Seven Days around you

von RomyFee
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Draco Malfoy Hermine Granger
03.07.2019
15.07.2019
14
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Dieses Kapitel
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Achtung! Konnte den Split nicht anders setzen, daher ist das Kapitel vom Volumen her etwas länger :) Chap ist P18!
Liebe Grüße ♡♡
Romy
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Es war bereits auf den Abend zugegangen und Draco riss sich zusammen, obwohl die Kälte auch ihm seinen Tribut abforderte, das Feuer in dem kleinen Ofen der Scheune immer wieder anzufachen. Hermione stand derweil schwach und krank vor Sorge, vor einem der Fenster auf der Empore und starrte hinaus, obwohl man eh nichts erkennen konnte. Sie zitterte noch immer am ganzen Körper, obwohl sie sich bemühte sich nichts anmerken zu lassen. Draco schnaufte entkräftet und ließ sich vor einem der Strohballen nieder, als er zu der Leiter hochsah, um Hermione kurz zu beobachten. Er erkannte, wie sie am kleinen Fenster stehend, vor sich hin zitterte und legte den Kopf etwas schräg. Er ließ seinen Blick durch den Raum schweifen und entdeckte mehrere alte Stofflacken in einem morschen Regal, die er beschloss ihr zu geben, damit sie sich etwas aufwärmen konnte "Hier vielleicht wärmt dich das." Er hielt sie ihr hin, doch sie wandt den Blick wieder wortlos aus dem Fenster "Gut dann erfrier halt." meinte er langsam genervt und schmiss die Lacken auf einen der Heuhaufen neben ihr. Er wollte gerade die Leiter wieder hinabklettern, als ein Patronus durch die Scheunendecke erschien. Ein Phönix zog einen Kreis, über ihre Köpfe und setzte sich dann auf dem Geländer der Empore.

"Mister Malfoy. Miss Granger. So wie ich eben erfahren habe, haben sie sich in der Scheune meines Bruders in Sicherheit gebracht. Sobald sich der Sturm etwas gelegt hat, wird Aberforth sie aufsuchen und versorgen. Bleiben sie wo sie sind. Miss Chang und Mister Diggory sind im Schloss und wohlauf, also machen sie sich bitte keine Sorgen und kümmern sie sich um sich selbst. Haltet noch ein wenig durch." sprach der Phönix mit Dumbledore's Stimme und es kam wieder etwas Leben in sie, als der Phönix sich auflöste. Sie sah langsam zu Draco, der sein Gesicht verzogen hatte "Hast du gehört? Deinem Lover geht es gut." meinte er und wartete ihre Reaktion ab. Sie zog verärgert die Augenbrauen zusammen "Ja. Ich habe es gehört." meinte sie und es brannte ihr auf der Zunge ihn zu korrigieren, aber seine erneut abweisende Art ärgerte sie so sehr, dass sie nichts weiter darauf erwiderte.

"Findest du das nicht eigenartig, dass er neben dir auch mit Cho Chang herumflirtet?" fragte er kühl und sie schnaubte verächtlich "Das sagt der Richtige. Hast du nicht erst diese Woche mit dieser Maya rumgemacht und mir ein paar Tage später deine Zunge in den Hals geschoben?" "Oh, so war das also, ja? Ich hatte eher den Eindruck, dass es dir gefallen hat." sagte er und grinste verächtlich, als er ihre geröteten Wangen erkannte "Wenigstens tut ihr euch da beide nichts." meinte er und betrachtete sie abwertend "Was?" "Du und Diggory. Während du in der Kälte herumstandest, habe ich ihn turtelnd mit Chang gesehen. Also ist er keinen Deut besser als du." Hermione richtete sich bedrohlich an ihn "Du bist mal wieder überheblich und arrogant wie immer. Du, der denkt, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und ja doch nichts kapiert. Was willst du eigentlich von mir, Draco Malfoy? Was interessiert es dich, ob ich gegen eine Mauer fliege oder eine ganze Nacht in einer Trickstufe feststecke oder besser noch, dass sich irgendein schmieriger Typ sich erlaubt mich einfach anzufassen? Was interessiert es dich und wieso warst du überhaupt da? Langsam glaube ich, dass ich Teil eines dummen Spieles bin. Wahrscheinlich hast du mit deinen Freunden so eine dämliche Wette am laufen, wie schnell du an Schlammblut Granger's Wäsche kommst." redete sie sich in Rage.

Er trat die Leiter wieder hinauf und stellte sich ihr ebenfalls bedrohlich gegenüber. Er funkelte sie wütend an "Für die schlauste Hexe Hogwarts, verhälst du dich ziemlich dämlich. Ich durfte dir jetzt mehrere Male deinen Arsch retten und das alles, habe ich sicher nicht wegen einer so lächerlichen Wette gemacht. Als ob ich mir mit so einem Kinderkram die Zeit vertreibe. Soll ich dir sagen, wieso ich in der Nacht, in der Bibliothek war? Weil Blaise mir gesagt hat, was Nott für eine Anspielung ihm gegenüber gemacht hat, als du die große Halle verlassen hast. Nott hat auf dich gedeutet und gesagt, dass du heute Nacht noch dein blaues Wunder erleben würdest, weil er mitbekommen hatte, dass du in die Bibliothek gehen wolltest. Er wollte dir ein Lektion erteilen, weil du es gewagt hast, so frech zu ihm zu sein. Er ist dir gefolgt und hat seinen Moment abgewartet. Blaise hat mir erst zu spät davon erzählt, da er ein mulmiges Gefühl bekam und ich Idiot? Ich habe dich dann gesucht. Ich habe dich durch das gesamte verdammte Schloss gesucht und habe gehofft, dass du in deinem Schlafsaal bist, aber als ich Nott auch nicht fand, wusste ich, dass er bei dir war. Meinst du, ich tue das alles, um dich herumzubekommen? Noch nie hat ein Mädchen mir so viel Arbeit gemacht, wie du es tust und noch nie habe ich von einem Mädchen, eine solche Ohrfeige erhalten, wie du sie mir gegeben hast. Du bist einfach nur unsaustehlich und ich bin es leid dir den Arsch zu retten, da du das Wort Dankbarkeit sehr sparsam auf die Leute verteilst. Ich habe nur keine Lust, für deine Dummheit bestraft zu werden, da der böse Slytherin, der gutmütigen Gryffindor ja mit Absicht Steine in den Weg legen würde. Und ja, ich habe mit diesem Mädchen rumgemacht, aber weist du was? Der Vorschlag kam von ihr selbst, da sie keine Hauspunkte verlieren wollte. Sie sieht gut aus und ich bin ein freier Mann. Also kann ich tun und lassen, was ich will und du hast kein Recht mir das vorzuwerfen." sprach er und war ihr immer nähergekommen.

Voller Hass sahen sie sich in die Augen "Ich glaube dir nicht." sagte sie und er nickte nur höhnisch grinsend "Wieso auch, wenn du mich die gesamte Schulzeit über schikaniert hast?" rief sie ihm mit Tränen in den Augen entgegen, da sie noch immer sein Gesagtes verarbeitete "Auf einmal warst du so still, obwohl dir immer ein Spruch auf der Zunge lag..." murmelte sie fassungslos "Und ich hätte nie damit aufhören sollen, dann wäre uns einiges erspart geblieben." unterbrach er sie. Sie reckte ihr Kinn in die Höhe, um ihm zu zeigen, dass seine Worte, sie nicht verletzen würden, was sie im geheimen aber taten. "Fein." sagte sie, drehte sich herum und setzte sich still auf den Heuhaufen, während Draco wütend von der Leiter stieg. Er warf kraftvoll, einige Holzscheite in den Ofen, um seiner Wut freien Lauf zu lassen und setzte sich anschließend, auf den kalten Boden und sah in das Feuer, während er dem Sturm lauschte, der um die Hütte wütete. Auch er war gekränkt, durch ihre Worte, doch ein Draco Malfoy, würde diese Schwäche niemals zeigen oder zulassen. "Wann hört das endlich auf?" hörte er Hermione oben flehend schluchzen "Wenn du deinen Toyboy nicht hättest suchen müssen, wären wir noch rechtzeitig im Schloss angekommen." sagte er schroff, doch er hatte nicht wirklich verstanden, was sie damit meinte. Sie saß in den Lacken eingewickelt da und sah aus dem Fenster. Sie hatte seine Worte einfach ignoriert und dachte über den eigentlichen Sinn ihrer Worte nach. Wann hörten diese Gefühle auf, sie zu quälen? Wann würde er aufhören, ihre Gedanken zu beherschen?

Nach einer ganzen Weile der Stille, erhob sie sich wieder, aufgrund der voranschreitenden Kälte. Wärmezauber nutzten in diesem Raum mittlerweile auch nichts mehr, da ihrer beider Magie, dank konstanter Benutzung, immer schwächer wurde und sie wollte nachsehen, ob das Feuer noch brannte. Sie trat geräuschvoll die Leiter herunter, um ihren andauernden Unmut zum Ausdruck zu bringen und ging auf Draco zu, der an einem Heuballen gelehnt, an dem fast erloschenen Feuer saß. Als sie ihn ansah, wollte sie ihn wütend anfunkeln, doch sie erblickte nur seine schlafende Gestalt, die plötzlich noch blasser als sonst wirkte. Sofort wurde sie wieder von diesem verdammten Gefühl übermannt und biss sich auf die Lippe, bevor sie langsam ein paar Schritte auf ihn zumachte. Sie erkannte die bläuliche Färbung seiner Lippen und wie er stockend atmete. Sie beugte sich zu ihm herunter, um ihn näher zu betrachten, als er plötzlich, mit geschlossenen Augen, mehr wimmerte, als dass er sprach "Hau ab, Granger." Sie sah ihn an, ignorierte seine Worte und hob eine Hand, um ihn sanft über seine Stirn zu streichen. In ihr schrillten sämtliche Alarmglocken. Er würde erfrieren, wenn sie nichts unternehmen würde. Sie sprang auf und entfachte das Feuer erneut, was aber nicht schnell genug half.

Sie sah sich um, damit sie ein Geistesblitz erreichen würde, doch ihr fiel nur eines ein. Er würde ihr vermutlich am morgigen Tag die Hölle heiß machen, doch das war ihr jetzt gleich. Sie schob, trotz schmerzender Knochen, ein paar Heuballen zurecht und kletterte schnell die Leiter hinauf, um die Lacken herunter zu werfen und sie dann schnell auf den Heuballen auszubreiten. Sie wandt sich dann wieder an Draco "Hey. Hörst du mich?" fragte sie und strich ihm wieder sanft über die Stirn, woraufhin er nur müde stöhnte. "Komm auf die Beine. Du musst hier rauf." sagte sie und zog ihn an den Armen hoch, doch er konnte kaum stehen und sie ihn kaum halten. "Wehe du machst mir morgen Vorwürfe." nuschelte sie und schubste ihn kurzerhand auf das provisorische Bett. Sie beugte sich über ihn, um ihn den Schal abzunehmen "Was tust du?" murmelte er schwache Gegenwehr mit geschlossenen Augen "Dir deinen Arsch retten." sagte sie und zog ihm als nächstes die Schuhe aus. Sie zögerte einen Moment, doch sie wusste dass es nicht anders ging.

Sie zog ihm Jacke, Pullover und Shirt über den Kopf. Sein Körper bebte vor Kälte und seine Lippen liefen immer blauer an. Sein Wärmezauber war bereits fast komplett erloschen und auch ihrer war nicht mehr ganz von nutzen, aber wenn sie das jetzt tat, würden sie sich gegenseitig wärmen und wieder aufladen. Da war sie sich eigentlich sicher. Sie tat es ihm blitzschnell gleich und schlüpfte aus ihren Klamotten und Schuhen. Nur im BH und Jeans, legte sie schnell alle übrigen Laken über Draco, der sich halbherzig versuchte zu wehren, doch seine Kraft war geschwunden.

Bis auf seine Anzughose, war er entblößt und fror nun noch stärker als zuvor. Nun sollte sich zeigen, ob ihr Survival-Wissen, ihr zugute kam. Sie legte sich zu ihm und rutschte mit unter die Laken, nur um seinen eiskalten Körper, an den ihren zu ziehen. Sie zischte durch die Zähne, als sie seine kalten Finger an ihren Flanken spürte, doch sie biss die Zähne zusammen "Es wird gleich besser." murmelte sie an sein Haar und schlang ihre Arme fest, um seinen Nacken. Sie versuchte sich auf etwas anderes zu konzentrieren und schloss die Augen, doch sie konnte, trotz der Kälte, an nichts anderes denken als daran, wie sein Körper und seine Hände sich an ihrem anfühlten. Es wäre besser weiterhin einen Groll auf ihn zu haben, anstatt daran zu denken, was er mit ihr alles anstellen könnte, wenn er nur etwas mehr bei Kräften wäre.

Ein Stöhnen ließ sie die Augen öffnen und sie stellte erstaunt fest, dass es tatsächlich stimmte. Er wurde wärmer, zumindest an den Stellen, die sich Haut auf Haut berührten. Sie sah, wie er sich näher an sie schmiegte und das Zittern immer mehr versiegte. Sein schlafender Gesichtsausdruck sah plötzlich so friedlich aus, dass sie nicht anders konnte, als ihn zu beobachten. 'Diese unaustehlich blonden Haare und dieses unverschämt gutaussehende markante Gesicht.' dachte sie und betrachtete jeden Zentimeter seines Gesichts. Sie wusste nicht wie lange sie so da lag, doch sie war sich ziemlich sicher, dass sie sein Gesicht im Schlaf zeichnen konnte und das ganz ohne seine harten und höhnischen Gesichtszüge. Doch sie stellte sich immer wieder eine Frage, nachdem er vorhin so mit ihr gesprochen hatte "Hasst du mich wirklich so sehr?" flüsterte sie, obwohl sie wusste, dass er schlief und war verdutzt als er mit geschlossen Augen ein "Was?" murmelte.

Sie überlegte kurz und beschloss dann doch weiter zu sprechen. Vielleicht war er jemand, dem man im Schlaf seine dunkelsten Geheimnisse entlocken konnte "Würdest du mich weniger hassen, wenn ich reines Blut hätte? Wenn ich in Slytherin wäre?" fragte sie einfach und er ließ die Augen noch immer geschlossen. Ihre Frage schmerzte ihn und machte ihn gleichzeitig so sprachlos, dass er keine Antwort über die Lippen bekam. Sie schwieg, wollte es dabei belassen und schloss die Augen ebenfalls, als plötzlich Bewegung in ihm aufkam. Seine inzwischen angewärmte Hand, legte sich auf ihre kühle Wange und sie sah ihn erschrocken an. Er hatte seine Augen halbwegs geöffnet und lächelte sie sanft an "Ich hasse dich nicht." sagte er heiser und wirkte noch immer sehr schwach.

Sie wusste nicht wieso, aber dieser Moment ließ ihr Tränen in die Augen schießen und sie legte ihre Hand auf seine, die noch in ihrem Gesicht ruhte. Er strich sanft über ihre Wange und betrachtete sie einfach nur, bis sie ihn sanft dazu aufforderte, wieder zu schlafen "Du brauchst deine Kraft noch. Du wärst beinahe erfroren." sagte sie und wischte sich unauffällig eine entwischte Träne fort, doch er dachte gar nicht daran und sah sie weiterhin an "Was hat es wirklich mit Diggory auf sich? Sag mir die Wahrheit." meinte er und Hermione konnte nicht anders, als ihm endlich Klarheit zu verschaffen "Er brauchte von mir nur ein paar Tipps, im Bezug auf Cho, da wir vom wesentlichen her wohl gleich sind. Wir sind schlau und lieben Bücher überalles. Es ist mir ein Rätsel, wie er darauf kommt, dass ich Cho ähnlich bin. Im Gegenzug wollte er mir Flugstunden geben." sagte sie und Draco zog eine Augenbraue in die Höhe, was sie wissen ließ, dass er langsam wieder der alte war.

"Er wollte also nie etwas von dir?" fragte er und sie schüttelte peinlich berührt den Kopf "Warum hast du es mich dann denken lassen?" Sie sah ihn an und konnte ihm diese Frage einfach nicht beantworten, also zuckte sie mit den Schultern. Sie wollte am liebsten von ihm zürckweichen, doch er hielt sie so fest an sich gezogen, dass ihr mittlerweile mollig warm war. Sie wich seinem Blick aus, doch seine gehauchten Worte ließen ihr die Röte ins Gesicht wandern "Ich sag dir wieso. Du wolltest mich eifersüchtig machen." Sie schloss die Augen, als sie ihm nicht weiter ausweichen konnte und spürte, wie er seinen Daumen und Zeigefinger unter ihr Kinn legte. Er sprach nahe ihren Lippen, was sie erzittern ließ "Und soll ich dir was verraten? Es hat funktioniert."

Ungläubig riss sie die Augen auf und starrte in seine so klaren sturmgrauen Seelenspiegel, die sie Ernst fixierten. "Ich spiele kein Spiel, Hermione." raunte er und sie hielt geschockt die Luft an. Passierte dies gerade wirklich? Noch nie hatte sie ihn so ernst und voller Gefühle gesehen.

Es geschah ganz automatisch, dass sie die jenige war, die sich vorlehnte und ihn einen zärtlichen Kuss auf Lippen legte. Erst schien er wie versteinert, doch es kam schnell Leben in ihm auf, in dem er sie noch näher zu sich heranzog und seine Hand langsam in ihren Locken vergrub. Er erwiderte den Kuss mit einer Sanfheit, die ihren Magen sich zusammenziehen und ihr Herz unendlich schnell schlagen ließ. All das, was sie sich mit ihm vorgestellt und sich insgeheim gewünscht hatte, spiegelte dieser zarte Kuss wieder, der voller Gefühl und Emotionen steckte. Er strich sanft mit seiner Zunge über die ihre und vertiefte ihre Verbindung somit, was sie wohlig seufzen ließ. Sie presste sich näher an seinen, mittlerweile warmen fast schon heißen, Oberkörper und sog das Gefühl in sich auf, seine Haut zu fühlen und zu spüren. Auch er ließ seine Hände über ihren Rücken, zu ihrer Taille gleiten und erfasste so viel von ihrem zarten Wesen, wie es ihm möglich war. Sollte sie dies nun wirklich zulassen? Waren alle Bedenken über Bord geworfen und wollte sie sich ihm hingeben? Er schien ihre Zweifel zu spüren und zog sich langsam zurück. Er ließ eine Hand an ihrer Wange ruhen und betrachtete sie voller Leidenschaft. Er strich ihr sanft über die Lippen und zog ihren Kopf gegen seine Brust. Er wollte es wohl darauf beruhen lassen und irgendwie bereute sie ihre harten Worte zuvor.

Sie ruhte mit ihrem Kopf an seiner Brust, während er zärtlich mit seinem Daumen kreise auf ihrer Schulter fuhr und sie somit in seinem Arm hielt. Sie hörte seinen schnellen Herzschlag und erkannte somit, dass auch er etwas aufgeregt zu sein schien. Es beruhigte sie ungemein und sie schloss einen Moment ihre Augen. Sie würde ihm wahrscheinlich nie wieder so nahe kommen, denn im Grunde ließ er dies nur zu, weil es quasi um sein Überleben ging, oder doch nicht? Konnte sie ihm wirklich gauben schenken? Er bemerkte ihren unruhigen Atem und wollte sicher gehen, dass es ihr gut ging, also schob er sie von seiner Brust, damit sie sich zu ihm herumdrehte, was sie auch tat. Er erkannte das Unbehagen und die Zweifel und er wollte sich aufsetzen, doch sie reagierte schnell und völlig unerwartet, als sie sich an seinen Körper zog und ihn unter sich auf dem provisorischen Bett begrub.

Überrumpelt ließ er sich wieder auf den Rücken fallen und spürte ihre verlangenden Lippen auf seinen. Sie saß rittlings auf seinem Schoß und er wusste zuerst nichts zu erwidern, da sie ihn praktisch überfallen hatte. Sie stöhnte ungeduldig in seinen Mund und er nahm es als Aufforderung, endlich die Initiative die ergreifen, was er dann auch mit völliger Inbrunst tat und sie an sich zog, während er sich mit ihr auf dem Schoß aufsetzte und den Kuss leidenschaftlich erwiderte. Heute Nacht zählte nur dass er bei ihr war und ihr das gab, was sie sich so lange ersehnt hatte.

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Seine Hände glitten über ihre erhitzte Haut und ihrer beider Magie, schien sie beide in Flammen aufgehen zu lassen. Er riss sie herum und begrub sie verlangend unter sich, als er sich zwischen ihren Beinen niederließ und seinen Oberkörper an ihren presste. Ihre zarten weichen Hände, wanderten über seine Brust bis zu seinem Nacken, wo sie dann ihre Finger in seinem Haar vergrub. Er stöhnte genussvoll an ihre Lippen, was dazu führte, dass ihr Unterleib sich beinahe schmerzhaft vor Verlangen zusammenzog. Auch er schien nicht weiter warten zu können und richtete sich auf, um ihr die enge Jeans, samt Slip, von den Beinen zu streifen und sich gleich wieder über sie zu stürzen und ihre in Flammen aufgehende Haut, mit seinen Lippen zu bedecken und zu erfassen.

Sie wandt sich ungeduldig unter ihm und zog ihm zärtlich, an ein paar seiner Strähnen. Die Kälte und der Sturm, die noch immer um sie herum tobten, waren völlig nebensächlich geworden. Ihre Magie schien völlig aufgeladen und sie ließen sich gegenseitig nicht mehr aus den Augen. Während er sie aus dunklen Sturmgrau erfasste, schien sie ihn aus glühender Lava anzusehen und diese Mischung schien explosiver, als alles was sie jemals gefühlt oder erlebt hatten. Er zog sie wieder rittlings auf seinen Schoß, um ihre Lippen erneut zu kosten und seine Finger in ihre Oberschenkel zu vergraben. Voller Begierde, schmiegte sie ihr Becken an seine Härte und ließ ihn ungeduldig knurren. Er legte sie, ohne von ihren Lippen abzulassen wieder ab und hatte seinen Gürtel mit zwei kurzen Handgriffen geöffnet. Ungeduldig zupfte sie an dem Saumen und half ihm sie mehr schlecht als Recht herunter zu schieben, doch die unbändige Lust, machte dies nebensächlich.

Er packte sie unter ihren Kniekehlen und zog sie kräftig zu sich heran, was sie vorfreudig quieken ließ. Er behielt eine Hand an ihrem Knie, welches er gegen seinen Beckenknochen zog und stützte sich mit der anderen, über ihren vor Lust bebenden Körper. Er betrachtete sie noch ein kurzen Moment, wie ein Jäger, der seine zitternde Beute nun endgültig erlegen wollte und spürte ihre Ungeduld nur all zu deutlich, die sie noch mehr zum Ausdruck brachte, in dem sie ihn im Nacken packte und ihn an sich riss, nur um ihm wieder zärtlich in die Unterlippe zu beißen. Von so viel Initiative angefacht, erwiderte er ihren hungrigen Kuss und drang mit einem Stoß in sie ein. Sie bohrte ihre Nägel in seinen Rücken und biss ihm fester in die Lippe, was ihn inne halten ließ, bis sie den Takt angab und er sich in ihr zu bewegen begann.

Völlig fortgerissen von allem, ließ sie sich in ungeahnte Höhen treiben und stöhnte seinen Namen, was seine Haut unter ihren verlangenden Berührungen reagieren ließ. Noch nie wollte er es mehr, als jetzt mit ihr und betrachtete ihren anregenden Ausdruck, mit völliger Faszination. Er nahm sie fester, was sie höher katapultierte, als sie es je für möglich gehalten hätte. Ihr Herz drohte zu zerspringen, als sie seine immer weiter währenden dunklen Augen erblickte. Es war für sie beide wie ein Rausch, aus dem sie niemals wieder erwachen wollten. All ihre Phantasien wurden mit einem Mal zur Wirklichkeit und sie konnte ihren Höhepunkt nicht mehr länger hinauszögern. Er packte sie fest an den Hüften und stieß sie unerbittlich, bis sie unter seinen heiseren Worten "Komm für mich." über die Klippe sprang. Er spürte sie so fest um sich kommen, dass er inne hielt, um sie vollends fühlen zu können und sie kurz Luft holen konnte, doch viel Zeit ließ er ihr nicht.

Er drehte sie kurzerhand auf den Bauch, nur um sich auf ihren Rücken zu lehnen und ihr einen Kuss hinter ihr Ohr zu hauchen "Wir sind noch nicht fertig miteinander." flüsterte er und sie konnte gar nicht glauben, wie sehr sie dies aufs neue erregte. Sie presste ihren Hintern in die Höhe und somit an ihn, was ihn dieses Mal keuchen ließ. Sie spürte seine Härte und grinste überheblich, als sie ein zischendes Fluchen vernahm. Dies blieb ihm natürlich nicht verborgen und er richtete sich auf, nur um fest ihre Hüfte zu packen und sie auf die Knie zu ziehen. Er ließ ihr keine Zeit sich aufzurichten und drang erneut fest in sie ein, was sie erregt keuchen ließ. Er nahm sie fester und lauschte ihrem beinahe schnurrendem Stöhnen, während er seine Hand begierig über ihren Rücken, bis zu ihrem Nacken hinaufgleiten ließ. Ein letztes Mal stieß er fester zu, bis auch er das verdächtige Zucken merkte und sie wieder hart an den Hüften packte. Er ließ eine Hand zwischen ihre Beine gleiten und stimulierte sie an ihrer empfindlichsten Stelle und stellte mit Genugtuung fest, dass er sie ein zweites Mal bekommen würde. Sie griff fest in die Lacken und gab sich laut, mit ihm zusammen, ihrer Erlösung hin.
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Er dachte kurz, er würde Sterne tanzen sehen und ließ sich kraftlos auf die Seite sinken. Auch sie schnappte völlig bewegungsunfähig nach Luft und sah ihn erschöpft an. Ihm klebten seine blonden Strähnen in der Stirn und sie sah wir ein leichter Schweißfilm auf seiner Brust, im letzen Schein des Feuers, glänzte. Seine plötzliche Bewegung ließ sie wieder aufsehen und sie erkannte, dass er sie ansah. Seine Hand wanderte zu ihre Wange und er lehnte sich vor, um erneut ihre Lippen einzufangen und sie zärtlich besinnungslos zu küssen. Er zog sie sachte zu sich heran und legte seine Arme um sie, nur um sie fest an sich zu halten. 'Es ist passiert. Es ist tatsächlich passiert.' ging es ihr durch den Kopf und sie lächelte an seine Lippen, was er nur zu gern erwiderte.

Er löste sich, um in ihr Gesicht zu sehen und strich sanft mit seinem Daumen über ihre Wange. Eine Weile lagen sie wortlos da, bis Hermione langsam die Augen zurollten, was er mit Verzückung beobachtet hatte. Er sah ans Fußende und entdeckte seine Hose, aus dem sein Zauberstab hervorragte und versuchte sie mit seinem Fuß näher zu ziehen. Als er ihn mit einer Hand ergreifen konnte, sprach er schnell einen Verhütungs- und Reinigungszauber auf sie und sich. Nur um ihn dann wieder beiseite zu legen, Hermione fest an seine Brust zu ziehen und sie zu betrachten, bis auch er seelenruhig von der Müdigkeit übermannt wurde.