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The last Gunslinger

Kurzbeschreibung
GeschichteKrimi, Freundschaft / P16 / Gen
07.07.2019
05.11.2019
15
24.516
2
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Dieses Kapitel
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07.07.2019 2.559
 
1885

Colorado, Great Plains

Eine Schar von Reitern preschte durch die Nacht. Das Donnern der Hufe ertönte wie Donnerhallen. Eine berüchtigte Gang von Outlaws war auf der Flucht. Hinter ihnen eine ganze Horde Gesetzeshüter. Bundesagenten und lokale Gesetzeshüter.”Ich glaube wir haben sie abgeschüttelt” bemerkte einer der Outlaws. Alle hielten an. Die Gang hatte es geschafft. Sie hatten eine Bank und eine Postmeisterei zur selben Zeit ausgeraubt. Beides war reich gefüllt.”Wir sollten die Beute irgendwo vergraben, ohne sie sind wir mobiler” schlug einer vor.”Hast du einen Knall?! Ich trenne mich nicht davon!” blaffte ihn ein anderer Outlaw an. Die beiden Streithähne wieder. Auf der einen Seite Dwight Williamson. Ein junger Revolverheld, der irgendwie schon in das Leben als Outlaw hineingeboren wurde. Ihm gegenüber ein gestandener Krimineller. Joseph Mayhem II. Oder schlicht Joe genannt. Gesucht in mehreren Staaten wegen Mordes und Postkutschenraub. Joe zog als erster seinen Revolver.”Ich glaube diese Gruppe hat ihren Zenit überschritten” stellte Joe fest. Dwight zog ebenso seinen Revolver.”Verdammt richtig!” erwiderte Dwight.”Also, wer dafür ist sich das verdammten Geld zu schnappen und damit zu verschwinden der kommt zu mir. Unser Grüppchen hier ist ja demokratisch wie diese wunderschöne Nation” stellte Joe die Gruppe vor die Wahl. Viele stellten sich hinter ihn. Nur zwei Outlaws stellten sich zu Dwight. Ein junger Afroamerikaner und ein junger Mann irischer Abstammung.”Leute, denkt nach!” rief Dwight ihnen an den Kopf.”Denkt lieber praktisch Leute! Wenn die drei kleinen Buben lieber ohne Beute bleiben wollen ist das ihre Sache” erwiderte Joe einfach und stieg auf sein Pferd. Der Rest stieg ebenso auf.”Viel Spaß!” rief Joe und schoss Dwight ins Bein. Dieser schrie auf und fiel um. Er presste seine Hände auf die blutende Wunde. Die Gang machte sich rar. Auch der junge Afroamerikaner verschwand. Der junge Ire kniete sich herum.”Verdammter Hund!” fluchte der junge Ire und wickelte etwas Stoff um die blutende Wunde.”Hau ab Patrick. Die Sheriffs sind gleich hier!” rief Dwight und stieß den jungen Mann etwas weg.”Ich lass dich nicht zurück Dwight!” erwiderte Patrick.”Renn so lange du noch kannst!! Tu wenigstens einmal in deinem Leben was ich dir sage!!” befahl Dwight ihm nun mit Nachdruck. Patrick rannte dann so schnell wie er konnte. Nur Sekunden später waren die Gesetzeshüter anwesend. Schneller als Dwight schauen konnte bekam er den Kolben eines Gewehres ins Gesicht geschlagen. Damit ging er K.O.


Die Gang:

Name: Dwight Johnson Junior
Geburtsjahr: 1862
Aussehen: 1,85 m groß, schwarze Haare, drahtig und sportlich gebaut, kantiges Gesicht und braune Augen, leicht gebräunter Teint.
Vorgeschichte: Schon sein Vater, Dwight Johnson Senior, war ein berüchtigter texanischer Outlaw. Zusammen mit der Johnson Gang überfiel er Kutschen und Banken in Texas und New Mexico. Im Jahr 1875 wurde er geschnappt und in Austin gehängt. Sein Sohn musste es mit ansehen. Der Dreizehnjährige schwor Rache. Mit 16 stellte er den US-Marshall der seinen Vater an den Galgen brachte. Er tötete den Mann in einem Duell. Seine Mutter war schockiert. Der Junge war genau wie sein Vater geworden. Er wurde zum Outlaw und schloss sich einer Bande verschiedenster Gesetzloser an und zog mit ihnen einige Jahre lang durch die Staaten des Westens, bis zur Nacht als das Glück die Bande verließ.



Name: Joseph Mayhem II.
Geburtsjahr: 1850
Aussehen: brauner Vollbart, braune Haare, 1,82 m groß, breite Schultern, vernarbtes und kantiges Gesicht
Vorgeschichte: Wie auch bei Dwight war sein Vater ein Outlaw. Zusammen mit seinem Vater verübte Joe überfälle und grausame Morde. Zusammen mit seinem Vater und seinen Brüdern tötete er ein Farmerehepaar, das versuchte das Land der Familie zu kaufen. Die Frau erschossen sie und den Mann erhängten sie am Vordach seines Hauses. Danach war die Familie auf der Flucht. Zuerst wurde sein Bruder in einem Schusswechsel mit einigen Gesetzeshütern erschossen. Danach wurde sein Vater beim Versuch Vieh zu stehlen vom Besitzer der Rinder erschossen. Danach zog er alleine durch die westlichen Staaten. Er ritt mit verschiedensten Gangs, blieb jedoch nie lange. Irgendwann traf er auf eine Bande junger Outlaws. Einige von ihnen schätzten seine Erfahrung. Einige wenige sahen aber sein wahres Gesicht. Ein Verräter, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.


Name: Patrick O´Shea
Geburtsjahr:1863
Aussehen: 1,75 m groß, braun/orange Haare, schmaler Körperbau, rundes Kinn und etwas größere Nase
Vorgeschichte: Patrick ist der Sohn eines irischen Landarbeiters. Sein Vater starb jung. Er gehörte zu den Iren die gegen die britische Herrschaft rebellierten. An seinem Vater wurde ein Exempel statuiert. Er wurde 1870 standrechtlich erschossen. Seine Mutter zog mit dem jungen Patrick nach Amerika um dort das Glück zu suchen. Doch sie fand es nicht. Patricks Mutter starb 1875 an einer Lungenentzündung. Patrick schlug sich als Hilfsarbeiter durch, driftete aber schnell ab. Zuerst beging er Mundraub. Irgendwann wurde er zum Viehdieb. Schnell freundete er sich mit einem Outlaw namens Dwight Johnson an. Die beiden wurden schnell gute Freunde.


Name: Leonard Smith
Geburtsjahr: 1867
Aussehen: Afroamerikaner, schwarze lockige Haare, 1,80 m groß, normale Statur
Vorgeschichte: Seine Eltern waren befreite Sklaven. Sie versuchten frei zu Leben. Doch sie wurden nicht gelassen. Sie lebten in den Südstaaten in einer kleinen Siedlung in den Sümpfen von Louisiana. Sein Vater wurde der Vergewaltigung einer weißen Frau beschuldigt. Obwohl er unschuldig war, wurde er von einem wütenden Mob gehängt. Leonard verließ seine Familie. Er hatte den Segen seiner Mutter, weil sie für ihren Sohn ein besseres Leben wünschte. Er sollte im Norden etwas aus sich machen, wozu es aber nicht kam. Er tötete den Rädelsführer des Mobs mit einem Messer. Danach rutschte er immer weiter hinab in den Sumpf des Verbrechens.


Name: Moses Fairburne
Geburtsjahr: 1852
Aussehen: dunkelbraunes Haar, Halbglatze, untersetzter Körperbau, Schnurrbart
Vorgeschichte: Moses wuchs in einem gottesfürchtigen Haushalt auf. Sein Vater war Soldat im Bürgerkrieg. Er fiel bei der Schlacht am Antietam. Seine Mutter verfiel in tiefe Trauer. Wie auch schon sein Vater meldete er sich zur Army. Er kämpfte gegen die amerikanischen Ureinwohner. Er machte einige Massaker an den Indianern mit, die ihn prägten. Er begann zu trinken. Das auch im Dienst. Irgendwann versuchte er betrunken im Streit einen Lieutenant zu töten, wodurch er aus der Army flog. Er trank immer weiter. Irgendwann traf er auf Joe. Die beiden fanden sich direkt sympathisch. Zusammen schlossen sie sich den jungen Outlaws an.



Name: Nathaniel Brooks
Geburtsjahr: 1869
Aussehen: blonde Haare, kindliche Gesichtszüge, 1,70 m groß, helle Haut, blaue Augen
Vorgeschichte: Er wuchs im Waisenhaus auf. Sein Vater war ein herumziehender Cowboy, seine Mutter eine 14 Jährige Prostituierte. Irgendwann riss er aus. Er brachte sich alles selbst bei. Als er die Gang traf war er nur ein Kleinganove. Ein kleiner Fisch. Trotzdem blieb er bei ihnen. Er sah Joe und Moses als Vaterfiguren, da er ja selbst nie einen Vater hatte. Ihr schlechter Einfluss wirkte sich auf die beiden aus. Er traut den beiden und folgt ihnen blind.


1900

Texas, Bundesgefängnis

Die Kommission war zusammengetreten. Das Gefängnis musste Platz schaffen. Deswegen wurden einige länger einsitzende Sträflinge begnadigt.  Die Kommission bestand aus dem Bürgermeister der nahegelegenen Stadt, dem Gefängnisdirektor und einem US-Marshall. ”Der nächste Gefangene ist Häftling 0570, Dwight Johnson Junior” verlaß die Schreiberin. Dwight wurde hineingeführt. Er trug einen schwarzen Vollbart und seine schwarzen Haare waren lang und wild gewachsen. Er trug die gestreifte Häftlingskluft und war in Ketten. Er setzte sich auf den Stuhl. Der Direktor setzte seine Lesebrille auf und öffnete die Akte.”Dwight Johnson Junior, Sohn von Dwight Johnson Senior. Verhaftet wegen bewaffneten Raubüberfall einer Bank in Riverwood, Colorado. Sitzt hier seit 1886 eine Haftstrafe ab. Keine auffälligkeiten. Keine Fluchtversuche, keine Gewalt. Besucher des Gottesdienstes und immer bereit zur Arbeit” verlaß der Direktor. Die Kommission beriet sich.”Was werden sie nach ihrer Entlassung tun, Mr. Johnson?” fragte nun der Bürgermeister. “Der Mann meiner Schwester hat eine Ranch, meine Schwester hat mir zugesichert, dass ich dort Arbeit bekommen werde” erwiderte Dwight. Der Bürgermeister nickte.”Und sie sind sicher, dass sie nicht rückfällig werden?” fragte der Marshall.”Ich bin mir sicher Sir. Das Gefängnis war mir eine Lehre. Ich habe den Großteil meinem Jugend hier verbracht, darum werde ich den Rest meines Lebens ein ehrliches und friedliches Leben führen, wie es meine Mutter, Gott habe sie seelig, es von mir wollte” erwiderte Dwight. Damit hatte er auch den Marshall überzeugt. Er wurde nach 15 Jahren Haft begnadigt.


Dwight bekam seine Sachen zurück. Einen schwarzen Lederhut, seine Klamotten, sein Gürtel mit einem Holster. Dazu sein Colt Peacemaker. Eine wahre Schönheit. Kaliber .45 Long Colt, versilbert und ein Elfenbeingriff. Ein Wachmann begleitete ihn nach draußen.”Was machst du wenn du draußen bist Dwight?” fragte der Wachmann und öffnete ein Päckchen Zigaretten. Beide nahmen sich eine.”Ein paar alte Rechnungen begleichen” erwiderte Dwight und entzündete an seiner Stiefelsohle ein Streichholz. Beide Männer zündeten daran ihre Zigaretten an.”Was meinst du damit?” fragte der Wachmann.”Du solltest anfangen die Zeitung zu lesen Robert, dann wirst du es erfahren” erwiderte Dwight nur schlicht und klopfte dem Wachmann auf die Schulter. Danach ging er wortlos. Robert schüttelte den Kopf. Das nächste mal würde Dwight nicht ins Gefängnis kommen. Er würde im Sarg enden. Robert sah dem Mann noch nach, bis er wieder hinein gerufen wurde. Dwight tat seine erste Schritte in Freiheit nach 15 Jahren hinter Gittern. Die Welt hatte sich verändert. Texas hatte sich verändert. Langsam wichen die endlosen Grassteppen den Städten und Siedlungen. Telegrafenmasten durchzogen die Landschaft.


Einige Tage später

Texas, Armadillo

Dwight durchschritt die Straßen seiner alten Heimatstadt. Hier wurde er geboren und er lebte hier auch lange Jahre mit seiner Mutter und Schwester. Sein Vater war selten da. Erst versuchte die Mutter zu lügen. Sein Vater wäre ein Cowboy und würde immer auf Viehtrieb gehen. Wenigstens Armadillo hatte sich wenig geändert. Dieselben Holzhäuser und dieselbe staubige Straße. Der Saloon war immer noch da. Der Gemischtwarenladen, in dem Dwight früher immer mit seiner Mutter einkaufen war. Aber sein Ziel war ein anderes. Am Rand der Stadt befand sich eine riesige Ranch. Sie gehörte einem wohlhabenden Pferdezüchter. Dwight kam auf dem Hof und klopfte am Wohnhaus. Eine Frau trat heraus. Kurz sah sie ihn irritiert an.”Dwight!!” stieß sie dann freudig auf und umarmte den Mann.”Ist ja gut Schwesterherz, ich bins wirklich” erwiderte Dwight lächelnd und strich der Frau über den Rücken. Sie führte ihn herein.”Schatz, mein Bruder ist hier!” rief die Frau ins Wohnzimmer. Ihr Mann trat heraus. Ein großer Mann. Ein gepflegtes Äußeres.”Ah, Dwight. Lange nicht mehr gesehen” begrüßte er den Mann. Die beiden gaben sich die Hand.”Bist du hier wegen des Jobangebots?” fragte dann sein Schwager.”Nicht direkt” erwiderte Dwight. Nun sah sein Schwager ihn interessiert an.”Weswegen denn dann?” fragte er.”Ich will ein Pferd kaufen. Kein Pony und kein Maultier, ein richtiges Pferd. Ich kann auch bezahlen” erklärte Dwight und zog ein gut gefülltes Geldbündel aus seiner Jackentasche. Überrascht nahm sein Schwager es an.”Gut, Verstanden. Ich besorg dir das beste was meine Ställe hergeben” versprach er und verschwand.

Nun kam seine Schwester wieder zu ihm.”Ich dachte du wolltest hier arbeiten” gab sie verwirrt von sich.”Nicht direkt Schwester. Ich sagte, dass ich vorbeikomme. Aber nicht um zu Arbeiten. Ich habe alles Geld was ich noch irgendwo hatte zusammengekratzt. Ich kaufe mir ein Pferd und eine Waffe und lege diesen Schweinehund Joe um” erklärte er nun seine Pläne.”D-Du wolltest doch sauber werden….” erwiderte seine Schwester nur.”Danach werde ich es auch. Aber diese Ratte hat es verdient zu sterben!” erwiderte Dwight, wobei er eine Hand zur Faust ballte. Seine Schwester schüttelte nur den Kopf.”Das Gefängnis war ein Wink mit dem Schicksal verdammt! Das nächste Mal fährst du in den Sarg!! Ich sollte meinen Kindern wohl erzählen, dass sie ihren Onkel wohl nie kennenlernen werden, weil er ein Trottel ist!!!” schrie seine Schwester ihn fast schon an und stapfte davon. Dwight seufzte, verließ dann aber auch das Haus. Draußen hatte sein Schwager schon das Pferd angebunden. Einen Missouri Foxtrotter. Stark wie ein Ackergaul und schnell wie ein Rennpferd. Der Hengst war schwarz mit einigen weißen Flecken.”Das ist perfekt, vielen Dank” bedankte Dwight sich und streichelte den Hengst.”Immer gerne Dwight. Was hast du jetzt vor mit deiner Freiheit?” fragte sein Schwager, während Dwight aufstieg.”Ich werde ein paar Höflichkeitsbesuche machen. Dann  werde ich mich zur Ruhe setzen” erwiderte Dwight.”Denk dran Partner, ich halte dir hier einen Job frei” gab sein Schwager ihm noch mit auf den Weg.”Danke Partner” bedankte Dwight sich und fasste sich zum Abschied kurz an den Hut. Danach ritt er vom Hof.

Er ritt die Straße in Armadillo herunter zum Büchsenmacher. Bis auf seinen Revolver hatte er seine Waffen verloren. Dwight betrat den Laden und sah sich um. Er hatte sich seit dem letzten Mal verändert.”Kann ich ihnen Helfen Sir? Eine Waffe oder nur Munition?” fragte der Mann hinter der Theke.”Beides” erwiderte Dwight und trat an den Tresen.”Erstmal ein Schachteln .45er Long Colt” bestellte Dwight. Der Verkäufer legte die Pappschachteln auf den Tresen.”Dann noch das Winchester da an der Wand” bestellte Dwight weiter. Der Verkäufer legte das Repetiergewehr auf den Tresen.”Und haben sie auch Schrotflinten?” fragte der Revolverheld den Büchsenmacher.”Aber sicher Sir. Was darf es denn sein?” fragte der Büchsenmacher, wobei er zu einem Schrank an der Wand ging.”Hier, ne ganz klassische Colt Modell 1878 Schrotflinte. Zwei kippbare Läufe. Idiotensicher und bewährte Kaliber 12 Schrotpatronen” bewarb der Verkäufer die Flinte, die er gerade aus dem Schrank geholt hatte. Dwight nahm sie in beide Hände. Waffen wie diese kannte er nur zu gut. Kutscher benutzten sie meistens oder Farmer zur Heimverteidigung.”Oder vielleicht haben sie Interesse am neuesten vom neuen Sir” stieg der Büchsenmacher wieder in die Unterhaltung ein und holte eine zweite Waffe aus dem Schrank.”Hier. Winchester Modell 1897. Eine Pump-Action Schrotflinte” stellte der Büchsenmacher die Waffe vor. Dwight beäugte sie missgünstig. Sowas kannte er nicht. Sie ähnelte natürlich schon vielen Waffen die er kannte.”Sie ist Robust und anstatt von nur zwei Schuss fasst das Röhrenmagazin unter dem Lauf ganze Fünf Schuss, hier, nehmen sie sie mal” bot ihm dann der Büchsenmacher an. Dwight nahm die Flinte in die Hand. Sie bestand aus geschwärztem Stahl. Die Waffe lag gut in der Hand. Er betätigte einmal den Pumphebel der Waffe. Ein metallisches Klacken ertönte. Ähnlich wie beim Repetiergewehr. Dwight nickte langsam.”Ich nehme dieses moderne Wunderwerk” entschied sich Dwight. Der Büchsenmacher strahlte vor Freude.”Also gut, Munition für ihren Colt. Einmal das Winchester Modell 1873 und einmal die Winchester Modell 1897 Repetierflinte. Weil sie so ein netter Kunde sind gebe ich ihnen 100 Schuss für beide Waffen gratis dazu. Also. Das Winchester kostet 135 Dollar und die Flinte 150 Dollar. Die Munition kostet 15 Dollar. Also kommen wir auf 300 Dollar” rechnete der Büchsenmacher ihm vor.”Einverstanden” stimmte Dwight dem ganzen zu und legte ein Geldbündel auf den Tresen. Der Büchsenmacher packte alles in die Kasse während Dwight die Waffen an sich nahm. Danach verließ er den Laden.”Viel Spaß bei ihrem Vorhaben!” wünschte ihm der überglückliche Ladenbesitzer. Dwight stieg wieder auf sein Pferd. Die Waffen verstaute er in zwei Sattelholstern. Mit den Sporen an seinen Stiefeln gab er seinem Pferd das Signal zu laufen. Er verließ Armadillo. Nun hatte er alles was er brauchte. Ein neues Pferd und ein neues Waffenarsenal, mit dem Joe Mayhem zum Teufel jagen würde. Und das würde er auch tun. So wahr ihm Gott helfe.
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