben gekommen'

"Äh Jungs? Ich wurde geportet."
Bergi sah an die Stelle, an der Veni soeben noch gestanden hatte, dann veränderte sich die Welt um ihn herum plötzlich. Kurz wurde es vollkommen schwarz und als er wieder etwas erkennen konnte, befand er sich zweifelsohne im End. Der Drache zog über seinem Kopf seine Kreise und um ihn herum befanden sich die schwarzen Türme mit den Kristallen.
"Ah, ihr werdet auch geportet. Bergmann, ich bin hinter dir", sagte Veni und Tim drehte sich zu ihm um. Aller anderen wurden ebenfalls zu ihnen teleportiert und auch Unge erschien im End.

'Wenn ihr euch nicht gegenseitig töten wollt, werdet ihr durch den Drachen sterben'

Unge sah in den Chat und viele verglichen die jetzige Sitiation mit der aus Suro, aber gleichzeitig hatten auch sie keine bessere Idee, wie sie die Übrigen zu einem Kampf zwingen sollten. Er hatte auch überlegt, die Siegbedingung einfach festzulegen, das hatte zumindest so halb schon einmal in Suro funktioniert, als es um die zweite Chance ging. Allerdings war auch genau das in Suro schon problematisch gewesen, als sich einige selbst töteten. Er wollte nicht sehen, wie Menschen irgendwo runtersprangen und daran starben, sondern er wollte Kämpfe sehen! Momentan wusste er nur nicht, wie er diese forcieren konnte, weshalb er sie vorerst gegen den Drachen kämpfen lassen wollte. Er brauchte noch ein wenig Zeit, seinen eigenen Eintritt in den Krieg vorzubereiten. Er war sich ziemlich sicher, dass nicht alle den Enderdrachen überleben würden, nun würde der Kampf erneut beginnen. Er startete nun einen zehn Sekunden langen Countdown.
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