I will protect you

GeschichteAllgemein / P12
Anthony J. Crowley Erziraphael
02.07.2019
02.07.2019
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-I will protect you-

Crowley und Aziraphale fuhren zusammen in seinem schwarzen Bentley, den der Dämon so sehr liebte. Die Sonne schien hell vom Himmel, ein paar Wolken waren zu sehen, während sie über einen Landweg fuhren.
„Ein wirklich wunderschöner Tag“, sagte der Engel gedankenverloren, während er aus dem Fenster sah.
„Der Tag ist genauso wie jeder andere“, murrte Crowley.
„Du hast recht, aber jeder Tag bringt etwas anderes schönes.“
Der Dämon sah seinen Freund für einen Augenblick an, bevor er seine gelb orangen Schlangenaugen unter der schwarzen Sonnenbrille rollte und wieder zurück auf den verlassene Landweg schaute. Doch sofort drückte er mit seinem Fuß auf die Bremse und brachte somit den Wagen zum stehen und Aziraphale wäre aus dem Fenster geflogen, hätte er sich nicht rechtzeitig festgehalten. Verärgert sah er seinen Freund an.
„Crowley! Was machst du?!“, rief er wütend.
Der Dämon starrte nur auf die Straße vor ihnen und sagte kein Wort. Er hob seine Hand, legte diese auf die Wange des Engels und drehte dessen Gesicht nach vorn. Nun weiteten sich auch Aziraphale’s Augen. Draußen stand ein gefallener Engel, sowie ein Engel. Beide sahen die zwei hämisch grinsend an. Crowley und Aziraphale tauschten einen kurzen Blick, bevor sie aus dem Bentley stiegen.
„Hey, was gibt’s?“, begrüßte der Engel die beiden.
Crowley sah ihn von der Seite mit gerunzelter Stirn an.
„Du kommst wirklich an mit „Hey, was gibt’s“?“, sprach der Engel.
„Ihr wisst warum wir hier sind“, sagte der Dämon.
Crowley und Aziraphale sahen sich einen kurzen Moment an, bevor sie sich wieder den beiden widmeten.
„Nein“, sagten beide gleichzeitig.
Der Engel schlug sich mit der flachen Stirn gegen die Stirn, während der Dämon sprach.
„Aziraphale, du warst beauftragt Crowley zu beobachten, so wie Crowley es mit dir tun sollte, doch jetzt haben wir beide herausgefunden, dass ihr Freunde seit…“, erklärte ihnen der Dämon. „Und dies wird nicht toleriert. Engel und Dämonen sind Feinde! Und dies schon seit dem Beginn der Erde!“
„Aber doch seit ihr beide hier und macht gemeinsame Sache“, entgegnete ihm Crowley mit hochgezogener Augenbraue.
„Ja“, meldete sich der Engel zu Wort. „Aber auch nur, weil uns aufgetragen wurde euch beide zu vernichten.“
Aziraphale schluckte als er die Worte hörte und schaute kurz zu seinem Freund, welcher keine Miene verzog. Er wollte etwas sagen, als ihn plötzlich der Dämon angriff. Gerade noch rechtzeitig konnte Aziraphale sein Schwert erscheinen lassen und den Angriff mit den Klauen Händen des Dämons parieren.
„Du-!“, Crowley wollte seinem Freund helfen, doch auch er musste ausweichen, um dem Schwert des Engels auszuweichen.
„Du wirst mit mir spielen, Dämon!“, hämisch grinste ihn sein Feind an, während dessen Schwert bedrohlich in der Sonne aufblitzte.
Crowley dachte nicht lange nach, sondern breitete seine Flügel aus und flog hoch, der Engel folgte ihm. Aziraphale machte es seinem Freund nach und auch der Dämon kam ihm nach. Ein heftiger Kampf zwischen ihnen entstand. Crowley hatte sein schwarzes Flammenschwert erscheinen lassen und konnte den nächsten Angriff des Engels blocken.
„Ihr werdet sterben!“, sagte der Engel.
„Oh, sei dir da nicht so sicher!“, entgegnete ihm Crowley, wobei seine gelb orangen Schlangenaugen bedrohlich aufblitzten. Seine schwarze Sonnenbrille hatte er im Kampf verloren.
Er drückte den Feind von sich weg, wollte ihn soeben angreifen, als er ein Schrei hörte. Sofort sah der Dämon zu seinem Freund. Seine Augen weiteten sich, als Aziraphale wie ein Stein begann zu Boden zu fallen, während der Dämon sich schreiend in Luft auflöste.
„AZIRAPHALE!“, schrie er dessen Namen.
Ohne zu zögern flog Crowley im Sturzflug nach unten, um seinen besten Freund vor dem Aufprall zu retten. Der Dämon konnte den Engel gerade noch rechtzeitig erreichen und legte ihn vorsichtig auf den Feld ab. Fünf tiefe Kratzer konnte Crowley auf dem Körper seines Freundes erkennen. Blut sickerte durch die helle Kleidung des Engels und tränkte es dunkelrot.
„Aziraphale?“, doch sein Freund antwortete ihm nicht, noch öffnete er seine Augen. „Aziraphale!“
Hinter sich hörte Crowley ein dunkles Lachen, dann spürte er die Spitze des Schwertes an seinem Rücken.
„Dein Freund wird sterben, aber keine Sorge… du wirst ihm gleich folgen.“
Als Crowley die Worte hörte, spürte er wie Wut und Zorn in ihm hochstiegen. Der Engel hob das Schwert und ließ es niedersausen.
Doch da wirbelte Crowley blitzschnell herum und stieß sein schwarzes  Flammenschwert in die Brust des Engels. Dieser sah ihn mit großen Augen an. Crowley kam so nah, dass sich beinahe ihre Nasenspitzen berührten. Seine gelb orangenen Schlangenaugen sahen ihn kalt an.
„Genieße die Hölle!“
Mit diesen Worten verbrannte der Engel und löste sich auf. Der Dämon ließ sein Schwert verschwinden und wandte sich wieder seinen bewusstlosen Freund zu. Crowley entschied Aziraphale ein paar Backpfeifen zu geben.
„Komm schon! Ich weiß das du mich hören kannst! Mach verdammt nochmal deine Augen auf!“, forderte der Dämon wütend.
Er gab dem Engel gerade die nächste Backpfeile, als dieser endlich seine Augen öffnete. Etwas benommen blinzelte er und als Crowley’s Gesicht sah, lächelte er.
„Crowley.“
Der Dämon grinste.
„Du verdammter Engel. Wehe du erschreckst mich nochmal so!“, sagte er gespielt verärgert, doch dann half er seinem Freund auf die Beine. „Komm, lass uns von hier verschwinden und was trinken gehen.“
„Keine schlechte Idee. Ich glaube in meinem Buchladen hätte ich noch ein paar alte Weinflaschen.“ „Dann auf zu deinem Buchladen!“
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