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life hurts (II)

von beleth
Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P16 / Gen
OC (Own Character)
27.06.2019
30.03.2022
11
50.285
14
Alle Kapitel
56 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 
27.06.2019 2.451
 
it seems
   that freedom could be labelled poison
        and we’d drink it anyways



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Das hier ist eine Geschichte, die gelebt hat;
die mit dem Lachen der Sonne segelte und mit den Wellen des Meeres Lieder sang.

Das hier ist eine Geschichte, die weiß wie es war
damals, als man mit den Sternen von Abenteuern träumte.

Das hier ist eine Geschichte, die mit dem Lachen der Sonne begann
und mit dem Verstummen des Meeres endet.




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grief
(n.) intense sorrow,
       especially caused by someones death



d e n i a l
Die Luft roch nach Schießpulver und verbrannter Haut. Ruß schwärzte seine Sicht und Asche kämpfte sich seine Kehle runter, während die Welt um ihn herum in Flammen aufging. Er hustete, bis es ihn würgte. Seine Sicht verschwamm als er taumelnd versuchte sich noch bis zur nächsten Hauswand zu schleppen. Er klammerte sich an die versengten Steine, wissend dass er jeden Moment davor war, das Bewusstsein zu verlieren. Er hatte jegliche Orientierung verloren. Er hatte alles verloren. Die letzte Explosion sprengte ihre Gruppe auseinander und nun versuchte er verzweifelt in dem brennenden Chaos aus Schüssen, Schreien und Schmerzen irgendetwas zu erkennen, doch sein tränendes Auge ließ ihn zwischen all den Rauchfahnen nur verschwommene Umrisse erkennen. Gott, er musste sich zusammenreißen. Er musste seine Crew zusammentreiben und schleunigst von hier verschwinden. Akihito schlug sich mit einer Hand auf die Brust. Ein letztes Mal holte er tief Luft, versuchte den sengenden Staub in seinen Atemwegen zu ignorieren, bevor er sich von der Wand stieß und aufs Schlachtfeld rannte.


a n g e r
Eine Minute fühlte sich wie ein ganzes Leben an. Er versuchte schneller zu laufen, stolperte - schlug sich den Kopf an etwas Hartem an - aber das war egal. Alles war egal, also stand er wieder auf und versuchte noch schneller zu laufen, während seine Seele verbrannte. Die Welt um ihn herum verzog sich, dehnte sich auf unermessliche Längen aus, bis der Boden unter ihm blau und er Himmel grün wurde. Die Übelkeit zwang ihn stehen zu bleiben. Wo war er noch gleich? Verwirrt blinzelte er, nochmal und nochmal und hunderte Male, die sich anfühlten wie winzige Ewigkeiten, in denen sein Herz sich überschlug. Renn einfach, schrie ihn sein Kopf an, RENN, RENN, RENN, aber Akihito konnte nicht rennen, egal wie sehr sein Inneres brannte, sein Herz blieb stehen und mit ihm die Kontrolle über seinen Körper. Er hasste sich. Er hasste sich und seinen Verstand, der die Situation -sein Leben- komplett missverstanden hatte. Er hätte es wissen müssen, auf die winzig kleine Stimme in seinem Unterbewusstsein hören sollen, die er so lange ignoriert hatte. Der Fehler, den er vor fünf Jahren begangen hatte, holte ihn nun ein. Doch dieses Mal zog er nicht nur sich allein ins Verderben, sondern auch seine gesamte Crew.


b a r g a i n
Er schlug die Augen auf und begriff nichts. Aus den Augenwinkeln sah er weiß. Weiß und Blau wie die Uniformen der Marine. Marine. Der Gedanke stieß ihn aus seiner Starre, brachte sein Herz zum Rasen, bis er endlich stolpernd anfing zu rennen, um seine Crew zu suchen. Er ignorierte das Ziehen, das Knirschen und Knacken als er mit brennendem Auge auf die Uniformen zu rannte. Doch als sich der Rauch endlich lichtete und er wieder auf dieser blauen Erde und dem grünen Himmel zum Stehen kam, verließ ihn sein Herzschlag erneut. Er hatte in 23 Jahren viel gesehen, doch die Szene, die sich ihm bot als sein Auge sich an die Lichtverhältnisse gewöhnte, ließ das Blut in seinen Adern gefrieren. Akihito fühlte Reue und erstickte daran.


d e p r e s s i o n
Sein ganzer Körper zitterte beim Würgen, als er versuchte den metallischen Geschmack aus seinem Mund zu bekommen, der sich wie Zement über seine Zunge gelegt hatte. Mit kaltem Schweiß im Nacken, rammte er seine Hände gegen die Schläfen, um seinen Schwindel irgendwie zu unterdrücken. Erfolglos. Erschöpft ließ er sich auf den Boden sinken. Er war aufgekratzt, seine Hände zitterten immer noch als er sich übers Gesicht fuhr und versuchte in Stößen auszuatmen. Den Kopf in den Nacken gelegt, schlug er sich immer wieder gegen die Schläfen. "Hör auf!", schrie eine Stimme. "Mach weiter!", schrie eine Andere. "Es war ein Fehler, sich deiner Crew anzuschließen!" Sein Kopf schrie und seine Innereien tanzten, als er sich erneut übergab. Akihito wollte sich den Kopf von den Schultern reißen, wollte sich einen Dolch durch seine Schläfen bohren, würde es all das wieder gut machen, was seine Crew nun wegen ihm erleben musste. Seine Dummheit hatte ihn alles gekostet, was ihm jemals wichtig war und dabei war es doch nur ein einziger, winzig-kleiner Fehler gewesen, der nun seinen Tribut forderte. Ich hätte mich niemals Kapitän nennen dürfen.


a c c e p t a n c e
Er kämpfte gegen all seine Gedanke an, die seinen Kopf mit Selbstzweifel und Hasstiraden füllten und versuchte sich daran zu erinnern, wie es noch vor ein paar Wochen gewesen war. Wie sie alle mitten auf dem Meer der Sonne entgegen segelten, das nächste Abenteuer im Herzen und ihre Stimmen im Kopf, die sie alle gleichsam wahnsinnig wie glücklich machten. Er wusste, dass keiner von ihnen Ruhen würde und er hasste und liebte sie alle dafür. Hasste, dass jeder von ihnen für ihn sterben würde. Liebte, dass jeder von ihnen für ihn leben würde. Akihito hätte niemals gedacht, dass ein Haufen von selbsternannten Piraten ihm jemals so viel Erlösung bringen würde. Allein der Gedanke an seine Crew ließ ihn der abgrundtiefen Stille noch nicht den Verstand verlieren. Alles was er tun konnte, war sich an jede gottgesegnete Erinnerung zu klammern, die ihn von den Abgründen seiner Seele fern hielten und ihm vergewisserten, dass es da draußen noch die eine Hand von Helden gab, die für ihn die Welt aus ihren Angeln reißen würden.

Seine Crew.



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Eine Geschichte, die mit dem Verstummen des Meeres endet,
schreibt das letzte Kapitel ihrer Reise.

Doch eine Geschichte, die das Lachen der Sonne kennt, wird kämpfen.
(sie wird die Sonne mit nackten Händen im Zenit halten, auf den Schultern tragen, auf Knien gehen und sich selbst dabei versengen, nur damit sie weiter verbrennen lachen kann)


Diese Geschichte schlägt im Herzen einer Crew.
Diese Geschichte steht kurz vor einem Herzstillstand.




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➙ v o r w o r t
helau! :) Ich bin wieder da (i guess) und erlaube mir die Frechheit meine alte-2016-story nochmal aufzunehmen. Wer die Geschichte oder mich nicht kennt, kann einfach mal auf meinem Profil vorbeischauen und auf life hurts klicken und sich dann fragen, warum sie/er überhaupt nochmal wieder hier her zurück kommen soll, weil ich diese Story doch nach 13 Kapitel aufgehört haben. Und wenn du wieder hier bist, dann….. ehrlich, warum bist du hier? bitte bleib hajhajhashjas.
An der Stelle würde ich mich erstmal bei all denjenigen entschuldigen, die mir für “life hurts” einen Charakter erstellt haben: S O R R Y.

Aber… ich bin wieder da und diesmal mit mehr Planung im Hintergrund!
Ist das eine Warnung? Wer weiß?


Also… falls ihr noch Interesse habt… !!!Herzlich Willkommen!!!


➙ d i e  s t o r y
Die Story hat sich im Grunde nicht verändert. Die Idee ist immer noch dieselbe, wie ich sie auch bei “life hurts” im Kopf hatte (im Grunde genommen ist das hier life hurts nur mit mehr Plan, lmao). Es wird hier nicht um einen Kapitän gehen, der sich seine Leute für ein Abenteuer sucht. Ich möchte über eine Crew schreiben, die bereits seit 2 1/2 Jahren unterwegs ist, die sich für unaufhaltbar hielt und ihre Träume beinahe zum Greifen nah hatte. Diese Crew hat es in die Neue Welt geschafft doch kurz vor dem Ablegen ihrem nächstes Ziel entgegen (ich erlaube mir Inselnamen noch geheim zu halten) ist etwas verdammt schief gelaufen was dazu geführt hat, dass sich der Kapitän der Crew jetzt in Gefangenschaft der Marine befindet und dort auf seine Hinrichtung wartet. Die Crew wurde regelrecht auseinandergerissen, weiß nicht wo sich der Rest von ihnen befindet, doch eine Sache wissen sie: Sie müssen zusammenfinden und ihren Kapitän retten.

Ich möchte hier also über eine riskante Rettungsaktion, mit mehreren Subplots schreiben, die alle an einem gewissen Punkt in den Mainplot zusammenlaufen. Es werden auch immer wieder Flashbacks aus der Vergangenheit einzelner Mitglieder und der ganzen Crew auftauchen.
for the feeeelsz  

Die Geschichte setzt zeitlich um 1522 an, als Ruffy das Windmühlendorf verlässt. Er hatte also noch keine Chance, die ganze Grandline auf den Kopf zu stellen, ;)

Als Inspiration (wie man schwer erkennen kann) hat hauptsächlich das Konzept von Impel Down, dem Marineford- und ganz klassisch dem Sabaody-Arc hergehalten. Das heißt jetzt nicht, dass ihr hier eine 1 zu 1 Kopie dieser Arcs zu lesen bekommt!!! Das Gefängnis wird definitiv nicht Impel Down sein -soviel sei gesagt-. Immerhin hat Oda uns allen ja schon einen 10/10 Ein- und Ausbruch vorgelegt, den -wenn wir mal ehrlich sind- keiner von uns toppen kann. Das war jetzt keine Beleidigung jjsjsjjasj.  

Ein weiterer Aspekt der Story wird sich um Trauer&Verlust drehen, wie im Prolog schon angedeutet. Dazu möchte ich sagen, dass ich in keinem Fall professionelle Therapeutin oder Psychiaterin bin und ich will mich auch nicht über die Thematik lustig machen oder dergleichen!! Ich habe mich lediglich am Kübler-Ross-Modell der 5 stages of grief inspiriert und meine, dass es gut zur ganzen Thematik und Stimmung der Geschichte passt. Ich weiß, dass man Trauer nicht in genau fünf (oder sieben) Teilabschnitte stecken kann und hier soll sich keiner Missverstanden fühlen. Ich hab das hier gerne vorweg gesagt, da es grade für die vorkommenden Antagonisten von Bedeutung sein wird. Ich will hier auch keinem zu Nahe treten alsoo…. seht das als eine Art riesige Trigger-Warnung.



➙ d i e  c h a r a k t e r e
Kommen wir zum wohl wichtigsten Teil, der diese Geschichte erst zum Leben bringen wird: Die Charaktere. Von meiner alten Story habe ich gelernt, dass sich eine Geschichte nur schreiben lässt, wenn auch die Autoren hinter ihren Charakteren stehen. Daher würde es mich sehr freuen, wenn ihr neben euren Charaktere auch aktiv dabei seid und euren Account nicht nach dem ersten Kapitel löscht. Keine Ahnung, ob das jetzt dreist rüberkam (immerhin hab ich ne Story abgebrochen jasjasjasjh). Ihr müsst -bei Gott- nicht zu jedem Kapitel ne Review schreiben, es reicht mir schon, wenn ihr euch alle paar Kapitel meldet oder mir kurz sagt "nice one, bro.". Dann weiß ich, ich hab euer Baby getroffen und nicht seine ganze Blutlinie entehrt.

Falls das hier jemand liest, der schonmal einen Charakter bei "life hurts" eingeschickt hat und sich grade komplett verarscht fühlt: S O R R Y (das ist mein zweites Sorry, doppelt hält besser). Ich hab deinen Steckbrief noch in nem alten Ordner liegen und wenn du nochmal mitmachen möchtest, dann kannst du natürlich bei dem alten Steckbrief bleiben (kannst ihn auch noch ändern oder in deinen Augen verbessern), da reicht eine kurze Mail.  

Die Hauptcharaktere werden natürlich die Mitglieder der Crew sein. Dazu gibts ja nicht viel zu sagen, jeder von euch kennt hier die gängigen Positionen und deren Funktion. Wichtig ist nur, dass die Crew stark ist! Sie sind ja schon eine Weile zusammen unterwegs und haben ihre Fähigkeiten in der Zeit verbessern können. Fehler und Schwächen gibt es dennoch. Ich erwarte jetzt nicht einen Kaido 2.0 als Musiker njsjsjsjs. Aber denkt dran, auch wenn es ans Kopfgeld geht!

Den viel wichtigeren Punkt machen die Nebencharaktere. Mehrere Subplots erfordern auch Nebencharaktere. Im Steckbrief wird es einen Punk geben, an dem ich euch entscheide lassen, ob ich den Charakter, wenn er kein Crew Mitglied sein sollte, als Nebencharakter einbringen darf. Das kann Antagonist oder Freund sein. Oder jemand hat viel mehr Lust generell nen starken Gegner zu erstellen oder eine eigene Idee?? Auch hier: Eine kurze Mail in mein Postfach klärt.



➙  a l l g e m e i n e  i n f o s

↠ Ein großes DANKESCHÖN geht hier nochmal an Kaiza und iron heart raus!! Ich möchte mich einfach für eure Unterstützung bedanken und dafür, dass ihr nach all den Jahren noch dabei seid und mir immer mit Rat und Tat zur Seite steht! i love you.  

↠ Sou, falls sich jemand nun entscheidet mir einen Charakter zu überlassen, lasst es mich einmal kurz per Mail wissen. Vo da an habt ihr genug Zeit!! Ich setzte auch (vorübergehend) keine Fristen und möchte erstmal wissen, wie dieser Neustart überhaupt ankommt :’)))

↠ Ich bitte darum, den Steckbrief formatiert -mit Absätzen- in der 3. Person auszufüllen, Klammern zu löschen und ihn dann unter: - life hurts | Position | Name - in mein Postfach zu hauen.

↠ Ich habe den Steckbrief diesmal bewusst etwas kürzer und “freiwilliger” gehalten. Ich würde mir hiermit gerne etwas mehr… künstlerische Freiheit (ich meine mal, das richtige Wort gewählt zu haben) erlauben und euch evtl. auch mehr überraschen. Grade was die Antagonisten angeht :))

↠ Die Website zur Story findet ihr hier: Website ;)
nehmt sie bitte noch nicht zu ernst, mein Humor ist ein Witz

↠ Mein Schreibstil hat sich seit 2016 auch… verändert?
Ob zum Guten oder Schlechten, das müsst ihr für euch entscheiden. Seit gewarnt.


Danke für’s Lesen und viel Spaß!!




➙  d i e  c r e w


k a p i t ä n


v i z i n


s m u t j e


n a v i g a t o r


w i s s e n s c h a f t l e r


s c h i f f s w a r t


s p i o n


ä r z t i n


m u s i k e r



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it seems
   that freedom could be labelled poison
        and we’d drink it anyways





tbc.
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