Outlander neu erzählt

GeschichteRomanze / P18
Claire Beauchamp Randall/Fraser Dougal MacKenzie James "Jamie" MacKenzie Fraser Jonathan "Black Jack" Randall Murtagh Fraser OC (Own Character)
27.06.2019
27.06.2019
1
684
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Vorwort: In dieser Geschichte wird Outlander "neu" erzählt. Der Hauptcharakter des Geschehens ist die liebe Aileen Bain. Viele Dinge in Outlander passiert sind, werden hier nicht passieren. Z.b. wurde Jamie augepeitscht, allerdings wird dem Armen in meiner Geschichte sonst nichts mehr passieren. Ich hoffe euch gefällt meine Geschichte. Fragen, kritiken oder auch Lobe gerne als Review darlassen und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem ersten Kapitel. :)

Mein Name ist Aileen Bain, naja eigentlich nicht. Mein wahrer Name ist Ellen Dow und ich bin 18 Jahre alt. Ich bin die Tochter einer einfachen Bäuerin und –jetzt haltet euch fest- Dougal MacKenzie.
Bis jetzt bin ich meinem Vater noch nicht begegnet, auch wenn er immer von meiner Existenz wusste hielt er es nie für nötig uns zu besuchen geschweige denn meine Mutter zu unterstützen. Schon bevor ich geboren war kehrte er meiner Mutter den Rücken zu und kam nie wieder. Vielleicht wollte er verschwinden, sein Pech das sein Ruf ihm vorrauseilt in manchen Punkten. Meiner Meinung nach ist er widerlich und ich war nicht die einzige im Dorf die so dachte. Ich habe nie nach ihm gesucht und hatte es auch nicht vor, auch nicht nachdem meine Mutter vor wenigen Tagen an den Pocken gestorben ist. Meine ganze Vergangenheit, die nicht wirklich schillernd ist, erzähle ich nie. So viel zu mir.

Mir war jedenfalls von Anfang an klar dass ich kein Interesse hatte in dem Dorf zu leben und ging deshalb fort. Ich holte mir mein Pferd, denn ich hatte sowieso noch eine Einladung auf dem MacKenzie Anwesen. Ja richtig – MacKenzie.  Eines haben mein biologischer Vater und ich auf jeden Fall gemeinsam – unser Ruf eilt uns voraus. Jedenfalls der Ruf von Aileen Bain, da ich ein paar Schwierigkeiten in der Vergangenheit hatte änderte ich meinen Namen. Schließlich wusste nicht jeder wie Ellen Dow aussah weswegen es leicht war sie verschwinden zu lassen.

Ich bin auch nicht unbedingt das Typische Mädchen. Kleider hasste ich, denn sie waren viel zu eng. Ich ziehe viel lieber meine schwarze Hose mit den schwarzen Stiefeln und einem weißen Hemd an und darüber einfach ein ebenfalls schwarzer Mantel, dazu hatte ich kurze blonde Haare. Vom weiten dachte man sicher ich sei ein Mann. Besonders wenn man mein Schwert beachtet. Doch das ist mir egal. Ich kam der großen Burg immer näher. Ich war wirklich froh darüber das sie keine Ahnung hatten das ich eigentlich zu ihrer Familie gehörte und ich war froh das ich keine Ahnung hatte wie mein Vater aussah, ich hatte wirklich keine Lust ihm an den Hals zu springen und zu erwürgen, für das was er meiner Mutter angetan hatte.

Ich war vor der Burg angekommen und stieg ab. Als ich mich umschaute merkte ich dass die meisten Leute hier Gaffer waren – sie starrten mich an als wäre ich von Geistern besessen. Trotzdem kümmerte es mich nicht, denn ich war froh wieder festen Boden unter den Füßen spüren zu können und atmete die Luft ein, die für Anfang September schon ziemlich kalt war.  Mein Pferd wurde mir auf einmal abgenommen. Ich erschrak, drehte mich um und sah dass es nur der Stallbursche war. Anscheinend hatte man mein kommen bemerkt denn auf einmal stand eine ältere, nett aussehende Dame neben mir.  „Seid gegrüßt, ich bin Mrs Fitz. Man erwartet sie bereits.“ Noch bevor ich mich vorstellen konnte schob die Dame, sachte aber bestimmend, mich in die Burg. Während sie mich mit sich zog, schaute ich mich um. Die Burg sah auf den ersten Blick sehr gut aus. Es hingen sehr schöne Gemälde an den Wänden, die vielleicht -so dachte ich- eigentliche Familienmitglieder von mir zeigten. Mrs Fitz sagte mir ich brauche nicht nervös zu sein, denn irgendwie hatte sie bemerkt das ich es anscheinend war. Tatsächlich pochte mein Herz vor Aufregung, denn so viele Menschen waren da, da heute noch irgendein Fest war und ich sollte kommen nur weil Colum MacKenzie mich nun kennenlernen wollte. Colum MacKenzie wäre eigentlich mein Onkel - schon komisch. Ich hatte ein sehr mulmiges Gefühl und bereitete mich schon auf schlimmeres vor, vielleicht war ich für sie auch nur ein lebender Witz. Die Dame ließ mich vor einer geschlossenen Tür stehen, sie wünschte mir viel Glück, lächelte und ging. Ich schluckte – Glück brauchte ich vermutlich jetzt wirklich.