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Ein neuer Blickwinkel

von Miss Jinx
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Freundschaft / P16 / MaleSlash
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Pansy Parkinson Severus Snape
04.07.2019
29.05.2022
57
148.809
451
Alle Kapitel
1.062 Reviews
Dieses Kapitel
44 Reviews
 
 
04.07.2019 2.680
 
Vorwort der Übersetzerin: RoozetteR ist die Autorin dieser Geschichte, sie erlaubt, unter Einhaltung ihrer Auflagen, generell Übersetzungen ihrer Arbeiten. Das englischsprachige Original A Change in Perspective befindet sich auf AO3.

Beziehungen (Fokus): Severus Snape & Harry Potter, Draco Malfoy & Harry Potter, Hermine Granger & Harry Potter, die Slytherins & Harry Potter & Hermine Granger

Paarbeziehungen (kein Fokus): Draco Malfoy/Harry Potter, Blaise Zabini/Hermine Granger

additive Infos/Warnungen: AU/AR nach Band 5, Hogwarts-Ära, sechstes Schuljahr, Zaubertrankunfall, Verjüngung, Freundschaft, Familie, Severitus (Sevitus), Slice of Life, Fluff, kein Kitsch, Humor, Angst, keine Horkruxe, beginnende Romanze DM/HP gen Ende der Geschichte – kein Fokus

Kommentar der Übersetzerin: Da ihr, meine lieben Leser, aufgrund meiner persönlichen widrigen Umstände fast vier Wochen lang auf einen Upload von mir verzichten und sogar fünf Wochen auf das nächste Kapitel von Zu vernünftig, um einander friedvoll zu umwerben warten musstet, und dabei so rührend geduldig und verständnisvoll wart, habe ich überlegt, wie ich mich bei euch bedanken und euch vielleicht sogar ein kleines bisschen entschädigen könnte.

Ein Ausblick auf eine kommende Geschichte, eine Ankündigung oder ein kleiner Oneshot erschienen mir zu wenig, und daher Trommelwirbel präsentiere ich euch hiermit erstmalig vorab das komplette erste Kapitel einer möglichen neuen Geschichte!

Einer möglichen neuen Geschichte? Ja. Denn ich möchte euch zusätzlich die Wahl lassen. Es handelt sich hierbei nämlich um eine echte Mammutgeschichte, deren Schwerpunkt auf den Themen Freundschaft und Familie liegt. Die Alterseinstufung für den überwiegenden Teil der Geschichte ist P12. Erst kurz vor dem Ende gibt es eine Szene, die das P16-Slash-Rating erfordert. Ich sage das gleich im Vorfeld, damit keiner von euch mit falschen Erwartungen an diese Geschichte herangeht. Hier ist der Weg das Ziel, ein laaanger Weg, gepflastert mit unglaublich vielen kleinen und großen, schönen und schrecklichen, alltäglichen und außergewöhnlichen Begebenheiten, Erlebnissen, Begegnungen und Erkenntnissen, an dessen Ende fast alle Reisenden ihnen Altvertrautes aus einem neuen Blickwinkel betrachten werden.

Deswegen möchte ich wissen, ob dieser Vorgeschmack euch überhaupt gefällt und ihr mehr lesen wollt.

Wollt ihr?


Zusammenfassung:
Es war einmal ein Zaubertrankunfall Ha! Harry verwandelt sich in einen Fünfjährigen, sehr zur Bestürzung der Slytherin'schen Ich-will-aber-kein-Todesser-sein-Brigade, die all ihre schönen Pläne prompt den Bach runtergehen sieht.





Ein neuer Blickwinkel


– Die Idee –


"Ich hab eine Idee."

Ein Kopf hob sich und wandte sich in seine Richtung. Die anderen vier hatten ihn nicht gehört und setzten ihre Diskussion fort, die auf dem besten Wege war, sich zu einem ausgewachsenen Streit zu entwickeln. Nachdem sie erfahren hatten, dass ihr Hauptweihnachtsgeschenk in diesem Jahr aus dem Dunklen Mal bestehen würde – und sie das angemessene Maß an Begeisterung geheuchelt hatten – hatten die Freunde sich im Hause der Zabinis versammelt, um "zu feiern" und um herauszufinden, ob einer von ihnen sich wahrhaftig darauf freute. Zwei Flaschen Feuerwhisky später hatten sie entschieden, dass ihre einzige Chance, den ihnen bevorstehenden Festtagsaktivitäten zu entkommen, darin lag, sich mit Harry Potter anzufreunden. Das Problem war nur: Wie bekam man einen Jungen, der darauf programmiert war, deine pure Existenz zu verfluchen, dazu, dir zu helfen? "Ich habe eine Idee", wiederholte er lauter.

Draco Malfoy seufzte und unterbrach sich in seiner Tirade, in der er sich über die mangelnde Intelligenz seiner Freunde ausließ, um einen fragenden Blick über seine Schulter zu werfen. "Ja, Vince?"

Vincent Crabbe war glücklich, weil Draco ihm seine Beachtung zuteil werden ließ, und richtete sich kerzengerade auf. "Ich hab eine Idee."

"Ja", erwiderte Draco schleppend, "das hast du bereits gesagt. Was du jedoch noch nicht gesagt hast, ist, wie  deine Idee aussieht."

Vincent nickte. "Na ja, wir wollen Potter doch dazu bringen, dass er uns während des Krieges beschützt, richtig?" Die anderen nickten zustimmend. Blaise Zabini wirkte sogar einigermaßen beeindruckt, dass Crabbe den Kernpunkt ihrer Diskussion erfasst hatte. "Warum überlisten wir ihn dann nicht einfach?"

Bei diesem Vorschlag kam Bewegung in Gregory Goyle. Mit hoffnungsvoller Miene blickte er auf. "Du meinst, wir sollen ihn so lange vermöbeln, bis er sich einverstanden erklärt, uns zu helfen?"

Aufstöhnend vergrub Blaise das Gesicht in den Händen und massierte sich die Schläfen. "Greg", sagte er angespannt, "wir können ihn nicht einfach vermöbeln. Ist dir etwa entfallen, dass er letztes Jahr eine Art Schülerarmee gegründet hat? Er müsste nur einmal in unsere Richtung  blinzeln, um einen seiner vielen Heldenverehrer dazu zu bringen, uns auf der Stelle einen Fluch auf den Hals zu jagen."

Pansy Parkinson betrachtete ihr Glas mit einem derart finsteren Gesichtsausdruck, dass die Vermutung nahe lag, es wäre höchstpersönlich für die Nachricht verantwortlich, die sie via Eule von ihrem Vater erhalten hatte. "Wenn wir eine Schülerarmee gegründet hätten, wären wir von der Schule geflogen." Sie zog einen Schmollmund, bevor sie einen weiteren Schluck Feuerwhisky trank. "Potter kommt einfach mit allem ungestraft davon."

"So ist es, Süße", schnurrte Draco und grinste Pansy vielsagend an. "Aber das könnte zumindest zum Teil an der Art der Zauber liegen, die wir einer Gruppe leicht zu beeindruckender Kinder beibringen würden, meinst du nicht? Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Goldjunge vom Dienst die unverzeihlichen Flüche gelehrt hat oder seinen Anhängern gezeigt hat, welche Muskelpartien man anspannen muss, um die Schmerzen des Cruciatus-Fluches zu reduzieren." Beschwipst kicherte Pansy in sich hinein, bevor sie begann, abermals gedankenverloren durch die Seiten des Zauberlexikons auf ihrem Schoß zu blättern.

"Nein, nicht vermöbeln", sagte Vince schnell. Die anderen schenkten ihm nur selten ihre Aufmerksamkeit und ihm war klar, dass er sich beeilen musste, wenn er sie davon abhalten wollte, sich wieder anderen Dingen zuzuwenden. "Welches Fach haben wir unter aller Garantie jedes Jahr zusammen mit den Gryffindors?"

Als deutlich wurde, dass er auf seine scheinbar rhetorische Frage tatsächlich eine Antwort erwartete, seufzte Draco. "Hmm keine Ahnung Zaubertränke, vielleicht?"

Der sarkastische Unterton ging vollkommen an Vince vorüber. Enthusiastisch nickend klopfte er Draco auf den Rücken. "Ganz genau! Warum jubeln wir ihm also nicht irgendeinen Trank unter oder verhexen ihn, oder so etwas in der Art, und bugsieren ihn in unseren Gemeinschaftsraum und zwingen ihn dazu, uns zuzuhören?" Stolz auf seine Idee blickte er seine Freunde erwartungsvoll an.

Schockierte Stille war die Folge. "Hast du dir das ganz allein ausgedacht?" Blaise klang eher neugierig denn tadelnd. Auf Vince' Gesicht breitete sich ein strahlendes Lächeln aus, während Draco zustimmend nickte. Blaise kratzte sich stirnrunzelnd am Kopf. "Aber wie verhindern wir, dass er gleich wieder abhaut ?"

Greg sah verwirrt aus. "Aber wir hassen Potter doch. Oder etwa nicht? Warum wollen wir seine Hilfe?"

Ungläubig schaute die Gruppe ihn an. "Gregory", sagte Pansy zuckersüß, "nächstes Jahr gehen wir in die sechste Klasse, stimmt's?" Greg nickte gehorsam, obwohl er immer noch verwirrt dreinblickte. "Erinnerst du dich an den Mann, für den unsere Eltern arbeiten?" Ihr Tonfall war unverändert freundlich, ja, nahezu übelkeiterregend süßlich. "Der böse Mann, der Menschen umbringt und will, dass wir furchtbar unschmeichelhafte Umhänge anziehen und diese Masken tragen, die garantiert Pickel verursachen?" Voller Selbstsicherheit nickte Greg; er erinnerte sich an diesen Mann. "Nun, für den Fall, dass du es vergessen haben solltest: Wir wollen ihm nicht dienen!"

Greg runzelte die Stirn. "Aber mein Vater sagt, ich will ihm dienen."

Pansy nickte und tätschelte seinen Handrücken. "Ja, Herzchen, ich weiß. Aber wir sagen, dass du es nicht willst."

Greg dachte darüber nach. Er sah sich um und der Reihe nach den Menschen ins Gesicht, mit denen er seit frühester Kindheit befreundet war und die ihn immer beschützt hatten. Er nickte zustimmend. Blaise grinste und schenkte ihm einen weiteren Feuerwhisky ein.

Sie hatten einen vorläufigen Plan. Nun war es an der Zeit, die Details auszuhecken.

*******

Harry Potter hasste Ronald Weasley.

Na gut, vielleicht hasste er ihn nicht wirklich, aber hier und jetzt wünschte er sich nichts sehnlicher, als dass heute schon morgen wäre und sie zurück in Hogwarts, damit er ihn nach Strich und Faden verhexen könnte, ohne Angst haben zu müssen, abermals vor das vollzählige Tribunal des Zaubergamots gezerrt zu werden. Obwohl ein kleiner Silencio könnte vielleicht klappen oder ein vorsichtig ausgeführter Obliviate Er war gerade nicht besonders wählerisch. Er warf einen bösen Blick auf die Gestalt, die auf der anderen Seite des Zimmers auf ihrem Bett lag. Ron hatte beschlossen, während dieser Sommerferien Hermine seine Liebe zu gestehen – und es getan. Dass sie zuerst herzlich gelacht hatte, weil sie es für einen Scherz hielt, und ihm anschließend erklärte, dass sie für ihn weniger romantische als vielmehr geschwisterliche Gefühle empfand, hatte er nicht besonders gut aufgenommen. Wie ein begossener Pudel hatte er vor ihr gestanden, bevor er sich abrupt umdrehte und von Harry wissen wollte, ob er etwas mit Hermine hätte. Harry, der die Konfrontation seiner zwei besten Freunde gleichermaßen erwartet wie gefürchtet hatte, hatte ihm seelenruhig mitgeteilt, dass er homosexuell wäre, und ungerührt weitergefrühstückt.

Hermine, Fred und George hatten unisono "Ich wusste es!" gekreischt, bevor sie sich auf die Stühle neben ihm fallen ließen und Ron, der nach Luft schnappte wie ein Fisch auf dem Trockenen, vollständig ignorierten. Bis heute hatte er noch nicht auf Harrys Enthüllung reagiert, sondern die vergangene Woche damit verbracht, sich permanent zu beklagen, dass Hermine ihn nicht auf die Art mochte wie er sie. Harry hatte Mitleid mit Ron – wirklich – immerhin wusste er selbst, wie sich unerwiderte Liebe anfühlte. Doch morgen war der erste Tag des sechsten Schuljahres und so wie sein fünftes geendet hatte, musste er sich gegen die Reaktionen der anderen Schüler wappnen. Er musste sich darauf vorbereiten, dass sie ihn nach wie vor als aufmerksamkeitsheischenden Idioten, vernarbten Psychopathen, oder was ihnen sonst noch so einfiel, ansahen. Er musste endlich schlafen, verdammt noch mal!

"FRED! GEORGE!", brüllte er in voller Lautstärke und unterbrach damit Rons unaufhörliche Jammertirade, während der dieser gerade zum wiederholten Male erörterte, dass Hermine gewiss eher ein romantisches Interesse an ihm gehabt hätte, wenn sie ihre Ferien mit ihm allein, anstatt mit seiner gesamten Familie verbracht hätte. Harry bezweifelte das ernsthaft und war es auch leid, sich ständig auf die Zunge beißen zu müssen.

Mit einem lauten Knall apparierten die Zwillinge ins Zimmer. Noch bevor sie fragen konnten, warum er sie rief, knurrte Harry: "Ihr seid beide siebzehn. Wenn ihr euren Bruder nicht auf der Stelle zum Schweigen bringt, bringe ich ihn um." Nachdem er gesagt hatte, was er sagen wollte, drehte er sich auf seine andere Seite, zog sich das Kissen über den Kopf und versuchte, das nachfolgende Protestgeschrei auszublenden. Oder waren es Schmerzensschreie? Egal. Kurz fragte er sich, ob es nun gut oder schlecht war, dass er das Geräusch eines dezent wahnsinnig klingenden Lachens irgendwie beruhigend fand, bevor er auch diesen Gedanken abschüttelte.

Als sie zwei Tage später beim Frühstück in der Großen Halle saßen und McGonagall die Stundenpläne verteilte, schmollte Ron noch immer. Und Harry hatte noch immer schlechte Laune. Malfoy und seine Kumpane hatten ihm nicht wie üblich im Zug aufgelauert. Natürlich, ja, der Grund dafür könnte sein, dass er nach den Ereignissen in der Mysteriumsabteilung am Ende des letzten Schuljahres dafür gesorgt hatte, dass ihre Eltern in Askaban saßen, aber trotzdem. Immerhin war es Tradition, dass sie sich zu Beginn eines jeden Schuljahres gegenseitig versicherten, dass der jeweils andere es wohlbehalten wieder zurück in die Schule geschafft hatte also äh dass der gegenseitige Hass unvermindert weiterbestand. Und jetzt lächelte Malfoy ihm vom anderen Ende der Großen Halle aus zu. Natürlich sah Harry nicht hin. Nicht doch. Jedenfalls nicht oft. Um genau zu sein, nachdem er Malfoys Blick und Lächeln das siebte oder achte Mal erhascht hatte, beschloss er, diesen bis zum Unterrichtsbeginn komplett links liegen zu lassen.

Er saß am Tisch, starrte auf seinen Teller, stocherte lustlos in seinem Essen herum und fragte sich gerade, was Malfoy im Schilde führte – dass es etwas Schlimmes war, verstand sich schließlich von selbst – als Ron ihm eine Frage stellte, die ausnahmsweise einmal nichts mit Hermine zu tun hatte. "Ich bin schon gespannt, wie der Unterricht dieses Jahr wird. Was meinst du, Harry, welches Fach werden wir als erstes haben?"

Froh, eine Ausrede zu haben, um einen Blick zum Slytherintisch werfen zu können – jepp, er lächelte immer noch – legte Harry seine Gabel nieder und richtete sich auf. "Zaubertränke", antwortete er selbstsicher.

Hermine nickte zustimmend, während sie geistesabwesend einen Schluck Wasser trank und die diesjährigen Schulbücher durchblätterte. Ron warf ihr einen finsteren Blick zu und wandte sich herausfordernd an Harry. "Wie kommst du darauf?"

Ich darf das Hauspunktekonto der Gryffindors nicht schon zu Schuljahresbeginn ins Minus katapultieren, ich darf meinen besten Freund nicht verhexen, dachte Harry mantraartig, bevor er antwortete: "Weil heute Montag ist." Ron starrte ihn ausdruckslos an. Harry seufzte. "Ist dir noch nie aufgefallen, dass wir jedes Jahr montags morgens als erstes zusammen mit den Slytherins Zaubertränke haben? Es ist quasi Tradition." Als sie ihre Stundenpläne in den Händen hielten, bestätigte sich Harrys Annahme. Rons Miene verfinsterte sich noch mehr. Obwohl Harry Mitleid mit ihm empfand, konnte er dessen Laune nicht mehr ertragen. Sein Blick kreuzte Hermines. Unauffällig nickte er in Richtung Tür. Sie verstand den Wink und erhob sich. "Wir gehen dann schon mal vor, damit wir nicht zu spät zum Unterricht kommen, Kumpel", sagte er. Verabschiedend wedelte Ron mit der Hand, bevor er sich wieder seinem Teller zuwandte. Noch ein kurzer Blick zum Slytherintisch und weg waren sie.

"Ich hoffe wirklich, er fängt sich bald wieder", sagte Hermine seufzend, während sie das Gewicht des Bücherstapels in ihrem Armen verteilte. "Ich meine, er benimmt sich völlig untypisch."

Harry dachte an Rons Verhalten während des Trimagischen Turniers. "Hmm."

"Erlaube mir, dir die Bücher abzunehmen, Granger." Harry und Hermine erschraken, als die wohlklingende Stimme plötzlich neben ihnen ertönte. Eine dunkle Hand schoss hervor und stabilisierte den wankenden Bücherstapel, bevor ihr Besitzer ihn in Gänze ergriff, ihn sich unter einen Arm klemmte und sie breit angrinste. Er hielt Hermine die Hand entgegen. "Blaise Zabini."

Sie schaute ihn misstrauisch an, schüttelte ihm aber trotzdem die Hand. "Hermine Granger."

"Hermine." Blaise sah nachdenklich aus. "Ein faszinierender Name." Hermine errötete, als Blaise sie abermals anlächelte. "Darf ich dich Hermine nennen?"

Hermine beäugte das Slytherinwappen auf seiner Brust. "Dir ist schon klar, dass ich eine Muggelgeborene bin, oder?" Immer noch lächelnd nickte Blaise. Sie schnaubte und packte Harrys Arm. "Also gut. Komm schon, Harry, wir sollten uns beeilen, damit wir nicht zu spät zum Unterricht kommen."

Einen Sekunde lang erwog Harry, ihr zu sagen, dass sie mehr als genug Zeit hatten, doch sie schien auf einmal irgendwie furchtbar nervös zu sein, und so folgte er ihr einfach. Als sich plötzlich ein Arm durch seinen schob, zuckte er zusammen. Er wandte den Kopf zur Seite und erblickte Pansy Parkinson. Schock. Wo kam die denn auf einmal her? "Zaubertränke ist sooo langweilig, findest du nicht auch?", zwitscherte sie. Harry fühlte etwas Feuchtes seinen Arm entlangstreichen, vergaß es jedoch sofort wieder, als Pansy weitersprach: "Ich meine, was hilft es uns im Leben, wenn wir wissen, wie man einen Aufmunterungstrank braut?" Insgeheim war Harry ganz ihrer Meinung, hütete sich aber, ihr in Hermines Hörweite zuzustimmen. Er begnügte sich damit, Pansy ein unsicheres Lächeln zuzuwerfen und seinen Arm aus ihren Klauen zu lösen.

Als sie das Klassenzimmer erreichten, sah Snape vom Lehrertisch auf. Argwöhnisch kniff er die Augen zusammen, als er das ungewöhnliche Quartett erblickte, ersparte ihnen aber jeglichen Kommentar. Harry und Hermine steuerten direkt auf ihre üblichen Plätze zu und warteten schweigend auf den Beginn der Stunde, während Blaise und Pansy sich auf die andere Seite des Raumes zu den Slytherins begaben.




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Und?

Jetzt bin ich selber gespannt und sitze wie auf glühenden Kohlen *lach*.

Hat euch das erste Kapitel gefallen? Wollt ihr diese Geschichte überhaupt weiterlesen?

Liebe Grüße an euch alle
Eure MJ
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