Der Unsterbliche

von Hava
GeschichteAbenteuer / P18
OC (Own Character)
02.07.2019
04.07.2019
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> 12. November. 1997/Kirchener Krankenhaus – Rheinland – Pfalz.

An diesem Tag wurde er geboren, ein Kind, unvergleichlich. Ein Kind von einer starken magischen Macht. An jenem Tag, brüllte die Welt im tosenden Gewitter und starken Stürmen. Seine eigene Mutter wusste nicht warum, aber sie wagte es nicht ihr Kind in den Arm zu nehmen, als sie nach der Kaiserschnittoperation aufwachte.
Sie sah es nicht einmal an.
Irgendetwas in ihr, stellte sich dagegen, wollte es nicht berühren, wollte es nicht einmal ansehen. Sie drehte sich weg, als die Schwester das Kind in einem kleinem Bettchen neben ihrem ablegte.
Das Kind war ungewöhnlich von Geburt an, es schrie nie, sondern lachte und kicherte. Es lächelte und weinte nicht. Es machte sie wütend, wieso war dieses Kind so anders. Es sollte wie seine Geschwister sein. Es durfte nicht anders sein.
Anders bedeutete schwierig.
In den Stunden, die sie noch für sich hatte, überlegte sie dass Kind wegzugeben, zu jemand anderen, und so tat sie es auch.
Seine Geschwister und sein Vater beschwerten sich darüber, doch es war ihr egal. Sie wollte dieses Kind nicht.
Es war zu anders.
Das Gesicht der Schwester war betrübt als sie die Formulare brachte, doch sie ignorierte es und sah dem Kind nicht einmal mehr nach.


> 20. August. 2005/ Griechenland - Athen.

So wie immer um die Mittagszeit herum, saß Noctis auf einem der Äste des großen Baumes, im Garten seiner Mutter. Sein Blick war gen Himmel gerichtet, wo er nachdenklich die Wolken beobachtete.
Er wuchs mit dem Wissen auf, dass seine Mama, nicht seine richtige wahr, aber sie zog ihn auf als ihr eigenes Kind. Auch hatte dieser liebe Mann namens Shay ihm erklärt dass er, wenn er alt genug war, wieder bei seiner richtigen Familie sein würde. Eigentlich war Noctis dass alles ziemlich egal. Er mochte es ohnehin lieber allein zu sein.
Interaktion mit anderen Menschen empfand er als Schwerfällig und Mühselig. Bücher waren unkomplizierter. Man las sie einfach, und wenn man etwa nicht verstand, las man es eben erneut, so lange bis man es verstanden hatte. Doch bei Menschen verhielt sich das anders. Sie hatten oftmals andere Meinungen, hatte andere Vorstellungen und taten ihn als seltsam ab.
Er? Seltsam?
Wohl eher umgekehrt.

Noctis strebte immer nach mehr Wissen, war äußerst interessiert an der Ausbildung eines Exekutor, und gab keinen Hehl auf die Meinung Anderer.
Warum sollte er das auch tun?
Er war ein Einzelgänger.
Die Erwachsenen meinten, er habe für sein Alter schon sehr tiefgründige Gedanken, was zwar ungewöhnlich sei, doch auch gut. So würde er schneller erwachsen werden, jedenfalls geistig.
Wie auch so vieles andere Dinge, war ihm das relativ egal.









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