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Stiller Hilfeschrei

von mrsunkow
GeschichteAllgemein / P12
Sophie Koch Sören Petersen
08.07.2019
18.07.2019
2
2.664
 
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08.07.2019 922
 
Bevor die Geschichte losgeht, möchte ich nur kurz anmerken, dass dies meine erste Fanfiktion ist. Mir fehlt bis jetzt jegliche Erfahrung, was das Geschichten schreiben angeht. Seid daher bitte nicht allzu streng mit mir, auch was meine Rechtschreibung angeht. Über Reviews aller Art würde ich mich dennoch freuen. Egal ob Positiv oder negativ.
 So falls sich jemand diesen Info Text überhaupt durchgelesen hat, viel Spaß beim lesen, des ersten Kapitels.
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Marie´s Sicht:
Freitag 4.29 Uhr und ich wälze mich noch immer von einer Seite auf die andere. So langsam wurde mir klar, dass auch dies eine weitere Nacht ohne Schlaf werden würde.Also entschloss ich mich dazu, meine Schulsachen einzupacken und ein wenig spazieren zu gehen. Dies hatte nicht nur den Vorteil, dass ich endlich mal pünktlich zur Schule erschien, sondern so auch meinem Erzeuger, wie ich ihn nenne, aus dem Weg gehen konnte.
Ich wusste nicht warum, doch irgendwas verlieht mich dazu, an der Tanke einen Stopp einzulegen, um mir eine kleine Flasche Weinbrand zu kaufen. Mit der Flasche in der Hand machte ich mich dann auf den Weg in den Park. Dort angekommen begab ich mich sogleich auf meinen Lieblingsplatz, ein Baum in dessen Baumkrone man perfekt hinauf klettern konnte.
Mit Musik in den Ohren und ein paar schlücken meines Weinbrandes beobachtete ich den Sonnenaufgang und die vorbeilaufenden Passanten.
Als es schließlich immer heller wurde und sich meine Playlist dem Ende neigte, machte ich mich auf den Weg in die Schule. Ich brauchte nicht lange, um zu merken, dass ich bereits leicht angetrunken war. In der Hoffnung das dies keiner bemerken würde, betrat ich nach 20 Minuten Fußmarsch, den sich bereits füllenden Schulhof.
Zur großen Verwunderung meiner Klassenlehrerin, als auch meiner Mitschüler, saß ich diesmal 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn an meinem Fensterplatz.Kaum hatte ich mich nieder getan, quatsche meine beste Freundin Anne, mich auch schon mit all ihren Problemen zu. Obwohl sie meine beste Freundin war und ich sie über alles liebe, finde ich schon, dass ihre Probleme gegenüber meinen wahre Luxusprobleme sind. Das weiß sie natürlich nicht, weder das ich so über sie denke, noch das ich überhaupt irgendwelche Probleme mit meinen Eltern, geschweige denn mit mir selbst habe.
Vor uns lagen nun 7 Stunden langweiliger Unterricht, bestehend aus einer Doppelstunde Mathe gefolgt von Englisch, Spanisch, Informatik und Sport.
Frau Weinberg, unsere Mathe und Klassenlehrerin, war gerade dabei uns zahlreiche y-Funktionen zu erklären, als es plötzlich an der Tür klopfte. Kurz darauf betrat eine junge, blonde Frau, gefolgt von einem etwas älteren, braunhaarigen Mann den Raum. Sie stellten sich uns als Sarah Sophie Koch und Sören Petersen vor. Beide strahlen so eine Herzensfreude aus, dass sie mir auf Anhieb sympathisch vorkommen. Dies verflog allerdings für einen kurzen Augenblick, als sie uns verkündigten, dass sie  uns auf Klassenfahrt begleiten würden.
Für einen kurzen Augenblick erstarrte ich. Anne, die dies anscheinend bemerkte, schaute mich besorgt an. ,,Marie, hörst du mich? ist alles gut bei dir oder warum schaust du auf einmal so als ob du einen Geist gesehen hast ?“  ,,Ach mist, die Klassenfahrt habe ich total vergessen. Wann ist die nochmal?“ fragte ich möglichst normal, um keinen Verdacht auf mich zu erregen.  ,,Nächsten Montag um 7 geht es los“ flüsterte Anne mir zu.
Gedankenverloren schaute ich verträumt aus dem Fenster und überlegte fieberhaft, wie ich dieser Klassenfahrt aus dem Weg gehen konnte. Doch es half alles nichts, ich musste wohl oder übel mit fahren und danach einfach alles über mich ergehen lassen. Auch wenn das wahrscheinlich ziemlich schmerzhaft für mich werden würde.

Sarah´s Sicht:
Punkt 7 Uhr klingelte es an meiner Wohnungstür.
,,Pünktlich auf die Minute, wie immer“ öffnete ich meinem langjährigen Partner Sören die Tür.
,,Dir auch einen schöne guten Morgen, Sophie“ kam es aus Sörens Mund.
Nach etwa 5 Minuten saßen wir dann auch schon im Auto auf dem Weg in die Ernst-Thälmann Gesamtschule. Unser Ziel ist die  Klasse 10b, in welcher wir uns ihnen als Betreuer ihrer Abschluss Klassenfahrt vorstellen werden.
Mit ein wenig Verspätung erreichten wir kurz darauf das Klassenzimmer der 10b.
,,Hallo alle zusammen. Ich bin Sarah Sophie Koch und das ist mein Kollege Sören Petersen. Wir sind Schulsozialarbeiter und werden euch auf eure Abschluss Klassenfahrt begleiten.“ begrüßte ich die Klasse. ,, Auch von mir ein recht herzliches Hallo, vorab tut uns doch bitte den gefallen und nennt uns nur Sarah und Sören. Sonst kommen wir uns so alt vor. „ schloss sich nun auch mein lachender Kollege an.
Ich ließ mein Blick über die Klasse schweifen und blieb an 2 Mädchen aus der hintersten Reihe hängen, welche angestrengt mit einander tuschelten. Kurz darauf verstummte ihr Unterhaltung und sie starrten beide aus dem Fenster. Wobei eines der beiden Mädchen sehr in sich gekehrt und ziemlich traurig aussah. Ich beschloss beide Mädchen nach dem Unterricht abzufangen und zu fragen was denn los sei.
,, So das war dann alles was ihr über die Klassenfahrt wissen müsst. Wir sehen uns dann am Montag, um 7 Uhr auf dem Schulhof.“ hörte ich meinen Kollegen die Klasse verabschieden.
,, Was war denn das gerade eben ? Du warst ja ziemlich abgelenkt“ fragte mich Sören interessiert. ,,Hast du auch die beiden Mädchen aus der letzten Reihe beobachtet? Die eine mit den langen, braunen Locken, sah ziemlich unglücklich aus.“ entgegnete ich ihm.
,, Stimmt, jetzt wo du es sagst. Vielleicht sollten wir sie und ihre Freundin mal fragen oder ihre Klassenlehrerin.“ stimmte Sören mir zu.
Auch wenn ich mir manchmal zu schnell Sorgen um Schüler mache, habe ich so ein Gefühl, dass mit diesem Mädchen etwas nicht stimmt.
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