Abendspaziergänge

GeschichteAllgemein / P12
Albus Dumbledore Minerva McGonagall Remus "Moony" Lupin Severus Snape
08.07.2019
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Abendspaziergänge


für Augurey


Severus‘ Umhang begleitete jeden seiner Schritte mit einem säuselnden Rauschen, dem einzigen Geräusch das weithin zu vernehmen war. Die Geschöpfe im verbotenen Wald schienen die Anwesenheit der Dementoren auf dem Gelände wahrzunehmen, jedenfalls war es viel stiller als sonst. Hagrids Köter hatte vor kurzem noch laut gebellt, doch rasch wieder aufgehört, wahrscheinlich hatte er mit dem Lärm nur um sein Abendessen gebeten. Als die kleine Hütte mit den erleuchteten Fenstern in sein Sichtfeld geraten war, hatte Severus abfällig die Augen verdreht, doch war er nicht in Stimmung sich ausführlicher über den tumben Wildhüter, der dieses Jahr sogar Unterrichtsstunden übernehmen durfte, aufzuregen. Viel wütender machte ihn, wem Dumbledore die Aufgabe aufgetragen hatte, in diesem Jahr Verteidigung gegen die dunklen Künste zu unterrichten. Severus biss die Zähne zusammen sodass sein Kiefer schmerzte; in ihm tobten Verachtung, Wut und so, so viel Neid. Er wollte in den Wald hinausschreien, hätte er nicht schon lange gelernt, Gefühlsäußerungen jeglicher Art so gut es ihm möglich war zu vermeiden. Stattdessen lief er nur raschen Schrittes weiter, und versuchte, seinen Zorn in der klaren Septembernachtluft erkalten zu lassen.

Auf der anderen Seite des Sees lief das Objekt seines Zorns, aber das war keinem der beiden Männer bewusst. Weder Severus noch Remus hatten geahnt, dass auch der jeweils andere in einem nächtlichen Spaziergang Balsam für die aufgewühlte Seele sah. Im Gegensatz zu Severus‘ weit ausgreifenden Schritten schlenderte Remus jedoch und hielt ab und zu inne, um auf den See hinaus zu schauen oder eine interessante Pflanze, die sich aus dem Wald hinaus nach ihm reckte, zu betrachten. Er war nervös, ja, das konnte er nicht leugnen. Seine Hände hatten gezittert, als er den Lehrvertrag unterschrieben hatte. Die Risiken, als Werwolf eine Arbeit anzunehmen, in dem er es schlimmstenfalls mit hunderten aufgebrachten Erziehungsberechtigten zu tun hatte, waren ihm sehr bewusst. Gleichzeitig aber war der Wunsch, dorthin zurück zu kehren, wo er seine glücklichsten Stunden erlebt hatte, übermächtig gewesen. Jetzt schon, an diesem ersten Tag, hatte sich alles gelohnt – was für ein Zufall es gewesen war, ausgerechnet im gleichen Wagen wie James‘ Sohn und dessen Freunde zu sitzen! Die Ähnlichkeit war nicht zu übersehen, und hätte der Junge ihn nicht mit den klaren grünen Augen angesehen, die denen seiner Mutter so glichen, hätte er fast geglaubt, seinem Freund gegenüber zu sitzen. Durch die Angelegenheit mit dem Dementoren hatte Harry ihm sofort unwillkürlich eine verletzliche Seite offenbart, die Remus wieder ins Hier und Jetzt band. Auch wenn Harry seinem Vater so glich, er war ein Jugendlicher, fast noch ein Kind, nicht der starke, selbstbewusste junge Mann als den Remus James zuletzt erlebt hatte. So schwer es ihm auch fallen würde, er würde Harry als eigenständige Person und nicht als Reinkarnation seines ermordeten Freundes betrachten und behandeln müssen. Remus seufzte und starrte in die Dunkelheit des verbotenen Waldes hinaus.

Was hatte Dumbledore sich nur dabei gedacht? Severus stieß ein ungläubiges Lachen aus. Er bewunderte Albus und würde seiner Sache bedingungslos treu bleiben, nicht zuletzt, weil er den Rest seines Lebens für seine Schuld an Lilys Ermordung sühnen würde. Dennoch, bei all dem Respekt den er vor dem Genius und der Stärke des alten Mannes hatte, manchmal fragte Severus, ob dieser nicht vielleicht so über den Problemen seiner Mitmenschen stand, dass diese für ihn höchstens noch durch ihre komödiantischen Aspekte Bedeutung erhielten. Severus konnte es verstehen, dass Dumbledore das Risiko einging, einen Werwolf einzustellen, das war nicht das größte Problem. Er wusste, dass auch einige der Eltern und Kinder es immer noch nicht glauben konnte, dass er, Severus Snape, wirklich dem Schulleiter die Treue hielt – es lag ihm also fern, riskante Entscheidungen bezüglich des Kollegiums zu beurteilen. Letzten Endes musst jeder immer anerkennen, dass Albums mal wieder im Recht gewesen war, er selbst würde den Fehler, den alten und häufig geistesabwesend wirkenden Mann zu unterschätzen, nicht mehr machen.
Doch was Severus kränkte, wütend machte, und wirklich verletzte, war, dass Albus nicht nur einen der Männer einstellte, die ihm in der Schulzeit das Leben zur Hölle gemacht hatten, sondern ihm auch so spontan wie möglich eröffnet hatte, dass er für diesen Mann regelmäßig Wolfsbanntrank brauen musste.

Zwischen See und Wald war Remus stehen geblieben. Er genoss das Zirpen der Grillen, die kühle Luft, die vom Wasser her kam, und die Gerüche, die ihn sofort wieder in seine Hogwartsjahre versetzten. Das Gefühl war so überwältigend, dass er sich einerseits fühlte, als sei er nie weg gewesen, sich sein Bewusstsein sich jedoch andererseits weigerte, so schnell klein beizugeben. Er seufzte. Natürlich konnte er nicht leugnen, dass alles anders war: die Jungen, mit denen er hier so glückliche Jahre verbracht hatte, waren alle tot, außer einem – ihrem Mörder. Das Vermissen und der Schmerz über den Verrat würden nie geringer werden. Sie konnten überdeckt werden von neuer Freude, neuem Leid, neuen Freundschaften, doch wenn er sich in der Stille der Nacht auf sich selbst besann war der langjährige Schmerz so scharf und brennend wie eh und je.
Es war nicht nur die Natur um Hogwarts, die das Gefühl auslöste, es hätte sich seit seiner Schulzeit nichts verändert. Auch die hasserfüllten Blicke Snapes, die er beim Abendessen zu ignorieren versucht hatte, waren die gleichen geblieben, auch wenn sie nun beide am Lehrertisch saßen. Wäre es, in Anbetracht der Tatsache dass sie zumindest den Schülern gegenüber eine gemeinsame Front bilden mussten, nicht besser, alte Feindschaften auf Eis zu legen? Ganz zu schweigen davon, dass, wie Albus ihm erst verraten hatte, als der Vertrag schon unterschrieben war – vielleicht aus Angst, als würde er doch noch ablehnen, als würde er sich die Chance entgehen lassen, den Ort seiner glücklichen Tage wieder aufzusuchen – es Snape sein würde, der den Wolfsbanntrank für ihn brauen und so seiner Verwandlung entgegenwirken würde. Sein Leben lag also in der Hand des Tränkemeisters, wäre es da nicht besser, sie würden einander die Hände schütteln, auf eine friedliche Zusammenarbeit?

Severus gönnte sich ein paar Minuten um in Fantasien vergifteter Zaubertränke zu schwelgen, doch wurde er plötzlich aus seinen Tagträumen gerissen, als der Schulleiter, über den er noch eben so wütend nachgedacht hatte, plötzlich vor ihm stand.
„Hallo, Severus – ich hatte so im Gefühl, auch du würdest das Schuljahr gerne mit einem Abendspaziergang einläuten. Ist diese laue Luft nicht herrlich?“
Severus wollte nichts weniger, als sich über das Wetter unterhalten, also zuckte er mit den Schultern und hob einen Mundwinkel zu einem Lächeln, das man als spöttisch oder freundlich interpretieren konnte. Albus tat letzteres und strahlte zurück. Eine Weile liefen sie schweigend nebeneinander her, wobei Albus schon etwas müde zu sein schien, jedenfalls musste Severus sein eben noch so aggressiv-forsches Tempo deutlich zurücknehmen. Der Schulleiter wirkte zwar etwas erschöpft, aber ansonsten vollkommen zufrieden. Ein Lächeln umspielte seine Lippen und er ließ seinen Blick glücklich und stolz über die Ländereien schweifen, die seiner Schule gehörten. Er sah aus, als könnte er kein Wässerchen trüben und wirkte fast gänzlich unbeeindruckt von der Tatsache, dass seine kleine Utopie von grausamen Kreaturen, die ansonsten Gefängniswärter waren, bewacht werden musste, oder dass -
„Warum – ich will hier kein Fehlentscheidung unterstellen – aber, warum musste es ausgerechnet Lupin sein? Gab es denn keinen Kandidaten für diese Stelle, der nicht selbst zu den Kreaturen gehört, die er unterrichten muss?“ Severus bemühte sich, hart zu klingen, vielleicht auch ein bisschen spöttisch, doch auf keinen Fall verletzt. Es war natürlich eine Illusion, dass Albus das leise Brechen in seiner Stimme nicht dennoch hören würde.
„Du weißt, dass ich dich nicht für dieses Fach einsetzen kann“, setzte der Schulleiter mit ruhiger Stimme an, doch Severus unterbrach ihn.
„Ja! Das ist mir klar! Doch warum … er.“
Albus blieb stehen und neigte den Kopf. Er schwieg und sah fast ein wenig schuldbewusst aus.
„Es ist schwer für dich, Severus?“ Dieser Satz war zugleich Frage und Feststellung und der Angesprochene konnte zunächst gar nicht wahrhaben, dass Albus nach seiner Wahrnehmung der Situation fragte, bevor er eine Erklärung präsentierte.
„Ja“, sagte er, bemüht ruhig. „Es ist schwer. Lupin und seine Freunde haben mich durchweg tyrannisiert, mir keinen ruhigen Tag gelassen. Ihn jetzt im Kollegium zu sehen, ihn sogar vor seinen Verwandlungen retten müssen …“ Seine Erklärung verlor sich.
„Nun, ich will mal nicht glauben, dass du nicht auch deinen Beitrag zu den Streitereien geleistet hast“, entgegnete Albus mit erhobener Augenbraue, „doch kann ich auch nicht leugnen, dass du wirklich um einiges schlechter wegkamst. Die vier Jungen waren in ihrer Freundschaft unzertrennlich, du hingegen … hast dich schon immer in deiner Einsamkeit ganz wohl gefühlt.“ Eine freundliche Umschreibung, eine höfliche Lüge. Severus schätzte das. Es war noch nicht an der Zeit, mit Albus über Lily zu sprechen.
„Lupin war auch bei weitem nicht der Schlimmste von den vieren“, lenkte Severus ein.
„Genau, und um einen der anderen drei geht es mir auch bei seiner Einstellung.“ Albus seufzte tief. „Ich habe Remus angestellt nachdem herauskam, dass Sirius Black aus Askaban entkommen ist. Es scheint mir so logisch wie notwendig, in diesen schweren Zeiten jemanden im Schloss zu haben, der mit Black und dessen Zielen und Methoden so vertraut ist, wie nur möglich.“
„Das klingt in der Tat … pragmatisch.“
„Es ist rein pragmatisch! Zwar finde ich persönlich unseren neuen Kollegen sehr sympathisch, doch liegt es mir auch fern, deine Situation noch schwieriger zu machen, als sie ohnehin ist. Doch manchmal muss man eben die eigenen Befindlichkeiten in den Hintergrund rücken, für das größere Wohl. Wird dir das gelingen, Severus?“
Severus nickte und schob die Fantasien vergifteter Wolfsbanntränke weit von sich. „Ja, ich werde mich mal wieder zusammenreißen müssen. Für das größere Wohl. Und alleine einen kompetenteren Lehrer als Lockhart in dieser Position zu haben sollte es schon wert sein …“
Albus schenkte ihm ein leises Auflachen. „Lass uns zum Schloss zurückgehen. Es wird nun wirklich spät, und wir sollten doch wach in das neue Schuljahr starten.“ Er nahm den jüngeren Mann am Arm und lenkte ihn in Richtung des Schlosses, wobei er ihn geschickt mit dem Rücken zu den beiden Gestalten, die sich, keine fünfzig Meter entfernt, am Ufer des Sees unterhielten, positionierte.

Remus dachte darüber nach, wie er wohl mit Severus ein versöhnendes Gespräch in Angriff nehmen sollte und blieb dabei unwillkürlich stehen. Nach ein paar Minuten wurde ihm bewusst, dass er mal wieder begonnen hatte, nervös an einem Flicken in seinem Umhang herumzuzupfen, sodass das Stück Stoff sich schon beinahe wieder gelöst hatte. Das wollte er sich eigentlich angewöhnen, ärgerlich steckte er seine Hände in die Taschen und lief weiter. Seinen ersten Abend musste er ja noch nicht mit solchen schwierigen Gedanken verbringen. Er wollte zum Weiterlaufen ansetzen, als er sah, dass ihm jemand aus Richtung des Schlosses entgegen kam. Es war Minerva McGonagall, sie schien es ganz schön eilig zu haben, zu ihm aufzuholen, weshalb Remus weiterhin stehen blieb und auf die Person wartete, die für ihn, nach all den Jahren, immer noch seine Hauslehrerin war. Auch wenn er auf irgendwelche Häuserloyalitäten nun als Lehrer besser verzichtete, sonst würde er es sich auch ganz ohne die Enthüllung seines Geheimnisses mit Schülern wie Eltern gleichermaßen verscherzen!
Minerva hatte zu ihm aufgeschlossen und rang nun würdevoll doch sichtbar nach Luft, weshalb Remus das Gespräch in Gang setzte: „Ich bin wirklich dankbar, dass mir die Chance gegeben wurde, wieder nach Hogwarts zurückzukehren! Das ist sicher etwas, das sich die meisten wünschen, die hier ihre Kindheit verbracht haben.“
Remus lächelte ein schiefes, unbequemes Lächeln und natürlich viel Minerva das auf.
„Oder nicht?“, fragte sie nach. „Vielleicht sehnen sich die meisten auch danach, endlich als Erwachsene Verantwortung übernehmen zu dürfen und weinen ihrer Schulzeit keine Träne nach. Ich jedoch habe es nie bereut, zurückgekehrt zu sein.“
Remus starrte die ältere Frau durch die Dunkelheit an. Ihr Gesicht wirkte hart und abweisend wie fast immer, doch in ihren Worten erkannte er die Zuneigung, die sie zu ihrem Beruf und der damit einhergehenden Pflichten empfand. Dieses unausgesprochene Verständnis, dass sie beide diese Pflicht und Verantwortung nun als Lehrende gemeinsam hatten, war es, das ihn dazu brachte, sich zu öffnen und zu verraten, worüber er soeben noch nachgedacht hatte.
„Ich war eben am Überlegen. Darüber, dass für mich die Schulzeit wirklich eine so glückliche Zeit war, wie ich sie danach nicht mehr erlebt habe. Doch gibt es andere Menschen, auch hier im Kollegium, die negative Erinnerungen mit dieser Zeit verknüpfen und daher auch mit mir.“
Er seufzte tief. Minerva McGonagall hob eine Augenbraue und er glaubte auch ein amüsiertes Lächeln zu erkennen.
„Du sprichst zweifellos von Severus Snape.“
„Ja … ich musste daran denken, wie wir ihn behandelt haben, früher, und ob nicht vielleicht eine Entschuldigung jetzt der richtige Schritt wäre. Damit wir in Zukunft zumindest kollegial zusammenarbeiten können, ich spreche ja gar nicht davon, dass wir uns anfreunden sollen.“
„Du willst also auf ihn zugehen, Remus“, fragte sie. Ihr Blick ging über seine Schulter zum Waldrand.
„Ich glaube kaum, dass er den ersten Schritt machen wird“, gab Remus resigniert zu.
„Da stimme ich dir zu. Das würde mich sehr überraschen.“
Remus zögerte. Er wollte sie um Rat fragen, doch war für ihn die ganze Situation noch so neu, hier zu stehen als Lehrer, als Autoritätsperson, auf Augenhöhe mit Professor … Minerva. Doch er besann sich darauf, wie sie ihn schon zur Schulzeit unterstützt und bestärkt hatte, ihn weder darauf reduziert hatte, zwar klug und fleißig aber auch unglaublich schüchtern zu sein, noch mit den Unruhestiftern Sirius und James befreundet zu sein.
„Es ist eigentlich gut, dass ich dich hier treffe, Minerva. Du arbeitest ja schon lange nicht nur mit Severus sondern mit vielen Kollegen und Kolleginnen, die alle auf ihre eigene Art und Weise kompliziert sind, zusammen. Vielleicht kannst du mir einen Rat geben, wie ich Severus mit etwas wohlgesonnener stimmen kann?“
Als Antwort schnaubte sie verächtlich, schien damit aber nicht ihn zu meinen, sondern starrte noch immer geistesabwesend in den Wald. Dann wandte sie sich ihm entschlossen zu: „Du willst also einen Ratschlag. Erinnerst du dich noch an den wichtigsten Ratschlag, den ich dir schon als Schüler gab?“
Remus errötete. „Um ehrlich zu sein, nein – ich meine, ich erinnere mich, dass du mich immer ermutigt hast, zu mir selbst zu stehen, mich nicht hinter meinen Freunden zu verstecken, aber was genau…“
„Genau das ist es ja, an was du dich erinnern sollst. Du hast schon immer mehr Schuld in dir selbst gesucht, als es nötig wäre, du wolltest Verantwortung für jeglichen Blödsinn übernehmen, der den Herren Black und Potter in den Sinn kam!“
„Aber, halt – es ist ja nicht so als hätte ich nicht auch teilgehabt, wenn sie Snape quälten!“
„Das stimmt.“ Minerva war sichtlich aufgewühlt, doch sie bemühte sich, ruhig zu sprechen. „Doch du kannst auch nicht behaupten, Severus hätte sich euch gegenüber deutlich besser verhalten. Eine Versöhnung muss von beiden Seiten abhängen. Du kannst den ersten Schritt dazu tun, ja, aber entlaste Severus nicht von jeglicher Verantwortung. Das ist es, woran du dich immer erinnern sollst: du bist nicht an allem schuld, du hast nicht die Pflicht, die Last der ganzen Welt auf deinen Schultern zu tragen.“
Remus schluckte und nickte. Mit nur diesem Satz fühlte er sich, als wäre er deutlich leichter, als könnte er sich endlich aufrichten und seine neue Position anerkennen. Dieses Schuljahr würde ein gutes werden, und es würde ihm den Weg zu einem Leben voller guter Jahre ebnen.


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Liebe Augurey,
hier kommt auch dein Wichtelgeschenk! Leider mit ordentlich Verspätung, das tut mir sehr leid.
Ich muss sagen, dadurch, dass ich schon wieder zu deinen Vorgaben schreiben durfte, gewinne ich langsam aber sicher Interesse an Remus und Severus und ihrem Zusammenspiel (auch wenn sie hier gar nicht interagieren :D). Danke also für diesen Quell der Inspiration!
Liebe Grüße
Jubilee
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