True Love Never Die

KurzgeschichteAllgemein / P12
Ahsoka Tano Anakin Skywalker / Darth Vader
08.07.2019
12.07.2019
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„Aber irgendwann musst du es ihr erzählen... Sie hat das Recht dazu, zu erfahren wer ihr leiblicher Vater ist.” Ich seufzte während ich mir heißes Wasser in meine Tasse füllte, für meinen Tee. Dann setzte ich mich zu meiner Besten Freundin und ein erneutes Seufzen verließ meine Lippen. „Ahsoka? " „Ich weiß, Liora... Aber was soll ich denn machen? Ich will es ihr ja sagen, aber ich kann es nicht. Ich habe Angst verstehst du?" Ich fuhr mir verzweifelt über's Gesicht.
Kurze Stille trat ein. Und ich wusste auch nicht warum, aber ich fing an zu schluchzen. Und Tränen flossen über meine Wangen. Verdammt ich vermisse ihn so sehr. „Ich habe Angst Nya zu verlieren, verstehst du nicht? Außerdem möchte ich ihn nie wieder sehen." Plötzlich stand Liora auf und drückte mich kurz. „Ich verstehe dich voll und ganz. Er hat dich verletzt, aber er ist der Vater. Und in Nya's Alter ist es normal, dass sie wissen möchte woher sie stammt, wer ihre Vorfahren sind." „Ja, aber nicht an ihren Geburtstag... Das bringe ich nicht über's Herz." Jetzt war Liora es die seufzte. „Ahsoka, ich erkenne dich garnicht mehr wieder. Es ist jetzt dreizehn Jahre her seitdem du den Orden verlassen hast und du hast seidem nur geweint. Jeden Tag. Dazu kommen noch deine Selbstzweifel und die Albträume. Und es hört einfach nicht auf. Ich... Ich mache mir einfach nur Sorgen das du irgendwann komplett zusammenbrichst... Was ist nur aus dem Selbstbewussten, mutigen und schnippischen Mädchen von damals geworden? Und Unternehmen tun wir beide auch kaum noch was zusammen. Damals in unserer Jedi Ausbildung haben wir ständig was zusammen gemacht. Und jetzt gehst du kaum noch vor die Tür." Sie hatte ja Recht. Sie hatte ja sowas von Recht. Seit der Sache mit dem Jedi-Orden habe ich kaum noch einen Fuß vor die Tür gesetzt. Stadessen wurde ich immer verschlossener und habe mich zurückgezogen, wollte niemanden sehen. Vorallem nicht IHN. Er hatte mich damals so sehr verletzt. Ich dachte er würde immer für mich da sein, als mein Meister, und geliebten aber Stadessen hatte er sich dafür entschieden bei der Senatorin zu bleiben. Ich dachte ich könne ihm vertrauen. Aber da hatte ich mich anscheinend getäuscht. Und dann stand ich auch noch mit Nya alleine da. Ich hatte niemanden mehr. Mit wurde Alles genommen. Die einzigen die für mich da waren, waren Liora und die Jungs von der fünfhundertersten. Zu meiner Familie nach Shilli konnte ich nicht. Wegen meinem Vater. Er hätte mich verstoßen. Erst Recht, wenn er gewusst hätte das ich schwanger war. Aber zum Glück hatte ich noch Liora. Sie half mir einen guten bezahlten Job zu finden mit ich mir einen kleine Wohnung auf Coruscant leisten konnte und Nya und mich ernähren konnte. Ich war ihr so dankbar, für alles, dass ich es nicht bemerkt hatte, dass ich aufgestanden bin uns sie umarmt hatte. Liora erwiderte meine Geste und ich spürte wie sie lächelte. „Ich weiß, ich danke dir Liora. Ich Danke dir das du damals und auch jetzt für mich da bist." Ich löste mich langsam wieder von ihr. „Schon gut. Aber du musst wieder mehr raus." Ich wollte gerade etwas erwidern, als ich plötzlich hörte wie sich die Wohnungstür öffnete und sich laut wieder schloss. Ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen. „Hey, Mam ich bin wieder da!"
Es war Nya.



Captain Rex' Sicht:
Ich war gerade auf dem Weg zu General Skywalker, um mit ihm zu sprechen, da er heute Morgen nicht zur Besprechung erschienen ist. In letzter Zeit hält er überhaupt keine Termine mehr ein. Und wenn, dann kommt er entweder zu spät, oder kann sich kaum konzentrieren. Ich wette es hat etwas mit Commander Tano zu tun. Denn seitdem sie damals gegangen ist hat sich hier einiges geändert. Vorallem General Skywalker hat sich ziemlich verändert und ich mache mir große Sorgen um ihn. Immerhin ist er nicht nur mein General, sondern auch mein Bester Freund. Jeder hier vermisste sie und er am meisten. Selbst der Jedi-Rat. Ich seufzte als ich vor seinem Quartier stand.

Anakin's Sicht:
„Nein, Ahsoka, es tut mir leid, bitte AHSOKA!!!" Hastig wachte ich auf. Schweißperlen liefen über meine Stirn und meinen Hals. Mir war ganz warm, ich zitterte und mein Herz raste. Als ich mich nach einer Weile wieder beruhigt hatte, bemerkte ich, dass ich mich in meinem Quartier im Tempel befand. Ich saß auf meinem Bett in einem weißen T-Shirt, welches ich anscheinend schon mehrere Tage getragen hatte, da es nicht mehr ganz so weiß war. Und dazu trug ich eine bequeme Jogging- Hose in schwarz. Dazu bemerkte ich, das ich nicht mehr ganz frisch roch und die ganzen Bier-Dosen die im Zimmer verteilt waren.
Verdammt!
Hab ich die alle getrunken? Ich seufzte und fuhr mir durch mein braunes mittellanges Haar, dabei fühlte ich, dass es nicht mehr weich war, sondern es fühlte sich fettig an und sah matt und zerzaust aus. Ich hatte sie wohl länger nicht mehr gewaschen. Und wo war Padme? Achja richtig, bei einer Besprechung im Senat. Ich seufzte erneut. Verdammt wie ich diese Albträume doch hasste. Wie ich mich selbst hasste. Wie konnte ich Ahsoka nur verlassen? Ich habe sie geliebt und liebe sie immernoch, aber von Padme konnte ich mich auch nicht trennen. Ich hatte Angst sie würde dann zum Rat rennen, da sie von mir und Ahsoka wusste. Zwischen mir und Padme war schon lange nichts mehr. Wir hatten kaum Zeit mehr füreinander da sie ständig bei "Besprechungen" im Senat war. Doch ich denke das sie sich heimlich mit diesem Clovis traf. Dieser Kerl machte mich einfach nur wütend. Ich konnte ihn nicht leiden und Padme wusste es. Ich bereute es, dass ich mich für Padme und nicht für Ahsoka entschieden habe.

Sie war mein Padawan. Ich hätte für sie da sein sollen. Ich hätte mit ihr mit gehen sollen. Wir hätten beide den Orden verlassen sollen. Ich vermisse sie so sehr. Ich hasste Alles. Mein Leben und den Orden. Warum habe ich ihr nicht vertraut? Sie war mein Padawan. Ich knurrte. Ich war wütend. Über mich selbst und den Orden.
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