Ich bin unkreativ bei Titeln

GeschichteAllgemein / P16
Chiyuki Clavis Decim OC (Own Charakter)
30.06.2019
03.07.2019
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Der sanfte Nacht wind fuhr Decim in die Haare und blies sie ihm aus dem Gesicht.
Sein gesamter Körper  schmerzte noch immer, Gimti hatte mal wieder Streit gesucht.
Decim hatte es nicht für nötig gehalten sich auf ein Wortgefecht einzulassen.
Er hatte die Worte des rothaarigen Richters an sich abperlen lassen wie den Regen. Doch Gimti kannte mittlerweile den schwachpunkt seines Kollegen.
Chiyuki, er hatte die Menschenfrau ins Spiel gebracht, die einzige Person die Decim je etwas bedeutet hatte, auch wenn er das noch nicht so richtig verstand.
Eine zu Beginn sehr einseitige  Diskussion war in einen brutalen Kampf ausgeartet. Es wollte dem Silberhaarigen nicht in den Kopf gehen warum hatte sich nun schon zum zweiten Mal kaum hatte der streitlustige Richter Chiyuki ins Spiel gebracht auf dessen unnötige Streitereien eingelassen.
Ihr Kampf hatte sich gezogen, bis zu dem Zeitpunkt an dem Nona dazwischen gegeangen war und Nona wiedersetzte man sich nicht.
Die beiden hatten sich eine Scharfe Standpauke von ihrer Chefin anhören müssen und den Befehl erhalten sich nun nach allen Regeln der Kunst aus dem Weg gehen.
Er atmete tief ein und fuhr vor schmerz zusammen, Gimti hatte sich ins Zeug gelegt warum um alles in ihrer Gott losen Welt fing der rothaarige Richter nur immer Streit an?
Nun gut, was sollte es ihn kümmern? Es gab wichtigere Frage die er sich zu stellen hatte.
Der Regen rann ihm das Gesicht herab
Es erinnerte ihn an das was Chiyuki Tränen genannt hatte.
So wie er es verstanden hatte, weinten Menschen „Tränen„ wenn sie trauerten oder starke Schmerzen hatten.
Decim selbst hatte auch schon mal geweint und dabei hatte er die Erfahrung gemacht: trauer war kein schönes „Gefühl" im gegenteil, es tat Höllisch weh.
Das war der Grund warum er sich nicht gerne daran erinnerte, das und die Tatsache, dass wenn er sich in den endlosen Stunden die er allein im Quindecim verbrachte doch mal zurück erinnerte sich selbst in einem Asynal aus exsistenziellen Fragen wieder fand.
Doch die wichtigste Frage die sich ihm Stellte war:  Warum hatte die Menschenfrau die ihn nach seiner dummen Aktion doch eigentlich hätte hassen müssen ihn in die Arme genommen ihm so einfach vergeben?
Es ergab vorne und hinten keinen Sinn.
Es war nicht zu verneinen das die Schwarzhaarige ihn verändert hatte, ob das jetzt gut oder schlecht war, darüber ließe sich streiten, doch für Decim war es weit aus schlimmer. Sein gesamtes Weltbild war zusammengebrochen zugegebenermaßen war es ein Weltbild bestehend aus Falschen Informationen, Geheimnissen und Monotonem voranschreiten. Jedoch war es das Weltbild das Decim fünf Jahre ohne bedenken hatte das tun lassen, wofür man ihn erschaffen hatte.
Ihm war klar geworden wie Falsch sein
Weltbild war, doch sich alleine von Grund auf ein neues aufzubauen gestaltete sich als schwieriger als gedacht.
Er hatte die junge Frau schon fast angefleht ihm zu erklären was Gefühle seien.
„Gefühle„ etwas das Decim bis zu diesem Zeitpunkt nur dem Namen nach kannte.
Sie war seiner Bitte nur bedingt nach gekommen, und trotzdem, in den wenigen Wochen die sie bei ihm war hatte er mehr über die Menschlichen Empfindungen gelernt als in den Fünf Jahren die er das Quindecim alleine betrieben hatte.
Natürlich die Fünf Jahre waren im Grunde genommen ein Wimpern Schlag im Vergleich zu der Zeit die ihm vermutlich noch bevor stand.
Doch diese Zeit würde wesentlich leichter werden wüsste er nur Antworten auf die Fragen die ihn nun schon seit Monaten quälten.
„Chiyuki....."
Das Wort glitt ihm einfach so über die Lippen.
Das war ihr Name, er hatte sie nicht oft bei ihrem Namen genannt es war nicht viel Zeit geblieben nach dem sie sich an ihren Namen erinnert hatte.
„Hey, Decim willst du nicht langsam rein kommen"
Rief Clavis vom Aufzug aus.
„Ja Natürlich Danke."
Decim gab sich alle Mühe normal zu klingen allerdings ohne Erfolg.
Clavis war der seltzame Unterton und das kurze stocken nicht entgangen.
Es beunruhigte ihn ein wenig.
Viele bezeichneten Decim als den Inbegriff von gefasst und unnahbar.
Seine Redensart glich einem Staubsauger, dumpf immer in der Selben Tonlage und wenn es stockt stimmt etwas nicht.
Zugegebenermaßen war dies ein sehr prinmitiver Vergleich aber der beste der Clavis in dieser Situation einfiel.
Ein wenig sorgen machte er sich schon weshalb er beschloss in nächster Zeit die Ohren offen zu halten.
Es erstaunte ihn immerwieder was man so alles mitbekam wenn man den ganzen Tag in einem Aufzug stand.
Er wagte es nicht Decim auf der Fahrt in den 15. Stock anzusprechen was vermutlich die beste Entscheidung war.
Langsam ging Decim den Flur entlang, seine Baar lag in Trümmern, das hatte er fast schon wieder vergessen.
Das würde seine Zeit dauern.
Das was den Richter entgültig müde machte war die Gestalt die zwischen den Trümmern stand und ihn angrinste.
„Hey Frischling hab mich schon gefragt wo du steckst"
Decim seufzte.
„Camaron..."
sagte er langsam.
Die Seelenfängerin grinste noch breiter.
„Life und in Farbe."
Decim kannte diese Seelenfängerin schon seit Jahren als er hier angefangen hatte war sie jeden Abend nach ihrer Schicht vorbei gekommen hatte mit Decim etwas getrunken und ihm Mut gemacht.
Als sie sah das der neue seinen Job in den Griff bekommen hatte kam sie nur noch einmal im Monat vorbei um nach ihm zu sehen.
Sie war fast so groß wie er, hatte langes giftgrüne Haare und ebenso grüne Augen mit einem seltsamen roten Stern in der Mitte.
So wie sie vor ihm stand wollte sie wie man sie auch drehte und wendete einfach nicht in das System eines Seelenfänger passen in kaputten „Blu Jeans„ wie sie ihre Hose nannte und ärmellosem Oberteil.
„Ich hab gehört was heute Mittag hier abgegangen ist, und dachte ich helfe dir."
Decim rieb sich die Stirn.
Camaron war so ziemlich die netteste Person die Man im Tower antreffen konnte aber wenn sie irgendwo mit anpackte war es so als würden zwei Leute gleichzeitig loslassen!
„Danke Cameron aber ich krig das schon hin.... das... das ist das Quindecim, ich trage hier die Verantwortung. Es ist meine Schuld das hier alles in Trümmern liegt, also werde ich das auch wieder aufbauen!"
Die grünhaarige nickte anerkennend.
„Ganz der Perfekte Richter."
Decim nickte darauf nur, vielleicht schien es für sie so aber Decim fühlte sich seit Wochen schon nicht mehr wie ein Perfekter Richter nicht mal wie ein guter er kam sich vor wie der größte Versager.
Er überlegte ob er Camaron von all dem erzählen sollte worüber er sich den Kopf zerbrach.
Camaron saß auf einem der Überlebenden Baar Hocker und sah zu wie das Quindecim langsam wieder in seine Alte Form zurück kam.
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