I Love You

GeschichteAllgemein / P12
Lucius Malfoy Narzissa Malfoy OC (Own Character)
01.07.2019
01.07.2019
1
1747
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
-I Love You-

Narcissa lief verärgert durch die Straßen Londons. Sie hatte vor einer halben Stunde mit ihrem Mann Lucius Malfoy gestritten. Sie wollte ihren Freund Benjamin treffen, den sie bereits seit Kindertagen kannte und er von einer Geschäftsreise extra nach London gekommen war, um sie zu sehen. Dieser jedoch war ein Halbblut und somit unwürdig für Lucius. Voller Zorn hatte sie das Malfoy Anwesen verlassen, sogar ihren Zauberstab hatte sie in der Eile vergessen. Narcissa wollte einfach weg für ein paar Stunden. Von Lucius. Von den Todessern. Von dem dunklen Lord und seinen Machenschaften.
Nun lief sie ziellos durch die Gegend und versuchte einen klaren Kopf zu bekommen. Narcissa wollte soeben um die Ecke gehen, als sie eine Hand auf ihrer Schulter spürte und diese sie zurückhielt. Sie drehte sich um und als die Zauberin ihren Freund Benjamin vor sich stehen sah, breitete sich ein Lächeln auf ihren Lippen aus. Er war ein groß gewachsener Mann, beinahe so groß wie Lucius Malfoy. Doch er hatte kurzes braunes beinahe schwarzes Haar und Schokoladen braune Augen. Benjamin trug eine ganz einfach Jeans, ein paar Schuhe, sowie ein Pullover und darüber eine beige Lederjacke.
„Hallo Narcissa“, begrüßte er sie ebenfalls lächelnd.
„Benjamin!“
Beide umarmten sich.
„Wie geht es dir? Bist du immer noch Single oder hast du dich nun doch für einen Mann in deinem Leben entschieden?“, fragte er nachdem sie sich voneinander gelöst hatten. Er hoffte das letzteres es nicht so wäre. Denn schon als kleiner Junge und auf Hogwarts hatte er sie geliebt. Doch als er nach Ravenclaw geschickt wurde und sie in das Hause Slytherin brach es ihm das Herz. Aber Narcissa war immer so freundlich und obwohl, zu allen Missgunsten der Slytherin, hatte sie ihn trotzdem nicht aus den Augen verloren und mit ihm Zeit verbracht.
„Mir geht es soweit ganz gut“, sie beließ es dabei und wollte nicht weiter drauf eingehen, sondern beantwortete gleich seine nächste Frage und hielt ihm ihre Hand hing, wo ein silberner Ring ihren Ringfinger schmückte. „Ja, ich bin verheiratet. Mit Lucius Malfoy.“
Narcissa wich einer Frau beim gehen aus. Beide hatten sich wieder in Bewegung gesetzt und liefen nebeneinander her.
„Einem Malfoy?“, Benjamin hob skeptisch eine seiner dunkel braunen Augenbrauen. „Du hast wirklich einen Malfoy geheiratet? Du hast mir doch mal erzählt, dass du jeden heiraten wirst, aber niemals einen Malfoy.“
„Ich weiß, aber so ist das Leben, Ben“, antwortete Narcissa, wobei sie leicht mit ihren Schultern zuckte. „Ich konnte es mir leider nicht aussuchen, wen ich heiraten werde.“
„Aber das ist doch nicht fair!“, rief Benjamin verärgert. Er hätte sie heiraten können, aber jetzt?
„Es ist schon gut. Auch wenn Lucius und ich meistens nicht einer Meinung sind liebe ich ihn dennoch sehr, genauso wie ich meinen Sohn liebe.“
„Du hast einen Sohn?“, der Zauberer schaute sie überrascht von der Seite an.
„Ja, sein Name ist Draco. Er ist ein wundervoller Junge. Du musst ihn unbedingt kennenlernen.“
„Ich weiß nicht… Dein Mann hält nichts von mir, weil ich ein Halbblut bin…“
„Lucius muss auch nicht dabei sein, wenn du Draco triffst“, antwortete Narcissa und lächelte ihn aufmunternd zu. „Wir können uns bei einem Kaffee gemeinsam treffen oder so.“
Als Benjamin sie so ansah, in ihre wunderschönen Augen blickte, konnte er nicht anders als zuzusagen.


Wenige Stunden später saßen beide im gemieteten Haus von Benjamin und tranken etwas zusammen. Narcissa eine Tasse Tee, während Ben eine Flasche Wein allein leerte. Als die Zauberin auf die große Uhr im Wohnzimmer sah, welche an der Wand über dem großen Kamin hing, stellte sie ihre Tasse ab und stand auf.
„Ich sollte gehen, Lucius erwartet mich sicherlich schon.“
„Was? Aber es ist doch erst so früh und außerdem hast du versprochen wenigstens ein Glas Wein mit mir zu trinken“, säuselte der angetrunkene Benjamin vor sich hin.
„Du weißt, dass ich das nicht gesagt habe.“
Narcissa bekam ein ungutes Gefühl. Sie wusste, wie Männer drauf sein konnten wenn sie genug getrunken hatten und sie hatte zur Zeit ihren Zauberstab nicht dabei, doch Benjamin hielt seinen in der Hand.
„Oh doch“, meinte dieser nun und stand auf, wobei er mit seinem Zauberstab in der Luft herum fuchtelte.
„Nein, das habe ich nicht“, entgegnete Narcissa ihm. „Ich gehe nun. Auf wiedersehen, Benjamin, vielleicht sehen wir uns morgen.“
Die Zauberin nahm ihren schwarzen Mantel, welcher über der Sofalehne hin und wollte schon das Wohnzimmer verlassen, als die Tür zuflogen. Sie ging auf sie zu, versuchte diese zu öffnen, doch es ging nicht. Verärgert drehte sich die Zauberin zu ihrem Freund um.
„Benjamin was soll das! Lass mich raus!“
„Weißt du… ich habe nie verstanden… warum du immer so nett zu mir warst…“, säuselte der Mann und kam leicht schwankend auf sie zu. „Aber jetzt… jetzt weiß ich es…“ Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Tief im Innern… liebst du mich… aber du kannst es dir… nicht eingestehen.“
„Nein, Benjamin, ich liebe dich nicht. Ich sehe dich nur als einen guten Freund an und jetzt lass mich hier raus!“, forderte Narcissa ihn auf. Innerlich fluchte sie und hätte sich dafür Ohrfeigen können, dass sie ihren Zauberstab hat zu Hause liegen lassen.
Nun stand Benjamin vor ihr, sie konnte den Geruch von Alkohol nun richtig riechen, wie er seinem Mund entwich. Mit lustverhangenen Augen sah er sie an und strich mit seiner Hand durch ihr langes braun weißes Haar.
„Ich liebe dich, Narcissa“, flüsterte er.
Die Zauberin musste würgen, als sein Mundgeruch in ihre Nase stieg. Sie wollte gerade etwas sagen, als sie plötzlich seine Lippen auf den ihren spürte. Er presste sich gegen sie, sodass sie gegen die geschlossene Holztür gedrückt wurde. Sie konnte den Alkohol schmecken. Narcissa’s Augen weiteten sich, ohne darüber nachzudenken drückte sie ihn weg von sich und wischte sich mit der Hand über ihre Lippen. Benjamin taumelte zurück, doch fing er sich wieder.
„Fass mich nie wieder an!“, fauchte sie.
„Aber du willst es doch auch, Narcissa, aber du gestehst er dir nur nicht ein“, entgegnete Benjamin ihr grinsend und kam wieder auf sie zu.
Narcissa lief davon, doch es gab keinen Auswegen. Benjamin hatte alle Türen mit einem Zauber verschlossen.
„Du kommst hier nicht raus, Narcissa“, säuselte er. „Erst wenn ich das bekomme was ich will, wirst du gehen können. Aber ich glaube nachdem ich dir meine Liebe geschenkt habe willst du nie wieder gehen. Nie wieder wirst du zurück zu diesem Lucius Malfoy müssen, der dich unglücklich macht.“
„Ich liebe Lucius und nicht dich!“, rief Narcissa mit fester Stimme und versuchte verzweifelt die Tür zu öffnen.
Doch als Benjamin schon fast bei ihr war, ließ sie von ihrem Tun ab und lief vor ihm weg. Er lachte amüsiert auf.
„Es macht mich sogar noch mehr an dich weglaufen zu sehen. Oh wir werden so viel spaß miteinander haben…“
Lucius. Lucius!
Seinen Namen rief sie panisch in ihren Gedanken, während sie immer wieder versuchte vor Benjamin zu fliehen der lachend hinter ihr her lief. Sie versuchte ihm sogar den Zauberstab zu entreißen, doch sobald sie sich ihm näherte hatte er sie fest im Griff und sie konnte nichts dagegen tun.
Bald wurde es Benjamin langweilig, sodass er einen Zauberspruch über Narcissa legte. Sofort blieb sie wie erstarrt stehen und konnte sich nicht mehr bewegen. Ängstlich starrte die Zauberin in Benjamin’s lustverhangene Augen, als er vor ihr auftauchte. Seine Finger berührten ihr Gesicht und glitten tiefer bis an ihren Ausschnitt.
„Ich werde es genießen…“, säuselte er lächelnd.
Plötzlich schoss ein grüner Lichtblitz durch das Zimmer und Benjamin wurde gegen die Wand geworfen. Narcissa spürte, wie sie sich wieder bewegen konnte.
„Wage es nicht noch einmal meine Frau anzufassen!“, dröhnte eine dunkle und kühle Stimme durch das Zimmer.
Narcissa schaute in Richtung und spürte, wie sich augenblicklich Wärme und Erleichterung in ihre breit machte. Ihr Mann Lucius Malfoy stand mit erhobenem Zauberstab drohend im Zimmer. Sofort lief sie zu ihm und fiel ihm um den Hals. Tränen flossen über ihre Wangen.
„Es tut mir leid“, flüsterte sie in sein Ohr. „Es tut mir so leid. Ich hätte auf dich hören sollen.“
„Shh, es ist jetzt alles wieder gut. Du bist in Sicherheit.“
Lucius drückte sie an sich, doch löste er sich wieder von ihr und stellte sich schützend vor seine Frau, als Benjamin sich aufgerappelt und seinen Zauberstab erhoben hatte.
„Sie gehört mir!“, schrie er mit schriller Stimme.
Narcissa zuckte leicht zusammen, so hatte sie ihren einstigen Freund noch nie erlebt. Lucifer schien ihre Angst zu spüren, denn im nächsten Augenblick hielt er ihre Hand fest in seiner.
„Narcissa ist meine Frau. Sie gehört keinem, außer mir!“, antwortete Lucius mit kalter Stimme, Funken sprühten leicht an seiner Zauberstab Spitze. „Und du widerliches Schlammblut wirst sie niemals mehr wieder anrühren.“
Mit diesen Worten sprach Lucius den Todes Fluch aus. Benjamin’s Körper fiel starr tot zu Boden.
Lucius ließ seinen Zauberstab sinken und drehte sich zu seiner Frau um, nur um erneut von ihr umschlungen zu werden. Narcissa drückte sich halt suchend an ihren geliebten Mann. Dieser erwiderte die Umarmung. Sanft hob er ihr Kinn, sodass sie ihn ansehen musste. Tränen flossen immer noch über ihre Wangen, welche er sanft mit seinem Daumen wegwischte.
„Nächstes mal hörst du auf mich, verstanden“, es war eher ein Befehl als eine Bitte.
„Ich verspreche es dir“, flüsterte sie.
Lucius beugte sich zu ihr herunter und küsste sie. Narcissa erwiderte nur zu gern den leidenschaftlichen Kuss ihres Mann. Lucius löste sich von ihr nach einer Weile, um wieder Luft zu holen. Mit einem kleinem Lächeln auf den Lippen strich er seiner Frau sanft eine ihrer weißen langen Haarsträhnen aus dem Gesicht.
„Lass uns nach Hause.“
Narcissa nickte nur und hielt sich an ihrem geliebten Mann fest, als er mit ihr zusammen disapperierte.









Hey
Dieser kleine One Shot kam mir so in den Sinn als ich komischerweise Star Trek Discovery Szenen auf YouTube geschaut habe. Das hat so überhaupt nichts mit dem Harry Potter Universe zu tun, aber manchmal kommen mir auch die Ideen bei anderen Serien, wo zum Beispiel der Schauspieler oder die Schauspielerin mitspielt die wie hier im Harry Potter Universe gespeilt hat. (Jason Isaac spielt dort Captain Gabriel Lorca).
Und da ich auch ein Fan von Lucius Malfoy und Narcissa Malfoy bin habe ich mir gedacht, warum schreibe ich nicht einen kleinen One Shot.
Ich hoffe er hat euch gefallen und ich freue mich auf eure Reviews. :)

Beste Grüße
Alphawolf7
Review schreiben