I will heal you

GeschichteAllgemein / P12
Anthony J. Crowley Erziraphael
29.06.2019
29.06.2019
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-I will heal you-

Aziraphale überquerte soeben die Straße um in seinen Buchladen zu gehen. Er schloss die Tür auf, schloss diese wieder hinter sich und erstarrte augenblicklich. Auf dem Boden lag sein Freund Crowley. Der Dämon hatte seine Augen geschlossen, seine schwarze Kleidung war an ein paar Stellen vollkommen zerrissen und zeigte Brandwunden.
Sofort ging der Engel zu ihm und drehte ihn vorsichtig auf den Rücken.
„Crowley? Crowley, kannst du mich hören?“, fragte er panisch, denn er wusste, dass das geheiligte Wasser für Dämonen tödlich sein konnte. Als Aziraphale ein leises röcheln hörte und Crowley daraufhin langsam die Augen öffnete atmete er erleichtert aus.
„Engel…“, Crowley’s Stimme war nur ein Flüstern, dies zeigte wie schwach er war.
„Was ist passiert? Bist du etwa in eine Wasserschlacht mit den Engeln geraten?“, fragte Aziraphale mit einem leisen lachen, doch dann verschwand es wieder und Sorge breitete sich auf seinem Gesicht aus.
„Nein… ein paar deiner Engels Freunde… haben mich überrascht, als ich… auf dem Weg zu dir war…“, antwortete Crowley. „Ich bin nur… mit Mühe… entkommen…“
Der Dämon hustete und spuckte Blut, bevor er wieder das Bewusstsein verlor.
„Crowley? Crowley!“
Der Engel stand auf und zog den Dämon hinter sich her.

Wenige Minuten später lag sein Freund auf dem Bett in Aziraphale’s Hinterzimmer, welches der Engel immer benutzte, wenn es immer sehr spät wurde und er keine Lust darauf hatte nach Hause zu gehen. Der Engel hatte eine Salbe für Verbrennungen eingekauft und diese trug er nun auf die Wunden auf. Ab und zu zuckte der Dämon oder stöhne leise vor Schmerz. Die Heilung war sehr Schmerzhaft, dies wusste Aziraphale, denn auch er hatte einst eine Brandwunde durch Feuer erhalten. Es hatte Tage gebraucht, bis die Wunde vollständig verheilt war. Er hoffte, dass die Brandsalbe seinem geliebten Freund helfen würde.
„Aziraphale…?“, der Engel sah von seinem Tun auf, als er die leise Stimme des Freundes hörte.
„Ich bin hier, Crowley“, sagte er lächelnd und kam ins Blickfeld des Dämons.
„Wo… bin ich?“
„Du bist in meinem Hinterzimmer. Ich habe dich hierher gebracht, was ein ganzes Stück Arbeit war, nebenbei bemerkt.“
Auf Crowley’s Lippen bildete sich ein kleines Lächeln, als er die Worte des Engels hörte. Doch dieses verschwand als er husten musste. Sofort nahm Aziraphale das Glas Wasser in die Hand, welches auf einem Tischchen neben dem Bett stand.
„Hier, trink das“, Sparach der Engel und stützte Crowley. „Auch wenn wir es eigentlich nicht benötigen, aber vielleicht geht es dann etwas leichter.“
Der Dämon trank ein paar Schlucke, bevor er sich wieder hinlegte.
„Du solltest dich noch etwas ausruhen, mein Freund“, sagte Aziraphale. „Ich werde bei dir bleiben.“
Crowley sah ihn mit seinen gelb orangenen Schlangenaugen für einen kurzen Moment an, bevor er sie schloss. Der Engel setzte sich auf den Stuhl, der neben dem Bett stand und sah seinen Freund an.


Spät in der Nacht erwachte Aziraphale, als er ein schmerzvolles stöhnen hörte. Dabei bemerkte der Engel, dass er auf dem Stuhl eingeschlafen war. Crowley wandte sich im Bett hin und her. Es schien, als hätte er große Schmerzen.
„Crowley. Crowley, ganz ruhig. Beruhige dich“, versuchte Aziraphale auf seinen Freund einzureden, doch dieser schien ihn nicht zu hören.
Es schmerzte ihn seinen Freund den er so sehr liebte so zu sehen. Und er konnte nichts dagegen tun, außer da zu sitzen und zu hoffen, dass es ihm bald besser gehen würde. Aziraphale holte schnell eine Schüssel mit Wasser und einem Lappen. Schweißperlen hatten sich auf der Stirn des Dämons gebildet. Sanft tupfte er mit dem Lappen über dessen Stirn.
Langsam begann sich Crowley wieder zu beruhigen. Seine Atmung begann sich wieder zu normalisieren.
„Dir wird es bald wieder besser gehen, du wirst schon sehen“, sprach Aziraphale lächelnd, doch mit einem besorgtem Gesicht. „Ich werde nicht von deiner Seite weichen, dass verspreche ich dir.“  

Tage vergingen und Aziraphale wich nicht von der Seite des Dämons. Er kümmerte sich jede freie Minute um ihn, damit er nicht so viele Schmerzen hatte. Er hasste es seinen Geliebten so zu sehen und er konnte nichts tun. Der Dämon wusste das Aziraphale ihn liebte, doch er sagte es ihm nicht.

Crowley erwachte eines Morgens. Die Schmerzen waren verschwunden, die Brandwunden waren verheilt. Der Dämon hob seinen Kopf und sah zur Seite, wo er seinen Freund Aziraphale schlafend an der Bettkante sitzen sah. Der Kopf des Engels lag auf der Bettkante und eine Hand hielt die des Dämons fest. Ein Lächeln breitete sich auf den Lippen von Crowley aus.






hey
Ich hoffe euch hat dieser kleine One Shot gefallen. :)
Ich weiß, dass die Dämonen und Engel eigentlich sofort sterben, wenn sie mit heiligem Wasser oder Feuer in Berührung kommen, aber ich habe es einfach mal ein wenig umgeschrieben.
Ich freue mich auf eure Reviews. :)

Beste Grüße
Alphawolf7
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