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Die Xindi-Falle

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Gen
Charles Tucker III T'Pol
01.07.2019
29.07.2019
4
9.307
1
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15.07.2019 2.606
 
Die unterirdischen Tunnel, durch die sie gewaltsam gestoßen wurden, waren kalt und dunkel. Trip konnte die Feuchtigkeit in der dicken Luft riechen und er fröstelte.

„Geht es dir gut, Commander?“ fragte T'Pol, die neben ihn lief.

„Ja, es geht mir großartig,“ antwortete Trip knapp. „Weißt du, ich hasse Käfer. Besonders große, häßliche Käfer.“ er drehte sich um und starrte einen der Insektoiden hinter ihm finster an. Es zitterte etwas, dann stieß es den Commander mit dem Lauf seines Gewehrs.

Trip blickte nach vorne und lief weiter. Sie waren vollkommen überrumpelt worden, als sie sich dem Wrack des Xindi-Schiffes näherten. Nur Sekunden nachdem T'Pol die Lebenszeichen aufgelesen hatte, waren die beiden Offiziere umzingelt worden. Man hatte ihnen grob ihre Technologie, einschließlich des Übersetzers, weggennommen und dann hatte man sie in den unterirdischen Bau der Insektoiden gebracht. Trip konnte nur hoffen, dass der Captain und Malcolm entkommen waren.

Der Commander stolperte und spürte wie sich die klauenartige Hand eines Außerirdischen um seinen Arm legte. Er zog sich vor Angst und Abscheu zurück, aber der Insektoid hielt sich fest. Es zog Trip an seiner Seite entlang, während sie sich immer weiter nach unten im Inneren seines Baus bewegten.

Schließlich hielten sie vor einem kleine, ausgegrabenen Raum an. T'Pol wurde hereingeschoben, gefolgt von Trip. Eine schwere Tür schwang zu und versieglte sie in ihrer Gefängniszelle. Trip konnte die Insekoiden draußen klicken und surren hören, dann nur noch Stille. Er näherte sich schnell der Tür und kniete sich vor ihr nieder.

„Gibt es eine Möglichkeit, das Schloss aufzuschließen?“ fragte T'Pol als sie sich über seine Schulter lehnte.

„Es ist ein altes Riegelschloss,“ sagte Trip überrascht. „Es rastet automatisch ein, wenn sich die Tür schließt.“ er lehnte sich auf den Fersen zurück. „Ich frage mich, warum sie ein so primitives Sicherheitsgerät verwenden.“

T'Pol legte eine Hand an die Wand und grub ihre Finger in die Erde. „Diese Struktur wurde erst vor kurzem gebaut. Vielleicht beabsichtigen sie nicht lange zu bleiben.“

Trip nickte. „Du hast wahrcheinlich recht, zumal es den Anschein hat, als wäre alles eine Falle, um uns hierher zu locken.“ er beugte sich wieder vor und sah auf das Schloss. „Wenn wir etwas zwischen den Riegel und den Türrahmen schieben können, bevor er sich schließt, sind wir in Sicherheit.“

„Mein Gürtel,“ sagte T'Pol.

Trip drehte den Kopf und sah wie der Subcommander den Gürtel von ihren Hüften löste. „Damit dürfte es klappen,“ sagte er mit einem Lächeln. Er nahm den Gürtel von ihr und schob ihn in den schmalen Raum zwischen Tür und Rahmen. Er nickte zustimmend und lehnte sich dann wieder zurück. „Jetzt müssen wir nur noch warten, bis sie zurückkommen.“

Trip stand auf und nahm sich einen Augenblick Zeit, um sich in der kleinen Zelle umzusehen. Er schaute auf und stellte überrascht fest, dass das Tageslicht durch mehrere kleine Löcher in der Decke schien.

„Ich schätze, wir sind mehrere Meter unter der Oberfläche,“ kommentierte T'Pol. „Insekten sind sehr effiziente Erbauer.“

„Kannst du laut sagen.“

T'Pol sah ihn verständnislos an.

Trip winkte ab. „Es ist eine Redewendung, T'Pol,“ sagte er leichthin. Er ließ sich direkt neben der Tür gegen die Wand sinken.

„Verstehe. Seltsam, ich frage mich immer noch, warum Menschen das Bedürfnis haben, so viele dieser Redewendungen zu benutzen,“ kommentierte T'Pol. Sie lehnte sich an die Wand neben Trip.

Trip zuckte die Achseln. „Ich habe keine Ahnung.“

„Kommunikation wäre viel effizienter, wenn ihr solche unsinnigen Begriffe aus eurer Sprache streichen würdet.“

Trip musste lachen. „Dagegen lässt sich nichts sagen.“ er lehnte seinen Kopf gegen die Wand und schloss die Augen. Dann neigte er den Kopf von einer Seite zur anderen, um seine angespannten Muskeln zu lockern. „Ich hoffe wirklich, dass der Captain und Malcolm entkommen sind.“

„Ich auch.“

Der Commander wäre beinahe gesprungen, als er spürte, wie warme Finger ihn direkt hinter dem Ohr berührten. Er öffnete schnell die Augen und traf T'Pol dunkelbraunem Blick. Sie stand mit ausgestreckten Armen direkt vor ihm und presste ihre Finger in kleinen Kreisen auf seine Haut.

„Sei still,“ wies T'Pol sanft aber fest an.

Trip empfand sofort Erleichterung bei ihrer Berührung. Er hielt ihre Augen fest und staunte über ihre tiefe, reiche Farbe. Merkwürdig, dachte er, als er auf sie herabblickte, dass es ihm nicht mehr wichtig war, dass sie Vulkanierin war. Sie war T'Pol, freundliche, intelligente, lustige, einfühlsame und herzzereißend schöne T'Pol. Er fragte sich, ob sie die Röte sehen konnte, die er über seinem Gesicht spürte, oder ob sie die Hitze spürte, als sie seinen Hals bis zu seinen Ohren hinaufkroch.

„Tpol, ich...“ begann der Ingenieur und schluckte. Sein Hals war plötzlich trocken.

T'Pol stoppte die Bewegung ihrer Finger und ließ ihre Hände nach unten gleiten, bis sie Trips Gesicht sanft in ihren Handflächen hielt. „Ja?“

Trip schluckte wieder. „Ich...“ begann er dann räusperte er sich.

T'Pol lließ ihre Hände von seinem Gesicht fallen. „Es kommt jemand,“ flüsterte sie.

Die Tür schwang plötzlich auf und Trip schob T'Pol mit einer schnellen Bewegung hinter sich. Er fühlte, wie sie den Gürtel entfernte, den er immer noch in der Hand hielt.

Der erste Xindi in der Tür winkte Trip mit seinem Gewehr zu und klickte etwas Unverständliches.

„Wir gehen nirgendwo hin,“ sagte der Ingenieur trotzig.

Ein zweiter Xindi trat ein, klickerte etwas und packte Trips Arm in einen festen Griff. Es riss ihn zu den Füßen und zog ihn fast durch die Tür. Trip drehte den Kopf und sah, wie der andere Insektoid T'Pol den Weg blockierte.

„Wohin bringt ihr ihn?“ forderte der Subcommander.

Trip hörte, wie die Tür zuschlug, dann wurde er durch den dunklen Tunnel in einen anderen Raum gebracht. Trotz seiner Bemühungen ließ sich der Ingenieur mühelos auf einen Metalltisch heben, wobei seine Handgelenke und Knöchel sofort in Riemen festgeschnallt wurden.

Dann ließ man ihn allein.

Trip sah sich um. Der Raum war klein, der Tisch, an dem er festgeschnallt war, das einzige Mobiliar, das zu sehen war. Eine Wand war durchsichtig und er konnte vier Xindi-Insektoiden sehen, die auf der anderen Seite standen und ihn beobachteten.

Ein zischendes Geräusch lenkte seine Aufmerksamkeit nach rechts, und als Trip den Kopf drehte, sah er einen kleinen metallischen Kanister auf dem Boden, der mit grüner Flüssigkeit gefüllt war.

Dann erstarrte er.

„verflucht,“ hauchte Trip, als ihn die Angst packte. Er zog mit aller Kraft an seine Fesseln, aber sie gaben nicht nach.

Während der Ingenieur weiter kämpfte, begann sich die Luft um ihn herum zu bewegen.


„Brücke an Captain Archer!“

Archer betätigte das Comm-Gerät. „Sprechen Sie,“ antwortete er.

„Captain, da ist ein Schiff, Sir,“ sagte Ensign Hoshi Sato. „Es ist einfach aus dem Nichts erschienen.“

„Bin sofort da,“ antwortete Archer und ließ dann seine Hand vom Comm-Gerät fallen. „Lieutenant, Sie kommen mit mir. Major, informieren Sie Ihre Leute über unseren Plan, und machen Sie sich dann bereit, um 9:30 Uhr abzureisen.“

„Verstanden, Sir,“ bestätigte Major Hayes mit einem Nicken.

Archer verließ die Kommandozentrale und betrat mit Reed direkt hinter sich, die Brücke. Als der taktische Offizier zu seiner Station ging, trat Archer vor seinen Stuhl. Er schaute das große Schiff an, das auf dem Bildschirm angezeigt wurde.

„Es ist aus einem dieser Wirbel erschienen, Sir,“ sagte Ensign Travis Mayweather.

„Gehen Sie in taktische Alarmbereitschaft und polarisieren Sie die Rumpfbeschichtung, Lieutenant,“ wies Archer an und sah dann zu Hoshi hinüber. „Rufen Sie sie.“

Hoshi drückte eine Taste und schüttelte dann den Kopf. „Keine Antwort, Sir.“

„Versuchen Sie es nochmal.“

„Captain, sie laden ihre Waffen!“ rief Reed.

Archer bereitete sich auf den bevorstehenden Aufprall vor, als er zwei Energiestrahlen aus dem außerirdischen Schiff schießen sah. Die Enterprise ruckelte von dem Treffer.

„Feuer erwidern!“

Reed feuerte und Archer sah zu, wie die Torpedos das andere Schiff trafen.

„Bericht!“ schrie Archer.

„Ihre Hauptgondel ist beschädigt worden,“ berichtete Reed. „Captain, ich glaube nicht, dass sie uns zerstören wollen.“

Archer sah Reed überrascht an. „Erklären Sie.“

„Bei dieser Reichweite hätten wir mehr Schaden abbekommen müssen. Ihre Waffen haben uns nur gestreift, aber sie hatten freie Schusslinie, Sir. Entweder sind sie schreckliche Schützen oder...“

„Oder Sie haben recht und es ist nicht ihre Absicht uns zu zerstören,“ beendete Archer.

Ein weiterer Energiestrahl erhellte den Bildschirm, und die Enterprise ruckelte erneut.

Archer trat neben Travis. „Sie wollen verhindern, dass wir eine Rettungsaktion starten,“ sagte er.

„Sir?“ antwortete Travis.

„Malcolm, können Sie ihre Waffen ausschalten?“

„Ich bin nicht sicher, Sir. Sie sind stark abgeschirmt.“

„Was ist mit ihren Startrampen?“

„Captain?"

„Ihre Startrampen, Lieutenant. Ich will nicht, dass sie das Schiff verlassen, wenn wir unsere Raumfähre starten.“ Archer warf Reed einen Blick zu, der anerkennend grinste.


T'Pol presste das Ohr gegen die Tür und lauschte. Sie nahm keine Bewegung außerhalb ihrer Zelle wahr, also öffnete sie langsam und vorsichtig die Tür einen Spalt breit und spähte hinaus. Die Idee des Commanders hatte funktioniert und jetzt packte sie ihren Gürtel in der Hand, als sie leise aus der Zelle trat. T'Pol hielt sich dicht an der Wand und lief mit gespitzten Ohren den Tunnel entlang.

Als der Subcommander sich einer Kurve im dunklen Tunnel näherte, hörte sie das Rauschen von Insektenkörpern und den stetigen Strom ihrer klickenden Sprache. T'Pol ließ sich näher zum Boden sinken und schaute dann um die Ecke. Drei Xindi standen in der Mitte des Tunnels, die Gewehre um die Schultern gehängt. Jenseits der drei war noch einer. Es stand vor einer Glaswand und starrte irgendetwas aufmerksam an.

T'Pol reckte ihren Hals ein wenig dann hielt sie inne. „Charles,“ flüsterte sie. Sie konnte ihn durch das Glas hindurch sehen, wie er gegen die Fesseln ankämpfte, die ihn an einem Tisch gebunden hielten. In seinem Ausdruck war die blanke Panik zu lesen.

Die Logik diktierte T'Pol, dass ihre beste Chance, dem Ingenieur zu helfen, darin bestand, zu fliehen und dann Hilfe zu holen. Aber für eines der wenigen Male seit ihrer Kindheit ließ T'Pol ihren Gefühlen ihre Handlungen bestimmen. Sie packte den Gürtel fester, ein Ende in jeder Faust, und drehte die Kurve im Laufschritt. Sie stürzte sich auf den nächsten Xindi und warf den Gürtel um seinen dünnen Hals. Während T'Pol den Gürtel mit einer starken Hand straff zog, griff sie nach dem Gewehr des Außerirdischen. Ihre Finger schlossen sich um die Waffe und sie hob sie und feuerte drei Schüsse ab, von denen jeder sein Ziel traf. Dann schnappte sie den Hals des Insektoiden in ihrem Griff und ließ es neben seinen Gefährten zu Boden fallen.

T'Pol drehte sich dann um und trat die Tür auf. Sie eilte zu Tucker.

„Raus hier!“ rief Tucker verzweifelt. „Sie haben etwas in der Luft freigelassen!“

„Ich werde dich nicht verlassen,“ antwortete T'Pol fest. Sie riss an den Fesseln und hatte bald Tucker frei und auf seinen Füßen. „Wir müssen uns beeilen.“

Nebeneinander verließen sie den Raum und hielten nur inne, um die Gewehre der Xindi zu ergreifen. Tucker nahm zwei und warf einen über jede Schulter, während T'Pol den letzten packte. Dann gingen die beiden den dunklen Tunnel hinauf.

Sie stießen sofort auf Widerstand. T'Pol ließ sich auf ein Knie fallen und feuerte, wobei sie zwei Insektoiden ausschaltete, während Tucker die anderen drei traf. Die beiden Offiziere sprangen dann über die gefallenen Körper und setzten ihre Reise durch den gewundenen Tunnel fort. Vier weitere Insektoiden tauchten hinter ihnen auf und T'Pol drehte sich um, gerade als Phaserfeuer die Dunkelheit erhellte. Sie verspürte ein brennendes Gefühl am linken Oberarm, schaffte es jedoch, das Feuer zu erwidern. Dann packte sie Tucker an ihrem guten Arm und zog sie vorwärts.

Durch einen Schmerzensschleier hörte T'Pol ihren Gefährten husten. „Geht es dir gut?“

Tuckers Kopf war gesenkt, aber er nickte. „Wie geht es dem Arm?“

„Es ist nur eine Fleischwunde. Mir geht es gut.“

Tucker nickte wieder. T'Pol konnte ihn nach Luft schnappen hören, als sie den Tunnel hinaufliefen und ihre Besorgnis um ihn nahm zu. Dann blieb er stehen, beugte sich auf die Taille und ließ ihren Arm los. Er kämpfte um Luft.

„Commander?"

„Irgendwas stimmt nicht, T'Pol,“ schaffte es Tucker. Er hustete heftig und hielt sich die Brust mit einer Hand.

T'Pol kniete nieder und legte sanft eine Hand auf seine Stirn. Sie war heiß und feucht vor Schweiß. „Du bist krank.“ sie stand auf und nahm seinen Ellbogen. „Ich werde dir helfen. Wir müssen an die Oberfläche kommen.“

Als die beiden Offiziere den Tunnel verließen, stützte sich der Commander schwer auf T'Pol. Er stolperte und T'Pol verstärkte ihren Griff, als sie ihn im Tageslicht genauer ansah. Seine Augen waren geschlossen, sein Kopf gesenkt, trotzdem zwang er sich vorwärts.

Ein Rascheln hinter ihr lenkte T'Pols Aufmerksamkeit auf sich, und sie ließ den Ingenieur los, schob ihn hinter sich, hob das Gewehr und drehte sich um, wobei ihr Finger gleichzeitig den Abzug betätigte. Der erste Insektoid fiel, aber der zweite fiel auf die Knie und T'Pols nächster Schüss ging über seinen Knollenkopf.

In diesem Bruchteil einer Sekunde wusste T'Pol, dass es sie erwischen würde.

Der Xindi zischte, als ihn ein Schuss direkt in seiner Brust traf, dann fiel er auf einen Haufen über den Körper seines Kameraden.

T'Pol drehte den Kopf, um Tucker wieder feuern zu sehen. Sie trat an seine Seite, packte sein Handgelenk und zwang ihn sanft, die Waffe zu senken. „Du hast es gut gemacht, Charles,“ sagte sie leise.

Dann gaben seine Knie nach und er brach gegen sie zusammen.

Trip spürte, wie T'Pols starke Arme ihn packten, bevor er auf dem Boden aufschlug. Er arbeitete wütend, um seine Beine unter sich zu halten, damit sie nicht sein gesamtes Gewicht tragen musste, aber sie weigerten sich hartnäckig, mit ihm zusammenzuarbeiten. Seine Brust tat weh, ebenso wie sein ganzer Körper und sein Sehvermögen schwand immer weiter. Er fröstelte, als die kühle Brise seine schweißnasse Uniform traf.

„Wir müssen einen Ort finden, an dem wir uns verstecken können,“ sagte T'Pol und ihr Atem strich über T'Pols heiße Wange, als sie ihn herum manövrierte.

Trip schloss die Augen. „Lass mich einfach. Sie wollen mich, nicht dich.“

„Nein,“ antwortete T'Pol mit monotoner Stimme.

„T‘Pol, ich werde meine Waffen behalten, ich kann sie zurückhalten, während du wegkommst.“

„Das ist keine Option.“

„Es ist die logischste Sache und du weißt es,“ drängte Trip. Er öffnete die Augen und schaute auf das Profil seiner Gefährtin. „Jetzt geh.“ Trip versuchte sich zurückzuziehen, aber T'Pol hielt ihn fest.

„Ich werde dich nicht allein lassen. Und darf ich dich daran erinnern, Commander, dass ich immer noch der Erste Offizier bin und deshalb rangmäßig über dir stehe?“

Trip hustete heftig und fühlte, wie sich seine Brust schmerzhaft zusammenzog. „Verdammt, T'Pol. Ich will dich nicht verlieren, also geh jetzt einfach,“ keuchte er. Er hustete erneut und spürte, wie T'Pols Arm sich um seine Taille schlang.

„Wie ich vorher ganz klar gesagt habe, Commander Tucker, ist das keine Option,“ erwiderte der Subcommander.

„Du bist zu eigensinnig, weißt du das?“ schaffte Trip.

„Vielleicht habe ich zu viel in deiner Gesellschaft verbracht.“

„Was soll das heißen?“ fragte Tucker. „Willst du damit sagen, dass ich stur bin und ich auf dich abfärbe?“

„Vielleicht.“

Trip musste lachen, dann hustete er wieder und ein betäubender Schmerz hüllte seine Brust ein. Er beugte sich vor und schnappte nach Luft, die nicht kommen wollte, als Dunkelheit ihn umgab.
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