Wetten?!

von Twister
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Anko Mitarashi Kakashi Hatake Kurenai Yuuhi Shizune Tsunade Yamato (Tenzo)
01.07.2019
19.11.2019
89
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Kakashi hatte den Vorfall einfach vergessen. Er freute sich auf sein Training mit seinen Schülern. Er hatte nicht mehr oft alle beisammen und wollte den Tag nutzen, um etwas an der Teamarbeit zu arbeiten. Leider kam er nicht weit. Eine junge Dame lief ihm entgegen. Sie schnappte sich einfach seinen Arm und zog ihn in ein Geschäft. Kakashi wusste gar nicht wie ihm geschah und sah sie um. Sushi? Was wollte sie genau von ihm?
Sie sah ihn verlegen an und wurde leicht rot. „Bitte, ich brauche deine Hilfe!“, bat sie und verbeugte sich. Er sah sie verlegen an. Was sollte er denn machen? Er wollte ja gerne helfen. Er half eigentlich immer, wenn man ihn darum bat. Die Dame sah wieder auf. Sie war wirklich hübsch. Er mochte ihr Haar und sie sah wirklich süß aus. Er lächelte. „Wie kann ich dir helfen?“, fragte er freundlich. Sie deutete auf eine Tafel. „Ich muss die Tafel aussortieren. Leider kann ich mich schlecht entscheiden, was ich streichen soll. Die Gäste hier haben alle ihr Lieblingssushi. Ich brauche die Meinung von jemand, der hier kein Stammgast ist. Und da hab ich dich gesehen!“, stellte sie klar. Kakashi sah sich die Tafel an. Wie genau stellte sie sich das vor? Er hatte keine Ahnung von dem Geschäft!

Die Dame zog ihn an den Tresen. „Du musst probieren und eine Bewertung von 1 bis 10 abgegeben!“, stellte sie klar. Kakashi sah zur Tür. „Weiß du, eigentlich….“, meinte er. Seine Schüler warteten. Okay, sie warteten immer und er wäre auch so zu spät gekommen, aber das hier konnte sich ziehen. So lange wollte er sie dann auch nicht warten lassen. „Bitte! Bitte! Wenn ich das bis Mittag nicht erledigt habe, wird mir der Lohn gekürzt!“, stellte sie klar. Er kratzte verlegen am Kopf. Na schön, dann half er ihr halt. Die würden schon ohne ihn anfangen zu trainieren. Und was trainierte besser, als dass sie sich zusammen über ihn aufregten?
Er setzte sich und lächelte. Die Dame lächelte ebenfalls und setzte sich ihm gegenüber. „Mein Name ist übrigens Kohada“, stellte sie sich vor. Kakashi lächelte. „Kakashi“, stellte er sich vor, ohne zu ahnen, dass sie es genau wusste, wer er war. Nun schaute auch ihr Chef vorbei. „Hast du endlich dein Opfer gefunden? Seh zu, dass es bis Mittag erledigt ist“, sagte er streng. Sie nickte. Dann sah er zu Kakashi. „Dafür gibt es keinen Lohn. Allerdings musst du auch nichts zahlen und bekommst umsonst Sushi!“, meinte er und ging dann wieder. Kakashi lachte verlegen. An Lohn hatte er nie gedacht. So genau wusste er eh nicht, was los war.

Kohada stand auf und lächelte. Sie ging und kam mit einer Liste wieder. „Du musst es nur ankreuzen. Oder warte. Ich kreuze für dich an und du isst einfach nur. Wichtig ist, dass du immer zwischen zwei Stücken ein Schluck Wasser trinkst, damit der Geschmack weg ist“, erklärte sie. Er nickte. Das ging klar. So bekam er das erste Sushi vorgesetzt. Eigentlich war das total genial. Er möchte Sushi und das machte Spaß. Und helfen konnte er dadurch auch.
Dann passierte, was wohl immer passierte, wenn er was aß. Natürlich musste er seine Maske runter nehmen. Kohada wurde rot. Er war  wirklich hübsch. Hatte er sich mit Absicht hier hingesetzt? Nur sie konnte ihn sehen. Er legte sein Finger auf seinen Lippen, um ihr anzudeuten, dass sie es für sich behalten sollte. Dabei zwinkerte er ihr zu. Das führte nur dazu, dass sie rot anlief. Er musste lachen. Dann aß er einfach und erledigte den Job. Als er den ersten Schluck trank, stockte er aber. „Das ist Sake“, stellte er verwundert fest. Hatte sie nicht was von Wasser gesagt?

Kohada beugte sich vor und schnüffelte am Krug. Sie wurde rot und fasste sich geschockt an die Wangen. „Oh, das tut mir leid!“, sagte sie. Sie nahm den Krug und sah ihn an. „Ich muss es nun wegkippen. Für den Test ist es egal, was du dazwischen trinkst. Du könntest auch Sake trinken. Allerdings kann ich dir auch sofort Wasser holen!“, meinte sie freundlich. Er sah sie überrascht. Es war ihr egal. Sake war viel teurer. Der Chef würde ihr auch so den Lohn kürzen, da war er sich sicher. Sie sah sich um. „Wenn ich das wegkippe, bekommt er es mit. So kann man nicht sehen, was in der Tasse ist!“, meinte sie so nebenher. Er schloss die Augen. Na schön. So lang war die Karte auch nicht, dass er gleich betrunken sein würde. „Sake ist auch okay“, meinte er großzügig. Dann halt mit Sake! Das passte eh besser zu Sushi.

Das Ganze ging ganz schön lange und irgendwie hatte Kakashi das Gefühl, dass zwischendurch auch Sushi dabei waren, die er schon probiert hatte. Vielleicht hatte er doch nicht so viel Sake trinken sollen. Seine Denkfähigkeit ließ nach. Er sah gerade aus. „Wir sind fast fertig“, stellte sie fest. Kakashi musterte sie. Sie war wirklich hübsch und nett. Warum war ihr Chef so gemein zu ihr? Er konnte sich nicht vorstellen, dass sie eine schlechte Bedienung war. Sie konnte doch sicherlich jeden Gast schnell um den Finger wickeln.  
Sie sah sich die Liste an und strahlte. Kakashi war auch froh, dass es endlich vorbei. Mehr Sushi konnte er echt nicht essen. Er sah auf die Uhr. Dabei kniff er die Augen zusammen. So richtig erkennen konnte er die Uhrzeit nicht. Irgendwie fühlte er sich abgefüllt. Auch wenn es nur ein Versehen war. Als Kohada strahlte, lächelte er auch. Ihr konnte man schlecht etwas abschlagen. Er wollte gerade wieder seine Maske hoch ziehen, als sie ihre Hand auf sein Handgelenk legte. Verwundert sah sie ihn an.

„Ich danke dir. Du warst toll. Ich wünschte, ich könnte dir mehr geben. Du hast mich gerettet“, sagte sie. Er sah auf seine Hand. Warum hielt ihn sie ihn davon ab, seine Maske wieder aufzuziehen? Er ob seinen Blick und sah sie wieder an. Sie war rot geworden und sah verlegen zur Seite. „Zum Dank schenke ich dir einen Kuss“, sagte sie und beugte sich leicht vor. Kakashi wurde rot und schreckte zurück. Er schüttelte ihre Hand ab und zog nun seine Maske hoch. Er winkte mit den Händen ab. „Das ist nicht nötig“, sagte er laut und bemerkte, dass ihn alle ansahen. Man konnte ihm ansehen, dass er sich unwohl fühlte. Zudem war er rot geworden.
Kohada lachte genervt. Sein Ernst? Was war sein verdammtes Problem? Okay, dann anders. Sie sah ihn eingeschnappt an und drehte sich dann weg. „Schon okay. Du findest mich hässlich!“, stellte sie fest. Kakashis freies Auge weitete sich. Was? Nein! Sie war wirklich hübsch. Aber er konnte sie doch nicht einfach küssen, auch dann nicht, wenn sie es erwartete. Er strich ihr durchs Haar und sah sie dann verlegen an. „Du hast mir Sushi und Sake gegeben. Du bist mir nichts schuldig!“, stellte er fest. Er lächelte sie verlegen an. Sie war sprachlos. Dann wurde sie leicht rot. Verdammt, hatte sie sich gerade verliebt? Kakashi verabschiedete sich und verließ den Laden. Kohada seufzte. Sie würde nichts mehr bei ihm probieren. Er war so nett und zurückhaltend und sie wollte ihn nur küssen, weil sie dafür Geld bekam. Sie hielt sich die Hände vors Gesicht und rannte weinend in die Küche. Sie fühlte sich so schäbig.
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