Noch nie vom Zaubereiministerium gehört?

GeschichteAbenteuer / P12
08.07.2019
28.08.2019
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Hallo und willkommen zurück!
Leider gab es gar keine Rückmeldung nach dem letzten Kapitel, aber das ist auch okay... :)
Solange ich weiß, dass fast 15 Leute mitlesen ist das auch gut T.T
Naja jetzt aber viel Spaß mit dem neuen Kapitel :)
Liebe Grüße
Anika

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Die Tatsache, dass sie viel auf Reisen war und fast ein Jahr lang auf der Flucht gewesen ist, waren nun von Vorteil für Allison. Ihre Tasche war mit einem unaufspürbaren Ausdehnungszauber versehen und in Extremsituationen war es ihr sogar möglich, in der Tasche zu leben.
Der Raum in ihrer Tasche bot nicht nur genug Platz für all ihre Habseligkeiten, er bot ihr in diesem Moment auch genug Privatsphäre.
Es erfüllte sie mit Erleichterung, von niemandem gesehen werden zu müssen, denn als sie in den Spiegel sah, merkte sie, wie furchtbar sie aussah. Ihre dunkelgrünen Augen waren blutunterlaufen, ihre blonden Haare verklebt mit Blut von ihrer Stirn, welches nur notdürftig weggewischt wurde und aus ihrem geflochtenen Zopf hatten sich viele Strähnen gelöst. Als sie ihre von Staub und Dreck bedeckte, gräuliche Haut betrachtete, wunderte sie sich, dass man sie im Büro des Administrators so normal behandelt hatte: Sie sah aus wie eine wandelnde Leiche.
Zwei dünne Striemen zogen sich durch ihr Gesicht und liefen bis zu ihrem Kinn: Ihre Tränen wuschen dabei stumm den Staub von ihrem Gesicht. Allison wandte sich ab.
Es brachte ihr überhaupt nichts, zu weinen. Kein Problem der Welt wurde je durch heulen gelöst. Und doch war in diesem Moment alles zu viel. Zu viele Informationen, zu viele Menschen, zu viele Blicke waren ihr begegnet. Zu viele Menschen hatten sie in ihrem jämmerlichen Zustand gesehen und es war ihr nicht einmal aufgefallen.
Jetzt gerade, als sie sich langsam beruhigte und sammelte, sanken die Informationen erstmals in ihrem Verstand. Sie war in einer anderen Welt und es hörte sich ganz danach an, dass sie nie wieder zurückkönnte.
Allison schüttelte ihren Kopf und nahm ihren Zauberstab.
„Aguamenti.“, murmelte sie und zielte auf eine kleine Badewanne. Als sich diese mit Wasser gefüllt hatte, schickte sie Hitzezauber in das Bad und fühlte die Temperatur. Es war sicherlich kein entspanntes Bad, aber so war sie es in den vergangenen Monaten gewohnt.
Langsam ließ sie sich in das Wasser gleiten und verzog ihr Gesicht, als ihr Rücken die Wand der Wanne berührte. Ihr Rücken zeigte die verschiedensten Farben von grün, über blau bis hin zu violett. Sie hatte noch Glück gehabt, als die Waffe des Riesen sie erwischt hatte, sie könnte auch gelähmt oder tot sein. Der blutbildende Trank trug sicherlich seinen Teil dazu bei, dass ihr Rücken so bunt war, allerdings war er nötig gewesen. Sie lehnte sich unter Schmerzen zurück und hob ihr Bein. Feine Narben hatten sich gebildet, die nur noch erahnen ließen, was mit ihr passiert war. Dem Muster der Narben nach hatte sie vermutlich einen Muskel in dem Flur in Hogwarts zurückgelassen.
Sie wollte den Mann, Borden, nicht allzu lange warten lassen, andererseits genoss sie ihre Zeit allein in dem Bad in ihrer Tasche. Als sie langsam aber sicher ihren gesamten Körper gewaschen hatte, erhob sie sich jedoch mit einem leisen Aufstöhnen. Ihr nächster Stopp wäre definitiv der Lagerraum für all ihre Zaubertränke und Tinkturen.

Plötzlich kam es ihr nicht mehr so dumm vor, ihre ersten Gehälter für Zutaten und Bücher über Zaubertränke ausgegeben zu haben. Es war ihr liebstes Fach in Hogwarts gewesen und mit den richtigen Anleitungen ließ sich fast alles brauen.
Wenn sie den richtigen Trank parat hatte, würde ihr Rücken schon bald aufhören, zu schmerzen.
Allison fand die richtigen Salben und Tränke für all ihre Problemstellen und ging in ihr Schlafzimmer. Eine verzauberte Kleiderpuppe, der sie Arme spendiert hatte, verteilte sanft Salbe auf ihren Rücken, was ihr sofort Linderung verschaffte. Sie selbst machte sich an ihrer Stirn zu schaffen. Bald schon war die Wunde an ihrer Stirn kaum mehr, als eine feine Narbe und auch ihr Rücken fühlte sich an, wie neu.
Nachdem sie sich vergewissert hatte, komplett behandelt zu sein, trocknete sie ihre Haare mit einem Zauber und fand ihren Weg zu dem großen Kleiderschrank. Was war die passende Kleidung für diese Welt? Jeder, dem sie bisher begegnet war, trug bunte Roben.
Sie würde Borden später fragen, was dieser Welt angemessen war und beschloss, zunächst eine dunkle Jeans und eine Bluse zu tragen, über die sie einen ihrer besseren Umhänge zog. Der Mann aus London würde seinen Wert sicher zu schätzen wissen. Ihr letzter Griff ging zu der Brille auf ihrem Nachttisch, die sie aufsetzte. In einem Kampf waren Brillen nicht sehr praktisch, aber ihre Kontaktlinsen hatte sie vor ihrem Bad nur mit Mühe und Not herausbekommen. Bei Merlin, sie hasste diese Dinger.
Mit einem Seufzen begab sie sich wieder in den Hauptbereich der Tasche und sah zu der kleinen Luke an der Decke, wo sich die Öffnung der Tasche befand. Der Hauptraum war von Regalen umgeben, in dem sich die wichtigsten Dinge befanden, auf die sie täglich zugriff. So musste sie nicht jedes Mal in die Tasche klettern, wenn sie etwas benötigte.
Mit einem Wink ihres Zauberstabes rollte eine Leiter an der Wand hinab und sie begann, hoch zu klettern.

Als sie aus der Tasche geklettert kam, wurde sie von einem bitteren Kräutergeruch begrüßt.
„Ah, da bist du ja! Karen hat uns gerade Frühstück gebracht, du kommst wie gerufen.“, meinte Bordon und setzte sich an einen kleinen Tisch.
„Karen?“, fragte Allison.
„Meine Dienerin.“, antwortete er und nahm einen Schluck aus seinem Glas. Allisons Augenbrauen schossen in die Höhe.
„Eine DIENERIN?“, fragte sie mit hoher Stimme. Was für eine Gesellschaft war dies, dass man Diener hatte?
Bordon lächelte wissend.
„Es ist nicht so, wie du denkst. Die Menschen hier werden gut bezahlt, tatsächlich ist es in dieser Welt gut, als Diener der Magier zu arbeiten. Sie sind nicht mit der Armut des äußeren Stadtrings und der Hütten konfrontiert.“, antwortete er und deutete auf einen Stuhl gegenüber von ihm.
„Setz Dich, dann können wir in Ruhe reden.“, sagte er mit einem Lächeln. Ihr Magen knurrte, als wolle er ihr sagen, dass sie sich beeilen sollte.
Mit roten Wangen setzte sie sich und schaute auf den Tisch voller Essen.
„Bediene dich, ich bin sicher, dass du schon länger nichts mehr zu essen hattest.“, meinte der ältere Mann und lehnte sich zurück. Allison fiel schon fast über das Essen her. Ihre letzte Mahlzeit musste 20 Stunden her sein. Als sie nach Hogwarts gerufen wurde, wollte sie gerade ihr spätes Mittagessen zu sich nehmen.
Einige Minuten später setzte er mit dem reden an.

„Sag, aus welcher lebensbedrohlichen Situation bist du gekommen?“, fragte er.
Verwirrt runzelte Allison die Stirn. Woher wusste er davon?
Dann jedoch traf sie die Erkenntnis: Sie sah vor wenigen Minuten noch erbärmlich und blutverschmiert aus.
„Es war eine Schlacht. Sie-Wissen-Schon-Wer… Nein, Wenn Sie seit über 50 Jahren hier leben, wissen sie es nicht. Es gibt einen Zauberer, böser als alle vor ihm. Er will die Muggle unterjochen und den Mugglegeborenen, sowie Halbblütern die Möglichkeit absprechen, zaubern zu lernen. Er ist ein Reinblutfanatiker und Massenmörder.“, sagte sie und nahm einen Schluck von dem Kräutergemisch. War es ein Tee? Er war recht stark, aber langsam gewöhnte sie sich an den Geschmack.
„Du meinst Grindelwald treibt noch immer sein Unwesen?“, fragte Bordon und riss die Augen weit vor Überraschung auf. Allison schüttelte den Kopf.
„Nein, Grindelwald ist schon lange hinter Gittern. Ich meine, er wurde von Sie-wissen-schon-wem vor kurzem ermordet.“, sagte Allison. „Auf jeden Fall kam es zu einer riesigen Schlacht in Hogwarts, als er und seine Anhänger, die Todesser, angegriffen haben. Sie haben viele dunkle Kreaturen auf ihrer Seite, sie kontrollieren die Dementoren, das Zaubereiministerium und auch die Riesen haben sich ihnen angeschlossen. Auch einige Werwölfe gehören zu ihm, in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach dem Krieg.“ Allison schüttelte den Kopf, als sie an das Massaker dachte, dem sie entflohen war. Wie sehr wünschte sie sich, sie könnte dorthin und helfen, aber jetzt war vermutlich eh alles vorbei.
„Wie kommt es, dass du dort warst? Du siehst nicht so aus, als wärst du noch Schülerin.“, meinte Bordon.
„Ich bin Aurorin. Zumindest war ich das, bis das Ministerium übernommen wurde. Ich bin in einer Widerstandsbewegung gegen Sie-Wissen-Schon-Wen und wurde ins Schloss gerufen, um bei dem Kampf zu helfen.“, erklärte sie und fühlte einen Stich in ihrem Herzen. Das mit dem helfen hatte ja super funktioniert.

Der Mann ihr gegenüber fror für einen Moment mitten in seiner Bewegung ein.
„Und dann gehst du einfach dorthin?“, fragte er entsetzt. Allison runzelte die Stirn.
„Natürlich! Sie haben nicht gesehen, wie viel unschuldige Kinder gestorben sind, jeder Zauberstab hilft und rettet Leben. Außerdem ist es mein Beruf, gegen die Dunklen Zauberer zu kämpfen, selbst wenn mein Arbeitgeber von ihnen unterwandert wurde. Umso mehr ist es meine Aufgabe, für das richtige einzutreten.“, erklärte sie und starrte in ihre Tasse. Das waren immer ihre Überzeugungen gewesen, seit sie den Entschluss gefasst hatte, Aurorin zu werden.
„Aber du musstest doch wissen, dass du in einer lebensbedrohlichen Situation aus der Welt gezogen wirst! Oder hat man dir davon nicht erzählt?“, fragte Bordon und lehnte sich gespannt nach vorn, seine Augenbrauen in die Stirn gezogen.
„Was meinen Sie? Wieso sollte ich mit sowas rechnen?“, fragte sie.

Bordon lehnte sich schlaff auf seinem Stuhl zurück und sah sie entsetzt an.
„Du hast keine Ahnung, oder?“, fragte er. Allison runzelte die Stirn.
„Wovon?“, fragte sie und merkte nicht einmal, wie sehr sie angespannt war. Bordon schüttelte seinen Kopf.
„Natürlich, deswegen Siezt du mich, ich dachte man hätte dir davon erzählt!“, murmelte er und stand hastig auf. Er lief auf ein Bücherregal suchte offenbar nach etwas.
„Mist…“, murmelte er, als er offenbar nicht fand, was er suchte.
„Was hat man Dir über deine Familie erzählt?“, fragte er und begegnete Augen, die von Unverständnis zeugten.
„Lass es mich anders sagen. Hat man Dir je von dem Fluch erzählt, der über unserer Familie lastet?“, fragte er.
„Unsere Familie? Ein Fluch?“, fragte die junge Aurorin verwirrt und verstand die Welt nicht mehr. War sie mit diesem Mann verwandt?
Bordon machte ein knurrendes Geräusch, als er den Raum weiter absuchte, doch offenbar nicht fündig wurde. Nach einigen Momenten schien er aufgegeben zu haben und setzte sich wieder auf seinen Stuhl. Als seine hastigen Bewegungen aufhörten und er selbst wieder zur Ruhe zu kommen schien, wurde auch Allison entspannter, wenn ihre Nerven auch gespannt waren, wie Drahtseile. Was hatte all dies zu bedeuten?

„Wer sind deine Eltern? Oder nein besser, deine Großeltern.“, meinte er.
„Ich nehme an Sie interessieren sich nur für die magischen?“, fragte sie. Ein Fluch würde wohl kaum auf dem mugglegeborenen Teil ihrer Familie lasten. Bordon nickte ungeduldig.
„Nun, meine Mutter hieß Kathleen, Kathleen Sherwood. Sie hat nie den Namen meines Vaters, Lorey angenommen, aber ich heiße so. Meine Großeltern mütterlicherseits sind Joseph und Martha Sherwood, geborene Phillons.“, sagte sie und beobachtete überrascht, wie sich das Gesicht des Mannes vor ihr aufhellte, ehe ein Grinsen sein Gesicht zierte.
„Mein kleiner Bruder Jo? Wie geht es ihm? Ist er immer noch so stur wie früher?“, fragte er und merkte gar nicht das Entsetzen in der jungen Hexe gegenüber von ihm. Wenn sie Eins und Eins richtig zusammenzählte, dann war das ihr… toter Großonkel. Onkel Bordon, der mit fünfzehn Jahren am Meer ertrunken war, als ihr Ferienboot von Anhängern Grindelwalds angegriffen wurde, weil ihre Familie sich ihnen nicht anschließen wollte. Der kleine Bordon, der in den Sommerferien seines fünften Schuljahres gestorben war, wie ihr Großvater einst erzählt hatte.
„Du bist mein Großonkel.“, sagte sie einfach nur und starrte ihn an. Es machte alles Sinn. Die Tatsache, dass er ihrem Großvater so ähnlich sah, dass er wie sein verstorbener Bruder hieß.

Als ihm das sichtliche Entsetzen seiner Nichte klar wurde, räusperte er sich und nahm wieder eine ernstere Haltung ein.
„Nun, ja. Ich sollte dir vermutlich erst erzählen, was es mit der ganzen Sache auf sich hat, ich habe eigentlich erwartet, dass du bereits von dem… Fluch, oder was auch immer es ist, das uns hier her bringt, weißt. In unserer Familie passiert es schon seit langer Zeit, die ersten uns bekannten Aufzeichnungen reichen hunderte von Jahren zurück. Wann immer ein Mann unserer Familie in Lebensgefahr schwebt, die nicht auf Alter oder Krankheit zurückzuführen ist, passiert dieses Phänomen, dass wir die Welten wechseln. Es geschieht in beide Richtungen, es gab auch schon einige Menschen aus Kyralia, die in England aufgewacht sind. Kannst du mir folgen?“
„Ich denke schon…“, murmelte sie und versuchte zu begreifen, was er ihr gerade sagte.
„Nun, eigentlich dachte ich, man hätte dir davon erzählt, aber ich glaube, du bist die erste bekannte Frau, der es gelungen ist. Hast du Brüder?“, fragte er und Allison schüttelte den Kopf.
„Vielleicht wusste ja nicht einmal deine Mutter davon, soweit ich weiß, hat mein Vater nur mir und Jo, aber nicht meinen Schwestern davon erzählt.“, murmelte er.

„Ja aber wieso passiert das hier? Und warum gibt es nicht mehr Informationen dazu?“, fragte Allison wütend. Es wäre toll gewesen, vorher davon zu wissen.
„Soweit ich weiß ist unsere Familie immer sehr heimlichtuerisch damit umgegangen. Wer weiß, was andere Menschen für Experimente mit uns machen würden, wenn sie davon wüssten? Das Gold einer anderen Welt erbeuten? Dafür ist einem ein Menschenleben nicht zu schade.“, meinte er und rieb sich die Hände.
„Den Quellen nach, die ich hier lesen konnte, ist es weniger ein Fluch, als ein Segen. Wenn auch einige nicht überleben und sich nie von den lebensbedrohlichen Strapazen erholen, ist es für andere wie dich und mich eine zweite Chance. Nach allem, was ich in meiner Zeit hier herausgefunden habe, wären wir tot, wenn wir nicht hier wären.“, sagte er und sah sie ernst an.
„Und nein, falls du dich fragst, ob eine erneute lebensbedrohliche Situation dich wieder nach Hause schickt, das wird nicht passieren. Vor vielen Generationen haben es einige versucht. Sie haben sich bewusst in lebensbedrohliche Situationen gebracht, sind dann aber gestorben. Du hast dein zweites und letztes Leben angebrochen.“, fügte er hinzu und hob sein Glas, als wolle er darauf anstoßen.

Allison runzelte die Stirn. Das war sehr viel auf einmal.
„Aber machen sich denn die Leute keine Sorgen um mich? Sie werden doch nie eine… Leiche finden. Sie denken bestimmt, ich wäre geflohen!“, rief sie und plusterte ihre Wangen auf. Etwas anderes wollte ihr gerade nicht einfallen. Sie wollte nicht daran denken, dass sie ohne Rückfahrticket in dieser… Welt festsaß.
„Meines Wissens nach bleibt ein Körper zurück. Oder hat Joseph etwas anderes über mich gesagt?“, wollte ihr Onkel wissen. Allison schüttelte den Kopf.
„Nein, aber du bis ertrunken, ich nehme an, dein Körper könnte genauso gut am Meeresgrund liegen.“, sagte sie nachdenklich und umfasste ihre Tasse.
„Wie auch immer, du dürftest offiziell in deiner Welt tot sein, deine Familie und deine Freunde können trauern.“, meinte er und schenkte ihr ein aufbauendes Lächeln. Als wenn dies gute Nachrichten wären.
Allison seufzte. Sie würde es ihrem Onkel nicht sagen, aber es waren nicht mehr viele Menschen zum Trauern da. Ihre Eltern waren schon Jahre tot und es war nicht einfach, Freundschaften auf der Flucht zu pflegen.

Eine unheimliche Müdigkeit überkam Allison, als würde die gefühlte Leere in ihrem Herzen von schweren Steinen gefüllt. Die Situation schien aussichtslos.
Sie, Allison Lorey, ehemalige außenbeauftragte Aurorin des Zaubereiministeriums von Großbritannien, saß in einer anderen Welt fest und ihr ganzes Leben war wie weggeworfen. Und offenbar war das in ihrer Familie etwas ganz Normales.
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