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Drunk

GeschichteAllgemein / P12
Anathema Apparat Erziraphael
02.07.2019
02.07.2019
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-Drunk-

„Heee… Was is'n los mit dir…“, säuselte Crowley vollkommen betrunken und nahm noch einen Schluck aus der Weinflasche, während Aziraphale versuchte seinen Freund so gut es ging zu stützen. „Dieser Idiot hat's verdien’… Niemand nennt mich…“
„Ich weiß, Crowley, ich war selber dabei“, unterbrach der Engel ihn und schleppte ihn weiter, bis endlich ein Taxi vor den beiden hielt. Aziraphale öffnete die Tür, half Crowley einzusteigen und stieg dann selber ein und sagte dem Fahrer die Adresse von Crowley’s Haus.
„Ooooh… siehs' du diese großen Glühwürmchen auch?“, fragte Crowley lachend und nahm noch einen Schluck aus der Flasche.
„Das sind Straßenlampen… Gib mir die Flasche, Crowley!“ Der Engel entriss dem Dämon die Weinflasche und hielt sie fest. „Du hattest genug.“
Sein Freund sah ihn mit einem Hundeblick einen Moment lang mit seinen gelb orangenen Schlangenaugen an und Aziraphale gab ihm seufzend die Flasche wieder zurück. Er konnte diesem Blick einfach nicht Wiederstehen. Lächelnd nahm Crowley erneut einen Schluck, bevor er sich wieder an seinen Freund wandte.
„Weis’ du wass, Engelchen?“, säuselte Crowley. „Du bis’ wirklich mein besser Freund.“
„Danke, das weiß ich sehr zu schätzen“, bedankte sich Aziraphale und öffnete die Tür vom Taxi um auszusteigen, da sie soeben am Haus von Crowley angekommen waren.
Er umrundete kurz das Auto, um seinem Freund rauszuhelfen und dann den Taxifahrer zu bezahlen. Er wünschte ihm noch einen guten Abend, bevor dieser wegfuhr und dabei etwas verängstigt in die gelb orangenen Schlangenaugen von Crowley sah.
„Wo hast du deine Haustürschlüssel?“, fragte Aziraphale, als sie vor der verschlossenen Tür standen.
„In meiner Hosentasche.“
Der Engel seufzte kurz auf und holte den Schlüssel aus dessen Hosentasche, um dann die Tür aufzuschließen. Er half seinem Freund herein, schloss die Tür hinter sich und ging weiter.

Wenig später kamen beide im Schlafzimmer an und Aziraphale ließ Crowley auf das Bett fallen, welches nur schwarzes Bettzeug drauf liegen hatte. Er stellte die bereits geleerte Weinflasche auf das kleine Nachtschränkchen neben dem Bett und legte Crowley richtig auf das Bett. Dieser summte ein kleines Lied.
„Weis’ du noch als wir den Jungen gerettet haben?“, säuselte Crowley vor sich hin.
„Ja, ich erinnere mich“, antwortete Aziraphale, während er dem Dämon seine schwarzen Schuhe auszog.
„Ich hab’ ihm ein Lied vorgesungen. Wills’ du’s hör’n?“
„Nein, danke.“
„Okay… Geh schlafen und träume von Schmerz, Untergang und Dunkelheit, Blut und Verstand. Schlaf so süß, mein Schatz. Du wirst herrschen, wenn die Erde zerstört ist…“
„Crowley…“
Der Dämon begann weiter das Lied zu summen und Aziraphale deckte seinen Freund mit der Bettdecke zu. Dabei bemerkte er, dass Crowley eingeschlafen war und im Schlaf immer noch leise summte. Auf dem Gesicht des Engels bildete sich ein warmes Lächeln aus. Er ertappte sich selber dabei, wie er seine Hand ausstreckte und sanft über Crowley’s orangefarbenes kurzes Haar strich.
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