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But I'm A Creep

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Christoph Saalfeld OC (Own Character)
28.06.2019
04.10.2020
31
31.809
10
Alle Kapitel
69 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.06.2020 741
 
Ich habe es geschafft, wieder in diese Geschichte reinzukommen. Dieses Kapitel war sogar schon zur Hälfte fertig. Ich habe jetzt die Planung etwas ungeworfen, die alte von damals hat mir so nicht mehr gefallen. Habe mich wieder eingelesen, ob die neue Planung so funktioniert, und dieses Kapitel zu Ende geschrieben.

Ich hoffe, ich kann euch wieder abholen, und dass ich hier jetzt regelmäßig weiterkomme. :)

Entschuldigt bitte, dass es so lange gedauert hat, und danke an Smile, für dein Review, war eine super Motivation.

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„Hallo Alicia!“, meldete sich Christoph mit zögerlicher Stimme.
„Hallo Christoph…ist alles in Ordnung? Du klingst so kurz angebunden.“, kam Alicias verständnisvolle Stimme vom anderen Ende der Leitung.
Diese Stimme, die es für Christoph so schwierig machte, seine Fassade aufrecht zu erhalten.
„Ja, alles okay. Was kann ich für dich tun?“
„Christoph, es gibt etwas, was ich dir sagen möchte, bevor du es von jemand anderem hörst.“, erklärte Alicia.
Christoph lehnte sich zurück. Er ahnte, was gleich kommen würde.
„Ich bin schwanger. Du wirst Großvater.“
Christoph lächelte.
„Das freut mich für euch. Wirklich.“, freute er sich.
Gleichzeitig war da wieder dieses schlechte Gewissen, das alles beinhaltete, was er Alicia und Viktor angetan hatte.
„Danke dir. Es war mir wichtig, dass du es von mir hörst.“
„Das ist schön von dir.“
„Und wie geht es dir? Wie ist das Leben am Fürstenhof?“
Da war sie, die Frage, die er befürchtet hatte. Er wusste, er konnte Alicia nur schwer etwas vorlügen.
„Hier ist alles in Ordnung. Wir haben einen zweiten Barchef für die Pianobar eingestellt. Frau Schweitzer hatte einen Bandscheibenvorfall und wird in Zukunft etwas kürzer treten müssen. Der Neue…ich bin nicht wirklich begeistert von ihm, aber seine Zeugnisse sind einwandfrei.“
„Christoph, du planst doch nicht…“, warf Alicia ein.
„Nein, nein, nein!“, erwiderte Christoph, etwas zu hastig.
Alicia merkte aber am Klang seiner Stimme, dass das nicht der Wahrheit entsprach. Entweder plante er wirklich etwas, um diesen neuen Barchef loszuwerden, oder er hatte bereits etwas geplant. Und dann war die Frage, warum? Was hatte dieser Mann getan, um Christophs Jähzorn auf sich zu ziehen?
„Christoph, was ist los?“, fragte sie direkt, eine Spur schärfer.
Der nächste Treffer. Christoph erschrak und atmete schwer. Sollte er? Konnte er? Würde er? Er löste seine Krawatte.
„Ist alles in Ordnung, Christoph?“, fragte Alicia besorgt, als sie Christophs Keuchen hörte.
Christoph nahm einen Schluck Wasser, und sagte erst einmal nichts. Alicia wartete geduldig ab.
„Ich habe ihn geküsst.“, presste Christoph schließlich hervor.
„Was?“, fragte Alicia, vollkommen geplättet von diesem Geständnis.
„Geküsst!“, konnte Christoph nur wiederholen.
Verdammt, schon wieder dieser penetrante Geruch, dieses Gefühl im Magen.
„Okay, wow. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.“
„Ich weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, ich bin doch nicht…ich stehe doch nicht, ich meine…“
Alicia wusste, sie musste Christophs Panik gegensteuern.
„Christoph, jetzt atme einmal durch, und dann erzählst du mir alles von Anfang an!“, forderte sie Christoph auf.
Christoph atmete durch, und begann dann, mit zitternder Stimme zu erzählen. Alicia unterbrach ihn nicht, sondern hörte aufmerksam zu.
„…und jetzt arbeitet er hier und wir gehen uns aus dem Weg.“, meinte er bitter.
„Bist du noch dran?“, fragte er, als Alicia einige Momente lang nicht geantwortete hatte.
„Ja, bin ich…das ich echt verzwickt.“
„Eigentlich nicht, ich will mit diesem Mann nichts zu tun haben, und…“
„Aber Christoph, meinst du nicht, dass du vielleicht Gef…“
„Auf keinen Fall, Alicia! Ich könnte niemals mit einem Mann...nicht nach damals…und überhaupt, nein. Ich will das nicht.“, raunte er aufgebracht.
„Christoph, hör zu…vielleicht verhindert das, was die zugestoßen ist, dass du es zulassen kannst…“
„Alicia, ich habe ganz vergessen, ich habe noch einen Termin. Ich muss Schluss machen!“.
„Christoph…“
„Bis bald, und herzlichen Glückwunsch!“
Christoph legte auf und legte das Handy weg. Er versuchte, einen Köper unter Kontrolle zu bringen. Das Gespräch verlief absolut nicht so wie er wollte. Alleine der Gedanke, er könnte Gefühle für Felipe haben, ließ ihn würgen. Fahrig wischte er sich den Schweiß von der Stirn.

Alicia starrte nachdenklich auf den schwarzen Bildschirm ihres Phones.
„Und, was hat er gesagt?“
Viktor war zu ihr gekommen. Sie sah ihn blass an.
„Er hat uns alles Gute gewünscht!“
Viktor hob die Augenbrauen.
„Alicia, das war doch nicht alles, oder?“
„Viktor, ich glaube, es wird bald zu einem Drama am Fürstenhof kommen.“
Viktor verdrehte die Augen.
„Wessen Leben will mein Vater dieses Mal zerstören?“
„Ich fürchte, sein eigenes. Dieses Mal wird er selbst am meisten leiden…“
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