I love the dark

von Babs87
GeschichteDrama, Angst / P18 Slash
Böse Königin / Regina Mills Emma Swan Henry Mills jr. Killian "Hook" Jones Robin Hood
30.06.2019
14.10.2019
16
48096
8
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Dieses Kapitel
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I love the dark –

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written by

Babsi

babetthempel@hotmail.de


Disclaimer:       Once upon a time ist eine US-amerikanische Fantasyserie , die von den ABC Studios für den US-Sender ABC produziert wurde. Diese FanFiction dient nur zum Lesen für Fans von Fans und soll keinen Profit erlangen.

Warning:      Diese Story handelt um 2 Frauen, die zueinander finden und detaillierte Intimitäten miteinander austauschen. Sollte dich das stören werter Leser, dann suche dir eine andere Story.

Warning 2:      In dieser Geschichte kommt es zu Gewaltszenen.

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„Emma NEIN!“ Schrie es durch die finstere Nacht. Regina erwachte gerade aus einem Alptraum, nur um festzustellen, dass dieser fürchterlicher Traum bitterliche Realität war. Sie brauchte einige Momente um festzustellen, dass sie im hier und jetzt war. Ihr Blick wanderte nach rechts und da lag er. Robin! Ihre neue große Liebe, ihr Happy End. Doch war Robin wirklich ihr wahres Happy End? Nach allem was geschehen war, war sie sich ziemlich sicher, dass Robin nicht ihres wahres Happy End war. Schweißgebadet und total fertig mit ihrer Gefühlswelt, stand Regina auf und ging ins Badezimmer. Robin schlief so tief und fest, dass er von allem nichts mitbekommen sollte.

Im Badezimmer klatschte sie sich zunächst kaltes Wasser ins Gesicht, das kühle Nass auf ihrer Haut wusch nicht nur den Schweiß weg, sondern brachte sie vollends zu klarem Verstand. Was hatte sie nur getan? Warum hatte sie Emma nicht mehr beschützt? Und wieder ergriffen die schlimmen Bilder, die sie gerade noch versuchte aus dem Weg zu gehen, Besitz von ihrem Kopf.

Als die Dunkelheit Emma umschloss und Regina ihren ergebenen Blick sah, wurde ihr schlagkräftig vor Augen geführt was sie doch für einen Fehler begangen hatte. Sie hätte Emma niemals das tun lassen dürfen – niemals hätte sie zulassen dürfen, dass die Retterin sie vor der Dunkelheit bewahrte. Nun lag es an Regina selbst Emma zu retten. Aber es war nicht nur die Ergebenheit von Emmas Schicksal, es lag auch Verzweiflung in den Augen der Retterin, als diese durch die Dunkelheit hindurch sah und sich ihr Blick mit dem von Regina traf. Diese zwei Tatsachen öffneten Regina ihre Augen, sie öffneten ihr die Augen zu etwas viel größerem, viel erhabeneren. In Wirklichkeit liebte sie nicht Robin….nein ihre Gefühle galten von Anfang an Emma. Das wurde ihr nun schmerzlich vor Augen geführt. Jetzt ergab alles einen Sinn. Auch wenn der Anfang zwischen ihnen beiden schwer war, so hatte sich Regina immer zu Emma hingezogen gefühlt. Warum wusste sie damals nicht, aber JETZT wusste sie es. Als die Dunkelheit Emma mit sich zog und nur der Dolch des Dunkeln mit Emmas Namen darauf zurück blieb, riss sich Regina aus Robins fester Umklammerung los und schrie zur Ablenkung, damit man ihre Verzweiflung nicht ansah, WARUM KONNTE SIE NUR SO DUMM SEIN?!

All das kam ihr wieder in den Kopf, aber nicht nur das. Als sie Emma mit Zelenas, notdürftiger, Hilfe in Camelots Reich wieder fand, hatte die Retterin sie um etwas gebeten.
„Ich habe dich gerettet – jetzt rette mich. Und wenn du das nicht schaffst, tu was keiner von den Anderen tun würde. Du bist die Einzige, die egal was sie fühlt das nötige tun wird….mich vernichten!“
Dieser Satz hämmerte ihr immer wieder durch den Kopf. Immer und immer wieder führte dieser Satz Regina vor Augen, dass ihre Aufgabe, Emma aufzuhalten, nicht so leicht zu lösen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Dunkelheit in Emma noch nicht die volle Oberhand bekommen – zu diesem Zeitpunkt konnte sie noch klar denken und hoffte, dass Regina einen Weg finden würde, sie zu retten.
Da wusste Emma aber nicht wie es um Regina bestellt war – Regina hatte sich in Emma verliebt. Das machte alles nur noch schwerer, als es ohnehin schon war. Wie sollte sie Emma retten? Und würde Emma ihre Gefühle überhaupt erwidern? Egal ob Dunkel oder nicht? Gab es hier überhaupt ein Happy End? Und wenn nicht? Was würde mit Robin geschehen? Immerhin glaubten doch beide, er und Regina, dass sie endlich ihr Glück gefunden hatten. Nun war alles anders, ihre Gefühlswelt hatte sich komplett gedreht, wo sollte das hinführen? Wie nur enden?

Sie schaute in ihren Spiegel und sah, wie zwei Tränen über ihr Gesicht kullerten. Fertig mit der Welt und sich selbst, sank sie am Waschbecken herunter, kniete auf dem Boden, vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und weinte bitterlich, während sie leise seufzte: „Verdammt Swan, ich liebe dich! Was soll ich jetzt nur tun?!“
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