Seven stages of our love

GeschichteRomanze / P18 Slash
Mikuni Alisuin Tsurugi Kamiya
05.07.2019
05.07.2019
1
1821
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
,Ah~" ,,Sei gefälligst still." ,,Aber es ist so schön~" Die Stimme des Älteren war leise und zitterte vor Erregung als sich sein Körper unter dem des Jüngeren in seiner Lust hin und her wand. Mikunis Augen welche die Farbe gebrannten Tons trugen, funkelten in leichter Drohung dem jungen Mann unter ihm entgegen, welcher sich jedoch mit vor Genuss geschlossenen Augen bereits wieder von ihm abgewandt hatte. Mikuni fuhr sich mit einer Hand durch die blonden Haare, die vom Schweiß  strähnig geworden waren und nun mehr als unordentlich in sein Gesicht und vor seine Augen fielen. Seine dünnen Finger fuhren langsam und nur leicht eine der unzähligen Narben auf Tsurugis Brust nach. Sie war noch in einem kräftigen Rosa gefärbt wenn auch die Ränder bereits ein wenig verblassten und fiel unter den anderen, zum großen Teil nur noch blass rosafarbenen Narben doch noch sehr auf. Er hatte sich wohl wieder einmal, übermütig und kampfeslustig wie er war, einfach ins Gefecht gestürzt, wahrscheinlich nicht einmal auf Anweisungen gewartet und die Gegner sofort zu attackieren begonnen als nur ,,Code Balder” aus einem Handy einer der Jagdhunde schallte. Der junge Mann erzitterte unter der doch nur so sanften Berührung und er drückte sich in seiner Gier gegen die Hand des Jüngeren. Dieser ließ seine Hand nun viel zu still liegen und bewegte sich auch sonst nicht. Tsurugis golden glänzende Augen waren zusammengekniffen in der berauschenden Lust doch öffnete er sie nun wieder um in einer leichten Verwirrung zu seinem Partner aufzublinzeln. Ein unbefriedigtes Winseln entkam seinem halbgeöffneten Mund als er sich weiter gegen Mikunis Hand drückte in einem Versuch, ihn zur Bewegung zu animieren.  ,,Bist du etwa ein Hund?" Seine Stimme klang abfällig doch die Augen des älteren Magiers blitzten dennoch in einer Mischung aus Belustigung und Lust auf und er drückte seinen Kopf etwas energischer gegen die Hand Mikunis als sein Winseln lauter wurde. ,,Jagdhunde sind doch auch Hunde! Nur halt cooler~" Ein freches Grinsen kräuselte sich auf Tsurugis dünnen, blassen Lippen. ,,Deine Freunde haben mehr Würde als du." ,,Ich bin einfach besser abgerichtet~" Mikuni sah den Älteren voller Verachtung an als er, Oberlippe leicht hochgezogen, ein leises Knurren von sich gab. ,,Geldgeil bist du." ,,Kann ich nichts gegen sagen~" Mikunis bis eben noch in Hass kalten Augen funkelten nun in kurioser Manier auf als hätte er eine Idee und auch seine bis eben noch eher gebeugte Körperhaltung wurde für einen Moment aufrechter. ,,Wenn du ein Hund bist dann geh auf alle viere." Auch diese Worte knurrte er wie die vorherigen, wenn auch der Hass und die Verachtung einer gewissen Kuriosität und Neugierde gewichen waren. ,,Oh, du Perverser~" Tsurugis Stimme war ekelhaft süß als er diese Worte schnurrte, sich nun mehr wie eine Katze als wie ein Hund an Mikunis Körper rieb und seinen Geruch überall an diesem hinterließ. Seinen Geruch, den Mikuni schon immer als auffallend empfand, schon seitdem sie sich ein Zimmer teilten und eben dieser Geruch allgegenwärtig wurde. Fast schon befremdlich war es demnach, wenn er für eine Mission länger fortblieb und der Geruch über die Zeit langsam wieder flüchtig wurde und letztlich ganz verschwand, fast schon wie eine unangenehme Leere in dem geteilten Zimmer der beiden.. ,,Du lässt dich doch bezahlen." ,,Ja~ Und du bezahlst~" Gehorsam folge der Magier dem Befehl und begab sich langsam und bequemlich auf alle Viere, streckte Mikuni mit einem frechen Grinsen auf den Lippen den Po entgegen. ,,Guter Junge." Auch der Blonde konnte ein leichtes Grinsen nicht zurückhalten als er diese Worte aussprach und er fuhr Tsurugi in sanfter Geste einen Moment lang durch die unordentlichen, rabenschwarzen Haare bevor er sich wieder seinem eigentlichen Vorhaben zuwandte und die Aufmerksamkeit ganz Tsurugis Körper widmete. Nicht umsonst hatte er schließlich sein Geld an den Magier gegeben, wollte er doch schon eine gewisse Dienstleistung für seinen Lohn. Kalte Hände und dünne Finger erkundeten langsam und in fast schon verspielter Weise den schlanken, fast schon mageren Körper des Älteren, fuhren die einzelnen Narben, alt und neu, auf der sich schnell hebenden und senkenden Brust nach. Tsurugis Atem zog an als Mikunis Hände die Innenseiten seiner Oberschenkel entlang und zwischen seine Beine fuhren, sich dort auch sofort an die Arbeit machten. In seiner Lust nach mehr als nur dieser simplen Berührung gierend drückte er seinen Po spielerisch knurrend in bestimmender Manier gegen Mikunis Hüften, untypisch für den sonst doch so unterwürfigen, masochistischen jungen Mann.  Zumindestens für einen Herzschlag lang noch versuchte der Blonde, unnahbar und kalt zu wirken, dann übermannten ihn jedoch seine eigene Ungeduld und Erregung in doch sehr kurzer Zeit und er stieß mehr als ungeduldig in den in Schmerzen verkrampften Körper. Diese verkrampfte Haltung hielt nur für wenige Sekunden an und nach nur wenigen Augenblicken entspannte sich der Schwarzhaarige wieder unter den kräftigen Stößen des Jüngeren. Er hatte schon oft genug in dieser Situation gesteckt, denn wenn jemand es tatsächlich in Betracht zog den jungen Magier für seine Dienstleistungen dieser Art zu bezahlen (und seine Preise waren hoch, wie Mikuni leider immer wieder feststellen musste), dann war er ganz sicher nicht sanft und vorsichtig sondern lebte viel lieber all die perversen Fantasien an ihm aus, die sich in seinem kranken Kopf angesammelt haben mochten. Er hatte sich angewöhnt sich auf andere Dinge zu konzentrieren, auf das lustgetränkte und über die Zeit immer rauer und heiserer werdende Keuchen und das gelegentliche Stöhnen Mikunis an seinem Ohr oder auf das leise klatschende Geräusch wenn schweißnass Haut gegen Haut schlug. Es half ihm immer dabei, mit den Schmerzen und der oftmals viel zu großen und sich viel zu rapide steigernden Lust umzugehen, wie er bereits früh gelernt hatte. Immer schneller und immer gröber wurden Mikunis Stöße als auch seine eigene Erregung sich steigerte und lange konnte sich Tsurugi nicht mehr in der von Mikuni gewünschten Position auf allen Vieren halten. Seine sich schnell hebende und senkende Brust fiel auf die von ihrem Schweiß bereits ganz nass und fleckige Matratze, und würde Mikuni nicht seine Arme um seine Hüften geschlungen und ihn weiter nach oben gezogen haben würden diese sicher folgen, die zitternden Hände krallten sich in seiner Lust in den weißen Bettlaken fest als sie versuchten Halt zu finden. Er stöhnte leise auf. ,,Ah~" Mikuni hielt einen Moment lang inne in der Bewegung um seinem Zorn darauf Ausdruck zu verleihen. ,,Hab ich dir nicht gesagt, du sollst still sein?" Knurrte er leise und rau in Tsurugis Ohr, ließ diesen erzittern als er seine Fingernägel in dessen blasse Haut grub. Trotz der Schmerzen und dem drohenden Verhalten des Jüngeren blieb Tsurugi jedoch äußerst entspannt wenn nicht sogar schon fast provozierend in seiner Antwort. ,,Aber ich bin doch dein Hund~ Hunde sind nunmal laute Tiere~" Mikuni rollte mit den Augen als er ein genervtes Seufzen von sich gab, etwas absurd vielleicht in dem Szenario in dem sie sich befanden und mehr als nur ein wenig belustigend, ein leises Kichern verleihte diesem Ausdruck. Warnend drückte Mikuni seine Fingernägel noch etwas fester in Tsurugis blasse Haut und zog diese über seinen Rücken, hinterließ frische, hellrot blutige Kratzer auf der auch so schon von den Narben ganz rauen Haut. ,,Hunde stöhnen nicht. Winsel oder sei still.” Ein Grinsen machte sich auf Tsurugis Lippen breit als er, wie so oft in ekelhaft süßer Stimme schnurrte. ,,Bring mich doch dazu Miku-" Tsurugis neckende Stimme wurde von seinem eigenen, lauten Aufkeuchen unterbrochen als der Eve der Aufforderung des Magiers Gefolge leistete. Er keuchte und schnappte nach Luft als sein Winseln ihm die Chancen Luft zu holen stahl. Er krallte sich fester in die Bettlaken als Mikuni wieder das Tempo aufnahm, die Stöße wieder kräftiger und schneller wurden. Mikuni küsste ihn leidenschaftlich und das Gefühl seiner warmen, feuchten Zunge an seiner eigenen machte ihn fast schon wahnsinnig. Immer leidenschaftlicher und unordentlicher wurden die Küsse um so weiter sie sich gegenseitig in die Lust trieben und sie trennten sich erst wieder für einen kurzen Moment als den beiden die Luft ausging. Noch von dünnen Speichelfäden mit dem anderen verbunden keuchte der Schwarzhaarige unter den stetigen Bewegungen des Blonden nach Luft. Gierig, hungrig nach mehr bewegte er seine Hüften im Einklang mit Mikunis Bewegungen und er stöhnte in einen weiteren Kuss als sie sich wieder vereinigten. Die Bewegungen Mikunis wurden nur für einen kurzen Moment schneller bevor er den Kopf zu einem leisen, heiseren Aufstöhnen in den Nacken legte und sich selbst erlöste. Auch Tsurugi brauchte  nicht mehr lange nach seinem Partner und in ihrer Erschöpfung sanken die beiden schweißnass auf die Bettlaken, noch immer in einen der vielen leidenschaftlichen Küsse vertieft als Mikuni nur schwach den Kopf hoch, die nun etwas wärmer wirkenden, braunen Augen die goldenen Augen Tsurugis für einen Moment lang trafen. Wie ein Funke funkelte etwas auf in Mikunis Augen als er sich über den ausgemergelten Körper Tsurugis beugte und ihm mit leiser und immer wieder von leisem Keuchen unterbrochener Stimme ins Ohr flüsterte, ihm dabei so nah war dass er schon beinahe die weichen, gepflegten Lippen Mikunis und seinen heißen Atem an seinem Ohr spürte. Er erzitterte. ,,Das war aber noch nicht die letzte Runde, mein kleiner Hund.” Es war als würde dieser Funke nun auch auf den jungen Magier überspringen, denn trotz seiner nicht besonders geringen Erschöpfung rollte er sich auf den Rücken, gab dem Eve damit die freie Sicht auf seinen schweißnassen und in Erschöpfung und nur langsam abebbender Erregung noch zittrigen Körper. In dem Jüngeren schien dieser doch
recht hilflose und fast schon unschuldige Anblick schon wieder viel zu viele Gefühle auszulösen, sei es nun aus dem übertrieben gesteigerten Sexualtrieb eines Teenagers oder aus wahrer Zuneigung zu dem, den er bis vor wenigen Tagen nur als eine etwas bessere wenn auch teurere Hure gesehen hatte, und er spürte, wie er selbst gleich wieder zurückfiel in die aus den vorherigen Momenten bereits viel zu vertraute Erregung. Erschreckend angenehm war das Gefühl für ihn, angenehmer und wohliger als er sich fühlen wollte wenn er diesen Mann betrachtete, und so widmete er sich wider seines Stolzes gleich wieder dem Älteren, der ihn bereits erwartungsvoll aus leicht wässrig glitzernden, goldenen Augen anfunkelte und leise nach mehr winselte. Und so war die Nacht der beiden erfüllt vom lauten Winseln und Fiepen des Älteren und vom leisen Keuchen und dem ab und zu fallenden Stöhnen des Jüngeren welches er bis zum Ende leugnen würde und sie fühlten nichts außer Lust und die Hitze ihrer Körper. Liebe war da noch keine, einzig ein kleiner Keim dieser, der noch zu leicht zu verwechseln war mit freundschaftlicher Zuneigung oder sexueller Anziehung als dass die beiden sie als wahrhaftig einzelnen Aspekt ihrer Beziehung ausmachen könnten. Tsurugi war für Mikuni noch nichts anderes als eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Befriedigung seiner Bedürfnisse, doch Dinge änderten sich mit der Zeit. Sie änderten sich, und vielleicht war es das, was Tsurugi sich trotz der groben Behandlung doch so wohl fühlen ließ wenn sich Mikuni seiner annahm.
Review schreiben