Back in the day

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Niklaus Mikaelson OC (Own Character)
01.07.2019
06.11.2019
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Sie hätte nie gedacht, dass sie noch einmal in der gleichen Stadt sein würde wie Nik. Immerhin hatte sich das letzte Mal nicht wirklich gut für sie entwickelt. Aber sie musste schon zugeben, New Orleans war eine schöne Stadt. Sie hatte einen ganz besonderen Flair. Jeder hier liebte das Leben und ehrte den Tod. Es gefiel ihr, durchs French Quarter zu streifen. Wie der Tourist, der sie im Moment war, war sie von dem Flair begeistert. Das hier war eine Stadt, die für das Übernatürliche gemacht wurde. Die Kultur verdeckte die außergewöhnlichen Ereignisse, die in dieser Stadt eher noch gefeiert wurden. Vielleicht wäre sie von selbst irgendwann mal hierher gekommen. Wenn die Urvampire nicht in der Stadt wären. Aber es musste ja irgendwann wieder zu einem Treffen kommen. Wenn man unsterblich war, war es nur eine Frage der Zeit, bis man sich wieder sah. Sie wusste, ihre Ankunft war nicht unbemerkt geblieben. Es war nur eine Frage der Zeit, bis einer der Urvampire sie finden würde. Deshalb lief sie gemütlich in den kleinen Gassen des French Quarters und sah sich die Läden an. Die meisten Läden waren für Touristen und boten allerlei Souvernirs, doch dazwischen konnte sie Hexenläden erkennen. Voll mit Kräutern und Utensilien zum Zaubern. Sie wünschte, sie könnte noch Zaubern. Leider war das schon seit langer Zeit nicht mehr der Fall. Mit einem Seufzer ging sie an den Schaufenstern vorbei. Sie sah sich die Stände und Straßenmusiker an. Und als sie sich von einem Stand abwand, stand Elijah vor ihr.
„Ich hätte nicht gedacht, dich je wieder zu sehen“, erklärte er und sah an ihr herunter. Ihre blonden Haare hatte sie leicht gelockt und hinter die Ohren gestrichen.
„Du hast dich nicht verändert.“
„Wie sollte ich mich auch verändern, wenn ich ein Vampir bin?“, erwiderte sie und seufzte.
„Rebekah hat mich gefunden und mir erzählt, dass Nik immer schlimmer wird. Er wollte sie wahrhaftig töten mit dem Weißeichenpfahl. Sie hat mich solange angefleht, nach ihm zu sehen, bis ich nachgegeben habe“, erklärte sie den Grund für ihr Erscheinen. Dabei schlenderte sie weiter an den Ständen vorbei und sah sich an, was angeboten wurde. Elijah lief neben ihr her.
„Also willst du mir sagen, dass du ihm verziehen hast?“
Sie blieb stehen und sah ihn an.
„Nein, habe ich nicht. Aber Rebekah ist eine Freundin und ich habe ihr versprochen, nach ihm zu sehen. Vor allem, da er sie nicht mehr sehen will.“
„Und du glaubst, Niklaus wird dich mit offenen Armen empfangen? Nachdem du einfach gegangen bist?“
„Elijah, ich bin kein Dummkopf.  Du wirst ihm von mir erzählen. Und nachdem er genug darüber gewütet hat, wie ich es wagen, ihm wieder unter die Augen kommen zu wollen, kann er mich aufsuchen“, gab sie ihren Plan wieder und kramte ein Stück Papier aus ihrer Hosentasche.
„Hier, da werde ich wohnen. Gib es ihm, nachdem er aufgehört hat, zu randalieren.“
Elijah nahm den Zettel an sich.
„Du hast dir das gut überlegt. Ich hoffe nur, dass es so funktioniert, wie du es dir vorstellst. Der Verrat meiner Schwester hat ihm ziemlich zugesetzt. Er hat sich zurückgezogen und malt die ganze Zeit.“
Er steckte den Zettel ein und sah sie an.
„Naja, ich gehe ja auch nicht selbst zu ihm, sondern warte, bis er zu mir kommt.“
„Schlaue Strategie. Ich werde ihm erzählen, dass du hier bist.“
Sie nickte und Elijah verschwand. Sie fragte sich, wie lange es dauern würde, bis Nik sich überwunden hatte, nach ihr zu sehen. Immerhin war es schon eine ganze Weile her, dass sie sich gesehen hatten.
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