Chance auf Glück

von Seredhiel
GeschichteRomanze, Familie / P18
Ayame Inu-Yasha Kagome Kouga Rin Sesshoumaru
05.07.2019
06.12.2019
23
73006
23
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Guten Tag zusammen ^-^

Ich melde mich aus meinem Urlaub wieder mit einer neuen Story Idee
Ich hoffe diese gefällt euch auch und lest mal rein

Ein ganz großer Dank geht an Shari-Inuyokai, Miyu94 und Amaya23.
Danke euch drei, dass ihr die Story vorab gelesen habt und mich tatkräftig unterstützt mit der Umsetzung der Idee.

Im Grunde habe ich mir schon oft die Frage gestellt:
Was würde passieren, sollte der Brunnen sich nicht geöffnet haben.
Meine klare Antwort darauf war: Inu Yasha würde auf seine Kagome warten
Im Zuge dessen entstand die folgende Story.
Die Charaktere sind OOC, denn es sind für die Yokais und Hanyous 500 Jahre vergangen, bedeutet, sie haben eine Veränderung hinter sich.

Viel Spaß beim Lesen

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Gedankenverloren stand Kagome im Schuppen, in dem der Knochenfresserbrunnen war. Sie blickte hinein und sah erneut nur den Boden. "Drei verdammte Jahre schon", kam es wütend über ihre Lippen. Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und wollte ihn endlich wieder sehen. "Inu Yasha", flüsterte sie. Die Wut machte nun der Trauer Platz. Ein Schluchzen ertönte.
"Ich will ihn sehen", wimmerte sie. Tränen kullerten ihren Wangen entlang. "Ich will Inu Yasha sehen." Der Brunnen reagierte nicht, genau wie die letzten Jahre. Tag ein, Tag aus probierte sie es und immer war es vergebens. Sie hatte keinen Erfolg.
Gerade in diesem Moment betrat Inu Yasha den Schuppen durch die Tür. "Kagome", flüsterte er liebevoll und voller Freude. Die Angesprochene drehte sich schlagartig um. Blaue Augen trafen auf goldene.
"Inu?", fragte sie erschrocken. Der Mann vor ihr hatte seine Augen und seine Haare, aber seine Ohren waren weg. Geschockt schritt sie zurück. Dabei war der Brunnen direkt hinter ihr. Sie verlor ihr Gleichgewicht und wäre nach hinten gefallen, jedoch reagierte Inu Yasha blitzschnell und stand direkt vor ihr. Er schnappte nach ihrer Hand, zog sie hoch zu sich und drückte sie sanft an seine Brust.
"Wie…", begann sie und schmiegte sich unbewusst an ihn. Sie spürte die gleiche Geborgenheit und Ruhe wie bei ihm, ihrem Inu Yasha. Ihr Herz beschleunigte und sie blickte zu ihm auf in seine warmen Augen. "Was ist passiert?", fragte sie ihn zittrig und schluckte. Er lächelte sie an.
"Verzeih, dass ich dich warten lassen hab", kam es sanft von ihm und er drückte sie näher an sich.
"Deine Ohren…", japste sie. Kurz schloss er die Augen und ließ sie erscheinen. Kagome hielt unbewusst den Atem an. "Wie?", fragte sie und er grinste.
"Jahrelange Übung", meinte er und küsste zart ihre Wange. Ihre Augen weiteten sich, als sie seine Worte verstand.
"Wie Jahrelang?... Was ist passiert Inu Yasha?", wollte sie wissen. Er seufzte und wischte ihre Tränenrückstände weg.
"Der Brunnen hatte sich damals nicht geöffnet. Ich habe jeden Tag auf deine Rückkehr gewartet, doch...", erklärte er und legte seine Stirn an ihre. "Da ich auch nicht hindurch konnte, war mir nach 10 Jahren klar, dass auch dir der Weg versperrt war. Deshalb habe ich gewartet bis es endlich so weit war. Nun kann ich dich wieder in meine Arme schließen." Ein Lächeln lag auf seinen Lippen und Kagome sah ihn ungläubig an.
"Soll das... heißen... du hast die letzten Jahrhunderte auf mich gewartet?" Er nickte sanft und sog tief ihren Geruch ein.
"Ich hätte früher da sein können, doch dann wärst du nie in meine Zeit gekommen und ich demnach nie befreit worden", kam es flüsternd von ihm.
"Oh Inu", hauchte sie und schlang ihre Arme um seinen Nacken. "Ich habe dich vermisst!" Ein einfaches Geständnis, welches sein Blut in Wallung brachte. Sanft knurrte er und sah ihr tief in die Augen.
"Ich dich auch, Kagome", lächelte er und küsste sanft ihren Mundwinkel. Er war unsicher, ob sie diese Nähe zulassen würde. Sie verschrecken wollte er absolut nicht. Eine einzelne Träne verließ ihre Augen, die Inu Yasha mit seinem Daumen auffing. "Ich bin jetzt da und ich verlasse dich nie wieder."
Diese Worte waren für die junge Frau zu viel. Sie brach in Freudentränen aus und küsste immer wieder seine Wange, seine Lippen und seine andere Wange. "Du bist hier... bei mir", flüsterte sie immer wieder.
Sein Verlangen wuchs mit ihrer Handlung. Das nächste Mal als sie seine Lippen mit ihren berührte, erwiderte er verlangend den Kuss und drückte sie noch dichter an sich. Er wollte sie so sehr. Sein Herz hatte lang genug gelitten. Er hatte sich so lange nach ihr gesehnt und nun konnte er sie endlich in seine Arme schließen. Der Kuss zwischen ihnen wurde leidenschaftlicher und beide keuchten leicht, als Kagome nach Luft schnappte.
"Es...", begann sie, doch er verschloss ihre Lippen mit seinen. Stumm bat er mit seiner Zunge um Einlass und knurrte, als sie ihre Lippen öffnete. Sogleich nahm er ihre Zunge in Beschlag und genoss diesen Kuss. Fast entschädigter er die ganze Warterei. Nachdem sie sich erneut lösten, lächelte Kagome ihn errötet an.
"Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, Kagome. Ich bin nur froh dich jetzt wieder zu haben." Seine Stimme klang so erwachsen. Total ungewohnt für die junge Frau. Erst jetzt musterte sie ihn. Er wirkte älter. Hatte sogar ein weinrotes Hemd an und das stand ihm außerordentlich gut. Sie schluckte und blickte wieder auf. Er lächelte sie an.
"500 Jahre gehen auch an einem Hanyou nicht spurlos vorbei", lachte er leise. Fast schon ungläubig starrten ihn große Augenpaare an. Sein Lachen wurde größer. "Für euch bin ich offiziell 23", erklärte er und küsste ihre Stirn.
"Und…", begann sie und er wusste ihre Frage bereits.
"Dank meines Dämonenblutes kann ich meine Ohren verstecken und meine Haarfarbe ändern, wenn nötig. In dieser Zeit färben viele ihre Haare", amüsierte er sich und sie war sprachlos.
"Woher…", fing sie wieder an.
"Sesshomaru hat es mir beigebracht." Nun fiel Kagome aus allen Wolken.
"WAS?!", rief sie aus. Er lachte und sie stieß ihn an. "Das ist nicht witzig", schmollte sie, da sie dachte er würde sich über sie lustig machen.
"Oh, Kagome, das war kein Scherz. Mein Bruder und ich haben uns ausgesprochen und die letzten Jahrhunderte gemeinsam verbracht." Verwirrt blickte sie in seine goldenen Seelenspiegel und erkannte, er sprach die Wahrheit.
"Ich erkläre dir alles nach und nach. Lass uns bitte hier weg, sonst zertrümmere ich noch diesen Brunnen", knurrte er und sie nickte. Bevor sie sich erneut entschuldigen konnte, zog Inu Yasha sie an sich und bedeckte ihre Lippen mit seinen.
Es hatte zwar gedauert, doch wusste er, dass Kagome an dieser Situation nicht die Schuld trug. Natürlich dachte er es anfangs, dass sie ihn nicht mehr wollte, doch witzigerweise war es Sesshomaru, der Partei für sie ergriff. Inu Yasha lächelte in den Kuss hinein. Als sie sich lösten, ließ er seine Ohren verschwinden. Immer noch ungläubig darüber, dass es möglich war, griff Kagome nach oben ins Leere.
Erschrocken quietschte sie auf und er hob sie auf seine Arme. Er wollte weg von diesem Brunnen, bevor er diesen noch zerstören würde. Jedoch wollte er seine Liebste nicht verschrecken. Kagome schlang ihre Arme um ihn und schmiegte sich an seine Brust. Ihre Freude überwiegte ihre Überraschung. "Wo bringst du mich hin?", fragte sie neugierig. Das brachte ihn wieder zum Lachen.
"Ich habe dich und deine Neugier sehr vermisst." Kagome wurde rot bei seinen Worten. "Ich bring dich nach Hause. Da packst du ein paar Sachen und ich zeige dir meine Wohnung. Da können wir uns in Ruhe unterhalten."
Überrascht über seine Vernunft schmunzelte sie. Er ist wirklich erwachsen geworden., dachte sie sich und war enttäuscht, dass er sie runter ließ. Das wiederum amüsierte ihn. Er beugte sich zu ihr. "Ich trage dich danach wieder", neckte er sie und lauschte ihrem Herzschlag. Dieser beschleunigte sich sofort.
"Ich… mach…", wollte sie ihn zu Boden schicken. Er jedoch verschloss ihre Lippen. Perplex schloss sie die Augen und erwiderte den Kuss. Schnell fanden sich ihre Zungen und sie neckten sich gegenseitig.
"KAGOME!", rief eine ältere Dame erschrocken aus. Sofort lösten sie sich und blickten zu ihr.
"Mama", kam es der jungen Frau über die Lippen. "Was tust du…", wollte Manami ihre Tochter zurecht weisen. Ihr Blick wanderte zu dem jungen Mann und ihre Augen weiteren sich. "Inu Yasha?", fragte sie zögerlich. Seine Augen erkannte sie sofort, doch er sah so anders aus.
Der Angesprochene nickte und wurde von der Älteren sofort in die Arme geschlossen. "Dir geht es gut", wisperte sie erleichtert. Fast schon entschuldigend blickte Kagome zu ihm, doch er schüttelte den Kopf.
"Mir geht es gut und jetzt noch viel besser", entgegnete er und lächelte seine Liebste an. Diese würde rot.
"Ich packe schnell paar Sachen", kam es von ihr und er nickte. Während sie hoch ging, erklärte Inu Yasha Manami die Situation. Sie nickte verständnisvoll und fragte nur, ob der Brunnen nun gar nicht mehr ging. Er bejahte dies dahingehend, dass er nicht mehr funktionieren würde.
"Dann bleibt ihr mir beide erhalten", freute sie sich und er nickte. "Oh Kami, Kagome muss sich nun doch Gedanken wegen der Universität machen." Inu Yasha lächelte die Frau an.
"Mach dir keine Sorgen. Ich helfe ihr etwas passendes zu finden", versprach er und erntete ein strahlendes Lächeln.
In diesem Moment kam Kagome wieder zu ihnen. Schwerbepackt mit einem großen Rucksack. Inu Yasha schmunzelte. "Wir sind nur eine halbe Stunde von hier entfernt."
"Oh, stimmt ja…", kam es errötend über ihre Lippen. Geschickt nahm er ihr den Rucksack ab und verbeugte sich kurz vor Manami. "Ich melde mich, Mama", meinte Kagome und schnappte seine freue Hand.
"Mach das und viel Spaß", winkte die Dame ihnen hinterher, als sie das Geländer Richtung Treppe verließen. Inu Yasha hielt ihre Hand fester und fast schon automatisch schmiegte Kagome sich an ihn. Ein Lächeln zeichnete sich in seinem Gesicht ab. Endlich hatte er sie wieder an seiner Seite, doch würde das gut gehen? Er schluckte etwas und blickte zu ihr.
"Ich sollte dir vielleicht die ein oder andere Sache vorher sagen", murmelte er fast schon, doch sie verstand ihn. Sie blickte zu ihm.
"Was denn?"
"Naja... ich habe ein Auto... eine eigene Wohnung... einige Häuser überall in der Welt verteilt und Sess und ich müssen hin und wieder wegziehen, da wir ja anders altern als die Menschen", sprudelte es aus ihm heraus.
Ihre Augen weiteten sich und sie brachte nur ein genuscheltes "Ok" zu Stande.
"Alles andere erkläre ich dir in der Wohnung, da ist es sicherer", lächelte er. Am unteren Ende der Treppe führte er sie weiter. Schon vom weiten sah er, dass die Menschen mal wieder seinen Wagen bestaunten. Ein Seufzer entkam ihm. Da sie nun hinter der Masse standen und nicht weiter durchkamen, zog er Kagome dichter an sich und bahnte sich seinen Weg zum Auto durch.
"Keh, noch nie einen teuren Schlitten gesehen?", knurrte er leicht. Kagome erstarrte vor dem Auto. Vor ihr war ein roter Lamborghini. Inu Yasha öffnete den Wagen, schob den Rucksack hinein und öffnete die Tür für Kagome.
"Bitte einsteigen", lächelte er. Zögerlich folgte sie seiner Bitte und stieg ein. "Hört auf euch zu benehmen, als hättet ihr noch nie so ein Auto gesehen", knurrte er die Menge an und alle taten so als würden sie wieder ihrer Tätigkeit nachgehen. Er rollte mit den Augen und stieg ein.
Sofort fuhr er los. Kagome bestaunte weiterhin den Wagen. "Rot... als Andeutung?", wollte sie wissen und er lachte leise.
"Ich vermisse meinen Kariginu", meinte er und Kagome stimmte nun in sein Lachen mit ein. Sie blickte aus dem Fenster und erkannte das eher gehobenere Viertel von Tokyo.
"Woher...", begann sie und er meinte nur: "Später."
Nach einiger Zeit fuhr er in ein Parkhaus. Es sah fast schon so aus, als hätte Inu Yasha dort eine Abteilung nur für sich. Kagome bestaunte die anderen Fahrzeuge. "Wem gehören die alle?"
"Der blaue Lamborghini ist von Sess. Das rote Motorrad gehört mir, der Silberne Audi ist das Firmenauto. Die blau-schwarze Yamada gehört Sess. Er ist mit dem anderen Firmenwagen unterwegs. Wahrscheinlich noch bei der Uni", zählte er auf, während er parkte und beide ausstiegen. Bevor Kagome weiterfragen konnte, schnappte er sich ihren Rucksack und ihre Hand.
"Komm lass mich oben alles andere erklären." Sie nickte staunend. Gemeinsam gingen sie zum Fahrstuhl und Inu Yasha schloss die Abteilung mit den Fahrzeugen ab. Im Aufzug staunte Kagome erneut. Alles sah hier so nobel aus und sie kam sich nun sehr klein vor. Sie schluckte, als er eine Karte einsteckte. Es hieß, dass sie direkt in seine Wohnung fuhren. Wie kann er das alles sich leisten?, grübelte sie. Mit einem leichten Ruck fuhren sie nach oben.
Nach einigen Momenten öffnete sich die Tür. Kagome blieb wie angewurzelt stehen. Inu Yasha schob sie regelrecht hinein. Den Rucksack stellte er ab und umarmte sie von hinten. "Bitte fühl dich wie zu Hause", raunte er an ihrem Ohr und lächelte, als sie nickte. Kurz danach löste er sich von ihr und ging voraus.
"Hier ist das Wohnzimmer, links die Küche, Vorratskammer und Bad. Die Treppe rauf ist das Schlafzimmer mit angrenzendem Bad und rechts sind 2 Räume. Einer im Moment Ankleidezimmer und das andere steht leer", erklärte er kurz.
"Wow", nuschelte sie ehrfürchtig. Über das große Fenster konnte sie nur staunen. Die Einrichtung war sehr modern und auch hier zeichnete sich die Farbe Rot ab. Kombiniert mit Schwarz und Weiß sah es sehr edel aus.
Erneut schluckte Kagome und sah sich leicht um, bevor sie sich auf das Sofa setzte. Sie fühlte sich ein wenig erschlagen von all dem Luxus. Er bemerkte es und lächelte leicht.
"Kagome, mach dir darum keinen Kopf, bitte", flehte er fast schon. Vor ihr hockte er sich hin und hob sanft ihr Kinn an. "Sess und ich hatten 500 Jahre Zeit für all das hier zu arbeiten und ja alles legal erworben. Seit der Industriezeit arbeiten wir beide in einem Unternehmen." Ihre Augen wurden groß.
"Unternehmen?" Inu Yasha nickte.
"Sess und ich haben uns auf Archäologie spezialisiert. Wir führen Ausgrabungen durch für allerlei Museen und haben 3 Zweigstellen. Zwischen diesen wir hin und her wechseln, wenn wir zu jung wirken für die Menschen", erklärte er kurz und knapp.
Damit weckte er ihr Interesse, denn ihre Augen leuchteten auf. "Sess kümmert sich um die Finanzen, die Aufträge und die Instandhaltung der Immobilien. Ich führe Expeditionen und Ausgrabungen durch mit Hilfe einiger Freunde."
"Freunde?", wollte sie wissen und er küsste sanft ihre Lippen.
"Koga und Ayama sind in Südamerika in unserem Unternehmen die Geschäftsführer. Shippo und Ai sind in der USA die Geschäftsführer. Sess und ich hier in Tokyo." Kagomes blaue Augen wurden leicht feucht.
"Sie leben auch alle noch?", flüsterte sie und er nickte.
"Ja, unsere Dämonenfreunde leben alle noch. Verteilt in der Welt. Zur Urlaubszeit treffen wir uns und besprechen wer wohin als nächstes zieht, damit wir kein Aufsehen erregen."
"Ich bin so froh", schluchzte sie und Inu Yasha setzte sich neben sie. Sofort schloss er sie in seine Arme und sog tief ihren Geruch ein. Er konnte nicht genug davon bekommen.
"Sie freuen sich sehr dich bald auch zu sehen, doch vorher müssen wir alles andere klären." Mit leicht geröteten Augen blickte sie zu ihm auf.
"Was klären?", fragte sie zitternd.
"Wie du dir denken kannst, sind unsere Freunde Kaede, Sango, Miroku und Rin bereits tot. Ich möchte dich vorher darauf vorbereiten, denn Shippo hat Angst dich traurig zu machen, wenn er dir erzählt was er erlebt hat. Schließlich waren es auch für ihn 500 Jahre." Sie nickte als Zeichen, dass sie den Grund verstand und schluchzte.
"Weine ruhig um sie, Kagome. Doch wisse, dass alle ein schönes Leben hatten und sich gewünscht haben, dass wir uns alle irgendwann noch einmal begegnen", flüsterte er und strich ihr beruhigend über den Rücken.
Auch er dachte an die Momente zurück und versprach jedem einzelnen gut auf Kagome aufzupassen. Er gab ihr Zeit diese Nachricht zu verdauen, denn sie hatte sie alle vor drei Jahren zuletzt gesehen.
"Erzählst du mir mehr von ihren Leben?", fragte sie schließlich und sah ihn an. Er wischte sanft ihre Tränen weg und nickte.
"Natürlich, alles was du wissen willst. Wenn du möchtest, bringe ich dich auch zu ihren Gräbern. Sess und ich haben darauf geachtet, dass das Schloss unseres Vaters als Ruhestätte für sie alle bis heute und in Zukunft unangerührt bleibt."
"Das wäre toll. Würde mich gerne von ihnen verabschieden und vielleicht begegnen wir ihnen ja auch", lächelte sie und er nickte.
"Ich hoffe doch. Kiara sucht schon nach einer Spur von Sango", grinste er breit und nun konnte seine Liebste wieder lächeln.
"Kaede haben wir in Südamerika getroffen, aber sie erinnert sich nicht an früher. Koga und Ayame passen auf sie auf, damit sie auch diesmal erst im hohen Alter stirbt."
"Wirklich? Und was macht sie heute?", wurde Kagome neugierig.
"Wie immer Kräutermixen", lachte Inu Yasha und küsste ihre Stirn. "Sie ist Medizinfrau in einem Indianerstamm."
"Wirklich? Medizinfrau?", staunte die junge Frau und er nickte. Beide lachten nun, denn das war nun mal Kaedes Werdegang.
"Denkst du, du kannst dich hier bei mir wohlfühlen?", nuschelte er unsicher. Mit großen blauen Augen sah sie zu ihm.
"Inu", begann sie und legte sanft eine Hand auf seine Wange. "Ich will bei dir sein. Egal wo, egal wie, Hauptsache bei dir. Das ist mein einziger Wunsch." Schönere Worte konnte er sich nicht erträumen.
"Ich liebe dich, Kagome", hauchte er, schmiegte sich an ihre Hand und küsste die Innenseite.
"Und ich liebe dich, Inu." Liebevoll trafen sich ihre Blicke und kurz darauf ihre Lippen. Endlich hatten sie sich wieder.

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Damit ist das erste Kapitel beendet.
Ich hoffe, es hat euch gefallen und trifft euren Geschmack.

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*Kekse und Kakao da lass*

Die Story wird einmal die Woche hochgeladen
In diesem Sinne bis nächste Woche

Eure Seredhiel / Seren
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