Lost Love

OneshotDrama, Tragödie / P12
Atsushi Nakajima Dazai Osamu Kunikida Doppo
30.06.2019
30.06.2019
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Good Day!

Nach langer Zeit in der ich kaum was geschrieben habe, kam dieser kurzer Oneshot zustande den ich besser teilen wollte bevor er (wieder) verloren geht... Ich denke er wird in laufe der Zeit einige Male überarbeitet werden, aber das wesentliche wird sich dabei nicht ändern. Der Anime schreit dazu seine Fantasien immer und immer wieder in irgendeine Art und Weise zum Ausdruck zu bringen, sei es beim Schreiben, zeichnen usw.
Ich hoffe jedenfalls das er mich dazu animieren kann hier etwas aktiver zu werden und freue mich auf jede gute  Fanfiktion die sich auf der Seite leicht zu finden lässt.


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Atsushi war nie der Typ Mann gewesen, der andere gerne weh tat. Im Gegenteil, er verabscheute jede Art von Gewalt. Sollte allerdings jemand seinen Kollegen - seinen Freunde weh tun, konnte er das Raubtier, dass er irgendwo tief in seiner rauen Hülle versteckt hat, gutes gewissen frei lassen und zum Angriff übergehen. Oft fragte er sich ob er es eigentlich Wert sei auf dieser Wunderschönen und doch Grausamen Welt zu sein. Er machte so vielen Probleme. Er war das Problem. War nicht viel mehr Wert als ein Käfer.
Doch so lange das Herz in seiner Brust noch schlug, wollte er alles in seiner Macht stehende tun, um seine Leute zu beschützen. „Finger. Weg. Von. Dazai.“ , knurrte er. Mit jeden ausgespuckten Wort spürte er wie sich seine Glieder anspannten und die Muskeln zu wachsen begannen. Seine Augen konnten sich kaum von der Regungslosen Gestalt losreißen, die auf den kalten Boden in seiner eigenen Blutlache lag. Doch er musste die Männer ansehen. Schließlich waren sie die Feinde, die seinen Kostbaren Dazai-kun schwer verletz haben.
Er betrachtete die Mitglieder der Hafenmafia eingehend. Seine Sinne waren geschärft.
Sie alle trugen dunkle Anzüge, Sonnenbrillen und hielten 3RP Pistolen in den Händen. Wenn Akiko doch nur hier wäre, dann könnte sie ihn sofort behandeln. Wenn ich doch nur nicht so schwach wäre, dann würde Dazai nicht halbtot hier liegen... Das alles hier ist meine Schuld. Nur meine. Er wollte mich retten und wurde dabei erschossen. Ich bin so Abscheulich und sollte mich einfach fangen lassen.  Eiji ein großgewachsener Schwerverbrecher mit schwarzes Haar und drei Tage Bart, trat näher und stellte seinen Fuß auf den Rücken seines Freundes. „Als nächstes bist du dran, kleiner Tiger.“ , er sprach die Worte so kalt aus, dass ihn ein kalter Schauer über den Rücken lief. Böse. Dieser Kerl war von Kopf bis zu den Zehenspitzen böse. Er würde Dazais Leben hier ein für alle male beenden und Atsushi an den Big Boss der Mafia ausliefern. Nur um dann Verkauft und Missbraucht zu werden. Ein Leben ohne seinen geliebten Freund war Sinnlos. Er durfte nicht versagen.  „Geh sofort von ihn runter!“ , ab da, übernahm das Tier die Kontrolle.
Er war schneller als der Wind, packte einen nicht viel älteren Mann in der Nähe an den Schultern und rammte ihn den Bein in den Magen. Atsushi verwandelte sich vollständig . Blut. Schreie. Das alles bekam er nur am Rande mit. Er war der Mörder. Der Jäger der über die Schwachen herfiel bis nur noch einer, der Boss der kleinen Gruppe übrig blieb. An den Fell und den Zähnen klebte das Blut. Der Geschmack von rohen Fleisch benebelte seine Sinne nur noch mehr. Eiji hatte nicht einmal Zeit seine Fähigkeiten einzusetzen, bevor er durch den Klauen und Zähnen des Tigers zerfetz wurde.

Leere. Eine unbeschreibliche Leere ergreift von mir Besitz. Ich bin mir sicher, wenn ich nach oben zu den offenen Dach sehe, werde ich den Mond entdecken der auf mich hinunter blickt und mich verhöhnt. An meinen eins sauberen Händen klebt nun Blut und das erschreckende dabei, es macht mir rein gar nichts aus... Wie abscheulich ich doch bin.

Er kroch auf allen vieren auf den braunhaarigen zu und streckte eine Hand nach ihn aus. Seine Brust hob und senkte sich nicht. Er sah so aus, als würde er bloß schlafen. Eine Wunderschöne, reine Puppe.
Atsushi kam zu spät. Er hatte das wichtigste in seinem Leben verloren: Dazai. Und nur er alleine war schuld daran. Was sollte er den anderen sagen? Wie sollte er weiter machen? Egal wie er das ganze drehte und wendete, es gab nur eine Lösung. Er musste zu Dazai. Jetzt. Innerlich Leblos machte er einen Schritt vor dem anderen, griff mit seinen Tauben Finger nach der verlorenen Waffe und drückte ab.

PENG. Stille. Schmerz. Frieden. Keuchend bewegte er sich mit der Tödlichen Wunde im Hals, auf der Leiche zu und ließ sie ätzend neben ihn nieder. Der Schmerz war nichts im Vergleich zu seinen Herz und seiner Seele die schrie und weinte. Dazai. Mein Geliebter Dazai. Komm zu mir zurück.

Seine Hand griff nach der größeren seines Geliebten und er legte den Kopf auf der Brust jenes Mannes, dessen Leben viel Wertvoller als sein eigenes war. Die Tränen versiegten und dann war da nichts mehr als die Stille und letzte Worte. „...Lieb dich...so sehr.“

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Etwas schweres lag auf ihn. Er versuchte seine Augen zu öffne doch egal wie sehr er sich auch anstrengte, es gelang ihn nicht. Komm schon... Dazai Osamu konnte nicht genau sagen, wie lange er so dalag und sich mehr und mehr zurück ins Bewusstsein kämpfte, er wusste nur, dass er sterben würde wenn er nicht endlich aufstand und etwas gegen diese Schmerzen in der nähe seiner Brust unternahm.
Erst als es ihn gelang endlich die Augen aufzuschlagen, bemerkte er etwas feuchtes an der Wange. Die Dunkelheit machte es ihn schwer zu verstehen wo er sich gerade befand. Es war Kalt und schrecklich Still. Die Ruhe hat er noch nie gemocht.
Es war meistens immer nur dann ruhig, wenn etwas passiert war oder passieren würde. Seine Finger glitten über etwas weiches. Haare? Je mehr Zeit verstrich, desto eher konnte er die Konturen eines jungen Mannes ausmachen der auf ihn lag. Der Geruch der er verströmte, kam ihn schrecklich bekannt vor.
Er roch nach Frühling und Seife. „Atsu... wo bist du?“ , er sprach die Worte wie ein verwundetes Tier aus. Wollte nicht sehen was direkt vor ihm lag. Vorsichtig schob er die Leiche von sich und richtete sich auf. „Ah... verdammt. Kein Schöner tot.“ , er suchte in seinen Taschen nach sein Handy bis er es schließlich fand und den Lagerraum genügend erhellte um etwas zu sehen. Um ihn zu sehen. Die Leiche war nicht bloß einer der gefürchteten Mafia, es war er. Der Naive, tollpatschige Atsushi. Augenblicklich tat ihn noch etwas anderes als die Schusswunde weh. Er spürte es mit Leib und Seele. Den Verlust. Die Angst und Furcht. „Hey...Das ist nicht witzig Atsushi. Mach die Augen auf.“ , keine Antwort. Nicht einmal ein leises Atmen bekam er zu hören.

Der Geruch von Blut lag schwer in der Luft. Und da wusste er es. Der weißhaarige Tigerjunge war tot. Erschossen durch seinen eigenen Hand. Er hatte sich im Hals geschossen um es zu beenden und seinen Heilkräften keine Chance zu geben. Vermutlich, hat er geglaubt das er, Dazai tot war.  „Du Idiot... du verdammter Idiot!“ , das Handy ließ er achtlos zu Boden fallen und er zog Atsushi in seinen Armen. Immer wieder glitten Seine Lippen über seine Wange, Lippen und Augenglieder. Wie eine ferne Erinnerung drangen die Worte in seinen Kopf ein. Er meinte, seine Stimme gehört zu haben.  „...Lieb dich...so sehr.“

Dann weinte er und weinte, weinte bis der schmerz noch unerträglicher wurde und er glaubt nie mehr damit aufhören zu können. „Nein...Nein...Nein...Wieso du? Bittte komm zu mir zurück. Ich Liebe dich doch.“
„Er ist fort Dazai. Er ist fort.“ , sagte Kunikida auf einmal und versuchte ihn von den Jungen zu lösen. Doch er sah nur einen weg um ihn von Atsushi zu lösen. „Verzeih mir.“
Er hob eine Hand und schlug ihn so stark auf den Hinterkopf dass er das Bewusstsein verlor und wenigstens für einen kurzen Augenblick von all den Pein erlöst wurde. Er musste dringend behandelt werden, doch wenn die schwere Verletzung geheilt sind, so war Kunikida sich sicher, dass die tiefste Wunde niemals heilen würde. Atsu würde eine erschreckende leere hinterlassen, bei jeden von ihnen.
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