Wetten?!

von Twister
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Anko Mitarashi Kakashi Hatake Kurenai Yuuhi Shizune Tsunade Yamato (Tenzo)
01.07.2019
19.05.2020
130
158.920
12
Alle Kapitel
171 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
05.07.2019 1.030
 
Als die Frauen am nächsten Tag aufwachten, war die Wette vergessen. Shizune hatte zwar noch das Geld, aber ebenfalls vergessen, dass sie es hatte. So geriet es in Vergessenheit, zumindest wäre es den fünf Frauen wohl lieb gewesen. Tatsächlich war es Thema im Badehaus am Abend danach. Okyou setzte sich ins Wasser. Neben ihr saßen schon Kaori und Otaha. Beide arbeiteten im Krankenhaus. Wobei Kaori bereits 28 Jahre war und damals Lee betreuen musste. Ein echt schwieriger Patient. Otaha war noch jung. Sie war erst 22 Jahre.

„Ihr wollt nicht wissen, was ich gestern gehört habe!“, sagte sie verschwörerisch. Die beiden Frauen rückten näher an sie ran. „Es gibt ein Preisgeld für Kakashi!“, stellte sie klar. „Preisgeld? Du meinst Kopfgeld? Das ist doch nichts neues, Mädchen!“, meinte Kaori und winkte ab. „Nein, Preisgeld. Wer es schafft, von Kakashi geküsst zu werden, der bekommt 12500 Ryou!“, erklärte sie. „So viel?“, fragte Otaha. Akyou nickte. „Ach Blödsinn. Wer soll das denn bezahlen?“, meine Kaori. „Fünf betrunkene Frauen!“, meinte Okyou nur.
„Der Kerl muss einen nur küssen und das war’s?“, fragte Kaori nach. „Naja, nicht ganz so einfach. Man darf es ihm nicht sagen. Dann bekommt niemand das Geld und es kommt einer gefallenden Kriegsheldin zu Gute“, stellte sie klar. „Vermutlich ohne Maske, oder?“, fragte Kaori. Okyou nickte. Kaori winkte ab. „Kannst du vergessen!“, stellte sie klar. Otaha wurde rot. „Also ich hab ihn schon mal ohne Maske gesehen. Er musste im Gesicht behandelt werden. Ein Schnitt mit einem Kunai über die Wange, am Mund vorbei und dann übers Kinn. Er ist extrem heiß!“, meinte Otaha. Sie versank bis zur Nase hochrot im Wasser. Das war irgendwie zu viel. Ein Kopfgeld, damit man von ihm geküsst wurde? Sie würde es auch freiwillig machen. Aber sie glaubte weniger, dass er Interesse an einer Beziehung hatte. Selbst bei der Behandlung wollte er immer nur wieder wissen, wann er wieder auf Mission konnte.

„Wer ist heiß?“, fragte Kohada. Sie arbeitete im Sushi-Restaurant und war mit 19 Jahren die jüngste in der Runde. Sie kam gerade mit Natsu dazu. Sie war 23 Jahre und war Dienstmädchen der Hyuuga. Sie war zwar selbst auch eine, aber der Clan war schon komisch. Besser man fragte sie nicht dazu. Natsu konnte sogar auf Missionen gehen, arbeitete aber lieber als Dienstmädchen. Warum auch immer sie das auf sich nahm. „Kakashi“, meinte Kaori trocken. Natsu kicherte. „Naja, ich weiß nicht. Er ist ein wenig eigen. Diese Bücher….. ich halte mich lieber von ihm fern!“, stellte sie fest.
Kaori nickte. „Ich ebenfalls. Aber aus anderen Gründen, die ihr jungen Dinger noch nicht versteht. Der Mann ist ein Krieger“, stellte sie klar. „Ein Krieger ist doch cool“, stellte schwärmerisch Kohada fest und lief leicht rot an. „Sie wollte damit sagen, dass er ein Killer ist!“, stellte Natsu klar und stieg ins Becken. „Ein Killer?“, fragte Kohada erschrocken. „Was glaubst du, was die Ninja da draußen machen?“, fragte Natsu kopfschüttelnd. „Aber er…. schaut doch immer so lieb“, meinte Kohada verwirrt.

Nun kam auch Ayame dazu. Sie brauchte immer etwas, bis sie sich ins Wasser begab. „Wir reden gerade über Kakashi, Ayame“, meinte Kohada und kicherte. Ayame wurde rot. Sie stieg schweigend ins Becken. Bedrückt sah sie das Wasser an. „Ach komm schon. Wir wissen alle, dass du ihn magst“, stellte sie Kohada klar. Ayame versank im Wasser und war rot geworden. „Kaum sieht ihn eine ohne Maske, ist sie ihm verfallen?“, fragte Kaori. Kohada sah Otaha an und nickte. So war es wohl. Ayame sah auf. „Warum spricht ihr über ihn?“, fragte sie schüchtern.
„Weil er ein Killer ist und ein Preisgeld auf ihn ausgesetzt wurde“, fasste Okyou zusammen und stellte damit einen ganz anderen Sachverhalt da. „Oh, ein neuer Eintrag in ein Bingobuch?“, fragte Ayame traurig. Okyou schüttelte den Kopf. „Oh nein! Das Preisgeld ist für einen Kuss von ihm!“, meinte sie. „Einen Kuss?“, fragte Ayame und war aufgestanden. Das Wasser schwabte über den Rand. Sie war rot angelaufen und sah entsetzt aus.  „Ja, einen Kuss!“, meinte Kaori grinsend. Ayame sah die Frauen fassungslos an.

„12500 Ryou“, erklärte Natsu. Ayames Gesicht entglitt. So viel Geld. Jeder würde ihn küssen wollen. Dabei wollte sie doch…. Das war einfach gemein! Wenn sie nicht so schüchtern wäre, dann würde es so ein blödes Preisgeld nicht geben. Wobei es wohl auch kaum in Kakashis Interesse lag, dass er sie wählte. Sie war viel Jünger und er sprach nur von seinem Ninjakram. „Ayame. Es gibt bessere Männer. Der Mann ist ein Killer!“, stellte Kaori klar. Natsu nickte. „Er ist ein Killer, um uns zu beschützen!“, schimpfte Ayame. Ihre Mundwinkel wanderten nach oben. „Ich melde das der Hokage, dass es so eine blöde Wette gibt!“, erklärte Ayame.
Okyou zuckte mit den Schultern. „Mach das. Aber sie gehört zu denen, die am meisten Preisgeld zugesteuert haben!“, erklärte Okyou. Ayame bekam Tränen in die Augen. Sie wollte das alles nicht. Das war gemein. Sie wollte gerne von Kakashi geküsst werden, aber er interessierte sich doch für niemanden! Und nun diese Wette. Die Frauen würden ihn verführen und irgendeine Tussi wurde er küssen. Bestimmt. Er war auch nur ein Mann und wie viel Widerstand konnte er leisten. Ayame liefen die Tränen über die Wange und sie zitterte stark.

„Ayame“, meinte Kohada leise. Ayame ging aus dem Wasser und rannte in die Umkleide. Das war zu viel für sie. „Wir hätten es ihr schonender beibringen sollen“, stellte Kaori fest. Die anderen Frauen nickten betroffen. Damit stand Kaori ebenfalls auf. „Lass uns mit ihr reden. Holen wir sie zurück“, meinte sie. Die anderen Frauen standen auch auf. „Das ist doch eh nur Spaß. Ihr ist doch klar, dass sie keine Chancen bei Kakashi hat?“, meinte Natsu. Kaori hob den Finger. „Oh Mädchen. Es geht nicht darum, dass sie keine Chancen hat. Solange ein Mann alleine ist, kann man Träumen. Wenn ein Mann aber nun eine Frau bei sich hat, ist es bittere Realität, dass er vom Markt ist. Das ist auch Ayame bewusst. Deswegen weint sie. Sie ist verliebt“, stellte sie klar. Kohada nickte nun verstehend. Otaha ging betroffen hinter den Frauen her. Sie fand Kakashi auch toll, aber sie sagte nie was dazu, weil Ayame so empfindlich auf ihn reagierte.
Review schreiben