Noch nie vom Zaubereiministerium gehört?

GeschichteAbenteuer / P12
08.07.2019
28.08.2019
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Herzlich willkommen zu meinem zweiten Crossover überhaupt!

Hier möchte ich die magischen Welten von J.K. Rowling und Trudi Canavan näher bringen, wie die Kurzbeschreibung bereits verraten hat.
Die Geschichte setzt noch vor den Ereignissen von "Die Rebellin" ein, soll allerdings im Laufe der Geschichte auch spätere Ereignisse der Bücher aufgreifen.
Vielleicht verändert sich etwas? Vielleicht auch nicht?
Wir werden sehen!

Falls ihr den ursprünglichen Prolog lesen möchtet, könnt ihr ihn auf meinem Profil in der DGDSM Kategorie finden, aber er hat mir für sich schon genug gefallen, um ihn dort als Oneshot hochzuladen ^^

Ich hoffe, dass Euch das erste Kapitel gefallen wird und wünsche schon jetzt viel Spaß beim Lesen :)
Liebe Grüße
Anika

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Der Administrator der Magiergilde in Imardin konnte sich die Abende mit seinem Freund Akkarin, dem Hohen Lord der Gilde, gar nicht mehr wegdenken. So oft trafen sie sich um sich über die Probleme ihrer „kleinen Familie“ auszutauschen und auszulassen, dass er gar nicht mehr wusste, wie oft sie es bereits getan hatten. Das lag nicht zuletzt an dem köstlichen Wein, die sie dabei immer zu sich nahmen.
Lorlen genoss die Abende mit seinem Freund. Seit sie beide hohe Positionen in der Gilde inne hatten und Akkarin sich nach seiner Forschungsreise so verändert hatte, schien alle Rivalität aus Novizentagen wie weggeblasen. Tatsächlich wusste Lorlen, dass in einem Wettstreit um den anstrengendsten Arbeitstag er als strahlender Sieger hervorgehen würde. Wenn es denn noch einen Funken Rivalität zwischen ihnen gab.

Auch heute trafen sich Lorlen und Akkarin in seinem Büro zu einem Glas anurischen Dunkelwein, welcher der bescheidenen Meinung des Hohen Lords der köstlichste Wein der verbündeten Länder war.
Akkarin und Lorlen ließen den Abend im Büro des Administrators entspannt ausklingen. Noch lange sprachen sie über ihre Kollegen in der Gilde, die Häuser, den König, sowie die vielen Heiratsanträge, die der Hohe Lord erhielt, doch es wurde langsam spät.
Akkarin setzte sein leeres Glas, das er zuvor zwischen seinen Fingern balancierte, auf dem Tisch vor sich ab und erhob sich.
„Es ist Zeit, ich sollte mich auf den Weg nach Hause machen. Du solltest dringend schlafen mein Freund.“, meinte er und strich seine Robe glatt. Auch Lorlen erhob sich.
„Ich werde Dich beim nächsten Mal zu einem Abendessen in deiner Residenz treffen, versprochen! Und dann kann ich meine verzweifelten Versuche, dich zu einem Essen im Abendsaal zu überreden, fortsetzen.“, lächelte Lorlen und schritt um seinen Schreibtisch.

Akkarin wollte gerade die Tür öffnen, da wurden die Männer von einem gleißenden Licht geblendet. Es strahlte von der oberen linken Ecke von Lorlens Bücherregal aus, das gegenüber von seinem Schreibtisch stand. Zuerst konnte dieser nicht sagen, ob es aus dem Fester neben dem Regal kam, oder ob dieses die Quelle des Lichtes war, doch er wich instinktiv zurück.
„Was ist das?“, rief er seinem Freund zu, um über das ohrenbetäubende Geräusch hinweg gehört zu werden, das den Raum mit dem Licht heimgesucht hatte.
„Ich weiß es nicht.“, kam es von dem Hohen Lord zurück, der angespannt und wachsam das Licht betrachtete. Lorlen hatte keine Zweifel, dass er jederzeit bereit war, einen Schild hochzuziehen oder anzugreifen.
Das Licht veränderte sich und ein Loch trat in den Raum. Lorlen kniff seine Augen zusammen, um etwas erkennen zu können. Er sah einen steinernen Flur, doch er lag offenbar in Trümmern. Im Hintergrund loderten Flammen und Geschrei war zu hören.
Wenn Lorlen sich nicht zu Wachsamkeit gezwungen hätte, hätte er wohl zu seinem Freund geblickt.
„Was zum-?“, fragte er und wollte bereits einen Schritt auf das Loch zugehen, da hörte er das Geräusch von zertrümmerndem Stein. Ein Aufschrei war zu hören.
Just in dem Moment sprang eine Frau in das Bild, die offenbar vor etwas floh. Sie warf nicht einen Blick auf das Loch, offenbar konnte sie Akkarin und Lorlen nicht sehen.
Etwas Dunkles und Großes traf sie von hinten und die Wucht des Gegenstandes ließ sie geradewegs durch das Loch fallen.

Mit einem Stöhnen schlug sie auf dem roten Teppichboden von Lorlens Büro auf. Mit einer sichtbar vor Schmerz verzerrten Grimasse drehte sie sich von ihrem Bauch auf den Rücken und sah zu dem Loch.
Ein riesiges, farenartiges Geschöpf drohte ihr durch das Loch zu folgen und steckte bereits seine vier vordersten Beine durch das Portal. Lorlen wollte dem monströsen Tier einen Kraftzauber entgegenschleudern, als die Frau einen Stock hob und auf das Tier richtete. Im ersten Moment sah Lorlen nicht, wie fein gearbeitet er war.
„Arania… Exumai!“, stieß sie hervor und sah, wie das Geschöpf, von einem blauen Lichtstrahl erfasst, aus dem Raum und zurück in den zerstörten Flur geschleudert wurde.
Die Frau stöhnte laut auf und ließ sich zurückfallen, hielt sich jedoch in letzter Sekunde mit ihrem linken Arm davon ab, auf dem Boden aufzukommen. Sichtlich unter Schmerzen zog sie sich in eine sitzende Position und atmete schwer ein und aus.

Lorlen war zu perplex, um einen klaren Gedanken fassen zu können. Er wandte den Blick von dem Loch in seinem Büro ab und vertraute darauf, dass Akkarin sich um weitere Störenfriede kümmern würde. Er hingegen kniete sich neben die junge Frau, die ihren Stab auf ihr Bein richtete. Entlang ihrer Hose ließ sie den Stock hergleiten und machte dabei einen glatten Schnitt durch den Stoff.
„Kann ich Euch irgendwie helfen?“, fragte er atemlos. Sichtlich am Ende ihrer Kräfte schüttelte die Frau den Kopf.
-Lady Vinara, seid ihr noch wach? Kommt so schnell ihr könnt in mein Büro!- sandte Lorlen per Gedankenrede, als er die Verletzung der Frau vor ihm sah. Dies bedurfte eines größeren Wissens im Bereich der Heilmagie, als er es hatte.
Das Bein der Frau war zerfleischt, als hätte man ihr einen Knochen oder Muskel herausgerissen. Lorlen legte seine Hand auf ihre verletzte Stirn, auf der eine Platzwunde prangerte und sandte heilende Magie in den Körper der Frau. Auf ihrem Bein war keine Stelle, an der seine Hand noch hätte aufsetzen können.
Sie hingegen riss an ihrem Umhang, bis sich eine kleine Tasche hervortat. Mit zitternden Händen öffnete sie diese.
„Accio Diptam.“, hauchte sie kraftlos, das wohlgeschnitze Holz noch immer in ihrer Hand und eine kleine Phiole schoss in die Luft. Was auch immer der Mann vor ihr tat, es linderte den Schmerz ein wenig.
Noch immer stark zitternd öffnete sie die Flasche. Allein dies kostete sie all ihre verbliebenen Kraftreserven. Kaum trafen die Tropfen aus der Phiole ihr Bein, schloss sich das Fleisch und die Blutung stoppte.
Überrascht blickte Lorlen auf. Er hatte zuvor gar nicht gewusst, wo er in ihrem Körper anfangen sollte, so viele Verletzungen fand er vor, doch das Bein war vermutlich die größte Verletzung, die er je in seiner Zeit als Heiler zu Gesicht bekommen hatte.

Die Tür wurde aufgestoßen und eine gehetzte Lady Vinara trat in sein Büro.
„Was zum-?“, fragte sie, sprach jedoch beim Anblick der Frau nicht weiter. Wie auch Lorlen ließ sie sich neben sie fallen und nahm ihr die Diptam Essenz aus der Hand. Sie nahm die zitternden Hände der jungen Frau in die ihre und streckte ihren eigenen Willen in den Körper der Frau aus, um sich ihre Verletzungen zu besehen.
„Nein…“, keuchte diese und entzog ihre Hand. Vinara blickte sie verwirrt an, sah jedoch schnell, dass die Frau vor ihr auf die Flüssigkeit zeigte, die sie ihr zuvor weggenommen hatte.
„Ihr wollt das hier?“, fragte sie erneut. Das Mädchen nickte.
„Auf das Bein.“, sagte sie mit rauer Stimme. Noch immer waren nicht all ihre Verletzungen geheilt.
Widerwillig nahm Vinara das Mittel und trug es auf. Keine Flüssigkeit der Welt würde bei einer Verletzung wie dieser helfen!
Umso überraschter war sie, als die Wunden sich sofort schlossen.

Lorlen, der die Heilung der Frau in der Zwischenzeit fortsetzte, öffnete seine Augen.
„Vinara, das Bein ist in Ordnung, aber ihr Rücken-“, setzte er an, doch Vinara handelte bereits. Sie nahm den zunehmend bewusstlosen Körper der Frau und drehte sie auf ihren Bauch. Den Umhang der Frau legte sie beiseite, genauso schob sie den Rest ihrer Kleidung aus dem Weg, um Hautkontakt herzustellen.
„Was hat sie nur gemacht…?“, murmelte das Oberhaupt der Heiler in Gedanken, während sie sich auf die Behandlung der Verletzungen konzentrierte.

Akkarin trat neben seinen Freund und half diesem auf. Lorden blickte sich überrascht um.
„Wo ist das-?“, fing er an, wurde jedoch von einem Achselzucken Akkarins unterbrochen.
„Es hat sich plötzlich geschlossen.“, meinte er tonlos und sah zu der Frau am Boden.
„Administrator, helft mir sie umzudrehen, ihre Atmung wird immer flacher!“, wies Vinara an und Lorlen war sofort an ihrer Seite. Gemeinsam nahmen sie die Frau und brachten sie in eine halb aufrechte Position, gegen den Sessel gelehnt, in dem zuvor Akkarin gesessen hatte.
„Sie hat viel Blut verloren…“, murmelte Vinara mit geschlossenen Augen, noch immer auf ihre Heilung fokussiert. Lorlen konnte nicht einmal ahnen, wo Vinara anfing, so viele Verletzungen hatte er gesehen.
Langsam öffneten sich jedoch die Augen der Frau vor ihm erneut.
Ihre Atmung ging noch immer schwer und sie war bleich wie eine Leiche. Ihre Hand strich über den Teppich, doch sie erreichte ihr Ziel nie. Lorlen sah, wonach sie greifen wollte: Es war der Holzstab.
Er hob besagten Gegenstand hoch und reichte ihn der Frau.
„Accio.“, murmelte sie und eine weitere Flasche schoss aus der Tasche hervor und flog direkt in ihre Hand. Sie ließ den Stab fallen und drehte an der Flasche, war jedoch nicht in der Lage, sie zu öffnen.
Lorlen nahm sie ihr ab und öffnete sie.
„Wohin damit?“, fragte er. Die Frau öffnete ihren Mund, eine schmerzverzerrte Grimmasse schneidend.
Lorlen kippte den gesamten Inhalt der Flasche ihren Hals hinunter. Einen Moment hustete sie auf, doch wenige Sekunden später kehrte etwas Farbe in ihr Gesicht zurück.

Zum ersten Mal sah Vinara wieder auf und sah geschockter aus, denn je.
„Was war das? Ihr Blut!“, rief sie, doch als aus der Wunde am Kopf der Frau, sowie ihrer geschwollene Nase ein größerer Schwall Blut strömte, konzentriere sie sich wieder auf die Heilung. Nun nahm sie sich wohl die Stirn vor, denn langsam schloss sich die Wunde.
Die Frau griff erneut nach ihrem Stab und sichtete ihn auf ihr Gesicht.
„Episkey.“, sagte sie leise, schrie dann jedoch laut auf. Ein erneuter Schwall Blut schoss aus ihrer Nase, doch ihre Nase hatte wieder eine normale Form angenommen und einiges ihrer Schwellung verloren.
Akkarin, der die ganze Zeit nichts gesagt hatte, reichte ihr stumm ein Taschentuch.
„Danke.“, murmelte die Frau und hielt es unter ihre Nase.
„Tut mir leid, Ihre Robe ist ruiniert.“, murmelte sie Frau an Lady Vinara gewandt. Diese schnaufte und betrachtete gar nicht das Blut auf ihrem grünen Gewand.
„Ach was, das bisschen.“, murmelte sie und setzte ihre Arbeit fort. Die Frau sah zu Lorlen.
„Ich glaube mein Blut passt nicht zu dem rot Ihres Teppichs. Wenn ich wieder bei Kräften bin, werde ich ihn reinigen.“, sagte sie mit rauer Stimme und lächelte gequält. Lorlen schüttelte den Kopf und zwang sich ebenfalls zu einem Lächeln, doch er brachte nichts weiter als eine verzogene Fratze hervor. Viel zu viel ging ihm gerade durch den Kopf. Wer war diese Frau? Wie kam sie hierher und was war ihr zugestoßen?

Lady Vinara ließ mit einem Seufzen von der Frau ab.
„Ich fürchte, ich kann fürs Erste nicht mehr für Euch tun. Ihr braucht jetzt Ruhe.“, sagte die Heilerin zu der anderen Frau und stand auf. Sie sah zu Lorlen.
„Kommt sie im Heilerflügel unter?“, fragte sie. Lorlen wusste es nicht und sah zu Akkarin. Dieser runzelte die Stirn.
„Wir wissen ehrlich gesagt nicht, wer sie ist. Es wäre möglicherweise gefährlich, sie hier zu behalten.“, meinte er und sah zu ihr.
Die junge Frau stand auf. Sie fand einen noch immer wackeligen Stand auf ihren Beinen, wirkte ansonsten jedoch wieder gestärkt.
„Verzeihen Sie, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe.“, meinte sie mit einem leicht genervten Unterton. „Ich hatte bis vorhin andere Sorgen.“, fügte sie mit einem aufgezwungenen Lächeln hinzu. Sie richtete sich weiter auf und eine verantwortungsbewusste und ernste Miene trat in ihr Gesicht.
„Mein Name ist Allison Lorey, ich bin außenbeauftragte Aurorin des Zaubereiministeriums.“, sagte sie mit einem freundlichen, aber noch immer sichtlich erschöpften Lächeln im Gesicht. „Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe, aber ich fürchte, ich muss nach Hogwarts zurück, meine Kameraden brauchen mich.“, fügte sie hinzu und stand einen Moment da. Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich.
„Wieso funktioniert das denn nicht?“, murmelte sie und löste sich einen Moment in Luft auf, ehe sie am anderen Ende des Raumes hinter Lorlens Schreibtisch landete.
„Komisch… Es funktioniert, aber ich kann nicht nach Hogsmeade apparieren…“, murmelte sie.

Die anderen Magier im Raum konnte ihren Augen nicht trauen. Die Frau hatte sich in Luft aufgelöst und war einfach wieder aufgetaucht! Und es schien das normalste der Welt für sie zu sein.
„Verzeihen Sie, aber wo genau befinden wir uns? Ich habe gar nicht bemerkt, wie ich hierhergekommen bin, alles war so staubig. Ich kann mich nicht einmal erinnern, appariert zu sein, aber irgendwie ist mein Bein zersplintert. Wo waren wir genau?“, fragte sie.
„Im Büro des Administrators der Magiergilde.“, meinte Lady Vinara. Allison runzelte die Stirn.
„Ich habe noch nie von einer Gilde gehört… Sind wir in Asien?“, fragte sie sichtlich verwirrt.
„Entschuldigt, ich glaube ich habe Eure Behandlung nicht abgeschlossen, ihr müsst Euren Kopf härter angeschlagen haben, als ich vermutet hatte.“, murmelte Lady Vinara und trat einen Schritt auf die Aurorin zu.
„Ich weiß Ihre Hilfe wirklich zu schätzen, aber meine Freunde und unschuldige Kinder schweben dort draußen in Lebensgefahr! Ich muss wieder nach Hogwarts und ihnen helfen, sagen Sie, haben sie einen Apparierschutz in dieser Gilde?“, fragte sie.
„Ich habe keine Ahnung wovon Ihr redet.“, sagte Lorlen und blickte zu Akkarin. Dieser hatte die Stirn gerunzelt.
„Auf meinen Reisen habe ich noch nie von einem Ort wie diesem ‚Zaubereiministerium‘ gehört.“, sagte er und schaute skeptisch zu Allison, welche das Problem nicht verstand.
„Ich fürchte, hier liegt ein Missverständnis vor. Sie kennen das Ministerium nicht? In Großbritannien? England? Das Vereinigte Königreich?“, fragte sie und erntete nur Kopfschütteln.
„Aber Sie sprechen doch englisch!“, meinte sie wütend. Sie konnte doch nicht von irgendwelchen Leuten für dumm verkauft werden, während ihre Freunde auf dem Schlachtfeld starben.
„Nun aber genug, Ihr seht vielleicht nicht kyralisch aus, aber ihr sprecht unsere Sprache, kein... "englisch". Was auch immer euch zugestoßen ist, Ihr braucht Bettruhe, sofort.“, meinte Lady Vinara und sah zu Lorlen.
„Ihr seid unmöglich in der Lage, noch weiter zu kämpfen, wo auch immer Ihr das tun wollt. Wenn Ihr mir folgen würdet.“, sagte sie und ging bereits einen Schritt auf die Tür zu. Allison seufzte. Sie wusste nicht, ob sie den Menschen trauen konnte, aber sie war tatsächlich erschöpft. Darüber hinaus konnte sie nicht an einen der Orte apparieren, den sie sich vorgestellt hatte, abgesehen von dem Büro. Sie musste abwarten und die Situation analysieren, jetzt gerade war sie machtlos. Eine der Lektionen im Aurorentraining war zu erkennen, wann Rückzug der richtige Schritt war. Dies war er wohl. Stumm folgte sie der Frau, die ihr das Leben gerettet hatte, vergaß jedoch nicht, mit dem Schwenker ihres Zauberstabes den Teppich zu reinigen.

„Ich fürchte, ich brauche noch ein Glas Wein.“, meinte Lorlen, als die Frauen den Raum verlassen hatten und er mit Akkarin verblieb.


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Ich hoffe sehr, dass ich den einen oder anderen hiermit ansprechen werde! :)
Falls der Anfang etwas komisch wirkte, liegt das daran, dass dies hier nicht der ursprüngliche Beginn der Geschichte war. Mit gefiel er jedoch allein so sehr, dass ich ihn in der DGDSM Sparte als Oneshot hochgeladen habe, einfach weil es sich so gut anbot und noch nichts besonderes passiert war. Falls jemand von euch Interesse daran hat... Schaut einfach mal rein!

Über Rückmeldung jeder Art würde ich mich sehr freuen und hoffe, dass ich den einen oder anderen von Euch beim nächsten Kapitel wieder begrüßen darf.
Bis dahin liebe Grüße
Anika
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