Wenn Magische Dimensionen verschmelzen

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
05.07.2019
15.07.2019
8
16072
1
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Dieses Kapitel
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Haay Leute hier kommt das nächste Kapitel für euch! :D

Ich hoffe sehr dass es euch gefällt <3


Glg Mäggie chan <3
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Es wurde langsam Abend und ich saß draußen im Innenhof zusammen mit Lucy. Sie hatte gesehen was passiert war. Ich war verunsichert. Ich wusste nicht warum Mothra mich rief. Brauchte sie meine Hilfe? Ich konnte es einfach nicht sagen. „Geht es dir denn gut Mäggie?“ riss Lucy mich aus meinen Gedanken. „Ja das schon aber ich bin verwirrt.“

„Mothra wollte dir bestimmt nicht weh tun.“

„Nein das würde ich auch nie behaupten aber ich fühle mich einfach so hilflos, was ist wenn sie leidet und ich kann ihr nicht helfen?“ In meinen Augen sammelten sich Tränen. „Sollte was Schlimmes passieren werde ich nicht zögern dich zu heilen okay?“ Lucy lächelte. „Danke Lucy.“ Dankbar umarmte ich sie und sie mich ebenso. „Hier seid ihr zwei also.“ hörte ich eine ruhige und freundliche Stimme. „Sensei Sama.“ Sagte ich überrascht und Lucy ließ mich wieder los. „Ich hab gehört was passiert ist geht es euch gut?“ fragte sie besorgt. „Mir geht’s gut aber um Mäggie mach ich mir Sorgen.“ Antwortete Lucy. Sie setzte sich zu uns. „Was ist vorhin vorgefallen?“ „König Thranduil hat gesagt dass du ziemlich schwach warst.“ Sie sah mich an. Ich konnte ihre Sorge nur zu gut erkennen. „Naja also…vorhin…mir war total schwindelig und ich hatte das Gefühl als würde Mothra nach mir rufen…was ist wenn es ihr schlecht geht?“

„Ich glaube das würdest du merken.“

„Es war ja komisch..“

„Vielleicht hat sie dich wirklich gerufen.“

„Ich muss irgendwie zu ihr.“

„Heute Nacht ist Vollmond, konzentriere  deine Energie auf das Mondlicht und versuch sie irgendwie zu erreichen.“

„Glauben sie Mothra ist mit dem Mond irgendwie verbunden?“

„Genau weiß ich es nicht aber sie könnte durchaus auch Mondlicht in magischen Flügelstaub umwandeln, und zum fliegen benutzen.“

„Darüber hab ich noch gar nicht nach gedacht.“

„Was ich nur nicht verstehe ist das mit der Energie?“ Lucy sah uns an.
„Was meinst du Lucy?“ auch ich sah sie verwirrt an. Dann erinnerte ich mich allerdings daran dass ich ihr ja gesagt hatte dass es mir vorkam, als hätte man mir Energie entzogen. Dies erklärte ich noch mal. „Ich kann mir nicht vorstellen dass Mothra dir jeh weh tun würde.“ Meinte sie. „Ich auch nicht.“ Ich schüttelte den Kopf. Es wurde immer später und dunkler und wir gingen in unser Zimmer. Lucy schlief sowieso bei uns. „Macht euch keine Sorgen uns passiert schon nichts.“ meinte Bella aufmunternd als wir uns schlafen legten. Lucy schlief in einem flauschigen Schlafsack neben meinem Bett. So wie ich lag war ich auch schon eingeschlafen. Ich begann zu träumen und wachte im Traum auf einer Insel auf. Die Infant Island na klar! Mothra’s zuhause! Ich ging in einen riesigen Tempel und da ruhte sie die Eternal Mothra! Ihre tiefblauen leuchtenden Augen strahlten. Sie schien mich mit sanftem Blick anzusehen als wollte sie mir sagen dass sie auf mich gewartet hatte. Ich ging auf sie zu und berührte ihre flauschige Wange. „Du bist wirklich hier.“ Hauchte ich leise. Mothra begann zu sprechen in ihrer Sprache und plötzlich erschien Moll neben mir. „Moll wie bist du?!“ sie saß auf Fee aber Lora war nicht da. Schon klar. Nalo hatte Moll sicher geholfen. „Ich wollte dir unbedingt helfen.“ Meinte Moll nur. „Du verstehst sie?“ fragte ich. „Klar sie ist doch unsere Beschützerin und nun auch deine, du wirst sie auch bald verstehen können aber bis dahin helfe ich dir.“ Moll lächelte mich an. „Ich danke dir.“ Sagte ich ebenfalls lächelnd. Mothra kreischte wieder. „Was sagt sie?“ fragte ich nach. „Sie freut sich darüber dass du hier bist, und sie sagt dass sie auf dich gewartet hat.“ Ich drehte mich zu ihr um. „Du hast mich also wirklich gerufen!“ ich sag sie mit großen Augen an. Mothra nickte nur. Sie sprach weiter. „Sie sagt es tut ihr leid dass du dich ihretwegen schwach gefühlt hast das wollte sie nicht.“ Moll schaute mich besorgt an. „Ach was nicht schlimm ist schon okay.“ Ich lächelte und umarmte sie. Mothra schien dies zu genießen und Moll lächelte. Ich fühlte ihre Wärme und ich konnte ihre von Licht erfüllte magische Energie spüren. Es war überhaupt nicht wie ein Traum. Moll und Mothra erklärten mir dass Mothra uns schon bald zur Hilfe eilen würde würden wir sie brauchen, oder auch wenn sie mir einfach nur fehlte. Sie verriet mir sogar wie ich Godzilla rufen konnte und wie ich ihm zeigen konnte wer ich bin. Zum einen mit dem Lied des Anfangs und zum anderen kannte Serena wohl auch ein Lied, wie ich ihn wieder an Mothra erinnern konnte, und wie ich ihm zeigen konnte dass ich von Mothra auserwählt wurde. Die Magie der Lieder war eben vielseitig. Mit den anderen Liedern konnte ich wohl noch viele andere Titanen beschwören. Es war schon echt aufregend. Ich erfuhr sogar wie ich die Seele der Titanus Mothra mit der ruhenden Eternal Mothra wieder vereinen konnte. Es war ein Japanisches Lied welches „Mothra Leo.“  genannt wurde. So hieß Mothra wohl früher als sie jung war.  Sie zeigte mir sogar ihre früheren Formen. Das Lied konnte sowohl zu zweit als auch allein gesungen werden. Um sie dann zu rufen verriet sie mir ein weiteres Lied und ein Lied welches „Haora Mothra“ genannt wurde um sie zu heilen oder um ihr Kraft zu geben. Das Lied um sie zu rufen konnten wir ebenso wie das um sie zu heilen, entweder in deutsch als auch in der japanischen Sprache singen. Endlich wusste ich mehr! Schon bald schlief ich an ihrem Flügel ein welcher so flauschig und warm war wie der Flügel eines Vogels. Als ich dann jedoch wieder erwachte befand ich mich immer noch im Traum. Wo war ich hier? Ich konnte einen riesigen Felsen sehen welcher immer mehr zersprang. Diese Lichter…das war….Desghidorah! Mothra schien mir ihre komplette Vergangenheit zu zeigen! Ihre Mutter hatte damals gegen ihn gekämpft weil sie selbst zu der Zeit noch als kleine Raupe im Ei war. Ich sah wie Moll und Lora sie zum schlüpfen brachten und wie sie sich als Raupe aufmachte um ihre Mutter zu beschützen! Ich war gerührt und völlig von Gefühlen überflutet. Mothras Mutter hatte sie als Raupe vor  der Flut gerettet und war dann aber selbst ins Meer gefallen vor Schwäche. Ich erschrak. Sie hatte keine Kraft mehr. Ich wollte ihr helfen doch ich erinnerte mich selbst daran dass dies unmöglich war. Mothras Mutter konnte nicht mehr fliegen. „Nein….“ Flüsterte ich und ich konnte den tiefen Schmerz der kleinen Raupe spüren. Tränen rannen mir über die Wangen als ich sah wie das kleine verzweifelt versuchte seiner Mutter zu helfen, in der Hoffnung sie retten zu können doch vergeblich. Mein Herz begann zu schmerzen. Ich schluchzte leise. Mothra’s Mutter gab sich dem Meer wohl hin und versank leblos auf den Grund des Meeres. Es musste so furchtbar für sie gewesen sein ihre Mutter zu verlieren und so sterben zu sehen. Ich konnte es mitfühlen. Warum hätte sie nicht einfach gegen Desghidorah siegen können? Ich sah wie das Kleine sich aufmachte um den Baum des Lebens zu finden der damals in der Menschenwelt existierte. Es schwamm durch das Meer bis es den Wald erreicht hatte und ich das erste Mal Moll und Lora dieses Lied singen hörte, welches ich wohl auch bald singen sollte. Die Verwandlung war gelungen! Ich sah wie Mothra früher das 1. Mal nach ihrer Verwandlung aussah. Im nächsten Moment befand ich mich schon wieder auf dem Meer. Und dort war ein riesiger Wasserdrache. Das musste Dagarah sein! Mothra hatte damals gegen ihn kämpfen müssen weil er wütend auf die Menschen war. Er griff sogar seinen eigen Teil des Königreiches an in dem Prinzessin Yuna nur noch als Geist existierte. Plötzlich wurde Mothra in einen Wirbelsturm gezogen und viele rote Seesterne blieben an ihr hängen. Plötzlich konnte ich ihre unerträglichen Schmerzen spüren. Es musste schrecklich gewesen sein. Sie konnte noch fliegen doch da flog Dagarah aus dem Wasser und Mothra krachte mit dem Rücken auf ein Teil der Pyramide. „Oh mein Gott!“ sagte ich leise ich war fast erstarrt vor Schreck. Wieder rannen Tränen über meine Wangen und ich fühlte ihren Schmerz. Alsob das nicht gereicht hätte zog Dagarah sie dann auch noch ins Meer. Sie versank dort. Ich hielt meine Hände vor den Mund. Sie musste so viel Leid erfahren. Doch sie war nicht tot. Ich sah wie sie wieder aus dem Wasser flog. Klitsch nass sie war jetzt schwerer und hatte nicht sehr viel Kraft um sich in der Luft zu halten. Sie fiel einfach auf die Pyramide. Ich erschrak erneut. Es gab ein Lichtblitz und Plötzlich war Ghogo der berühmte Wassergeist da. Er schwebte nach oben in die Luft. Es ist also wahr! Der Wassergeist konnte wirklich Wunder vollbringen. Er schaute zufrieden und ging dann in helles Licht auf. Es war eine Art Explosion. Feenstaub regnete auf Mothra herab welche sich dadurch veränderte. Die komischen Seesterne verschwanden von ihrem Körper und ihre Flügel schimmerten in den Farben des Regenbogens. Das Nächste was ich sah war dass Mothra wieder völlig verändert war. Sie hatte Orange schwarz blaue Flügel und strahlend blaue Augen. Sie ist damals von König Ghidorah übel zugerichtet worden und hatte sich für die Menschheit geopfert. Sie ist um die Kinder und somit die Menschen der Erde zu retten in die Vergangenheit gereist um dort König Ghidorah schon als jungen Drachen auszulöschen. Sie warf ihn in einen Vulkan, wurde dabei jedoch selbst tödlich verletzt. Hitze und Schmerz kamen in mir auf. Wiesehr musste sie wohl gelitten haben als sie sich geopfert hatte? Zuvor wurde sie noch mit den Flammen vom König des Terrors gequält. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Sie hatte sich geopfert ohne darüber nachzudenken. Sie war wirklich eine Beschützerin. Dann erschienen Raupen. Und spannen sie ein. Unter dem weißen Schleier konnte ich sie jedoch noch erkennen. Kraftlos und schwach. Das war also Mothras Vergangenheit. Ich war sprachlos und total überwältigt. Alles was ich gelesen hatte stimmte jedoch hätte ich nie gedacht das derart selbst so zu erleben. Sie hatte so viel durchgemacht und doch nie aufgegeben. Sie musste sich mit ansehen wie ihre Mutter starb ohne etwas dagegen tun zu können. Ich schreckte aus meinem Schlaf nach oben. Jetzt wieder einschlafen zu können war unmöglich. Ich war immer noch überwältigt und verwirrt. Mein Herz schmerzte, ich konnte unmöglich wieder einschlafen. Vorsichtig stieg ich über Lucy drüber und rannte auf den Gang hinaus. Allerdings verhielt ich mich so leise wie es nur ging. Ich ging ein paar Schritte bis ich plötzlich in der nähe der Büros hörte dass sich meine Ausbilderin und König Thranduil leise unterhielten. Ich gab mir große Mühe keinen Ton von mir zu geben auch wenn mir immer noch Tränen die Wangen hinunter liefen. Ich konnte meine Gefühle gerade nur schwer kontrollieren. Plötzlich wurde ich von jemandem in die dunkle Ecke gezogen. Ich unterdrückte ein Schreien. „Du willst doch nicht entdeckt werden oder?“ Mir fiel ein Stein vom Herzen als ich Angel’s Stimme hörte. „Angel…was tust du hier?“ fragte ich so leise wie möglich. „Ich kann nicht einschlafen und du?“ „Hey ..du weinst ja..“ besorgt umarmte sie mich. Ich versuchte nicht zu weinen aber es gelang mir einfach nicht. „Was ist passiert, hattest du einen Alptraum?“ flüsterte sie. „So was Ähnliches…“ flüsterte ich leise zurück. „Wollen wir zu König Thranduil gehen?“ fragte sie. Ich schüttelte den Kopf. „Nein ich will niemandem Umstände machen.“ Antwortete ich leise. „Dann sollten wir gehen, sonst denken die noch wir lauschen…“ Angel’s Gesicht sah ernst aus. „Ja.“ Antwortete ich leise. Mir ging das alles was ich gesehen hatte noch immer nicht aus dem Kopf. Plötzlich kribbelte meine Nase und ich musste niesen. „Mäggie!“ Angel erschrak. „Es tut mir leid!“ flüsterte ich. „Hey wer ist da?“ Thranduil war
sofort aufgesprungen. „Was ist?“ fragte unsere Ausbilderin verwirrt. Wir erstarrten. „Wer ist da kommt raus sofort!“ befahl der Elbenkönig kühl. „Oh nein  das ist alles meine Schuld.“ Flüsterte ich leise. „Pschht.“ Machte Angel so leise es ging. „Ist da wirklich jemand?“ fragte unsere Ausbilderin die nun neben Thranduil stand. „Wer da auch ist kommt raus das ist nicht witzig…oder wollt ihr für 2 Monate die Küche putzen?!“ sie hörte sich streng und kühl an. Es war dunkel auf dem Gang doch die beiden ließen nicht locker und liefen in unsere Richtung. „Scheiße ok, los weg hier!“ schnell packte mich Angel an der Hand und wir rannten den Gang zurück. Ich hörte wie Thranduil sein Schwert zog. Sie rannten uns hinterher! „Steck das Schwert zurück ich hab eine Ahnung wer das gewesen sein könnte.“ Die Stimme unserer Ausbilderin war ziemlich nah. Mir fiel ein Stein vom Herzen als er auf sie hörte. „Hey hier bleibt stehen sofort!“ scheinbar hatte sie unsere Schatten erkannt. Ich rannte blind einfach mit Angel mit. Die Lichter waren gedämpft und wir rannten in die riesige Bücherei. Dort konnten wir uns zwischen den Büchern verstecken. „Die Suchen uns Angel kannst du nicht deine Flügel benutzen und uns hier raus holen?“ fragte ich panisch. „Haha witzig du weißt meine Flügel leuchten im dunkeln,  dann erkennen sie uns und wir werden bestraft.“ Antwortete sie. „Sie sind weg…“ Thranduil schien leicht verärgert zu sein. „Sie sind hier rein gerannt irgendwo müssen sie doch sein.“

„Gomenasai Tenshi sama…“ flüsterte ich weinend und schloss meine Augen.

„Bitte reiß dich zusammen Mäggie jetzt ist nicht die richtige Zeit um sich zu entschuldigen.“ Angel klang ernst aber auch besorgt. Ich nickte lautlos. Mittlerweile hatten sich beide Taschenlampen besorgt. Durch einen Hintereingang konnten wir fliehen. „Mäggie es ist besser wenn wir uns aufteilen und uns später wieder treffen okay?“ meinte Angel. Ich wollte nicht dass sie ging aber ich nickte. Eigentlich war es mir egal ob ich erwischt würde. Ich wollte niemanden belauschen ich wollte mich doch nur beruhigen jedoch gelang mir das nicht. Angel nahm die Treppe nach oben und ich rannte soweit weg von der Bücherei wie es nur ging.